Montag, Juni 06, 2005
Reminder an einen Kollegen
Bevor man einen Satz mit dem Anfang "Welcher Idiot hat.." durch den Flur brüllt, sollte man gründlich prüfen, ob es sich bei dem Idioten nicht vielleicht doch um einen selbst handeln könnte. ;o)
Jedes Mal dasselbe
Immer wenn ich einem Kollegen mitteile, wie lange ich Mittagspause machen möchte, schaffe ich es erstens nicht rechtzeitig zurück an den Arbeitsplatz und zweitens will mich genau dann jemand ganz dringend sprechen. *nerv*
Ge-spiegel
Der Spiegel berichtet in seiner Titelgeschichte über die "Dikatur der Bürokraten":
Der Chef des zweitkleinsten Landes ist an der Spitze Europas der Mächtigste. Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker präsidiert zurzeit nicht nur dem Europäischen Rat, er kennt auch das Geheimnis der EU: das Rezept zur Vermehrung von Macht. „Wir beschließen etwas, stellen das in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert.“ Meistens passiert gar nichts. „Weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde.“
Der Artikel offenbart aber nicht nur die (altbekannten) Schwächen der EU. Sondern zeigt auch, wie schlecht die Legeslativen der Mitgleidsstaaten auf Europa eingestellt sind. Und das seit Jahrzehnten. Dabei rekrutiert sich die europäische Elite in Brüssel ja auch aus den Nationalstaaten und kommt nicht aus dem "luftleeren" Raum. Und wenn Jean-Claude Juncker sein Patentrezept/Strategie
in der Öffentlichkeit verbreiten kann, ohne daß sich irgendetwas tut, kann man nur die alter Erkenntnis von Joseph de Maistre aufgreifen: "Jedes Land hat die Regierung, die es verdient."
Der Artikel offenbart aber nicht nur die (altbekannten) Schwächen der EU. Sondern zeigt auch, wie schlecht die Legeslativen der Mitgleidsstaaten auf Europa eingestellt sind. Und das seit Jahrzehnten. Dabei rekrutiert sich die europäische Elite in Brüssel ja auch aus den Nationalstaaten und kommt nicht aus dem "luftleeren" Raum. Und wenn Jean-Claude Juncker sein Patentrezept/Strategie
in der Öffentlichkeit verbreiten kann, ohne daß sich irgendetwas tut, kann man nur die alter Erkenntnis von Joseph de Maistre aufgreifen: "Jedes Land hat die Regierung, die es verdient."
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