Verwaltet
Notizen eines Schreibtischarbeiters
Dienstag, Januar 31, 2006
Herr R. ist krank. (Die Rache für die gestrige Klausur?) Mehr an dieser Stelle, wenn ich mal wieder vom Klo runterkomme....
Montag, Januar 30, 2006
Abgekürzungsfaxen
Die Lithauer kürzen tatsächlich "Telefax" mit "Faks" ab. Das ist nicht nur "süß" (O-Ton Kollegin), sondern auch richtig. Schließlich heißt das Gerät auch im Deutschen eigentlich "Telefaksimile".
Back@Campus Mein Beileid...
... allen Studenten, die heute Klausuren schreiben müssen. In ein paar Stunden sind meine auch dran. Und während sie schwitzen und stöhnen, werde ich in Ruhe ein Buch lesen und sie bewachen. Die Welt ist schon furchtbar ungerecht.
Ein Leserbrief (vom GDL)
"Hello R.,
ich las gerade in Deinem blog, dass in der Serie, die ich nicht kenne und auch nicht weiß worum es in der gehen soll und wo sie läuft und überhaupt, Spinal Tap erwähnt wurde.
Hierzu fiel mir eine Simpsonsfolge ein, in der Homer bei The Spinal Tap mitmacht. Ich glaube er bekommt dort eine Kanonenkugel gegen seinen Bauch gefeuert (Wie in dem Zitat auf Deiner Seite angedeutet). Das gehört zur Bühnenshow. War alles gemünzt auf Pink Floyd.
Es gibt natürlich auch einen Soundtrack von dem Spinal Tap Film.
Bis denn
dann
DGL"
Samstag, Januar 28, 2006
TV-GEWINNSPIEL
TV-Content über TV-Content. Entschuldigen Sie bitte, liebe Leser, in der Verwaltung ist momentan nicht viel los. Und über das Fernsehen gibt es so viel zu berichten. Auf meine Umgebung übte das Medium schon immer besonderen Einfluß aus: Mein Großvater war als Reichstagsabgeordneter in "Karl Liebknecht" zusehen, mein Onkel in "Zur See" und die elterliche Wohnung war Drehort eines "Polizeirufs 110". Und im anderen Teil Deutschlands? Da prägte die Herzdame in einer Fernsehproduktion den berühmten Satz: "Ich glaube es hat Kopfschmerzen!". Die Quizfrage lautet also: In welcher Fernsehproduktion wirkte die Herzdame mit?
Lösungsvorschläge bitte in die Kommentare. Zu gewinnen gibt es "Dilbert" aus der Reihe F.A.Z. Comic-Klassiker. Auf Wunsch auch signiert! ;o) Einsendeschluß ist Montag 24:00 Uhr!

If I had a boat
I'd go out on the ocean
And if I had a pony
I'd ride him on my boat
And we could all together
Go out on the ocean
Me upon my pony on my boat
Gilmore Content
Ich glaube, ich outete mich hier schon mal als begeisterter Gilmore Girls - Zuschauer. (Wir haben wohl die Woche des TV-Bloggens.) Durch Zufall entdeckte ich eine Seite in der man:
- a. nachschlagen kann, in welcher Folge, welcher Song gespielt wurde (Und so wurde dann auch die endlose Diskussion zwischen der Herzdame und mir beendet, ob in "Presenting Lorelai Gilmore" Mr. Sinatra "The way you look tonight" oder "I've Got You Under My Skin" sang...),
b. die schönsten Zitate noch einmal findet und
c. erfährt, was die eine oder andere Anspielung auf die amerikanische (Pop-)Kultur bedeutet.
"Lorelai: 'That's like accepting the position as the drummer in Spinal Tap'. - In the 1984 Rob Reiner movie This Is Spinal Tap, spoof "rockumentary" about the fictional heavy metal band Spinal Tap, it's not unusual for their drummers to die in a freak gardening accident, to explode onstage, or even to die from choking on someone else's vomit."
Freitag, Januar 27, 2006
Eilig
Wenn ich das vorhin richtig gesehen habe, mußte der Herr Kollege es heute morgen sehr eilig gehabt haben. Er hatte zwei unterschiedliche Schuhe an. Beide schwarz, aber unterschiedlich. Hätte fast ich sein können.
Donnerstag, Januar 26, 2006
10 Gründe für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten
Herr H. beklagt sich über das Fernsehprogramm. Wer tut das nicht? Ich ertappe mich dabei (neben Vox, aber das ist eine andere Geschichte), vor allem öffentlich-rechtliches Fernsehen zu genießen.
Meine Favoriten:
· Der Harald
· Kulturzeit
· quer
· Zimmer frei
· Karambolage
· Lesen!
· Die Sendung mit der Maus
· Last Night of the Proms
Und im Radio:
· Deutschlandfunk
· Bundesligakonferenzschaltung
Mittwoch, Januar 25, 2006
Rollentausch
Kollege: Tokio Hotel kommt aus Magdeburg?Und ich dachte immer, ich mach hier die schlechtesten
R.: Jupp.
Kollege: Dann müßte ihr Lied doch "Durch den Konsum" heißen!
Dienstag, Januar 24, 2006
Freudscher Versprecher?
Ich tippt eine Telefonnummer. Allerdings wohl die falsche:
Angerufener: Neumeyer am Apparat!
R.: Oh, entschuldigen Sie bitte, ich habe mich vermählt.
Dateinamen
Unser Admin informiert:
"Dear colleagues,
Recently we have quite often problems with our system, which is old and overloaded.
Please give shorten names to the files and folders. The microsoft systems have their limits. Following file name is definitely too long:
L:\very_long_folder_name\ very_very_long_long\ One_more_very_long_folder_nameAnd_now_finally_ my_favourite_file_ with_all_info_I_need_in_the_ file_name.doc [...]"
Hotelgeschichten II*
Wenn Stars und Sternchen auf Reisen gehen, beginnt die Reiseplanung des Managments oftmals damit, die Hotels in denen übernachtet wird über Wünsche des besonderen Gastes zu informieren. Darin findet man Verhaltensanweisung an das Personal, Verpflegungsprämissen, Vorlieben bei der Zimmeraustattung usw. usf. Bei egozentrischen Zeitgenossen, wie Herrn Jamiroquai kann so ein Dokument auch schon mal 16 Seiten umfassen. Ein ungewünschten Nebeneffekt ist, daß diese Detaills aus dem Privatleben für Heiterkeit oder Kopfschüttel sorgen. Und das nicht nur bei den Mitarbeitern sondern z. B. auch bei mir, wenn mir die Herzdame so etwas brühendheiß berichtete. Wenn ich etwa Herrn Ramazotti im Radio hören, assoziiere ich sofort "extra-weiches Toilettenpapier" und die Warnung an das weibliche Servicepersonal "überstehende und bewegliche Teile" vor den Hände des Sängers in Sicherheit zu bringen.
*©2006 by Herzdame®
Montag, Januar 23, 2006
Die Sorgen des kleinen (Döner-)Mannes
Diese "bloody cold" (O-Ton Kollegin (AUS), die innerhalb von 2 Wochen 60 Temperaturunterschied erlebt.) ist ganz mies für das Geschäft, sagt mein Dönermann. Und die Verwandschaft in Dubei erzählt am Telefon dann wohl noch immer, wie warm es ist.
P.S. Ja, schon wieder Döner.
Back@Campus So muß das sein
R.: Nach dem nächstem Satz möchte ich ein großes "Oooooch!" hören. Im nächsten Semester kann ich leider kein Seminar anbieten...Ich werde die Bande vermissen.
Das komplette Seminar: "Oooooch!"
R.: Danke.
Brüller
Schön, wenn der Montagmorgen damit beginnt, erstmal zwei Stunden lang die Fehler von anderen zu korrigieren. (Nicht zu reden davon, diese zu dokumentieren um herauszufinden wo der Fehler liegt und wer ihn verbockt hat.) Ein Kollege faßte meine Gedanken im Gespräch mit den 2.500km entfernt stationierten Kollegen wunderbar zusammen:
"Kann bei euch eigenlich irgendjemand irgendetwas?"
Sonntag, Januar 22, 2006
Hotelgeschichten I*
"Wenn ich im Hotel sehe, der Fön fest mit der Steckdose verbunden, die Kleiderbügel im Schrank eingeschweißt, da denke ich immer: Für wen halten die mich – glauben die wirklich, ich reise ohne Werkzeugkasten?"- Ingo Oschmann
Das ist nicht weit weg von der Realität, bei der letzten großen Hoteleröffnung der Herzdame wurden am Tag der offenen Tür von den Besucher sauber und ordentlich insgesamt 20 Seifenspender abgeschraubt.
*©2006 by Herzdame®
Mampf-Päckchen
Kurz vor Weihnachten half ich einer finnischen Kollegin beim Umzug. Gestern gab es dafür ein Dankeschönpäckchen. Die Highlights:- die leckereSchokolade von FAZER,
- Santa Claus' Maränenfilet in Tomatensauce und
- Rentierschinken.
Mjam.
Samstag, Januar 21, 2006
DER Wal
Das Radio berichtet über den Wahl in der Themse.
Herzdame: Das ist bestimmt 'n Kerl. Weiß nicht mehr wo er ist, aber ja nicht nach dem Weg fragen!
Freitag, Januar 20, 2006
Wortklauberei
Das uralte Wörterbuch (English-German) der Kollegin behauptet "mögen" und "möchten" wären Synonyme. Ich glaube schon, da gibt es einen kleinen Unterschied zwischen "Ich mag Dich" und "Ich möchte Dich".
Donnerstag, Januar 19, 2006
Dann eben nicht
Im Sommer 2004 zogen die Herzdame und ich in unsere heutige Wohnung. Um auch mit der Außenwelt kommunizieren zu können, beauftrage ich damals bei GMX einen DSL-Anschluß. Den Anschluß realisierte die Telekom, etwas anderes bot GMX damals noch nicht an, lediglich der Volumentarif lief über gmx. Anderthalb Jahre war ich sehr, sehr zufrieden...
Kürzlich entdeckte ich, daß man für wenige Euro mehr heute bereits eine Flatrate bekommt. "Dann wechselst Du einfach mal den Tarif." dachte ich mir. Also schnell die Seite von GMX aufgerufen. Doch was las ich da: Eine Flatrate war für "Altkunden mit Telekomanschluß" nur in Verbindung mit einem Anschlußwechsel möglich. Das hätte folgende Konsequenzen gehabt: Lästige Abmeldung des T-Dsl-Anschlußes, Lästige Anmeldung des GMX-Anschlußes (eventuell mit unvorhersehbaren offline-Zeiten dazwischen) und - und das ist das Allerbeste!- 99 EUR Anschlußgebühren.
Diese Situation legte ich dem Kundenservice dar. Und fragte nach, ob es nichtirgendeine Möglichkeit gebe, nur den Tarif zu wechseln. Ansonsten müßte ich mich nach einem anderen Anbieter umsehen.
Die Antwort des Kundenservice:
"Sehr geehrter Herr R.,OK, dann eben nicht, dachte ich mir. Jetzt habe ich zu einem anderen Anbieter gewechselt. Null Ärger wegen Anschlußwechsel (ich bleibe bei Telekom), null Euro Einrichtungsgebühren, 4 Wochen Kündigungsfrist, keine Mindestlaufzeit und die Flatrate ist auch noch ein Euro billiger.
Die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen. [...]
Mit freundlichen Grüßen [...]"
Mittwoch, Januar 18, 2006
Hardcore Blogging
Bloggen während der Chef einem zwar gegenüber, aber mit dem Rücken zum Monitor sitzt.
Musik, australische
Die Kollegen im Flur unterhalten sich über Musik. Unsere australische Kollegin stößt dazu:
"Kollege: ... Zu einem Depeche Mode - Konzert muß ich auch mal unbedingt!
Kollegin (AUS): Depeche Mode?! Wer ist das?
Kollege: Du scherzt?! Du kennst Depeche Mode nicht? Die haben 70 Mio. Alben verkauft.
Kollegin (AUS): Nein. Noch nie gehört!
Kollege: Was hört man denn in Australien?
R.: INXS, Midnight Oil,...
Kollege: *lachend* ... Kyle Minogue!...
R.: ... und J-A-S-O-N D-O-N-O-V-A-N!
Kollegin (AUS): Ihr seid gemein!
Kollege: Du, Kollegin, da gibt es noch ne ganz neue Band aus England. Die ist total "hipp" momentan, die nennen sich "THE BEATLES"!"
Dienstag, Januar 17, 2006
Mißverstanden
Die Herzdame und Herr R. beim Shoppen.
R.: Die Verkäuferin da ist ja noch zierlicher als Du.**Die Herzdame tendiert momentan mal wieder eher zur Konfektionsgröße 34 anstatt 36.
Herzdame: Woher willst Du denn das wissen?
R.: Hmm??
Herzdame: Na, daß sie noch zickiger ist als ich!
Montag, Januar 16, 2006
Weitere Office-Blogs
Aus der Reihe: "Wo sich Dilbert wohl fühlen würde":
· Tagebuch eines Abteilungsleiters und
· The Renitenz.
Nachtrag vom 18.01.2006, 09:24h
· Die Rente ist sicher.
Sonntag, Januar 15, 2006
Gespräch am Nebentisch
Sie II: Melanie?!
Freitag, Januar 13, 2006
Neu im Bücherregal (II)
Über Weihnachten fanden etwa 10 neue Werke den Weg in mein Bücherregel. Entweder als Geschenk oder als selbstverursachte Papierflut (Gutscheineinlösung).
(4) Axel Hacke, Michael Sowa: Der weisse Neger Wumbaba, 4. Aufl., Kunstmann, 2004. (8,90 EUR).
Hackes und Sowas "Kleines Handbuch des Verhörens" gefährdete fast den Familienfrieden im Hause. Während die Herzdame nämlich eines Abends gebannt das Fernsehprogramm verfolgte, saß der R. auf dem Sofa und lachte sich bei seiner Lekrüre über das Verhören bei Liedtexten kringelig. Oder hätte Sie gedacht, daß man bei der Titelmelodie von der Sesamstraße folgendes verstehen könnte:"Wer, wie, was?siehe auch: Beamtendreikampf.
Wieso, weshalb, warum?
Verdis Pappkarton!" (S. 20)
(5) Alexander Kluge: Die Lücke die der Teufel läßt, Suhrkamp, Frankfurt a. M. 2005. (15 EUR)
Mir Alexander Kluges "Die Lücke die der Teufel läßt" zu schenken, war sicherlich gut gemeint, aber gut gemeint ist nun mal das Gegenteil von gut gemacht. Ich bekam einfach keinen Zugang zu diesem 1000 Seiten Schinken, den - meiner Meinung nach - die Welt nicht braucht. Keine Aussage die mich ansprach, keine Emotion die sich in mir rührte. Da halfen auch Berge von guten Kritiken nichts (z. b. in der Frankfurter Rundschau.). Aber vielleicht geht es Ihnen ja anders?
Neu im Bücherregal (I) vom 08. September 2005.
Telefon
Um ehrlich zu sein, ich bin das genaue Gegenteil. Im Dienst versuche ich, soweit wie möglich, alles schriftlich zu erledigen.
Donnerstag, Januar 12, 2006
Kein Seemannsgarn
Seit Ewigkeiten macht ein Hoax über die amerikanische Marine und einen Leuchturm die Runde. Zuletzt las ich ihn bei André.
Folgende Navigationswarnung ist aber echt. Ich erhielt sie direkt von meinem Vater, dem Kapitän:

Nachtrag vom 13.01.2006 08:43h:
Auf den Wunsch eines einzelnen Herren, die (sinngemäße) Übersetzung:
"Navigationswarnung Nr. 529 vom 18. November 2004:
[Betrifft] Südliches Tyrrhenische Meer
Gesichtet Kühlschrank, ca. 1,5 Meter lang
Treibt auf folgender Position 38 26.3 Nord - 015 51.8 Ost
[...] Fahrzeuge in Sichtweite werden zur Vorsicht ermahnt und melden die aktuelle Position an die Schiffahrtsbehörde. [...]"
Alternative Hymne
Zur abendlichen Stunde gab es dann noch den Gedanken, warum man nicht nach der Erweiterung der EU eine neue Hymne eingeführt hat. "Land of Hope and Glory" wäre doch auch schön gewesen. Und der Text hätte so wunderbar gepaßt:
"...Wider still and wider
Shall thy bounds be set
God, who made thee mighty
Make thee mightier yet..."
pwa
So gehen deutsche Ausdrücke in den englischen Sprachgebrauch ein. Auf die Frage, ob man jetzt zum gemeinsamen Mittagessen aufbrechen könnte, antworten einige Kollegen mittlerweile:
"I have to do pwa* first!"*Ein von einem deutschen Kollegen eingeführte Abkürzung für pieschen, waschen, anziehen.
Mittwoch, Januar 11, 2006
Erinnerungsvermögen
Kollege über die Überschrift zum Artikel "Jerry Halls Bekenntnisse: "Sex wird mit dem Alter immer besser"":
"Besser?! Quatsch! Man kann sich nur nicht mehr daran erinnern, wie toll er früher einmal war..."
Handschriftsinterpretationen
Kollege P. und Kollege S. stehen vor der Nachricht einer Kollegin, die für ihre Handschrift berüchtigt ist.
Kollege P.: Was soll das heißen? "Schlomme noch mal lay"?
Kollege S.: "Ich komme noch mal los"?!
Kollege P. und S. im Chor: Ah! "Ich komme noch mal lang"!
Dienstag, Januar 10, 2006
Verzweifelt gesucht: 1-cent-Briefmarke
Falls Sie es noch nicht gemerkt haben, lieber Leser, die Post hat zum 1. Januar 2006 u.a. das Porto für Großbriefe von 1,44 EUR auf 1,45 EUR erhöht. Wer allerdings ein Großvorrat von 1,44 Briefmarken hat, so wie wir, kann arge Probleme bekommen, denn die Post hat versäumt 1-cent-Briefmarken aufzulegen. Vielmehr wird man, wenn man in den Filialen danach fragt, von den Schalterdamen angeranzt, man solle sich diese am Briefmarkenautomaten holen. Das ist ein vorzüglicher Kundenservice, wie auch die Berliner Morgenpost meint.
Herr R. sah "Herr Schmidt sieht fern"
"Hätte lustig sein können, war es aber nicht."War es doch! Ich hätte dem Gespräch von Frau Heidenreich und dem Harald stundenlang zuhören können. Nur die Filmausschnitte störten. Gibt dem dynamischen Duo eine eigene Sendung!
Nur in zwei Punkten muß ich dem SpOn recht geben, auch wenn ich "Lesen!" und die Elke mag.
- 1. Frau Heidenreich brachte "die Hausfrauisierung der Literaturkritik" tatsächlich auf "ein historisches Rekordniveau". Gott sei dank sind das meist nur 10min pro Sendung die man deswegen vergessen kann.
2. Die "fiktiven und peinlich banalen E-Mails, die sie seit einigen Wochen im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung platzieren darf" tatsächlich einfach nur grauenvoll.
Ein Tippfehler, hoffentlich
Aus einer automatischen Abwesenheitsnachricht:
I'm on holiday til 16 June 2006.
Montag, Januar 09, 2006
Frankokanadisch
Kommt der Frankokanadier mal ins "Mutterland" wird ihm oft vorgeworfen, sein altertümliches Französisch erinnere an das eines Bauern. Das ist gemein. Die "Überseeischen" kennen aber auch - sagen wir mal - interessante Fromulierungen. So wird etwa in Anlehnung an die englische Phrase auf ein "Merci" oft mit "Bienvenue" geantwortet.
Beschlagen
Wenn die Kollegin von ihrem neuen alten Auto berichtet und sich darüber beschwert, daß ständig ihre Scheiben beschlagen, braucht sie sich über dumme Sprüche nicht zu wundern.
Sonntag, Januar 08, 2006
Freitag, Januar 06, 2006
Ausgeschlafen
Jetzt erreicht man vielleicht mal einen der spanischen Kollegen über Mittag:
"Erst wurde den Spaniern das Rauchen am Arbeitsplatz verboten - und jetzt sollen sie auch noch um den Büroschlaf gebracht werden. Für viele ist das eine gute Nachricht. Denn eine Kürzung der Siesta oder zumindest der ausgedehnten Mittagspause könnte segensreiche Folgen haben. [...] Es ist nicht das erste Mal, daß der im vergleichbaren europäischen Rahmen untypische Ablauf des spanischen Tages (und der Nacht) auch auf der Iberischen Halbinsel in die Diskussion geraten ist. Tatsächlich essen die Spanier gegen 14.30 Uhr zu Mittag, wenn ihre Nachbarn schon damit fertig sind. Büros und Geschäfte pausieren dann zumeist bis 17 Uhr und öffnen wieder bis in die späteren Abendstunden. Zu Abend gegessen, ferngesehen und - zur Überraschung der Gastmannschaften - Fußball gespielt wird oft erst nach 22 Uhr. Wenn Europa schläft, sind die Spanier noch hellwach. Selbst mit Siesta, so haben die Statistiker errechnet, schlafen sie im Durchschnitt täglich eine Dreiviertelstunde weniger als ihre Partner - zum Nachteil der Gesundheit und der Geburtenrate.
Damit die europäische Anpassung auf all diesen Feldern vorankommt, machen die spanischen Beamten jetzt den Anfang. Zum 1. Januar trat im öffentlichen Dienst eine Neuregelung der Arbeitszeiten in Kraft, die eine flexible Verkürzung der Mittagspause von bislang bis zu drei auf eine Stunde erlaubt und den Dienstschluß in den Ministerien generell auf 18 Uhr festsetzt.[...]"
Quelle: FAZ.
Beschuldigt
Wenn man irgendwo einen Fehler findet, sollte man nicht mit "Du hast dort XYZ falsch gemacht!" auf einen Kollegen losgehen. Es wird dann nämlich ziemlich peinlich, wenn sich bereits nach kürzester Zeit herausstellt, daß die Fehlerquelle woanders lag. Und könnte das Betriebsklima schon etwas gelitten haben.
Freitagsbonbon
Das heitert doch einem den Arbeitstag auf: Schmunzeln über Eddi aus Bayern.
Nachschmunzler von 08:53h:
Und der Herr Observer berichtet darüber, warum der Sprecher von Morgan Stanley war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar war. ;o)
Donnerstag, Januar 05, 2006
Stichwort: Tag, versauter
Ich hasse es, wenn mein Doktorvater sein allhalbjährlichen Anfall bekommt und meint mein Promotionsthema müsse unbedingt gravierend geändert werden.
Marketing
"Und dann bekommen Sie noch 10% Rabatt. Wir haben Happy Hour!" sagte die Dame im Laden. Warum ich verwundert war? Ich befand mich in einer A-P-O-T-H-E-K-E!
Mittwoch, Januar 04, 2006
SpukIT
Und dann tauchte plötzlich auch noch eine unformatierte Bereich von 1GB wie von Geisterhand auf der Festplatte auf.
Dienstag, Januar 03, 2006
Feierabend
Am freien Tag ganz brav sechs Stunden lang Fachzeitschriften durchgesehen. Da hat man sich den gemütlichen Abend wirklich verdient.
Buchungsfehler
Das ist definitiv falsch, aber ich werde jetzt wegen dem Betrag nicht mit meiner Bank streiten:
26.12.05 RECHNUNGSABSCHLUSS ÜBERZIEHUNGSZINSEN 999116 -0,01 EUR
Montag, Januar 02, 2006
Back@Campus Gekleidet
Und dann war da noch der Lehrer, Mitte 40, der zur Weiterbildung meinen Kurs besucht und stets Jacke und Hose mit britischem Flecktarn trägt. Da hätte ich ja Bock drauf, daß der meine Kinder unterrichtet.
Wissen ist Macht
Aus einer Email unseres Kollegen, der soeben einen Erste Hilfe Kurs absolvierte:
Aus Sicherheitsgründen möchte ich Sie alle bitten, die Notrufnummern auf Ihrem Mobiltelephon zu speichern: 110 für Polizei und 112 für die Feuerwehr.Ich glaube sowas nennt man Herrschaftswissen.
Cineastisches Desaster
Ich weiß nicht, wann ich zuletzt in so kurzem Zeitraum zwei so
schlechte Filme gesehen habe. Und ich weiß ebenfalls nicht, welchen von
beiden ich grauenvoller fand: Wenn Träume fliegen lernen (schwülstig
Atmosphäre, eindimensionale Charaktere, belanglose Story) oder Die
Vergessenen(verhersehbare Geschichte, schlecht gespielt, keine
Aussage).
Sonntag, Januar 01, 2006
Unglaubwürdig
Um 15:30h kam am Neujahrstag die Email der "äußerst engagierten" Studentin. Sie hätte Grippe und könne deshalb ihren morgigen Vortrag nicht halten. Ich würde es ja glauben, wenn sie nicht zu der Sorte Kommilitoninnen gehören würde die nie was tun und dann versuchen durch exezessives Augenklimpern die Dozenten zu Mildtätigkeit zu bewegen.
Jahresrückblicksfragebogen
Letztes Jahr habe ich so einen Jahresrückblicksfragebogen ausgefüllt. Dieses Jahr finde ich ihn natürlich nicht wieder. Also nehme ich einfach mal die Fragen von Sickgirl und modifiziere ihn ein wenig.
* Wort: Beschissmus (Bischissmus ist ein eingetragenes Warenzeichen vom DGL).
* Alkoholexzesse: Keine!
* Friseurbesuche: Zu wenige.
* Höchste Handyrechnung: 100 EUR in 3 Tagen für Gespräche von Brüssel in die Heimat.
* Film: Das Meer in mir.
* Fernsehereignis: Immernoch die "Gilmore Girls".
* Album: Von hier an blind - Wir sind Helden.
* Single: Hard to beat.
* Buch: „Japanischer Garten“ von Harri Engelmann. Zwar schon vor Jahren erschienen aber erst jetzt entdeckt.
* Sportereignis: Leider Fehlanzeige.
* Krankenhausbesuche: Keine. Glücklicherweise.
* Verliebt: Seit nahezu 2000 Tagen immer noch schrecklich verliebt. :o)
* Hassobjekt: Dreimal dürfen Sie raten: es beginnt mit „Perp"...
* Begegnung: Die Lesung mit Herrn Friedman war unterhaltsam.
* Konzert: Wir sind Helden!
* Reise: Leider nur dienstliche.
* Größter Erfolg: Errichtung einer perpetuafreien Zone + eine allein von der Chefin angeregten und durchgesetzten Gehaltserhöhung um 12,5% von Herrn R. kurz vor Weihnachten (YES!)
* Größter Mißerfolg: Sprechen wir nicht drüber....
* Verpaßte Chance: Da liegt immer noch ein wichtiger Fachartikel auf dem Schreibtisch der nach einer Veröffentlichung schreit.








