Die Asterix-Serie auf Netflix fand ich ja richtig gut. Allerdings stieß ich erst jetzt aufgrund Eurer Mastodon-(Re-)Posts auf diesen sehr unterhaltsamen Kurzfilm von Netflix France namens: Astérix & Obélix: Mission Potager. (Die Wildschweine waren doch schon immer die heimlichen Co-Stars der Comicreihe.)
Manchmal sind die einfachsten Ideen so peinlich, dass ich darüber gar nicht bloggen mag. Ein bekanntes Eltern-Meme heißt: "Nichts ist im Leben ewig da. Nur der Berg mit ungewaschener Wäsche." Das ist in diesem nicht-so-anständigen Hause nicht anders. Immer wird gewaschen, aufgehängt, abgehängt und in den Schrank gepackt. (Dass in der Aufzählung "Bügeln" fehlt, ist kein Zufall.) Im Februar haben wir festgestellt, dass eine Kleinigkeit den Stress ein bisschen minimiert: ein zweiter Wäschekorb, den man nutzen kann, wenn z. B. im ersten noch saubere Wäsche zum Weglegen ist. Ich sage doch: So einfach, so peinlich.
Gelesen
Vor ungefähr vier Jahren fragte ich Flix, ob er sich vorstellen könnte, einen Roman zu schreiben. Ich mag seine Comics sehr und dachte, dass er sicherlich eine Geschichte erdenken könnte, die auch ganz ohne Bilder und Blasen auskommt. Er druckste damals ein wenig herum, aber dermaßen charmant, dass mir klar war, dass dies irgendwann ein Thema wird.
Letztes Jahr ergatterte ich eines der ersten Exemplare von "Immerland*", ein schönes, abenteuerreiches Buch mit starken "Unendliche Geschichte"-Vibes. Mir hat es Spaß gemacht, und ich kann mir vorstellen, dass die angekündigte Fortsetzung mindestens ebenso unterhaltsam wird.
Absolut parteiische und voreingenommene 5 von 5 Flugwalen
Gespielt
Es müsste ein Spiel geben. Irgendetwas zwischen Tetris und Carcassonne. Mit toller Hintergrundmusik. Rundenbasiert. Gibt es: Dorfromantik!
Und nachdem ich damit sehr viel Spaß auf dem Rechner hatte, funktioniert es auch gut auf der Switch Lite. Noch ein absoluter Kauftipp.
Geschaut
Auf meiner Festplatte oxidierte schon viel zu lange die Doku "Inside Star Trek". Dank eigenem Streamingservice habe ich mir die Reihe über die Geschichte meiner absoluten SciFi-Lieblingsreihe angeschaut. Ich war positiv überrascht, wie wenig ewig wiedergekäute Narrative dort Platz fanden und dass sogar immer wieder die Konflikte zwischen den handelnden Personen (meist) hinter der Kamera beleuchtet wurden. Davon hätte ich mir tatsächlich gern noch mehr angeschaut.
Nun, „gekocht“ ist eigentlich übertrieben, was wir diese Woche gemacht haben. Im Asia-Markt unseres Vertrauens haben wir diese wunderbaren Kimchi-Dumplings entdeckt. Die wurden dann bei 180 °C für zehn Minuten in den Speisefön – wie Kiki zu sagen pflegt – geschmissen, und heraus kamen knusprige Leckerbissen. Dazu ein bisschen süße Chili-Sauce und Kohlrabisalat. Mjam! (Merke: Dumplings, die man direkt aus dem Airfryer isst, zählen weder bei der Aufteilung noch bei der Kalorienberechnung, sagt die Liebste.)
Geärgert
Mein Lieblingsspielwarenhersteller – der dänische mit den schönen, bunten Bausteinen – meint plötzlich, mir täglich Werbemails schicken zu müssen. Wie betrunken kann man in einer Werbeabteilung sein? Man kann nicht mal die Frequenz herunterregeln, sondern die Dinger nur ganz abstellen. Das habe ich getan. Absolut irre.
Gesehen
Ich erwähnte, dass wir letztes Jahr in Australien waren? Der Kontinent ist ja bekannt für seine hochgefährliche Flora und Fauna. Zeit, Euch darüber fortzubilden.
Von den besten Freunden auf der Südhalbkugel bekam ich zum Geburtstag eine Heißluftfritteuse aka Speisefön (Herzlichen Dank an Kiki für die wunderbare Wortschöpfung).
In unserem Haushalt fritierten wir bisher nichts, aber Gemüse wird damit schon ziemlich toll. Oder vietnamesische Teigtaschen mit Kimchi. Und wie wir von unserer Szeklerfreunden gelernt haben: Aufbackbrötchen! Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.
Gesehen
Ich habe ja wenige Guilty Pleasures im Fernsehen. Aber "Kunst & Krempel" gehört dazu und auch "Das Geheimnis der Meister", bei dem zweitgenössische Künster*innen Meisterwerke kopieren. Einziger Kritikpunkt: Da könnte ruhig noch mehr gefachsimpelt werden. (Nicht, dass ich es verstehen würde, aber interessieren tut es mich.)
"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."