Samstag, September 30, 2006

Eben an der Araltankstelle

Tankwart: Sammeln Sie bei uns auch Punkte?

Kunde: Nein nur in Flensburg...

Freitag, September 29, 2006

Brüller losgelassen

Noch am Freitagnachmittag einen Antragsteller zusammenscheißen zu müssen, macht nicht richtig Spaß...

Produktive Abteilung

Wenn eine Abteilung 5% lediglich der Angestellten hat, aber für 40% des Nachwuchses verantwortlich ist.

Mittwoch, September 27, 2006

Was will mir dieser Ebayhändler nur sagen?

Hallo, sobalt die sachen da nicht werde ich den betrag überweisen.

Dienstag, September 26, 2006

Kommentarlos

Eine Nase voll Elend

Herrn Observers Eintrag erinnert mich an eine gestrige Begegnung an der Supermarktschlange:

Ein äußerst ungeflegt aussehender Typ mit fünf Bierflaschen in der Hand möchte sich an einem anderen Kunden vorbeidrängeln.

Kunde: Hier steh' ich!

Typ: Aber ich hab' es eilig, Mann!

Kunde: Wieso muß du dringend zur Arbeit oder willst Du schnell duschen?

Der Schein trügt

R.: Mensch, Du kommst diese Woche immer als Erster und gehst als einer der letzten. Bist Du fleißig!

Kollege: Nee, wir haben momentan die Schwiegereltern bei uns zu Gast...

Montag, September 25, 2006

Spam des Monats

"Das ist nicht günstig, das ist fast verschenkt! Holen Sie sich jetzt den flauschigen weissen Bademantel in Top-Qualität für sensationelle 29.- statt 119 Franken!!"
Ich kann es förmlich vor meinem inneren Auge sehen, wie die Kollegen in ihren frisch erworbenen, besonders günstigen, flauschigen Bademäntel über die Flure der Verwaltung lustwandeln...

Promillegrenze

Immer wieder interessant, daß manche Leute ihr wahres Gesicht erst dann zeigen, wenn sie jenseits der 1 (oder 1,5?) Promillegrenze sind.

Nichtdestoweniger gibt es auch immer wieder Ereignisse, die einem bestimmte Menschen dann noch sympathische werden lassen:

∙ Herren, die versuchen Fische im Süßwasseraquarium mit Salz aus dem Salzstreuer zu füttern,

∙ Damen, die sich im edlen Abendkleid an die Beifahrertür fremder, geparkter PKWs übergeben,

∙ Herren, die am Lagerfeuer einschlafen und erst Stunden später mitbekommen, daß sie mit ihrem Schuh zu nah an der Hitzequelle waren, sodaß die ganze Gummisohle weggeschmolz,

∙ Damen, die auf einer Empore eines Tageszentrums in wahre Begeisterungsstürme ausbrecheb, nur weil unten im Foyer ein völlig fremder seine Emails abruft.

∙ Herren, die sich studenlang für "Verena Feldberg" begeistern können, bis die anderen Anwesendenen bemerken, wer überhaupt gemeint ist,

∙ Herren, die am Abend des Abiabschlußballs durch den Saal tänzeln und ihre völlig eigenen, deutschen Versionen internationale Hits intonieren ("Leg' ein Flüstern - auf mein Kopfkissen...").

Freitag, September 22, 2006

Teilnahme

Kollegin: Kannst Du mir für die Presse die genaue Teilnehmerzahl der Konferenz geben?

Kollege: Wollen Sie wissen, wieviel Personen pysisch anwesend waren oder wieviele von den Leute mehr als 25% der Veranstaltung wach waren?

Mittwoch, September 20, 2006

Italienische Modepolizei

R.: Sag mal, Du läßt ja momentan ständig Deinen Stift fallen. Montag im Meeting, gestern, heute...

Kollegin (Italien): Das liegt an unserem neuen Kollegen, der ist so unglaublich gut angezogen, da mußte ich am Montag unbedingt schauen, ob auch seine Socken zum Outfit passen!

R.: Und warum hast Du gestern und heute den Stift fallen lassen?

Kollegin (Italien): Aus dem selben Grund. Ich mußte doch sicherstellen, daß das am Montag kein Zufall war!

Keine(r) versteht mich

Daß nicht einmal Musikliebhaber meine Gedankengänge nachvollziehen können, betrübt mich. So kann ich nicht weiterbloggen...

Dienstag, September 19, 2006

Man wird ja wohl fragen dürfen...

"Ein Abschied, der zu Herzen geht: Tausende Fans und Angehörige wollen morgen die Trauerfeier für den Krokodiljäger Steve Irwin verfolgen. Und obwohl alle Karten für die Feier in der Zooarena "Crocoseum" im Nu vergriffen waren, wird ein Platz frei bleiben."
Für den Stachelrochen?!

Haustier

Nach zwei Jahren kann man sich das in seinem Blog auch schon mal gemütlich machen. Auf die Zierdecken und Sofakissen verzichte ich, aber so ein Haustier (gefunden bei Kerstin) darf da schon mal erlaubt sein:




Nachtrag (aufgrund eines Kommtar):
Meine unendlichen Respekt erntet der Leser, der mein Namensgebung nachvollziehen kann!

Montag, September 18, 2006

Selbstdisziplin

Nein, ich werde mir das nicht 'runterladen!

Nein, ich werde mir das nicht 'runterladen!!

Nein, ich werde mir das nicht 'runterladen!!!

...

Drohung

Wenn der Fensterputzer nicht sofort sein lautes Pfeiffen einstellt, gibt es Tote!

Abnehmer

Ich dachte immer, es gibt wirklich niemanden, der diesen Brachialhumor eines "Hausmeister Krause" ertragen oder sogar "lustig" finden kann. Aber anscheinend amüsieren sich zumindest meine tschechischen Kollegen darüber...

Donnerstag, September 14, 2006

Neu im Bücherregal (IV)

Jurek Becker: Irreführung der Behörden, Suhrkamp (9 EUR).
Jurek Becker gehört zu meinem Lieblingsautoren. Ergreifend sein "Jakob, der Lügner", unvergessen die "An Manfred Krug und Otti". Auch sein zweiter, 1973 erschienende Roman "Irreführung der Behörden" überzeugt. Gregor Bieneck studiert eher unmotiviert Jura und will lieber als Drehbuchschreiber und Autor Erfolge feiern. Als sein großer Traum Wirklichkeit wird, muß er erkennen, daß er auch dafür einen Preis zahlen muß. So ganz überzeugt mich das Ende allerdings nicht, aber vielleicht ist das mit diesem Buch wie mit den meisten Dingen im Leben, sie schließen ohne finale Pointe ab.

Sven Regener, Neue Vahr Süd, Goldmann (9,95 EUR).
"Herr Lehmann" ist zurück und "unterwandert" die Bundeswehr im Jahre 1980. Sehr humorig, sehr gelungen ist Regeners zweiter Roman. Ein Männerbuch, wie eine Freundin kürzlich urteilte. Ich nehme an, sie meinte es im positiven Sinn. Ich hatte jedenfalls viel Vergnügen bei der Lektüre und erwarte mit Spannung den angekündigten abschließenden Band der Triologie. Zu empfehlen ist auch das vom Autor persönlich gelesene Hörbuch!

Günter Grass, Beim Häuten der Zwiebel, Steidl (24 EUR).
Viel gesagt und nochmehr geschrieben wurde über Günter Grass' "Zwiebel". Wer eine ausführliche Abhandlung über seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS erwartet, wird enttäuscht. Denn diese ist nur eine Randnotiz in seiner Geschichte der Jugend. Und das ist auch gut so. Vielmehr macht er sich zum Vorwurf als Jugendlicher zuwenig reflektiert und gefragt zu haben, etwa als die ersten Nazi-Kritiker im Umfeld von Familie und Schule "verschwanden". Sehr distanziert berichtet Grass von seinem früheren Ich, oftmals gut verpackt in literischen Konstrukten. Wer zu seiner Vergangenheit ebenfalls keine so starke Beziehung hat, bei denen die auch das Gefühl haben, Geschehnisse, die Dekaden entfernt liegen, erscheinen wie aus einem anderen Leben, die können Grass' Vorgehen nachfolziehen und beschweren sich nicht über einen "endlosen mäandernden Umständlichkeitsstil", wie es kürzlich in einer Zeitung hieß. Gezwungen wirken allerdings die Rückbezüge auf das literatische Schaffen des Nobelpreisträgers. Wie die Motive seiner Vergangenheit in seine Werke Einzug hielten, ist zwar interessant, wirkt aber sehr gezwungen. Trotzdem bleibt die Lektüre des Buches spannend, auch wenn der Stil und die gewählten sprachlichen Bilder nicht wirklich überzeugt. Da erwartet man von einem Grass besseres und trefferendes.

Walter Moers, Die Stadt der träumenden Bücher Piper (10 EUR).
Walter Moers hat viele Gesichter. Er ist der Vater des kleinen Arschlochs UND des Käpt'n Blaubär. Und hat keine Skrupel den "Föhrer" auf humorige Art widerzubeleben. Einen so runden, lustigen, spannenden aber nicht krawalligen und wenig bösen Roman wie "Die Stadt der Träumenden Bücher" hätte ich ihm aber nicht zugetraut. Ein Buch, das man wirklich verschlingt. Unterhaltung wird hier ganz groß geschrieben, es muß ja nicht immer die ganz große Literatur sein.

Michel Houellebecq, Plattform, Rowohlt (9,90 EUR).
Wann habe ich mich das letzte mal so durch ein Buch gequält? Dabei hatte ich doch "Elementarteilchen" doch schon in schlechter Erinnerung! Aber mit "Plattform" wollte ich Houellebecq eine zweite, eine letzte Chance geben. Und ich bleibe dabei: Der Franzose liefert durchschnittliche Stories, gespickt mit Pornographie. Ich erwarte mehr von einem guten Buch.

Neu im Bücherregal (III) vom 11. März 2006
Neu im Bücherregal (II) vom 13. Januar 2006.
Neu im Bücherregal (I) vom 08. September 2005.

Mittwoch, September 13, 2006

Fragt mich ja nicht nach dem Weg!

Auf dem Weg zu meinem Arbeitsplatz wurde ich mal wieder von einem Touristen nach dem Weg gefragt. Mal wieder? Ja, mir passiert das ständig: in Frankfurt, in Berlin, in Brüssel, in Stockholm. Die Herzdame amüsiert sich schon immer, wenn wir unterwegs sind und Leute mit Rucksäcken auf dem Rücken und Karten in der Hand schnurstracks auf mich zulaufen. Ich kann mir das nicht erklären. Dazu paßt auch folgende Begebenheit:

Vor ca. 3 Jahren nächtigten die Herzdame und ich in einem renomierten Hotel in Norddeutschland. Am Samstagmorgen begaben wir uns zum Frühstück, als wir vor dem Frühstücksaal auf eine Gruppe von fünf Männer stießen, die - alle in Jogginganzügen - auf Sofas lümmelten. Ein netter Herr um die 50 mit kurzen dunklen Haaren, markanter Brille und einem großen Lächeln auf dem Gesicht lief auf mich zu und begrüßte mich mit "Hallooo! Wie geht's?!", bevor er in den Fahrstuhl stieg. Die Herzdame legte ihre Stirn in Falten und fragte: "Wer ist das denn? Woher kennst er Dich? Außerdem finde ich das ne ganz schöne Frechheit das die Jungs in diesem Hotel in den Klamotten rumlungern!" "Also, ich weiß nicht, woher der Herr mich kennen könnte, antwortete ich, aber das war Felix Magath und die Jungs dadrüber sind vom VfB Stuttgart....".

Dienstag, September 12, 2006

Hauptstadtbackwaren

Kollegin: Wo willst Du denn mit dem Reisegepäck und dem Beutel voll Brötchen hin?

Kollege: Nach Berlin!

Kollegin: Und da haben sie keine Brötchen?!

R.: Ne, nur Schrippen!

Geschmackloses über den Tod eines Historikers

Kollege: Hast Du schon gehört? Joachim Fest ist tot!

Kollegin: Der Titel "Auch wenn alle mitmachen - Ich nicht!" bezog sich dann also doch nicht auf das Sterben.

Kollege: Und ich dachte, Grass' Marketing für seine Biographie wird sich nicht überbieten lassen...

Samstag, September 09, 2006

Beinah verpaßt!

Gerade noch rechtzeitig eingeschaltet. Was ist schon ein Spätsommer ohne die Last Night of the Proms?

Freitag, September 08, 2006

Haustiere

Kollege: Ich finde das echt toll, daß Du in der nächsten Woche in meiner Wohnung die Blumen gießt. Vergiß aber bitte die im Badezimmer nicht!

Kollegin: Badezimmer???

Kollege: Ich meine natürlich Schlafzimmer!

Kollegin: Und ich wollte Dich gerade fragen, ob ich auch die Silberfische füttern soll...

Ersatzkauf

Die neuste Macke meines Notebooks: Systemabsturz, alle 15 min. Als wenn ihm jemand den Strom abknipst. Nun muß wohl doch baldigst ein Ersatz her. Mein armes Konto...

Ach, bei Dir auch?

Das Druckfehlerteufelchen und ich sind momentan ein dynamisches Duo....

Donnerstag, September 07, 2006

Alternativ

Kollegin: "Mein Ex-Freund war bei der Armee, da fühlte ich mich immer sicher. Mein jetztiger ist Arzt. Der weiß zwar nicht unbedingt, wie man mich beschützt, kann mich hinterher aber reparieren!"

Verziehen

Der ungarische Kollege spricht heute morgen doch noch mit mir, obwohl ich gestern beim Anblick seines heimischen Bücherregals lachen mußte, schließlich standen da gleich zwei dicke Bänder über Attila...

Mittwoch, September 06, 2006

Mit Abstand

Kollege: Das ziehen wir durch! Der Chef steht ja hinter uns!

Kollegin: Ja, er steht so weit hinter uns, daß man ihn nur noch als Punkt am Horizont wahrnimmt...

Dienstag, September 05, 2006

Höhere Mathematik

Kollegin: Könntest Du mir bitte die Daten auf meinen USB-Stick kopieren?

R.: Das sind 2,2 GB und auf deinem Stick sind nur 12 MB frei!

Kollegin: Dann kopiere bitte doch zumindest schon mal die erste Hälfte...

Montag, September 04, 2006

Prioriäten

Kollegin betritt mit dicker Akte unterm Arm mein Büro.
Kollegin: Kann ich Dich bitte dieses Falls annehmen.

R.: Ja. Aber bitte leg denn erstmal irgendwo ab, ich habe viel zu tun.

Kollegin (oberlehrerhaft): Das ist wichtig!

R.(ruhig): Das ist alles wichtig.

Kollegin (noch oberlehrerhaftig): Dann mußt Du Prioritäten setzten!

R. (immernoch ruhig): Das habe ich gemacht: Das andere ist wichtiger.

Sonntag, September 03, 2006

Volkszählung

Kurze Diskussion mit der Herzdame am Frühstückstisch darüber, ob sie viele Handtaschen und Schuhe besitzt oder nicht. Danach eine kurze, gemeinsame Volkszählung. Das Ergebnisse: 47 Paar Schuhe und 36 Handtaschen auf 60qm.

Uaaaah!

Ich glaube, es wird wieder Zeit mal wieder so langsam an Weihnachtsgeschenke zu denken...

Freitag, September 01, 2006

Auf ein Drittes!

Bei der Untersuchung der zehn von Ihnen am meisten gelesen Artikeln aus 1270mal verwaltet, lernte ich auch viel über Sie, liebe Leser:

1. Die Leserschaft will mich leiden sehen

2. Die Leserschaft ist nur an nackten Tatsachen interessiert

3. Die Leserschaft mag Frau Pia viel mehr als mich

4. Die Leserschaft amüsiert sich über meine Zerstreutheit

5. Die Leserschaft stört es nicht, daß sie hier nur 50km/h fahren darf

6. Die Leserschaft kennt meine Schwächen ganz genau

7. Die Leserschaft ist schadenfroh

8. Die Leserschaft weiß, daß ich den radfahrenden Texaner noch schlimmer finde, als dem im Weißen Haus

9. Die Leserschaft begrüßte meine Erlösung

10. Die Leserschaft mag meinen Trolly