Sonntag, April 03, 2022

Woche 13/2022 - Plattenspieler, Tohuwabohu und Philip Ardagh

Es gibt Wochen die sind zäh wie Kaugummi und dann gibt es wieder welche, in die so viele Ereignisse passen, daß sie aus allen nähten platzt. So geschehen dieser Tage: Es gab ein äußerst positives Personalgespräch, seifenopertaugliche Entwicklungen am Arbeitsplatz, ein schönes Geburtstagsbowling mit dem Schwesterherz und Familie, kranke Kinder und Ehepartnerinnen und sicher noch viel mehr, das ich vor lauter Tohuwabohu zwischen Montag und Samstag vergessen habe.

Nachgedacht

Ich hätte gern einen Schallplattenspieler. Nein, ich hätte gern einen Schallplattenspieler, wie es ihn in meiner Vorstellung gibt. An einem ruhigen Platz in der Wohnung, wo man am Mittwochabend bedächtig eine seiner 30 Lieblingsplatten herauskramt, das Album liebevoll auflegt und von Anfang und Ende durchhört. Die Hindernisse im realen Leben für mich sind folgende Tatsachen: (1) Es gibt so einen ruhigen Ort im Hause nicht. (2) Ich habe gar keinen Stauraum und hätte damit Angst um Gerät und Alben. (3) Die Preise meiner Lieblingsplatten, z.B. für das Let it be - Naked Album sind einfach utopisch. (Zuletzt 189€ für gebrauchtes Vinyl.)

Ich glaube so gut, wie in meiner Vorstellung würde die Umsetzung des Gedanken eh nie werden.

Gelesen

Endlich habe ich mal Philip Ardaghs "Schlimmes Ende" fertig bekommen. Der Mann sprüht vor absurden Ideen. Unglaublich. Der Plot des Jugendbuches beschreibt man am besten als "Charles Dickens" auf Crack. Muß man mögen. Ich fande die Geschichte als solches etwas fade, aber die Umsetzung brillant.

Gehört