Blog-Frequenz
Der M. macht es richtig, ich werde jetzt auch in größeren Abständen bloggen. ;o)
Notizen eines Schreibtischarbeiters
Momentan der Renner sind im Büro "The Undutchables. A Observation of the Netherlands. Its Culture and Its Inhabitants" von Colin White/Laurie Boucke und "When in Germany, Do as the Germans Do" von Hyde Flippo. Schön die ganzen Eigenheiten von zwei Kulturen aufgezeigt zu bekommen. Haben wir gelacht! :o)
Herr K. ist einer unserer neuen "Kunden". Immer gut gelaunt, hoch engagiert und hat ein tolles Motto: "Make Trade, not war!". Wir hätten gern noch mehr von der Sorte!
... an alle, die noch nicht alle Geschenke beisammen haben: In 10 Monaten ist Weihnachten! ;o)
Eher durch Zufall entdeckte ich, daß der Deutschlandfunk und Deutschlandradio Berlin (ab 7.3. Deutschlandradio Kultur) viele, viele tolle Beiträge als mp3 zum Download anbieten. Da könnte sich z.B. die Deutsche Welle eine Scheibe von abschneiden.
Komme eben am Büro des Chef des Nachbarabteilung vorbei. Da hängt ein Zettel an seiner Tür: "Back tomorrow!". Und das um 9.45 Uhr! Chef müßte man sein...
"Sollte ein Todesfall in der Sicherheitszone eintreten, müssen wir die Abholung in die Abendstunden verlegen. Laut Gesetz ist es ja erlaubt, einen Toten 36 Stunden im Haus zu behalten."
Der neue Lieblingssatz von Perpetua: "Kannst Du mir mal bitte sagen, wie ich das mit diesem Vorgang damals gehandhabt habe?"
Neulich fiel mir schon auf, daß viele Kollegen hier ihr Privatkonto bei der gleichen Bank haben. Das hat mich sehr gewundert, gibt es doch eine Vielzahl von Bakninstituten. Ich fragte mal bei einer Kollegin nach, warum das so sei. Sie antwortete: "Dies war die einzige Filiale in dem es einen Kundenberater gab, der Englisch sprach."
Pünktlich zum 10jährigen Jubiläum ist die Deutsche Post AG wieder einmal auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit: Da bekomme ich doch heute einen Brief, den ich gestern selbst verschickt habe. Er wurde einfach an den Absender, nämlich mich, gesendet. Kein Kunststück, wenn die Zieladresse dermaßen "zugestempelt" wurde, daß sich nicht mal mehr annähernd zu entziffern ist. Ich glaube, das Porto hole ich mir zurück. Einfach nur aus Gnatz.
"Das FriMo-Gesetz nach R.
Eine Dokumentenkopie wird auch dann nicht zu einem Original, wenn man seinen Firmen-/Behördenstempel auf die Kopie drückt und dann unterschreibt.
Admin: Mir fällt auch nie ein venüftiger Dateiname ein. Wie bennene ich das Dokument denn am schlausten?
Ich mag es Kontoauszüge mit 8-stelligen Euroguthaben in den Händen zu halten. Aber warum bloß sind das niemals meine eigenen?
Ich brauche ein Stempelkissen nur anzusehen und schon habe blaue Finger. *grrr*
Auf 95% der Kollegen läßt sich das soziologische FriMo-Gesetz nach R. anwenden: Je früher die Person X freitags seinen Arbeitsplatz verläßt, umso früher ist X montags am Arbeitsplatz. Als Grund für dieses Verhalten lassen sich u.a. ein (schlechtes) Gewissen anführen.
"Gerade Politologen könnten fast überall unterkommen", heißt es in einem Artikel über die Berufschancen in internationalen Organisationen in der SZ. Und der Weihnachtsmann wohnt am Nordpol.
Der M., zukünftiger Controller von Welt-Rang und treuer Leser des verwaltetBlogs, hatte heute eine wichtige Prüfung. Also habe ich fleißig die Daumen gedrückt und meine Produktivität damit arg eingeschränkt. Na gut, so richtig viel Arbeit gab es heute hier auch nicht. Jedenfalls mache ich jetzt gleich Feierabend. Allen die noch schaffen dürfen/müssen, wünsche ich: Ein frohes Wochenende!
Einige Kollegen sind gestern über ein verlängertes Wochenende in den Skiurlaub gefahren, eine Kollegin mußte vorher noch dringend eine neue Skihose kaufen: "Gott sei dank, mein Modell hatten sie noch. Meine Hose vom letzten Jahr ist inzwischen zu klein und ich will ja nicht, daß mein Mann etwas merkt..."
... für den Latino in der Schlange vor mir, der a.) mit der Verkäuferin flirtete und b.) dann auch noch Chili con carne kaufte.
Bevor ich noch mal so einen seltsamen Anruf bekomme: Nein, ich war noch nie bei der Unterzeichnung von transnationalen Abkommen der Bundesrepublik Deuschland anwesend und kann daher auch keine Auskünfte darüber geben.
Perpetua: "Wir können da unmöglich weißes Papier nehmen, es muß mindestens "eierschale" sein."
Die Dame vor mir am Backstand, fragte den Verkäufer doch tatsächlich, womit die Marzipantaschen gefüllt sind. Ich hätte geantwortet: Rinderhack.
Hier wird nicht mit Steuergeldern geschludert. Bestes Beispiel: Unser Bleistiftanspitzer. Dieses Gerät, daß sich alle Mitarbeiter von zwei Abteilungen teilen, besitzt ein ausgebrochenes "Anspitzwerk" (daher muß man bei Benutzung von hinten gegendrücken), das Behältnis zum Auffangen der Späne ist viel zu groß (daher muß man bei der Benutzung zusätzlich auch vorne festhalten) und leider läßt es sich nicht mehr an der Tischplatte fixieren. Wer also einen angespitzten Bleistift haben möchte muß sehr aufpassen, sonst saut er sich sehr ein. Wie schön wäre ein neues Modell, wie dieses...
Liebe Perpetua, wenn ein Kollege Dich darum bittet, Sekt für eine kleine Geburtstagseier zu kaufen, sollte man nicht 5 Flaschen á 10 Euro holen. Zumindest nicht ohne Nachzufragen. Dann fällt der Dank auch nicht so knapp aus und das Geburtstagskind zieht auch nicht so ein betrübtes Gesicht. Aber natürlich der Preis nicht so wichtig, wie die Tatsache, daß Du nun Deinen Lieblingssekt trinken kannst.
Ich möchte gern wissen, welchen Monat der Absender des Briefes, der vor mir liegt, meinte, als er schrieb: "in Fenuary".
Es ist äußerst effizient etwa 2500 Broschüren in eine Druckerei 4000 km entfernt drucken zu lassen. Diese Broschüren wurden in 50 Kisten (ca. 20 kg/Stk.) zu uns geschickt. Wir öffnen diese. Holen Umschläge, beschriften sie und bringen die Broschüren dann zur Post. Wenn man dafür der Druckerei den Auftrag gegeben hätte, hätte man ein paar Tausend Euro an Sach- und Personalkosten gespart. (Mal ganz davon abgesehen, daß ich es albern finde, solche Tätigkeiten vollständig durch studierte und erfahrene Fachkräfte machen zu lassen, während es da draußen bestimmt eine Menge Studenten gibt, die den Job für 100 Euro an eins, zwei Nachmittagen gern gemacht hätten.) Dafür hätte man aber vorausschauend denken müssen. Das ist wohl nicht jedermanns Sache. Ich buche das in meinem Kopf mal unter verdeckte Subvention von der Post ab.
Nein, Projekt K ist kein Deckname für meine Kanzlerkandidatur. Nachdem der Kaktus, der meinen Schreibtisch schmückt, über den Jahreswechsel fast verreckt wäre, habe ich beschlossen, ihn regelmäßig zu pflegen, daß er bis zum August zumindest eine Blüte trägt. Ich weiß, daß ist ziemlich ehrgeizig. Statusmeldungen und Photos vom fortschreitenden Projekt folgen!
Notiz an mich: Man war zu frech, wenn die Kollegin mit ihrem Notizblock nach mir wirft.
Auf der Suche nach Sektgläsern (wir feiern mal wieder) ein Weißbierglas gefunden. Dabei arbeitet der M. doch gar nicht hier. ;o)
Immer wieder lustig, wenn ich deutsche Kundschaft begrüße und diese an meinem Englisch nicht erkennen, daß ich Landsmann bin. Es gibt schlimmeres als einen schwedischen Akzent. ;o)
Ich finde es echt toll, wenn Kollegen, die eigentlich krank sind, trotzdem zur Arbeit kommen und die letzten Gesunden anstecken. Super! Ich weiß ja, Perpetua, es muß erschreckend für Dich sein, daß der Laden ohne dich
Kollege von Department I trifft Kollegin von Department III.
Schön, daß die Versendung von wichtigen Dokumenten gerade daran scheitert, daß unsere Sekretärin vergessen hat, neues Paketklebeband zu bestellen. *grummel*
Falls der Leser in den nächsten Tagen mal nichts von mir hören sollte, dann hat auch mich der Bürovirus erwischt. Heute morgen hat es schon wieder zwei Kollegen "dahingerafft". Langsam wird es kritisch, all die wichtigen Telefonate abzufangen.
Wie ärgert man Kollegen? In dem man großzügig anbietet in der Mittagspause wichtige Post in den Briefkasten zu stecken und vor dem Losgehen nachfragt: "Wie war das nochmal? Alles in die blaue Tonne, oder?!"
Heute ist "Kundschaft" im Hause. Plötzlich klimpern im Flur volle Flaschen. Ich schaue meine Kollegin an.
Ich war so froh: Kein Rheinländer in unserem Office. Also: Ruhe vor dem Karneval! Denkste! Ausgerechnet ein Mecklenburgen stürmt heute ins Büro und ruft das H-Wort!
Heute morgen liegt unser Mailserver darnieder. Nachfrage bei unserem "Haus- und Hofinformatiker", wann wir wieder Emails empfangen können. Antwort: "Spätestens übermorgen". ...ha, ha, ha...
Montag werde ich mal gleich in die Buchhandlung und mir Corinne Maiers Buch „Die Entdeckung der Faulheit – Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun“. Klingt nach meiner neuen Bürobibel. Zumindest das, was in der SZ darüber berichtet wird:
Kollege A: Ich muß mir einen neue Arbeitsplatzbeschreibung zulegen.
Ich hatte doch über mein Malheur mit der Kaffeemaschine berichtet?! Heute ist das selbe einer Kollegin passiert. Da tropfte der Kaffee allerdings in einen Stromverteiler und legte gleich einen unserer Stromkreise lahm. Einige Kollegen mußten ihre PCs nun an die Steckdosen ihrer Stehlampen anschließen. Einziger Nachteil: Wenn jetzt jemand versehentlich den Lichtschalter betätigt, gehen die Rechner aus. Mal sehen, wie lange das gut geht.
...ist die bürointerne Bezeichnung für den Kollegen, der im Büro Telefondienst machen muß, während alle anderen auswärts unterwegs sind. Dreimal dürft ihr raten, wen es heute mit dem "Aschenputtel-Dienst" erwischt hat...
Man kann einem Projekt, das gefördert werden soll, einen Namen geben der aus 23 Worte bzw. 193 Zeichen besteht. Man kann, man muß nicht.
Bis 9:30h habe ich es geschafft: eine Stunde falsche Daten aus unserer Datenbank zu ziehen (an entscheidender Stelle ein Häkchen vergessen), die Kaffeemaschine überkochen zu lassen (Kanne saß nicht richtig drin) und meinen Schlüssel im Supermarkt um die Ecke zu vergessen (Habe ihn - Gott sei dank! - inzwischen wieder). Kann das jemand überbieten?