Bücher, Bücher, Bücher
Die Abstimmung ist bis Donnerstag, 04.08.2005 um 24:00h geöffnet.
Notizen eines Schreibtischarbeiters
Kapitän I: Wir haben wieder hartnäckigen Muschelbefall am Rumpf.
Kapitän II: Das sind doch Alaska-Muscheln, oder?! Wir laufen nächste Woche gen Süden aus, ich glaube nicht, daß sie die Temperaturen in Westafrika überleben.
Kapitän I: Ansonsten müssen wir warten bis wir das nächste Mal in Antwerpen sind, die Brühe bringt ja fast alles um.
Donnerstag, 28. Juli 2005, 20.15 Uhr
EU-Wahnsinn: Verkaufsverbot für krumme Gurken
Damit Gurken optimal verpackt und befördert werden können, müssen sie gerade sein. Vorbild: Die Gewächshaus-Gurke aus Holland. Das verlangt die EU. Krumm gewachsene Gärtnergurken dürfen deshalb nicht mehr verkauft werden, kleine Bauern und Händler schimpfen auf die EU-Verordnung. Aber die setzt nur um, was die Agrarlobby gefordert hat.
Wie gut kann der Dalai Lama eigentlich spucken?...an seinen freien Tagen das Zeitungsschnittarchiv auszumisten...

Muß man sich Sorgen machen, wenn seit 1 Stunde ein Polizeihubschrauber über seinem Haus und Umgebung kreist und man am Ufer auch einen Mannschaftswagen und ein Schlauchboot entdeckt? :o(
Heute: Eine Auswahl von Filme die sich zwar in meinem Besitz befinden, die ich ums Verrecken - werter Leser, entschuldigen Sie bitte die Wortwahl - nicht noch einmal ansehen werde:
Ich oute mich: Ich kann nicht mit dem rechten Auge zwinkern. Jedenfalls nicht, ohne daß das linke "mitzwinkert". Die mir zugetanen Damen sollten sich also links von mit plazieren, wenn sie mit mir flirten möchte (Was ich eh nie erwidern würde! --> Herzdame!!!). Aber wieviele Frauen kennen schon den Unterschied zwischen links und rechts?!
Allgemeine Blogunlust, unter anderem hier (Urlaub), hier (aktuelle Weltlage), hier (Wochenende) und hier (Sommerpause).
Vor langer, langer Zeit studierten ein Verwalter und eine Verwalterin an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Und wie sie dort so dahin studierten, mischte sich Amor in ihre zwischenmenschlichen Beziehungen ein. Sie lernte sich kennen und schätzen, da näherte sich auch schon der Geburtstag der Verwalterin. Doch was soll ich schenken, dachte sich der Verwalter?! So entschied er sich für etwas ganz besonderes: eine Neuausgabe des BGB!
Liebe Jugendfeuerwehr,
Ich bin ja auch nicht ganz ohne. Dieses Blog z.B. trägt nicht ganz umsonst den Button
.Ich muß total einen an der Klatsche haben: Im Urlaub mal schnell zwei Stunden ins Büro um noch zwei Vorgänge abzuarbeiten...
Ein Vogel fliegt vorbei.

Warum prallt ein Tourfavorit vor Beginn des Etappenfahrt in die Heckscheibe von Kummers Kombi? Warum wird er auf der 9. Etappe von einer Windböe erfasst, stürzt und zieht sich nochmals schmerzhafte Verletzungen zu? (...) Ein Esoteriker würde diese merkwürdige Pannenserie sofort entsprechend einordnen und behaupten: Ullrich war für den Toursieg nicht bestimmt.Und trotzdem war dies eine phantastische sportliche Leistung. Und es gab schon mal jemanden, der konnte seinen sportlichen Gegner nicht besiegen, "nur" bei der Popularität bei den Massen:
Es gab in Frankreich Radstars wie Jacques Anquetil, Louison Bobet und Bernard Hinault, alles mehrfache Tour-de-France-Sieger, und dennoch heißt der populärste Radrennfahrer aller Zeiten im Land der Gallier Raymond Poulidor. Die Grande Nation nennt den heute 68-Jährigen seit Ewigkeiten aber nur bei seinem von einem Journalisten erfundenen Kosenamen liebevoll "Poupou".
Keiner hat bislang so oft auf dem Podium in Paris gestanden wie Poulidor. Dreimal war er Zweiter, fünfmal Dritter bei seinen insgesamt 14 Rundfahrten zwischen 1962 und 76. Insgesamt 56.000 Kilometer hat er dabei zurückgelegt, sieben Etappen gewonnen, aber nie das Gelbe Trikot getragen. Einmal, 1973 beim Prolog in Scheveningen, fehlten ganze 80 Hundertstel einer Sekunde. Es waren die Anquetils, Aimars, Merckxs, Gimondis, Thevenets und Van Impes, die in Paris stets vor ihm jubelten.
Zur Legende ist die Rivalität zwischen Poulidor und Anquetil geworden. Immer schlug Maitre Jacques, "der Fahrer mit dem Rechenschieber", Poupou ein Schnippchen. Nur einmal war es umgekehrt: Als Anquetils kleine Tochter Sophie sprechen lernte, da war ihr erstes Wort nicht etwa Papa, sondern Poupou.
Auch ich habe nun Urlaub. Allerdings hat die Sache einige Haken:
Chefin über die Vorstellungen unserer obersten Dienstherren:
"Wenn die sagen: Ab jetzt sollt ihr Krokodile züchten, machen wir das auch."Klar, und Schnappi im Logo hat auch was.
Kollege K: He, stell' nicht Deine Kaffeetasse auf meine Akten!
Kollege P: Das sind nicht DEINE Akten, die gehören uns allen!
Kollegin M: Ich wollte nicht stören, spielt mal schön weiter, Jungs.
Ungefragt eine 114MB große Email zu schicken finde ich zielmlich frech. Wenigstens war es nicht mein Postfach.
In einem Café bei Grenoble begegnen wir ein paar Franzosen. Wir setzen uns zu ihnen, denn sie sehen ebenfalls aus wie Radsportfans. „Ullrich est très bien“, sagt einer von ihnen. Ich mag sie sofort.
Die Franzosen mögen keine Gewinner wie Lance Armstrong. Sie mögen Ulle, den ewigen Zweiten. Den mit den zehn Verbänden, 100 Stürzen und 1000 Ausreden. Kann es sein, dass Franzosen auf Verlierer stehen? Als ich erzähle, dass ich mit meinem Fußballverein in der vergangenen Saison abgestiegen bin, lädt mich einer sofort auf ein Bier ein. Da muss was dran sein.
Sie mögen Jens Voigt. Weil er Armstrong geschlagen hat. Aber auch, weil er die Tour nicht gewinnen wird. Nicht-Gewinner haben in Frankreich einen Charme, der uns Deutschen völlig fremd ist. Wenn Klinsi nächstes Jahr nicht Weltmeister wird, jagen wir ihn geteert und gefedert nach Florida. Wenn Nicolas Kiefer nicht bald ein Turnier gewinnt, nehmen wir ihm den Tennisschläger weg. In Frankreich wären beide Helden.
Lance, es gibt nur einen Weg in die Herzen der Franzosen: Lass Ulle gewinnen!
Dienuf schreibt:
"Meine Sternzeichen-Aszendent-Kombination macht mich höchst geeignet EU-Projekte zu koordinieren. Gerne halte ich siebenhundertsechsunddreißig Regeln ein, um entstandene Kosten für den Steuerzahler transparent nachzuweisen."*prust*
Ein gut erhaltenes Exemplar der Spezies Wochenende. Vorgestern hatte ich noch eines!
Die örtliche Lokalzeitung hatte heute leichte Schwierigkeiten beim Arrangement von Bildern und Schlagzeilen:

Spontaner Gedanke beim Betreten des Büros:
"Welcher Idiot hat gestern abend die Heizung angelassen?!"
Ich sehe gerade, nach monatelange Ausfall - ich glaube seit September - erfährt man bei blogger.com endlich wieder, wieviel Beiträge man bisher verfaßt habt. Ihr lest gerade Posting Nr. 503. Das macht etwa 1,524 Beiträge pro Tag.
Heute:
Was für ein Radsportwochenende!"Das Hochgebirge ist noch nicht erreicht, da muss Lance Armstrong schon die Fehdehandschuhe aus den Speichen pulen. [...]"Lance kann nicht auf alle aufpassen", sagt Ullrich, der wie ein Zweikomponentenkleber am Hinterrad des Texaners andockte, derweil Winokurow und Klöden ihre Angriffe starteten. [...]"Voigt in Gelb!
"Der Teamkapitän stürzte gestern auf der Abfahrt vom Col de Grosse Pierre. Es habe ihn "bei Tempo 60 in den Graben gehauen", berichtete Ullrich. Er habe sich "drei-, viermal überschlagen". Teamarzt Lothar Heinrich diagnostizierte "starke Prellungen am Rücken, den Rippen und am Kopf". Der Helm ging zu Bruch. Falls sich über Nacht Beschwerden eingestellt haben, wird Ullrich heute geröntgt. Erst am Samstag hatte der T-Mobile-Star eingestanden, beim Sturz in die Heckscheibe eines Teamfahrzeugs vor dem Tourstart eine Gehirnerschütterung erlitten zu haben."
Wenn ich mir die nächste Bürotasse zulege, werde ich darauf achten, daß sie richtig häßlich ist und keine Signalfarbe (in diesem Fall: ein schönes Rot) hat. Dann kann ich MEINE Tasse auch immer benutzen und muß nicht ständig auf die Pirsch gehen um herauszufinden, welche meiner Kolleginnen sie diesmal hat.
Liebe ARD- und ZDF-Sportredaktionen, werte SpOn-Websitebetreiber,Könnte mal bitte jemand eine Vorschrift erlassen, daß Unterschriften aus mehr als drei Linien bestehen müssen? Dann hätte ich die "Unterschrift" unter dem mir gerade vorliegenden Vertrag auch sofort als solche erkannt und nicht für eine Anmerkung (des Sachbearbeiters?) gehalten.
Der Zug ist abgefahren. Das macht Dich auch nicht sympatischer, texanische Grinsekatze:"Für einen Eklat hatte Spitzenreiter Lance Armstrong gesorgt, der am Etappenstart in Chambord zunächst im Dress seines Discovery-Rennstalls und nicht im tags zuvor eroberten Gelben Trikot erschienen war. Er fände es nicht korrekt, das von seinem Landsmann David Zabriskie nur durch einen Sturz im Teamzeitfahren verlorene Leader-Jersey zu tragen, ließ der US-Amerikaner die Veranstalter wissen."
Kaum bin ich die Plage los, leidet die arme Nelly unter der Perpetuatitis einer Kollegin. Ich hoffe, das Problem löst sich auch bei ihr
Eine meiner ersten Erinnerung an sportliche Großereignisse ist die Friedensfahrt. Und auch noch heute kann ich mich für den Radsport begeistern. Spätestens aber seit 1996 als ein Fahrer bei der "Großen Schleife" von sich reden machte, der in der selben Stadt geboren wurde wie Feldmarschall von Blücher und ich. Und selbst wenn "le patron" vorletzter werden würde, SpOn verkündet: "Nun schon 120 Jahre Rückstand auf Armstrong!" und Frau W. sagt "Ich mag das
Wenn er stürzt, dann nur leicht, wenn er aus dem Pedalverschluß rutscht (1. Etappe) geht das auch gut. Und wenn er schon mal kein Glück hat, haben die Konkurrenten Pech: Stürze kurz vor dem Ziel, beim Training oder irgendwelche anderen Verletzungen und Krankheiten. Ich hoffe, es gibt nicht nur einen Fußball-, sondern auch einen Radsportgott, der bald mal wieder etwas Gerechtigkeit walten läßt!
Eine finnische Kollegin meinte eben zu mir, daß ich finnische Namen wie ein Russe ausspreche. Wenigstens konnte ich diese These durch die Nennung der Skilegenden Mika Myllylä, Harri Kirvesniemi und Jari Isometsä wenigstens teilweise widerlegen.
Ich bin meiner Zeit weit voraus. Bereits zum dritten Mal schreibe ich beim heutigen Datum die Jahreszahl 2006.
Hiermit sei der erste (und hoffentlich einzige) bürointerne Mitleser persönlich gegrüßt. Schön, wenn man den Spuren seines Doktorvaters folgen darf und "Vertraute" bei seimen Arbeitgeber einschleusen kann. :)
Wenn man als Antragstelle darauf hinweist, daß man kein Beratungsgespräch wünscht, sollte man hinter dieser Aussage keine drei fettgedruckten Ausrufezeichen setzen. Das könnte man(=ich) persönlich nehmen.
Wann war man abends zu müde? Wenn man neben den Lebensmitteln auch die neuen Wischtücher in den Kühlschrank gepackt hat.
Gefühlte Bürotemperatur: 28°C
Sommer, Sonne, Sonnenbrand,
Kleckerburg im Kieselsand,
Ja, die Ostsee macht was her,
was woll'n wir denn am Schwarzen Meer?
Systemsicherheit ist wichtig. Aber sie kann auch nerven. Normalerweise wird der Virencheck und das ganze Tralala bei uns am Freitagnachmittag gemacht. Aber wehe, der PC ist zum voreingestellten Zeitpunkt nicht an. Dann erlebt man Montagmorgen eine böse Überraschung: Die ganze Prozedur läuft dann an, wenn man gerade versucht (a) die wichtigsten Emails vom Wochenende zu bearbeiten, (b) Präsentationen vorzubereiten oder (c) in der Datenbank zu arbeiten. Dabei ist das System dann natürlich nur 25% so schnell wie sonst. *arggg*
Schön, wenn es Kollegen gibt, die immer etwas schönes mitbringen, wie Wein aus Spanien und Schokolade aus Belgien. Ein weißrussischer Kollege aber beglückt uns 2-3mal im Jahr mit Wodka. Zuletzt mußte ich auf unserer Weihnachtsfeier anstoßen. Und nun winkt nach Dienstschluß eine Schlammbowle den Kollegen und mir. Oha, das wird ein fröhlicher Abend.
Es gibt Leute, deren out-off-office-replies weisen darauf hin, daß sie bis einschließlich dem 7. August im Urlaub sind. Fünf Wochen Urlaub am Stück hätte ich auch mal gern.
