Die heutige Montagsfrage lautet: "Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?"
Wenn man aus einem Bibliothekarinnenhaushalt kommt, stellt sich eigentlich nur die Frage, WELCHES Ordnungssystem man benutzt. Größte Sympathie habe ich für die Idee aus "High Fidelity*, die in der Praxis aber dann doch etwas unkomfortabel ist.
Für die Regensburger Klassifikation - von Frau Mama früher auch gerne scherzhaft "Rügenwalder" genannt - bin ich weder nerdig noch gelangweilt genug.
Also habe ich die zwei Regale mit Fachliteratur grob thematisch sortiert so stehen etwa Nachschlagewerke, Theorie, Fachgeschichte jeweils zusammen. Ähnlich halte ich es mit der Belletristik. Auch hier gibt es eine Grobgliederung nach Kinder- und Jugendliteratur, Biographien, Klassiker, Sci-Fi usw. Des weiteren habe ich nur die Regeln, daß die Bücher eines Autors/einer Autorin zusammenstehen und ich es vermeide, Bücher zweireihig zu stellen. Es soll keinen Zweifel für mich geben, wo ein ausgelesenes Buch abzustellen ist bzw. wo man eine bestimmte Lektüre finden kann. Zudem benutze ich Endnote um eine Liste alle meiner Bücher zu pflegen. Das ist auch ganz praktisch, denn wegen der Kinder mußte wir einiges Lesematerial auf den Boden auslagern und manchmal vergißt man dann halt doch, was man besitzt. Auch von Bücherschenkenden hörte ich nur gutes darüber, daß man auf meiner Webseite nachschlagen kann, was ich schon so habe.
Total ungeordnet sind nur meine Lesestapel. Denn Dinge suchen, macht mich wahnsinnig!
Montag, September 24, 2018
Montag, September 17, 2018
Die Montagsfrage #3 – Verfilmungen
Die heutige Montagsfrage lautet: Gab es schon einmal einen auf einem Buch basierten Film, den du besser fandest als das Buch?
"Aber natürlich!", lautet meine Antwort auf die Frage, die auf den alten Mythos "Das Buch ist immer besser als der Film." anspielt. Ich erinnere mich zum Beispiel mit Grauen an Winston Grooms Vorlage* für Forrest Gump und weigere mich auch nur ein Wort über dieses Buch zu verlieren.
Die Verfilmung hingegen ist bestes Popcornkino. Und wenn ich heute etwas mehr Zeit hätte, würde ich jetzt ein Loblied auf Robert Zemeckis anstimmen...
"Aber natürlich!", lautet meine Antwort auf die Frage, die auf den alten Mythos "Das Buch ist immer besser als der Film." anspielt. Ich erinnere mich zum Beispiel mit Grauen an Winston Grooms Vorlage* für Forrest Gump und weigere mich auch nur ein Wort über dieses Buch zu verlieren.
Die Verfilmung hingegen ist bestes Popcornkino. Und wenn ich heute etwas mehr Zeit hätte, würde ich jetzt ein Loblied auf Robert Zemeckis anstimmen...
Montag, September 10, 2018
Die Montagsfrage #2 – Hörbuch
Die heutige Sonntagsfrage lautet: Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?
Ich muß sagen, ich finde die Frage etwas schräg. Wenn ich eine schlechte Faust-Aufführung sehe, wird die literarische Vorlage nicht schlechter. Ich glaube, das ist ein Umstand, den ein "geschulter" Leser problemlos erkennt. Umgekehrt wird aus einen furchtbaren Buch auch kein Meisterwerk, selbst wenn es Stephen Fry oder Otto Mellies einlesen.
Ich höre eine handvoll Podcasts - am liebsten das Zeitzeichen - und zusätzlich vielleicht ein bis zwei Hörbücher pro Jahr. Sie sind dabei immer Begleitmedium, v.a. beim Kochen und Putzen. Es muß sich dabei bei mir aber um ungekürzte Ausgaben handeln. Hörspiele kommen mir nur ganz, ganz selten auf die Ohren. (Für Karl May mache ich da mal ne Ausnahme.) Besonders gerne höre ich Autorenlesungen. Ganz vorne dabei sind hier die Bücher von Sven Regener, wie z. B. Neue Vahr Süd*. (Ich könnte dem Mann tagelang zuhören und tue es auch.)
Ich muß sagen, ich finde die Frage etwas schräg. Wenn ich eine schlechte Faust-Aufführung sehe, wird die literarische Vorlage nicht schlechter. Ich glaube, das ist ein Umstand, den ein "geschulter" Leser problemlos erkennt. Umgekehrt wird aus einen furchtbaren Buch auch kein Meisterwerk, selbst wenn es Stephen Fry oder Otto Mellies einlesen.
Ich höre eine handvoll Podcasts - am liebsten das Zeitzeichen - und zusätzlich vielleicht ein bis zwei Hörbücher pro Jahr. Sie sind dabei immer Begleitmedium, v.a. beim Kochen und Putzen. Es muß sich dabei bei mir aber um ungekürzte Ausgaben handeln. Hörspiele kommen mir nur ganz, ganz selten auf die Ohren. (Für Karl May mache ich da mal ne Ausnahme.) Besonders gerne höre ich Autorenlesungen. Ganz vorne dabei sind hier die Bücher von Sven Regener, wie z. B. Neue Vahr Süd*. (Ich könnte dem Mann tagelang zuhören und tue es auch.)
Donnerstag, September 06, 2018
Journalismus gegen Geld? Gern, aber bitte nicht so! #SpiegelPlus #Blendle
Der Strukurwandel in den Printmedien ist ein altes Thema. Zudem ist es so unterhaltsam wie die die alljährliche Zahnarztuntersuchung. Und um beides kommt man selten rum.
Ich lese schon lange und oft SPIEGEL. Online, offline. Ich fühle mich informiert, ärgere mich aber dann auch regelmäßig, wenn dank des nächsten Skandals zum 10. Mal in diesem Jahr der Weltuntergang ausgerufen wird. Trotzdem: Das Blatt bleibt für mich von Interesse. Gerne bezahle ich auch für guten Content, der mich interessiert. Wenn ich denn den Preis angemessen finde. Und da fängt mein Dilemma an. Im Mai hatten die Hamburger, mit relativ kurzer Vorwarnzeit, ihr Abomodell umgestellt. Einzelne Artikel legal und gegen Cash zu lesen ist unmöglich. Ich muß ein Abo für 20 bis 35€ abschließen. Mein Probemonat beim sogenannten Spiegel+ war dann auch ernüchternd. Ich las ca. 4 Artikel pro Woche. Ja, ich hätte grundsätzlich auch mehr Interessantes gefunden, wenn ich Zeit gehabt hätte, aber darum geht es nicht. Ich habe auch noch andere Nachrichtenquellen. Vielmehr werde ich dazu gezwungen für ein Abendessen für zwei Personen bei dem Kroketten die Beilagen sind, einen Sack Kartoffeln zu kaufen. Und das jeden Monat wieder. Sehr unbefriedigend das Ganze.
Leider gibt es wenig Alternative. Grundsätzlich mag ich Blendle sehr gern. Und das obwohl die Preise für die Artikel nicht gerade günstig sind- Aber wenn ich mir mein Angebot selbst zusammenstellen möchte, bin ich bereit das zu zahlen. Leider bietet Blendle nicht alle Artikel von Spiegel+ zum Kauf an. Auch ist die ZEIT wohl letztes Jahr aus dem Angebot gestiegen. Und die BlendleApp wurde wohl von Taugtnix, dem gallischen Cousin des vierten Apokalyptischen Reiters, entworfen. Costumization ist ein Fremdwort. Zudem kann man versehentlich Artikel kaufen, da schon ein (!) falscher Klick für einen Kaufvorgang genügt. Und haben Sie schon die Suchfunktion gefunden? Ich auch nicht. Die scheint es nur im Desktopbrowser zu geben. Kuratierte Artikel sind ja toll, aber selbst entscheiden, was ich lesen möchte, möchte ich dann doch noch. Aber sobald es nicht besseres gibt, werde ich wohl trotzdem Kunde bleiben (müssen).
Ich lese schon lange und oft SPIEGEL. Online, offline. Ich fühle mich informiert, ärgere mich aber dann auch regelmäßig, wenn dank des nächsten Skandals zum 10. Mal in diesem Jahr der Weltuntergang ausgerufen wird. Trotzdem: Das Blatt bleibt für mich von Interesse. Gerne bezahle ich auch für guten Content, der mich interessiert. Wenn ich denn den Preis angemessen finde. Und da fängt mein Dilemma an. Im Mai hatten die Hamburger, mit relativ kurzer Vorwarnzeit, ihr Abomodell umgestellt. Einzelne Artikel legal und gegen Cash zu lesen ist unmöglich. Ich muß ein Abo für 20 bis 35€ abschließen. Mein Probemonat beim sogenannten Spiegel+ war dann auch ernüchternd. Ich las ca. 4 Artikel pro Woche. Ja, ich hätte grundsätzlich auch mehr Interessantes gefunden, wenn ich Zeit gehabt hätte, aber darum geht es nicht. Ich habe auch noch andere Nachrichtenquellen. Vielmehr werde ich dazu gezwungen für ein Abendessen für zwei Personen bei dem Kroketten die Beilagen sind, einen Sack Kartoffeln zu kaufen. Und das jeden Monat wieder. Sehr unbefriedigend das Ganze.
Leider gibt es wenig Alternative. Grundsätzlich mag ich Blendle sehr gern. Und das obwohl die Preise für die Artikel nicht gerade günstig sind- Aber wenn ich mir mein Angebot selbst zusammenstellen möchte, bin ich bereit das zu zahlen. Leider bietet Blendle nicht alle Artikel von Spiegel+ zum Kauf an. Auch ist die ZEIT wohl letztes Jahr aus dem Angebot gestiegen. Und die BlendleApp wurde wohl von Taugtnix, dem gallischen Cousin des vierten Apokalyptischen Reiters, entworfen. Costumization ist ein Fremdwort. Zudem kann man versehentlich Artikel kaufen, da schon ein (!) falscher Klick für einen Kaufvorgang genügt. Und haben Sie schon die Suchfunktion gefunden? Ich auch nicht. Die scheint es nur im Desktopbrowser zu geben. Kuratierte Artikel sind ja toll, aber selbst entscheiden, was ich lesen möchte, möchte ich dann doch noch. Aber sobald es nicht besseres gibt, werde ich wohl trotzdem Kunde bleiben (müssen).
Mittwoch, September 05, 2018
Montagsfrage: Lesestoff
Bei "Lauter & Leiser" wird ab sofort die Montagsfrage gestellt und ich beuge mich einmal mehr dem durch Herrn Kowski generierten Gruppenzwang ;) und versuche nun auch immer dabei zu sein.
„Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?“
Ausgelesen habe ich gerade "Unserer kleine Stadt*". Irgendwie gab es mit dem Stück immer wieder Berührungspunkte in der Vergangenheit, ohne daß ich es je gesehen oder gelesen hätte. Höchste Zeit also, diese Bildungslücke zu schließen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte anschließend noch genügend Fragen im Kopf um ein bißchen länger über Herrn Wilders Worte nachzudenken.
Inzwischen hat mein innerer Nerd übernommen und ich lese "Star Trek Federation: The First 150 Years*". Es ist quasi eine Ersatzdroge bis die neue Star Trek Serie um Jean-Luc Picard an den Start geht. (Bei Discovery habe ich ja nach wie vor Störgefühle.) Mein Zwischenfazit lautet: Der wäre noch mehr gegangen, v.a. was die Illustrationen angeht. Es sieht alles eher nach Fanart aus.
Als nächstes ist dann Sherlock* dran, der seit 4(!) Jahren auf meinem Lesestapel liegt. Höchste Zeit ihn zu erlösen...
„Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?“
Ausgelesen habe ich gerade "Unserer kleine Stadt*". Irgendwie gab es mit dem Stück immer wieder Berührungspunkte in der Vergangenheit, ohne daß ich es je gesehen oder gelesen hätte. Höchste Zeit also, diese Bildungslücke zu schließen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte anschließend noch genügend Fragen im Kopf um ein bißchen länger über Herrn Wilders Worte nachzudenken.

Inzwischen hat mein innerer Nerd übernommen und ich lese "Star Trek Federation: The First 150 Years*". Es ist quasi eine Ersatzdroge bis die neue Star Trek Serie um Jean-Luc Picard an den Start geht. (Bei Discovery habe ich ja nach wie vor Störgefühle.) Mein Zwischenfazit lautet: Der wäre noch mehr gegangen, v.a. was die Illustrationen angeht. Es sieht alles eher nach Fanart aus.

Als nächstes ist dann Sherlock* dran, der seit 4(!) Jahren auf meinem Lesestapel liegt. Höchste Zeit ihn zu erlösen...
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