Freitag, Dezember 31, 2021

Jahresabschlußgedanken #bestof2021

So 2021 hätten wir dann auch (fast) geschafft. 

Wir sind von Corona alle verschont geblieben und so darf das gerne im nächsten Jahr weitergehen. Nach zwei Warnschüssen in 2021 gilt es für mich aber im neuen Jahr immer gut auf die Work-Life-Balance zu achten. 

Beruflich hat sich in diesem Jahr einiges verändert: Nicht der Arbeitsplatz oder der Job an sich, aber in den Rahmenbedingungen, so dass ich mir mittlerweile wieder gut vorstellen kann, meinem Arbeitgeber noch eine ganze Weile treu zu bleiben. Klar, gibt es hier und da noch Aufreger, aber wo hat man die nicht.

Zum "positiven Gesamtbefinden" hat sicherlich auch die Kinderbuchveröffentlichung beigetragen. Euch "großen" und "kleinen" Unterstützenden sei noch einmal hundertfach gedankt. All die Rezensionen, Tweets, E-Mails und Buchkäufe haben mir das Leben sehr versüßt. Und ich wünsche mir, dass ich in den nächsten Jahrzehnen noch so einige neue Buchtitel auf den Markt werfen kann.

Vermisst habe ich auch in diesem Jahr unsere Freunde, die zwischen Estland und Melbourne, Wuppertal und Siebenbürgen verteilt sind. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit ihnen. 

Therapeutisch ist für mich weiterhin das Schreiben an sich. 2021 sind wieder knapp 100 Artikel zusammengekommen. Das Gros entfiel auf das wöchentliche Tagebuchbloggen, welches ich gern weiterführen möchte. Auch die private Webseite und unser Podcastblog werden weiterhin regelmäßig bespielt werden und auch das Legoblog macht - trotz der wenigen Zeit, die ich momentan dafür aufwenden kann - weiterhin sehr Spaß. Der Elternblog befindet sich nun ja schon eine ganze Weile im Winterschlaf und das wird leider auch so bleiben. "Abgewickelt" wird das Shownotesblog: Es hatte zwar teilweise irrsinnig viele Abrufzahlen, aber die Pflege frisst einfach zu viel Zeit, so dass es in richtiger Arbeit ausartet ohne dass es sich finanziell auch nur ansatzweise lohnen würde. 


Über meinen Medienkonsum brauche ich in diesem Jahr nicht viel Schreiben, in der Jahresabschlußepisode unseres Podcast bekommt man einen sehr guten Überblick. 

Trotz der Weltlage freue ich mich auf 2022 und hoffe, ich werde nicht enttäuscht. Ich wünsche uns allen ein tolles Jahr!

>>> siehe auch 202020192018


Donnerstag, Dezember 30, 2021

Hardwareupgrade 2021- Ninentdo Switch Lite, Acer Swift X, iPad (2021), JLab Audio Rewind und Sony WH-1000XM3

2021 war für mich tatsächlich ein Jahr der Hardwareupgrades. 

An der Spielefront habe ich mir die Ninentdo Switch Lite gegönnt und bin weiterhin sehr zu frieden mit der Konsole und den darauf verfügbaren Spielen. Nur ein bißchen mehr Zeit zum Datteln hätte ich gern. Ansonsten tut das Gerät absolut was es soll: Man setzt sich hin, schaltet es an und kann losspielen. 

Was die Notebooksparte angeht, arbeitete ich nun schon wieder seit vier Jahren auf meinem Yoga LENOVO Yoga 720 Convertible 256 GB 13.3 Zoll. Alle "Büroaufgaben" ließen sich damit problemlos erledigen, wie ein Zelt aufgeklappt war es ein guter Monitorersatz und die Stiftfunktion war mein Einstieg ins digitale Zeichnen. Zuverlässig war es auch, obwohl nach fast genau 20 Monaten die SSD ihren Geist aufgab, aber ich hatte Backups und der Lenovoservice war echt schnell und gut. Trotzdem war die Performance des Gerätes langfristig gesehen nicht überzeugend und da es ein sehr gutes Angebot für das Acer Swift X (SFX14-41G) gab, bei dem ich mit Cashback weniger als 900€ für die neue Hardware hinlegen mußte, schlug ich zu. Und ich habe es nicht bereut: Das Gerät ist pfeilschnell, hervorragend verarbeitet und mit der GeForce GTX 1650 funktioniert das bei mir (sehr) gelegentliche Zocken auch sehr gut. Und leicht ist es das Gerät auch. Negativ anzumerken habe ich nur das etwas wackelige Ladekabeln mit sehr dünnem Pin. Daher lade ich es meistens über USB-C, zudem liegen die Kabel eh immer rum. Bei Volllast wird das Acer Swift X im unaufgeklapptem Zustand übrigens etwas heiß, da es sich nur beim Öffnen "aufbockt" und nur dann genug Platz für die Luftzirkulation da ist. Da ich aber selten an die Belastungsgrenzen gehe, ist das nicht schlimm. Ich bin also super zufrieden mit meinem neuen Arbeitstier und würde momentan kein anderes Notebook wollen!

Für das Yoga hatte ich mich 2017 auch entschieden, weil ich endlich mal digital zeichnen und Notizen aufschreiben wollte. Die Wahl eines Convertible war retrospektiv gesehen für meine Zwecke nicht ideal. Ich wollte das "Beste aus beiden Welten" (PCs und Pads) und mußte hingegen Abstriche bei der Performance und der Handhabbarkeit machen. Da das Yoga nun außer Dienst gestellt wurde und ich sowieso ein neues Tablett brauchte, bestellte ich mir das aktuelle "Jedermannsipad" plus Pencil der 1. Generation und bin auch hiermit hoch zufrieden. Mehr brauche ich nicht fürs hobbymäßige Zeichnen, Notizen machen und den gelegentlichen Medienkonsum. 

Apropos Medienkonsum: Seit dem Dezember sind bei mir zwei neue Kopfhörer im Einsatz. Der dem alten Sony Walkman Kopfhörer nachempfundenen JLab Audio Rewind Wireless Retro und die hochwertigeren Sony WH-1000XM3. Über Letztere kann ich momentan noch nicht viel sagen, da sie erst seit Weihnachten im Einsatz sind, aber die JLab sind definitiv ihre 20€ Wert: Man kann sie nicht übersehen (kleine inears suche ich ständig), der Ton ist ganz ordentlich, genauso wie die Akkulaufzeit. Etwas nervig ist, daß die Knöpfe hörbar klappern, wenn man den Kopf schnell bewegt, aber daran habe ich mich schon gewöhnt. 



Alle Kaufentscheidungen und Geschenke kommen bis hierher SEHR gut an, so daß ich optimistisch bin, daß ich 2022 beim Austausch von Fernseher (13 Jahre) und PC-Monitor (10 Jahre) auch ein glückliches Händchen haben werde.


Montag, Dezember 27, 2021

Woche 51 - Weihnachtswoche

Die Weihnachtswoche war sehr entspannt. Die Podcastaufzeichnung mit Herrn Kowski war auch wieder ein Spaß und die Christmas-Playlist von Claudia muß auch noch positiv erwähnt werden. (Danke Euch beiden!)



Dienstag, Dezember 21, 2021

Woche 50 - Beatleige Vorweihnachtsstimmung

Das Arbeitsjahr ist endlich abgeschlossen und ich kann mich die nächsten Tage dem Geschenkeeinpacken, Kochen, Kinder bespielen, Podcastaufzeichnungen und anderen schönen Dingen widmen. :) Und der Baum steht auch schon!

Gelesen

Ich erfreue mich schon seit Wochen an der "Get Back"-bedingten Beatles-Welle in den Medien, wie etwa Paul McCartneys Essay im New Yorker über “Eleanor Rigby” und das wunderbar unterhaltsame Stück in der Washington Post über die Reaktionen von Songwritern auf die neue Dokumentation.

Gehört

Und was hört man zur Lektüre? Am Besten die 2003er "Naked version" von "Let it Be" natürlich! 

Andere, schöne Musik gibt es natürlich noch auch:

Mittwoch, Dezember 15, 2021

Woche 49 - Kickstarter, Sam Fender, de Gaulle a la plage und Disc Golf Valley

Geärgert

Seit 10 Jahren unterstütze ich ein- bis zweimal im Jahr Projekte auf Kickstarter. Oder besser unterstützte. Denn momentan akzeptiert die Plattform keine meiner drei Kreditkarten. Ich liebe es, wenn Dinge aus "Sicherheitsgründen" (hier: die Online-Zahlung) so kaputt gespielt werden, daß sie gar nicht mehr funktionieren. Super sicher ist das neue Zahlungsmodul ja jetzt. Fast so sicher als hätte ich gar keine Kreditkarten. Allerdings bedeutend ärgerlicher.

Gespielt

Nach dem Wegzug der fantastischen Fi habe ich 2021 viel zu wenig Disc Golf gespielt. Dafür habe ich - auf ihren Hinweis hin - Disc Golf Valley entdeckt. Ein tolles Spiel für Android und iOS. Kostenfrei, werbefrei und kein pay-to-win. Von den Geräuschen bis zur Flugmechanik stimmt alles. Ein Spiel nahe an der Perfektion. (Gelegentlich streame ich übrigens auch die eine oder andere Runde.)

Gesehen

Sehr gelacht habe ich in dieser Woche über "De Gaulle a la plage", welches man sich unbedingt mit frz. Originalton anschauen sollte. (Mein sehr schlechtes Schulfranzösisch reichte gerade so.) Der Duktus des De Gaulle-Sprechers ist soo nahe am Original. Herrlich!

Gehört

Irgendwie bin ich erst jetzt auf Sam Fender gestoßen. Mir gefällt sein zweites Album durchgehend sehr gut. Egal ob seine Hymne auf die Jugend oder dieser Track, der ein bißchen wie "Fury in the Slaughterhouse" (aber in gut) klingt.

Sonntag, Dezember 05, 2021

Woche 48 - Twitch, Duet Display und Ballon d'Or

In dieser Woche war ich ausnahmsweise mal "alleinerziehend", da meine Liebste für sechs Tage beim französischen Teil der Verwandtschaft weilte. Es war zwar erwartungsgemäß anstrengend, aber mit einem durchgetakteten Tag waren Kinder, Arbeit und Haushalt in den Griff zu bekommen. Mein Respekt an alle Elternteile für die dies die Regel und nicht die Ausnahme ist.

Das Wochenende haben wir abwechselnd mit der Familie verbracht und an meinem Geburtstag merkte ich dann doch, wie sehr mir viele Freundinnen und Freunde fehlen, die ich in den letzten zwei Jahren maximal ein- bis zweimal gesehen habe. Es kommen hoffentlich wieder andere Zeiten, indem man in größere Runde lachen, feiern und plaudern kann.

Gespielt

Tatsächlich streame ich momentan die eine oder andere Partie Dorfromantik bei Twitch. Und gelegentlich gibt es tatsächlich einen Zuschauer bzw. eine Zuschauerin. :D (Für mich geht es eher darum, die Technik routinierter zu beherrschen.) Auch vom Mobiltelefon klappt das Streamen mittlerweile, hier habe ich - angestiftet von der guten Fi - Disc Golf Valley für mich entdeckt: Mehr über die Software in der nächsten (?) Woche. 

Ausprobiert

Aus Gründen benötigte ich einen zusätzlichen Monitor an meinem Notebook und nach kurzem Überlegen habe ich die 10€-Software Duet Display ausprobiert mit dem man ein iPad via USB/Lighting-Kabel unter Windows (bei mir Windows 11) nutzen kann. Für nicht-animierte Inhalte klappt das ziemlich gut, ansonsten merkt man doch die Verzögerung. Meine Zwecke erfüllt die Software.

Nachgedacht

Es gibt diese schöne Beatles-Anekdote:


Ähnlich verhielt sich meine Meinung nach die Wahl zum Weltfußballer des Jahres: Ist Lewandowski der beste Fußballer der Welt im Jahr 2021? Für mich ist er nicht mal der beste Stürmer der Welt. Vielleicht der, der mit seiner Mannschaft am erfolgreichsten war, aber so lautet der Name der Preiskategorie ja nicht. Bei Gewinner Messi hatte ich aber auch meine Zweifel. Individualpreise in Mannschaftssportarten sind schwierig und das ständige Offensivspielergewähle nervt mich am Ballon d'Or eh. Kann man das Dilemma lösen? Ich glaube nicht. Aber eine sehr schöne Seite hatte die Situation dann doch: Das Geweine bei B*LD-Zeitung und dem FC Bayern.


Montag, November 29, 2021

Woche 47 - Bewerbungsgespräch, JHV der Bayern, Facebook, Tipps bzgl. gifs und Beatles

Ich hatte diese Woche mal ein Bewerbungsgespräch, also mal als Kandidat und nicht als Mitglied der "Panels". Ich hatte mich hierfür tiefer in ein neues Thema eingegraben und war sehr froh festzustellen, daß ich das noch kann. ;) Beim Gesrpäch selbst waren viele Menschen dabei und auch die höchst mögliche Beamtin. Aber zu einem richtigen Gespräch kam es in der Runde nicht. Frage, Antwort, weiter im Text. Es fühlte sich alles sehr nach 1982 an, wo es Bewerber*innen en masse gab und niemand darauf achtete, ob der Mensch zum Job oder der Job zum Menschen paßt. Keine Ahnung, auf welchen Ausgang ich "hoffen" soll, wenn die Kommunikation schon vor einem möglichen Beschäftigungsverhältnis so bescheiden ist. Zu dem bietet der aktuelle Job einige Vorteile und der neue, am Horizont erscheinende, Arbeitsvertrag einige Verbesserungen.

Gelernt

Mal fix ein gif aus einem youtube-Video kann man überigens online schnell hiermit erstellen und anschließend bekommt man hiermit das gif schnell bearbeitet,

Geärgert

Und wozu brauchte ich das oben erlente Wissen? Ich wollte nur fix an eigenes gif auf facebook in einen Kommentar werfen. "Fix" ist ja bei fb so eine Sache, weil dort oftmals nicht nur die Inhalte, sondern auch das ganze UX eine einzuge Zumutung ist. In meinem Fall wollte ich von "meinem" seiten-account auf das Posting einer anderen Seite antworten. Am Desktop konnte ich nicht von meinem persönlichen Account auf den meiner Seite wechseln. Oder zumindest nicht überall. Auf dem Stream der Seite ging es nicht, beim Direktaufruf ging es nicht, nur wenn der Artikel in meiner Timeline angesteuert wurde, konnte ich den Account auswählen. Und dann ludt das gif nur zu 80%. Mehrfach. In verschiedensten Versionen. Ohne Fehlermeldung. Also öffnete ich die iOS-App. Dort konnte ich sofort zwischem persöblichen und Seitenaccount wechseln. Auch ludt das gif hoch. Allerdings war es anschließend nicht mehr animiert, sondern statisch. DAS KANN DOCH NICHT ZUCKS ERNST SEIN?!

Zweites Aufregerthema war für mich in dieser Woche, wie das Vereinspräsidium mit den Mitgliedern des FC Bayern auf der JHV umgangen ist. Wie mit trägem Stimmvieh. Oder wie arrogante Vorstandsvorsitzende mit regulären Mitarbeitern. Ich bin kein Fan der Rot-Weißen, aber ich habe höchsten Respekt vor Herrn Ott und den anderen Mitgliedern für die Menschenrechte immer noch vor Kommerz stehen und dies auch durchzusetzen versuchen. Für Hoeness 

Gesehen

Ich habe auf Disney+ mit der Beatles-Doku "Get back" angefangen. Oh, wie ich die Band und ihre Musik liebe. Und ich könnte in der Doku versinken. In jedes angespielte Stück, in jede Diskussion der Jungs. Hervoragende Eskapismus in diesen verrückten Coronamonaten. Vielleicht der Allerbeste.

Samstag, November 27, 2021

Woche 46 - Masterclass, Moas, Chris Hadfield, Ungarischem Hausbrot, Star Trek Discovery & Shang-Chi

Gelernt

Wer zu viel gute Laune hat, dem kann ich den Wikipedia-Artikel über die Ausrottung der Moas empfehlen. Soviel zum Mythos des (vor-)bronzezeitlichen Menschen und seinen "sanftem" Umgang mit der Natur.

Stimmungsaufhellend war dagegen der Masterclass-Kurs mit Chris Hadfield über "Weltraumerkundung". Erst einmal ist Cmd. Hadfield ein sehr unterhaltsamer, kluger Mann mit einen schönen, trockenen Humor, zudem konnte ich mein Basiswissen zu Orbitalmechanik auffrischen und lernte einiges Neues, wie etwa über das Periskop in der Sojus

Ja, ich weiß, Masterclass ist als Jahresabo relativ teuer, aber ich nutze das 2-für-1-Angebot, um einen ganz besonderen Menschen eine Freude zu machen. Mein persönliches Vorhaben ist in dem Jahr 10 Kurse "abzuarbeiten", damit sich der Preis "rechtfertigt". 10% habe ich also schon erledigt. ;)



Gebacken

Ich habe zum ersten Mal Ungarisches Hausbrot gebacken, welches ich auch in Siebenbürgen gern essen. Wenn man den Teig wirklich dreimal gehen läßt, wird es sehr fluffig und es bleibt ein paar Tage frisch. (Im Gegensatz zu dem Supermarktbäckerbrot, aber das ist ja eigentlich auch keine gesunde Messlatte.) Es ist von der Textur dann also auch ganz anders als "reguläres" Topfbrot, welches ja gern eher wie Ciabata wird. (Meine einzige Anpassung zum Rezept ist, daß ich zwei gehäufte (!) Teelöffel Salz nehme.)



Gesehen

Die neue Staffel von Star Trek Discovery hat begonnen. Und man kann sie sich sogar mittlerweile in Deutschland ansehen. Ich fand den Start ganz nett, aber es wird sicherlich nicht mehr meine Serie. Es ist für mich alles immer etwas "drüber": das Schauspiel, der Pathos, die Effekte, der Erzählstil und die "Action". Trotzdem gehört die Serie natürlich zum Kanon und zur Star Trek-Familie und ich kann über "Hater" nur den Kopf schütteln. Kann man Leute, die daran wirklich Spaß haben (und sich endlich von den Charakteren repräsentiert fühlen), nicht einfach in Ruhe lassen? Es gibt wirklich genug Serie im (Star Trek-) Universum für jeden Sci-Fi-Geschmack. 

Richtigen Blockbuster-Spaß hatte ich bei "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings". Von Minute eins mochte ich Charaktere, Stimmung und Erzählstil. Und die animierten, chinesischen Fabeltiere erst! <3 Davon hätte ich gern mehr. Von eher "getragen" Comicverfilmungen, wo jemand immer einen "coolen" Spruch auf den Lippen hat, gibt es ja schon genug.



Mittwoch, November 17, 2021

Woche 45 - Energieloch, Flickr, Nähen und Frozen

Gleich am Anfang der Woche fiel ich in ein Energieloch, um die Kombination aus Arbeitsstress, familiären Verpflichtungen, schwächelndem Körper und bescheuerte Weltlange mal nett zu umschreiben. So war ich u.a. mit einem kranken Kind daheim und ich muß sagen, daß ich einfach keine Kraft mehr für Kinderbetreuungshomeoffice habe. Null. Daher habe ich in den zwei Tagen auch "nur" Krankenbetreuung gemacht. Auch der #NaNoWriMo-Wortdruchsatz hat erheblich gelitten. So lange es jetzt wieder aufwärts geht, mag ich nicht meckern. Aber der dunkle Winter ist noch lang.

Beim Erstellen des jährlichen Tischkalenders für die Freunde und das großelterlichen Fotobuch zum Jahresendfest habe ich festgestellt, wie sehr 2020 und 2021 in meiner Erinnerung verschwommen sind. Ich könnte jetzt einen unpassenden Witz über "den zweiten Kriegswinter" machen, aber dafür ist die Lage zu ernst und meine Laune zu bescheiden. 

Gärgert  

Seit mehr als 15 Jahren bin ich bei Flickr und werfe dort meine Bilder ab: Einerseits werden sie dort schön präsentiert, es gibt eine tolle Community und dann ist es auch noch ein gutes Webarchiv, falls man mal schnell ein Bild aus einer alten "Session" braucht, ohne daß man an die heimische Festplatte kommt. Aber mittlerweile fühle ich mich nur noch als Melkkuh der Unternehmens. Die Preise haben sich in den letzten Jahren verdoppelt und liegen nun jenseits der 50€ pro Jahr. Das ist für mich als "Wenignutzer" nun eindeutig zu viel. Ich lasse meine 4+K FlickR-Fotos dort, wo sie sind und hoffe, daß sie nicht gelöscht werden. Das neue "Material" bette ich nun als Fotogallerie direkt in die Webseite ein oder verlinke gleich auf Instagram. Das alte Zeug zeigt weiterhin von der Webseite auf FlickR, denn ich habe weder Zeit noch Lust, das alles zu migrieren.

Gelernt

Ich kann jetzt eine Nähmaschine benutzen. Yeah!

Gesehen 

Wir haben an einem gemütlichen Couchnachmittag mit den Kindern das erste Mal Frozen geschaut. (Keine Ahnung, wie wir es sechs Jahre lang geschafft haben, uns daran vorbei zu lavieren.) Mein Urteil: Gar nicht mal so gut. (Aber auch kein Beinbruch.) Der Einzige, der mich wirklich genervt hat, war der Synchropart von Hape. Dabei habe ich gar nichts gegen ihn.

Gezeichnet




Samstag, November 13, 2021

Woche 44 - Orzo-Pilz-Pfanne, #NaNoWriMo und #DINOvemberQuest

Geschrieben

Die erste Woche des diesjährigen #NaNoWriMo stand an und - zusammen mit den Herren Kowski und Wortwerken und Frau Riter - nehmen wir die Aufgabe in Angriff, bis zum Monatsende möglichst viele Worte aufs Papier zu bannen. 

Bei mir dreht sich dabei alles um #Band2 des #Kinderbuchs. Mit dem Prolog bin ich schon zu frieden, aber Kapitel 1 "rumpelt" noch etwas. Und ein durchgehender Plot fehlt mir auch, trotz vieler Ideen und Anknüpfungspunkte. Aber das kenne ich ja alles vom letzten Mal. Kein Grund zu Beunruhigung. Ein großer Vorteil ist, daß ich mir um die Erzählstruktur und den Ton der Geschichte keine große Sorgen machen muß, denn dort möchte ich keine Veränderungen zum Vorgänger vornehmen. 

Eine Herausforderung ist tatsächlich die Kohärenz zwischen Band 1 und 2, die tatsächlich noch etwas größer wird, weil ich gleichzeitig an einer handvoll Kurzgeschichten aus dem gleichen Universum arbeite. Also habe ich fix ein Wiki erstellt, um die größten Klippen zu umschiffen. 

Gezeichnet

Marek hat eine großartiges #DINOvemberQuest #DNQ ins Leben gerufen. Leider habe ich bis auf die Entwicklung meines eigenen Charakters keine Zeit, daran teilzunehmen. Also beschränke ich mich darauf, die tollem Beiträge der Anderen anzuschauen.

Gekocht 

Meine Liebste hat diese schmakofazige, vegane Orzo-Pilz-Pfanne entdeckt. Hier ist sie gerade der absolute Hit. Man kann sie auch problemlos modifizieren, etwa indem man Brühe, Sahne und Champis benutzt, und sie ist trotzdem noch großartig.

Angehört

Samstag, November 06, 2021

Woche 43 - Lightyear, Star Trek Prodigy und Weihnachtsvorvorfreude

Das kleine Kind kommt langsam in Vorweihnachtsstimmung. Wobei das "langsam" ein bißchen geschwindelt ist, da er eigentlich schon seit dem Sommerurlaub nach dem Weihnachtsmann fragt. Nachdem er uns genötigt hat einen Adventskalender zu kaufen, habe ich in den letzten Tagen schon dreimal Plätzchen gebacken. Das wird ein langer November. 

Angeschaut

In den eher dunklen Ecken des Internets habe ich die erste Doppelfolge von "Star Trek: Prodigy" entdeckt und natürlich sofort angeschaut. Die für Nickelodeon entwickelte Animationsserie zielt natürlich eher auf junges Publikum konnte aber auch mich gut unterhalten. Plot und Rahmen ist (momentan?) eher lose mit dem Star Trek Universum verbunden, so daß es sicherlich eine sanfte Einstiegsdroge für zukünftige Trekkies sein düfte. Heimlicher Star ist die U.S.S. Protostar. Was für ein schönes, kleines Schiff. 

Wo wir schon bei animierter SciFi für Kinder sind. Auf "Lightyear" freue ich mich auch schon sehr.

Freitag, Oktober 29, 2021

Woche 42 - Baumfällen, Asterix und Jupiter's Legacy

Am Wochenende mußten wir den großen, alten Baum im Garten meiner Eltern fällen. Als sie Laube und Grundstück vor fast 30 Jahren übernahmen, muß der Baum schon drei, vier oder fünf Jahrzehnte dort gestanden haben. Seine Äpfel taugten nur zu Apfelmus und man konnte an der einen oder anderen Stelle schon fast durch den Stamm durchschauen, trotzdem tat es mir leid, den alten Schattenspender zu zerlegen. Im Laufe des Fällens wurde mein Gewissen aber etwas leichter, denn als die Kettensägenfachkraft so richtig loslegte, sah man, daß die drei großen Äste die vom Stamm abgingen, mindestens schon zu zwei Dritteln ihres Durchmessers durchgefault waren. Problemlos konnte ich in die Löcher meinen Arm stecken. Es war wirklich nur eine Frage der Zeit bis der alte Blätterwedler entweder die eigene Laube oder das Gewächshaus des Nachbarn zerlegt hätte. Trotzdem bin ich immer noch etwas wehmütig. Ich bin kein Typ für Veränderungen. 

Gelesen

Der neue Asterix ist da! Und ich will ja nicht angeben, aber Herr Kowski und ich lagen bei unserer Vorhersage vor zwei Jahren schon ziemlich richtig: 

"Ich freue mich auf den Oktober 2021. (...) Dann ist wieder ein Auslandseinsatz dran. (...) Russland stimmt. So weit im Osten waren sie noch nicht. Asterix und die Skyten oder so." (ab Minute 38:00)

Und wie hat es gefallen? Das Ausgangsszinario gefiel mir sehr und die Witze sitzen. Der Amazonenplot in der Mitte ist definitv der Schwachpunkt der Story. Dieser Gegensatz der Männer-Frauen-Stereotypen lockt 2021 niemand mehr hinter dem Ofen hervor. Das Ende ist dann wieder ganz versöhnlich. Es ist sicherlich etwas schwächer als die letzten beiden Bände, aber amüsiert habe ich mich trotzdem. 

Gesehen 

Auf Netflix habe ich mir "Jupiter's legacy" angeschaut, die x-te Comicverfilmung dieser Tage. Die Grundgeschichte fand ich interessant genug, um mir die ganze Staffel anzuschauen, aber alles drum herum, d.h. Charaktere, Schauspiel und alles Visuelle war in sich überhaupt nicht stimmig (um jetzt nicht das Wort "Mist" zu benutzen). Das es hier keine Fortsetzung gibt, ist total nachvollziehbar.

Gezeichnet

Sonntag, Oktober 17, 2021

Woche 41 - Glitterschnitter, Anna Jones, Lower Decks, The Mandalorian, Pavarotti

Gelesen

Ich habe den neuen Regener namens "Glitterschnitter" gelesen und es ist wie erhofft eine wohlige Heimkehr in die Herr Lehmann-Welt. Die Handlung schließt direkt an die Ereignisse von "Wiener Straße" an und entwickelt Handlung und Figuren von dort aus direkt weiter. Es war wieder eine einzige Freude, den verschroben, aber so genial gezeichneten Charakteren bei ihren Alltäglichkeiten zu begleiten. Auch wenn selten etwas spektakuläres passiert, schafft es Regener immer, mich emotional zu binden und für das Schicksal jeder einzelnen Figur zu interessieren, obwohl ich wenig Verbindung zur Kunst, Musik oder dem Westberliner Kneipenleben habe. Das Buch reicht nicht ganz an Herr Lehmann, die Neue Vahr oder an Magical Mystery heran, ist aber für mich als Fan trotzdem ein großer Spaß gewesen. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere Bände.

Gekocht 

Es wird dunkler draußen und wir kochen wie die Weltmeister, z.B. mit Anna Jones leckere "Quick Squash Piadinas". Ich mag ihre Gerichte sehr gerne, aber wie sie Rezepte schreibt, ist gelegentlich schon ein Graus. (Irgendwo beschrieb sie mal auf einem Absatz, wie man ein weichgekochtes Ei "zubereitet". Das kann man sich nicht ausdenken.)

Und auf italienischen Reiskuchen und Allspice Chicken a la Ottolenghi könnte ich auch mal wieder, aber ich mache nachher erstmal Apfelmuskuchen.

Gesehen

Ich habe die letzte Folge der zweiten Staffel von Lower Decks gesehen, aber das Final war dann noch mal ein bißchen besser als die Folgen zuvor. Ich alter TNG/DS9/ENT-Trekkie liebe diese Serie.

Auch die etwas ältere Season von The Mandalorian habe ich nun endlich mal beendet. Als mäßig interessierter Beobachter des Star Wars-Universums fand ich auch diese sehr unterhaltsam (und besser als die letzten Filme). Die letzte Folge mit dem Cybermen-Verschnitten fand ich allerdings ziemlich lahm und wurde der Staffel absolut nicht gerecht. (Und richten Sturmtuppen eigentlich mal irgendeinen Schaden an, oder müssen, die immer wie beim Scheibenschießen weggeballert werdern?!) Es wirkte alles etwas zu getragen und die Handlung abgewürgt. Außerdem nutzt sich das Sidequest-Hauptquest-Sidequest-Hauptquest-Schema langsam ab, da müssen sich die Drehbuchschreibenden für Staffel 3 was neues ausdenken. Ansonsten ist der Space-Western atmosphärisch, CGI-mäßig und vor allem soundtracktechnisch ziemlich weit vorn.

Gehört

Ich könnte Pavarotti ja Ewigkeiten zuhören. Wenn ich denn Opern mögen würde.

Samstag, Oktober 16, 2021

Woche 40 - Quiz, Audible, Red Sox und Borschtsch

Während sich Deutschland so langsam in eine Nach-Coronanormalität begibt, obwohl man sich die Infektionszahlen in Kitas und Schulen gar nicht anschauen möchte, eskaliert die Lage bei den Freunden in Estland gerade. Wenn man es auf die Bevölkerungsdichte herunterbricht, gibt es dort gerade 10mal so viele Erkrankte, wie bei uns. Und die Zahlen sind dort am Schlimmsten, wo es den wenigsten Geimpften und die größte Zustimmung zu den Rechtspopulisten gibt. (Südestland ist quasi Thüringen/Sachsen.)

Anders ist die Situation bei den Freunden in Melbourne, dort sind die Zahlen - im Vergleich zu Europa - bedeutend besser, aber die Regierung hat auch deutlich härtere Maßnahmen ergriffen. Um beim Dauerlockdown etwas positive Stimmung zu verbreiten, veranstalten wir jetzt alle zwei Wochen einen Online-Quiz. Ein Riesenspaß ist das, zumindest für mich, aber auch die beiden Kombattanten scheinen ein bißchen Freude daran zu haben. Theoretisch könnte man daraus ein tolles Twitch-Format basteln. Wenn man denn Zeit hätte.

Geärgert  

Momentan nervt mich die Audible-App unter iOS. Immer wieder kommt sie in den "Zustand", daß die App aufhört Inhalte abzuspielen, wenn die Bildschirmsperre anspringt. Momentan hilft dagegen nur ein Neustart des iPhones. Dann geht es wieder ein paar Tage, bevor der Spuk von Neuem beginnt. 

Gewundert

Die RedSox haben es tatsächlich noch in die Playoffs geschafft. Nachdem man erst eine Wildcard erspielte, dann die Yankees eliminierte und danach wiederum die als bedeutend stärker eingeschätzte Rays aus dem Rennen um die World Series kegelte. 

Ich weiß gar nicht, wie ich das alles finden sollen. Die letzten zwei Jahre waren für mich als Fan irgendwas zwischen chaotisch und katastrophal. Man hat mit Mookie Betts einen der besten Spieler seiner Generation abgegeben, im Vorjahr die Saison als schlechtestes Team beendet und Erfolgscoach Alex Cora wurde aufgrund seiner Verwicklung in den "Sign stealing scandal der Astros" erst beurlaubt, dann gefeuert und nach länger Zeit der Reue wieder angestellt. Die Mannschaft - ohne wirklichen Star und Anführer, denn neben Betts sind auch die Vereinslegenden Ortiz und Pedroia schon länger im Ruhestand - schlug sich die ganze Saison bedeutend besser als vorhergesagt. Trotzdem ließ man es gerade in den "großen" Spielen der regulären Spielzeit an Kampfgeist und Siegeswillen missen. Ich bin gespannt, wo in diesem Jahr die Reise endet und ob Devers endlich seinen großen Durchbruch hat. Und wenn ab jetzt nur noch verloren wird, bleibt zumindest dieser großartige Carlton Fisk-Moment gegen Tempa Bay:

Gekocht 

Herbst ist Suppenzeit. Wir haben daher zuletzt vermehrt Borschtsch mit Gemüse aus dem (groß-)elterlichen Garten zubereitet und auch die Mexikanische Maissuppe kann ich sehr empfehlen.

Dienstag, Oktober 12, 2021

Woche 39 - Broste Nordic Sea, Batwoman, Spiegel+

Noch so eine Woche im Schnelldurchlauf. Wir haben unser reguläres Programm aber routiniert ohne Verletze abgespult. Alles irgendwie wir immer. 

Wovon kann ich trotzdem bereichten? Z.B. von der Erkenntnis, daß es als Elter gut ist, ein Lieblingsgeschirr zu haben, von denen man einzelne Teile nachbestellen kann. (Unser heißt übrigens passenderweise Nordic Sea.) 

Zudem gab es gleich zwei erfreuliche Elternabende. (Und es hat auch fast gar nicht weh getan.)

Angeschaut

Aus irgendeiner Motivation heraus habe ich bei DC's Batwoman-Serie (AmazonPrime) reingeschaut. Wahrscheinlich wollte ich unbedingt diese homophoben petaQ widerlegen, die die Serie aus sehr durchschaubaren Gründen zerreißen wollten, aber die ersten zwei Folgen sind - wie drücke ich es diplomatisch aus? - wirklich gar nicht mal so gut. Alles irgendwie unglaubwürdig und ohne Tiefe: die Schauspielerei, der Plot und die Charaktere. Außerdem wirkt es wie Fernsehen aus den 90ern. Aber ist das ein Grund, um das Internet in Brand zu setzen? Nö. Haben wir nach Xena, Andreas Elsholz und Konsorten ja auch nicht gemacht. 

Geärgert 

Ich habe ein Halbjahresabo beim Spiegel abgeschlossen. Für 10€ bekomme ich jede Woche das neue Heft als pdf und zudem die +Artikel in die App. Soweit ein guter Deal und definitiv in der Preisspanne, was ich mir für den Zwischendurchsjournalismus aus Hamburg leisten möchte. (Ob die jüngsten, boulevardesten Ausflüge in die kaputten Welten der Herren Boateng und Mockridge jetzt wirklich gesellschaftlich relevant sind und "sein müssen", laß ich mal dahingestellt.)

Was mich wirklich ärgert ist die App die quasi kaum einen Mehrwert gegenüber der Browsernavigation bietet. Nicht einmal einzelne Artikel kann man dort abspeichern bzw. bookmarken. Einfach jämmerlich.

 Gehört

 

Donnerstag, Oktober 07, 2021

Woche 38 - Tupperware, fb und Lower Decks

Eigentlich wollten wir in dieser Woche ja im Urlaub sein, uneigentlich wurde der Lütte krank. Aber ich mag mich nicht beschweren, denn relativ unbürokratisch und sehr flink bekamen wir rund 75% des gezahlten Geldes für Fährtickets und Hausmiete zurück. Dann müssen wir nur einen erneuten Ersatztermin finden. Das bekommen wir hin.

Tiefpunkt der Woche: Am Dienstag entschärfte mich - wohl stressbeding - mein Kreislauf, so blöd wie es klingt: Migräne war mir fast lieber. 

Gekauft

Das erste Mal in meinem Leben habe ich etwas von Tupperware gekauft. Irgendwie hatte ich total verpaßt, daß man dafür an keiner "Party" mehr teilnehmen muß, sondern ganz normal auf der Webseite bestellen kann. Und obwohl wir nicht so auf Plastikkram stehen - LEGO mal ausgenommen  - bin ich von unserer neuen Kanne mit 2-Liter-Fassungsvermögen sehr angetan. Ideal für selbstgemachte Limonaden, Eistees etc. Und das Ding paßt perfekt in unsere Kühlschranktür.


Geärgert

Als wenn fb nicht eh schon die Pest wäre, nerven deutsche Zeitungen zuletzt immer mehr damit, nicht mehr anzuzeigen, wann ein dort verlinkter Artikel sich hinter eine Paywall befindet (Oder halt auch nicht.). Am Schlimmsten finde ich es momentan bei der Zeit. Dann muß ich halt entfolgen. fb ist eh nur sowas wie der schlechteste RSS-Feed der Welt.

Angeschaut

Auch die zweite Staffel von Lower Decks macht mir weiterhin viel Spaß. Hier und da ist die Serie jetzt auch nicht mehr so aufgedreht und die Menge an "Fanservice" könnte tatsächlich sogar noch runtergefahren werden und ich würde mich immer noch sehr wohl fühlen. Mein Zwischenfazit bleibt: Der beste Trek seit Enterprise. (Vielleicht von den "Strange New Worlds" - Short Treks mal abgesehen.)

Donnerstag, September 23, 2021

Woche 37 - Keine Zeit für nichts

Diese Woche hatte es in sich: Auf der Arbeit mehr als genug zu tun; ein Boiler, der auch nach drei Wochen und zwei Reparaturversuchen kontinuierlich tropft und dann wurde auch noch der Lütte krank, so daß wir nun zum dritten Mal den mit den Großeltern geplanten Kurzurlaub verschieben mußten. Yeah! Als wenn das nicht schon nervig genug wäre, steht mir wieder ein Ringkampf mit Fährticketverkäufer und Ferienhausvermietern um Kostenerstattung vor mir. Es ist eine reine Freude. 

Für Entspannungsangelegenheiten blieb mir wenig Zeit. Dazu zähle ich das längst überfällige Schneiden von Podcastepisoden, das Abtippen von diversen, im Urlaub verfassten  Texten (darunter auch die fehlenden Tagebuchblogeinträge, und die eine oder andere Werbemaßnahme fürs Kinderbuch. (Ohne Werbung verkauft es sich leider nicht, aber ich habe mir das Schicksal als Kleinverlege ja selbst gewählt. ;))

Gelernt

Oh, man kann tatsächlich doch relativ einfach Screenshots von Amazon Prime machen. (In der Vergangenheit war ich mehrfach daran gescheitert.)

Rezitiert

Gedichte waren ja zuletzt ein großes Thema auf Twitter. Ich bin ja kein großer Lyriker, aber so ein paar Lieblinge habe ich doch: Das Schiff von Ringelnatz, Der Bär und das Eichhorn von Krüss, Juni von Kästner, Morgens und abends zu lesen von Brecht und natürlich Das Ideal von Tucholsky.

Gehört

Samstag, September 11, 2021

Woche 30/2021 - Flavia, Windriver und Ein Kängeruh wie Du

Der Urlaub nähert sich. Langsam. Unauffällig. Aber stetig. Das hoffe ich zumindest. Und damit ich wenigstens teilentspannt verreise, habe ich meinen Medienkonsum wieder etwas hoch- und das Arbeitspensum heruntergefahren. 

Gesehen

Ich habe eine Schwäche für moderne Western. Ich würde gern meinen Farmaufenthalt anno 1995 in Idaho die Schuld geben, aber ich glaube, mein guilty pleasure besteht schon seitdem Kevin sich einen Wolf tanzte.

Windriver mit den mittlerweile zu MCU-Stars avancierten Schauspielern Elizabeth Olsen und Jeremy Renner stand schon jahreklang auf meiner Liste und war dann auch ganz nach meinem Geschmack: behäbiges Erzähltempo, viel weite Landschaft, ordentliche Tiefe bei den Figuren und kein überbordender Blutfluß. Es kein flimisches Meisterwerk entstanden, aber Genreliebhaber*innen werden den Film, wie ich, sicherlich mögen.

Ein Känguru wie du

Mit dem großen Kind (6) habe ich zufällig in der KIKA-Mediathek "Ein Känguru wie du" geschaut. Zeichnungen, Ausgangsszenario und Charaktere gefielen mir sehr, aber die im Laufe der Geschichte vorkommende Verwendung von abfälligen Worten gegenüber nicht-heterosexuellen Personen mochte ich gar nicht. Grundsätzlich bin ich kein Freund von Schimpfworten in Medien für Kindern. Obwohl ich also viele Elemente des Films mochte, würde ich ihn mir nicht noch einmal anschauen. 

Flavia de Luce

Ich habe eine neue Freundin. Sie ist 11 Jahre alt, wohnt auf Buckshaw und heitßt Flavia de Luce. Claudia hat sie mir vorgestellt und ich könnte kaum dankbarer sein, den selbst als Krimiverneiner habe ich richtig Spaß an den Miss-Marple-artigen Abenteuern. Eine dicke Empfehlung!

Angehört

Dienstag, August 03, 2021

Woche 29/2021 - Umzüge, Dankbarkeit, Joker

Es ist ja schön, ungleichmäßig über den Erdball verteilt, gute Freunde zu haben. Allerdings impliziert dieses "verteilt" auch, daß diese irgendwann mal "hier" waren und nun "dort" sind. In dieser Woche ist uns das wieder passiert: Eine gute Freundin zog 554km weit weg. So ein Abeschied wird auch mit den Jahren nicht leichter, v.a. wenn auch die Kinder den Umzug "echt doof" finden. :(

Gefreut

Ich habe mich sehr gefreut am Anfang dieser Woche so viele Bücher verpacken und verschicken zu können. Jeder Tweet, jede Rückmeldung, jeder Rezension bzgl. des kleinen Bändchens zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht. Das wird hoffentlich nie langweilig oder Routine. Danke, Euch allen!

Gesehen

Endlich mal "Joker" gesehen. Dazu nur eine Frage: "Wer braucht solche Filme?"

Gehört

Diese Woche habe ich fast durchgängig ziemlich schlecht geschlafen. Es wird wirklich Zeit für eine ganze Weile Urlaub. Wenigstens kann man jetzt nachts Olympia schauen. (Dieses Jahr habe ich kein MLB Abo, wenn die Red Sox so weitermachen, werde ich es bereuen.)

Samstag, Juli 24, 2021

Woche 28/2021 - Sebastian Fitzek, Discgolf, Lost in Space

Nicht gelesen

Also viele Leute haben ja Macken. Und man mag es kaum glauben, ich habe auch den einen oder anderen Dachschaden. Da würde man vielleicht nicht sofort drauf kommen, wenn man mich kennenlernt, sondern erst so nach drei, vier Sekunden. Eine dieser Marotten ist, daß ich Bücher zu Ende lesen muß, die ich angefangen habe. Es könnte ja sein, daß nur die ersten 730 Seiten meiner Lektüre doof sind und ich erst im Abschlußkapitel realisiere, daß es das Buch meines Lebens ist. Für Hörbücher machen ich daher auch keine Ausnahme. Eigentlich. 

In Ermanglung von Nachschub bei Audible entschied ich mir mal einen Besteseller von Sebastian Fitzek zu gönnen. Und weil ich nicht so auf Krimis und Thriller stehe, entschied ich mich für "Der erste letzte Tag". Die ersten Kapitel waren aber auch so harter Tobak: Ein absolut unintressantes Ausgangsszenario  (Typ beobachtet aus einem Flugzeug heraus, wie beim Verladen sein Koffer kaputt geht und versucht schlimmeres zu vermeiden), Charaktere voller Klischees (unfreundliche Berliner und pseudohippe, verzogene Veganer) und sehr, sehr müde Witze. 

Frei nach Michail Sostschenko möchte ich fragen: "Väterchen. Und so etwas liest man heute, ja?"

Wenigstens konnte ich mal die Rückgabefunktion bei Audible ausprobieren. Die funktionierte ganz wunderbar. Allerdings habe ich jetzt noch ein Audibleguthaben, das ich verbraten muss. 

Discgolf 

Im Süden der Stadt entsteht momentan eine zweite Discgolf-Anlage. Diese mußten wir natürlich ausprobieren. Ein sehr schöner Kurs. Aber intelligente Leute hätten diesen nicht in der größten Mittagshitze gespielt. Dementsprechend unterirdisch waren meine Ergebnisse. Wenigstens gibt es nun noch einen Grund mehr die Runde zu wiederholen. 

Angesehen

Viel Spaß habe ich momentan mit der zweiten Staffel von "Lost in Space" auf Netflix. Entspannte, aber unterhaltsame SciFi, die die Charaktere in den Vordergrund schiebt. Mein eigener Logikprozessor überhitze zwar in den letzten Folgen ein wenig, aber trotzdem freue ich mich auf die finale, dritte Staffel.





Mittwoch, Juli 21, 2021

Woche 27/2021 - Fußball, Zeitzeichen und Bambus

Geärgert 

Wir wie wissen, leidet der Profifußball an Kapitalismus im Endstadium. Nicht nur, daß man große Tuniere bei Freiheitsfeinde veranstaltet und die Spielpläne der Ligen zerhackstückelt, mittlerweile gibt es einzelne Spielübertragungen exklusiv bei einem bunten Blumenstrauß an Anbietern. Aber es geht noch absurden: Ähnliches passiert momentan mit den lizensierten Daten der Clubs. Unterschiedliche Anbieter werden Exklusivrechte für Clubnamen etc. besitzen. Die Seria A kann man also dann auf keinem System mehr "simulieren". Zu Anstoss-Zeiten gab es wenigstens Editoren. 

Gesehen

Apropos Fußball, ich habe die sehr interessante, aber auch deprimierende Doku "Trautmann" in der ARD-Mediathek über den ehemaligen Man City Torwart gesehen, der einst als Kriegsgefangener nach England kam.

Gehört

Weitaus freudiger ist da doch das gute alte Zeitzeichen bei dem ich zuletzt wieder länger hängenblieb, so etwa bei den tollen Folgen zu und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard und Regisseur Peter Podehl.

Gezeichnet


Donnerstag, Juli 15, 2021

Woche 26/2021 - Loki und Human Nature

Die Kalenderwoche 26 tröpfelte so vor sich hin. Die Alltagsroutine umfaßt Arbeit, Haushalt und regelmäßige Strandbesuche mit den Kindern. Letzteres fühlt sich wenigstens ein bißchen nach Urlaub an, auch wenn unsere freien Tage erst in der zweiten Augustwoche kommen. Aber heh, ich hatte 2021 ja schon ganze zwei Tage frei.

Geschaut

Wandavision fand ich hinten heraus ja sehr nett, also gab ich der neuen Marvel-Serie Loki, der ja einer der beliebtesten Charaktere des MCU ist, natürlich auch eine Chance. 
Den Anfang empfand ich als etwas schwierig, da ich - als nicht gerade Comic-Fan - gar nicht mehr wußte, wo Lokis Geschichte in den Filmen endete (und ich weiß es ehrlich gesagt immer noch nicht). Trotzdem war ich mit der Einführung einer "Zeitreisebehörde" natürlich sofort angefixt. Mit dem Thema bekommt man mich immer: Back to the future, Quantum Leap, Time Trax, die Zeitreise- und Paralleluniversumsplots von TNG usw. usf.! 
Am Schönsten ist es immer, wenn man bei dem ganzen Spaß die ganzen "Unlogikkeiten" des Plots vergißt. Das klappt bei Loki leider nicht immer. Und die Dialoge wirken auf mich manchmal etwas lang und hölzern. Trotzdem ist es bisherher ganz unterhaltsam, auch wenn die Qualität der Folgen (ich habe gerade 4 von 6 gesehen) schwankt.

Anghört

Michael Jackson war und ist so gar nicht meine Tasse Warmgetränk, aber dieses Cover mag ich.

Donnerstag, Juli 08, 2021

Woche 25/2021 - Audible, Mentor, Arcade Fire

In Sachen Kinderbuch ging es in dieser Woche wieder einen ganzen Schritt nach vorn. Nach Jahren und Monaten im stillen Kämmerlein wurde es Zeit das Ergebnis etwas zu bewerben. Eine Maßnahme die in meiner Beliebtheit irgendwo zwischen Steuererklärung und Zahnarztbesuch angesiedelt war. Die vielen positiven Rückmeldungen und die ordentliche Zahl an Vorbestellung versüßten mir aber definitiv die Woche. Herzlichen Dank an Euch alle. :)

Geärgert

Bei mir haben sich einige Audible-Guthaben angesammelt und das erste Mal habe ich arge Schwierigkeiten, dieses sinnvoll aufzubrauchen. Wenn man mit Krimis, Fantasy, Thrillern, Liebesgeschichten und Ratgebern wenig anfangen kann, ist das Angebot tatsächlich etwas dünn. V.a. weil ich nach dem ganzen Tag Englisch im Büro gerne etwas auf Deutsch hören würde. Aber im Katalog findet sich z.B. wenig William Boyd und gar kein Ocean Vuong. Ich werde mal den Empfehlungen von Michael und Scheini folgen und in Juli Zeh allgemein und in Kurd Laßwitz' "Auf zwei Planeten" im speziellen hineinhören. 

Gespielt

Wie geschäftig 2021 bisher war sieht man auch daran, daß wir in dieser Woche erst die zweite Runde Disc Golf gespielt haben. Und was für eine! Meine alte persönliche Bestmarke habe ich mit einer Verbesserung um 3 quasi pulverisiert. Als Anfänger macht man ja gerne den "Fehler" und kauft erst einmal ordentlich Scheiben ein anstatt an der Technik zu feilen. Tatsächlich ist es bei mir aber so, daß ich, seitdem ich auf den Mentor als Driver umgestiegen bin, deutlich bessere Ergebnisse einfahre. Die Scheibe paßt besser zu meiner Wurftechnik und ich fühle mich bedeutend wohler mit ihr. Sehr gut investierte neun Euro. 

Gehört

Ach, Arcade Fire ist auch immer schöne Sommermusike.  

Samstag, Juni 26, 2021

Woche 24/2021 - Sonnentage und Probedruck

Und dann lag er plötzlich vor mir, der Probedruck zum Kinderbuch. Hier und da ein paar Seiten verdreht, einige Bilder zu dunkel und ein paar sprachlichen Beulen, aber nichts, was mit mit Hilfe von Freunden (Danke, Roland!) oder großartigen Illustratoren (Danke, Sina!) nicht fix beheben konnte. Ja, das (Zwischen-)Ergebnis ist schon ganz schön okay.

Wie in der letzten Woche angekündigt, bekamen wir am Mittwoch endlich unsere Covid-Impfung. Meine Liebste hatte tatsächlich etwas feuchte Augen. Endlich weniger Unsicherheit und eine klare Perspektive die Schwiegerfamilie nach einem Jahr endlich im August besuchen zu können. Wir brauchen das alle: Meine Frau, die Großeltern, die Kinder und auch ich. Ich möchte nur drei Wochen vom Balkon des Sommerhäuschen ins friedliche Tal schauen. That's all. 

Und dann kam die Hitzewelle. Also verbrachten wir die Nachmittage und Abende am Strand. Vier Kalendertage in Folge. Das fühlte sich schon sehr nach Urlaub an und nicht nur wegen den Kings of Leon im Radio. Großartige Band übrigens auch live. 

Essenstechnisch waren wir furchtbar kreativ während der Sonnentage: Melone, Erdbeern, Sandwiches. Und ab uns zu ein paar kleine Pellkartoffeln mit ausreichend Feta, Tomaten, Paprika und Oliven aus dem Ofen. Mit mediteranen Gewürzen, Salz und Oliven abgeschmeckt. Fertig. Lecker.

Woche 23/2021 - Impftermine, Abiturfreier und Kicktipp

Erst war ich euphorisiert als uns unsere Betriebsärztin einen Impftermin anbot. Zweimal 200km auf der Straße, für eine Spritze? Egal, Hauptsache etwas Sicherhei! Und dann passierte das, was nach großen Ankündigungen im Öffentlichen Dienst so oft passiert: Nichts. Keine Rückmeldung, kein Termin, keine Perspektive. Ähnliches bei der Anmeldung über der reguläre Onlineimpfportal des Bundeslandes. Völlig frustriert griffen wir zum Telefonhörer und bekamen sofort einen Termin für nächste Woche! Juchu! Ich werde berichten.

Zweites, positives Ereignis war die (online) Abiturfeier der Lieblingsnichte. Anschließend gab es im kleinen Kreis Bier und Kartoffelchips am Strand. Ach, dem Kind hätte ich eine große Sause gegönnt. Oder jemand, der sie auf dem Avernerschild durchs kleine gallische Dorf trägt. Und das mindestens drei Runden lang.

Ach, und Eurofußball gibt es auch wieder. Das Töchterchen ist ganz fasziniert und genießt das gelegentliche Spieleschauen mit mir. Mit Freunden und Kollegen haben wir wieder - wie zu jedem Turnier seit 2006 - eine Onlinetippgemeinschaft aufgesetzt und sammeln für den guten Zweck. Die Plattform Kicktipp ist nicht nur absolut stabil, nutzerfreundlich und nahezu werbefrei, sondern mittlerweile auch für große Gruppen kostenlos. Eine absolute Empfehlung!

Gezeichnet

Mittwoch, Juni 09, 2021

Woche 22/2021 - Fuchskostüme, Star Trek: Beyond und Kunstworte

Die Woche 22 brachte erst einen Noro-Virus für die ganze Familie und dann den Sommer in den Norden. Als wir am Samstag endlich alle gesundet waren wurde angegrillt und am Sonntag folgte dann gleich drei unterschiedliche Sozialkontakte. So viele, wie seit Monaten nicht mehr. Die Coronazahlen und die steigende Zahl der Geimpften im Umkreis ließen es zu. 

Genäht 

Nachdem Fasching ausfiel, wurde in der KITA beschlossen, den Internationalen Kindertag mit Kostümen zu feiern. Das große Kind wünschte sich, ein Fuchs zu sein. Nachdem ich letztes Jahr etwas Erfahrung mit einem Dinokostüm gesammlt hatte, griff ich auch dieses Jahr zu Nadel und Faden. Für die Ohren baute ich eine Unterkonstruktion aus festem Karton, die ich auf einen Haarreifen zog. Diese wurde dann mit orangen Stoff überzogen und mit der Hand vernäht. Ein paar weiße Stoffreste wurden darauf als "Applikationen" befestigt. 

Dann rannte ich durch alle Kindergeschäfte der Innenstadt bevor ich bei Ernsting's endlich ein oranges T-Shirt für 8 Euronen schießen konnte. Darauf vernähte ich dann einen weißen Bauch und hinten bekam das Kind aus orangem und weißen Stoff einen schönen buschigen Schwanz. 

Das Ergebnis sah ziemlich gut aus. Die offensiven, sichtbaren Nähte sind ein schönes Stilmittel (um sie richtig zu verstecken, fehlen mir eh die Mittel) und v.a. die Ohren sind sehr stabil und halten intensives Bespielen stand. Mein Materialeinsatz dürfte bei 20€ gelegen haben, zudem habe ich (mit Shopping) gute vier Stunden investiert. 

Bis sich das Kind ein Kostüm aus LoR wünscht, beherrsche ich hoffentlich endlich eine Nähmaschine.


Gespielt

Zum Spielen fehlt mir momentan Zeit und Ruhe, denoch konnte ich den Highscore in "Dorfromantik" ersmals jenseits der 12.000er Marke verschieben. 

Geschaut

Auch diese Woche gab es einen Rewatch. Star Trek: Beyond war besser als ich ihn in Erinnerung hatte, obwohl einige Actionscenen, v.a. die auf dem Motorrad, nervten. Das Set-Design war auf jeden Fall um Längen besser als das von Discovery. (Die Neuinterpretation der Brücke der NCC-1701 in DISCO mal abgesehen.) Und Chris Pine ist William Shatner vom Typ schon erschreckend ähnlich. (Das sah man im letzten Wonderwoman-Film allerdings noch besser.)

Gelesen

Im Postillion gab es mal wieder wunderbar unterhalsame, eingedeutsche Begriffe. Diesmal mußte das Italienische daran glauben.

Grundsätzlich mag ich ja Kunstworte. Wenn es nach mir ginge, könnte man z.B. Computer auch "Erm" nennen (Kurzform für  "Elektronische Rechenmaschine"). Ein Notebook wäre dann ein Klapp-erm oder auch "Kerm". "Och, meine Batterie ist schon wieder fast alle und ich habe das Ladekabel für meinen Kerm vergessen!", klingt doch super. (Das muß ich vielleicht mal in eine Geschichte einbauen.)

Woche 21/2021 - Plattdeutsch, Nolans Batman, Lyle Lovett & Das unsichtbare Raumschiff

Nachgedacht

Früher hörte man in der Stadt noch öft Plattdütsch. Mittlerweile ist die letzte Generation, die Platt noch als Muttersprache hat, fast aus dem alltäglichen Leben verschwunden. Sie verbringt den Lebensabend nicht mehr unbedingt im öffentlichen Leben. Im ehemaligen Fischerdorf am Meer gab es in meinen Kinder- und Jugendjahren immer Menschen, die etwa auf dem Markt oder im Fotofachgeschäft nur so mit ortsansäßigen Kunden und Touristen sprach. Mir fehlt das. Der Dialekt wird sicherlich bleiben, aber die Sprache an sich stirbt gerade aus.

Geschaut

Ich habe mit zehn Jahren Abstand den ersten Nolan-Batman noch einmal geschaut. Die erst 1/3 mit dem Kalenderblattgeschwarfel von Liam Neeson sind schon ziemlich lahm, der Rest des Film ist dann aber schon ganz okay. 

Ich glaube ja, daß die Nolan-Reihe aus zwei Gründen so hochgejubelt wurde: (1) Gab es vorher kaum vernüpftige Comic-Verfilmungen (Ja, ja. Sin City und die Burton-Fledermausfilme...) (2) War der zweite Teil dieser Reihe ziemlich gelungen. 

Den dritten Teil fand ich ziemlich überfrachtet und aufgebläht. Aber vielleicht lag es auch an der Auflösung. Wir sahen den Streifen im damals größten IMAX der Welt in Sydney. Die Bildschirmdiagonale war 35x29 m und wir saßen in der ersten Reihe. 

Gehört 

Lyle Lovett hat sich irgendwie wieder in meine Playliste reinrotiert. Im Juli 2011 hatte ich das vergnügen ihn in Hamburg live zu sehen. Vollgepumpt mit Ibuprofen erlebte ich das vielleicht beste Konzert, das ich jemals gesehen habe. (Knapp dahinter sind bei mir die Kings of Leon angesiedelt, die ihre Programm, wie auf der Platte runterspielten. Unglaublich. Und Hugh Laurie war auch gut. Und Sting mit und ohne Paul Simon und Gröni mit seiner "Bleibt alles anders"-Scheibe und....)


Gelesen 

Im Comicbuchladen meines Vertrauens habe ich "Das unsichtbare Raumschiff" entdeckt. Eine kurze, sehr humoristische, Sci-Fi Geschichte um ein - Trommelwirbel! - unsichtbares Raumschiff. So setzt man witzige Anfangsideen um: konsequent, liebevoll und mit einem wachen Auge dafür, wann der Plot auserzählt ist. 

Mittwoch, Juni 02, 2021

Woche 20/2021 - Re:Publica, Fußball, Captain Berlin und Twin

Die Woche 20 war von zwei Großbveranstaltungen geprägt, die unterschiedlicher nicht sein konnten. 

Zuerst erfreute ich mich an der Re:Publica und das natürlich das zweite Jahr in Folge online. Gern schmiss ich für mein Ticket ein paar Euro in den Klingelbeutel. Es ist so wichtig, daß dieses Event "überlebt". Schön war es, ein paar bekannte Gesichter, wie das vom Nuf und von Marcus Richter zu sehen, aber irgendwie fehlten mir in diesem Jahr die wirklich spannenden Vorträge. Die #RP war für mich immer ein Platz der Inspiration und des Austauschs und diesmal war alles so problembehaftet und coronafixiert... Ich hoffe, es ist nächstes Jahr wieder anders und ich schaffe es nach Berlin. Und dann war noch das Danger Dan-Konzert am Abend. Schon deshalb hatte sich der Ticketkauf gelohnt.


Die zweite Großveranstaltung an der ich teilnahm, war ein Fußballspiel meines örtlichen Herzensverein. Fast auf den Tag 30 Jahre nachdem mein Schwesterherz mich zum ersten Mal mit ins Stadion genommen hatte. Damals wurde noch DDR-Oberliga-Fußball gespielt. Es war schon sehr seltsam in einem viertelleeren, aber sich trotzdem irgendwie voll anfühlenden, Stadion zu sein. Die Stimmung war großartig und ich hatte es noch nie, daß ich für Stadionwurst bzw. Pipipause nicht anstehen mußte. Wobei 1997 als "wir" in der 1. Runde gegen einen Bundesligisten spielten, kamen dank TV-Live-Übertragung und damals noch erfolgsverwöhntem Publikum auch nur 5.000 Leute ins Stadionrund. Apropos Stadionrund: Dies hätte nach 20 Jahren auch mal wieder eine Renovierung nötig. Man ist zwar noch nicht ganz wieder beim "Assi-Chic" der 90er Jahre angelangt, aber Sitzschalen, Toiletten etc. könnten doch mal wieder gemacht werden. Aber wenigstens gibt es noch "authentische" Fußballorte, wo nicht nur durchgestylte Events stattfinden. Man kann das auch positiv sehen. 

Mein Fazit nach beiden Großveranstaltungen: Endlich wieder normale Leute.

Gelesen
Nachdem ich beim Gratis Comic Tag 2019 (?) ein Probeheft von "Captain Berlin" ergattert hatte, habe ich mir endlich mal den ersten Sammelband der Serie zur Gemüte geführt. Worum geht es? In bester Pulp Parodie Tradition kämpt der Superheld "Captain Berlin" im und nach dem 2. Weltkrieg gegen Nazischergen. Was in einem Heft sehr unterhaltsam daherkommt, strengt über die Dauer eines ganzen Bandes dann doch etwas an. Ja, ich fühlte mich gut unterhalten, aber ein dauerhafter Freund der Reihe werde ich nicht. 

Gesehen
Ich habe mir Dir erste Folge der norwegischen Serie "Twin" in der Mediathek von der ARD angeschaut. Hauptdarsteller und Drehbuchautor ist der aus GoT bekannte Kristofer Hivju. Thema ist ein klassisches "Verwechselspiel" um sehr unterschiedliche Zwillingsbrüder. Ich konnte dem ganzen wenig abgewinnen: Die Geschichte zu bekannt und mit den Charaktere wurde ich nicht warm. Das kann durchaus an meinem ganz eigenen Geschmack liegen. Die FAZ etwa mochte die Serie bedeutend mehr. 

Gezeichnet 

Freitag, Mai 21, 2021

Woche 19/2021 - Vesto M. Slipher, Jan Böhmermann, New Super Mario Bros. U und Lyrik

Diese Woche verbrachte ich u.a. zwischen lektorierten Texten, frischen Webseiten und RBG-zu-CMYK-Umwandlungen. Ja, wir nähern uns mit großen Schritten dem Probedruck fürs #Kinderbuch. Ach, fühlt ich das gut an. :)

Und dann wurde auch noch gepodcastet. Eine gute Woche!

Gespielt

Nachdem ich mit dem Kind auf der "WiiU Super Mario 3D World" durchgespielt hatte, haben wir uns  nun an "New Super Mario Bros. U" herangewagt. Letzteres ist leider nicht so einsteigerfreundlich, wie der erstgenannte Titel. Die Multiplayerfunktion ist weniger durchdacht und es kommt viel schneller zu Frustrationen für jüngere Spieler*innen. Drei minus. 

Gesehen

Mit großen Interesse habe ich ein frisch veröffentliches laaanges Interview mit Jan Böhmermann  aus dem Jahr 2017 angesehen, der von Gregor Gysi sehr ausführlich befragt wurde. Das war eine sehr gut investierte Stunde. 

Podcast

Und dann konnte ich noch ein paar Folgen vom Zeitzeichenpodcast aufholen. So waren die Episoden zu Slipher und Friedrich Engels einfach großartig.

Gelesen

Ich bin ja absolut nicht der Lyriker, habe aber aus Gründen mal wieder in meine Gedichtbände geschaut. Die Liste meiner Favoriten ist wirklich kurz: Erich Kästner*, Robert Gernhardt*, Robert Frost*, Bert Brecht*, Jewel Kilcher*. 


Donnerstag, Mai 13, 2021

Woche 18/2021 - Rharbarberkuchen, Ball you need is love, Finding Joy und Unterwasseramazonen

Nach fünf Wochen gingen die Kinder das erste Mal wieder für zwei Tage in die KITA. Eine Entscheidung, die uns einmal mehr schwer fiel, aber uns allen am Ende gut tat. Hoffen wir weiter, daß sich niemand auf den letzten Metern mit diesem doofen Virus ansteckt.

Gehört

Ich habe einige Lieblingspodcasts zum Thema Fußball, auch wenn ich diesbezüglich nicht mehr so verrückt bin, wie vor der Jahrtausendwende, wo ich mit Schwesterherz und Freunden fast jedes zweite Wocheende ins Stadion zum Bundesligafußall pilgerte. Oft gingen wir dann auch noch am Sonntag zu den Amateuren. Man hatte ja Zeit und die Gesellschaft war eine hervorragende.

Momentan sind Stadiobesuche ja ausgeschlossen, also sind besagte Fußballpodcast Teil der Ersatzdrogen. So finde ich etwa "Ball you need is love" großartig, weil dort mit Prominenten sehr ausführlich über den Bezug zum eigenen Verein und die fußballtechnische Sozialisation des Gasts gesprochen wird. Die meisten Sendungen sind großartig, in den letzten Wochen lag aber Licht und Schatten sehr dicht beieinander: Frank Goosens Ausführungen über den VfL Bochum etwa waren sehr interessant und ergibig, während die Sendung mit Julia Scharf ein absolutes Desaster war. Sie wußte kaum etwas zu berichten: Kein Lieblingsverein (aber ein bißchen FCB), kein Lieblingsfußballer (aber Beckham ist cool), keinen Popmusikbezug, da sie sich keine Lieder und Interpreten merken kann (das zweite "Thema" der Reihe). Die einzige Verbindung zum Thema: Sie macht halt Sportberichterstattung beruflich. Das aber anscheined genauso leidenschaftlich als wenn sie über Geschlechtskrankheiten, Modell-U-Boote oder Pudelzucht berichten würde. Wenn einem der Gastgeber leid tut, hat die Redaktion bei der Diskussionspartnerinnenauswahl aber mal so richtig in die Tonne gegriffen. 

Gebacken

Es ist eindeutig Frühling, wenn man wieder selbstgeernten Rharbarber mit Erdbeeren auf einen Kuchen werfen kann. :)




Gelesen

In dieser Woche habe ich Gary Andrews' Buch "Finding Joy*" zu ende gelesen. Es basiert auf seinen gezeichneten Tagebucheintragungen nach dem überraschenden Tod seiner Frau. Das Bändchen - in dem es viel um Trauerverarbeitung und der Beziehung zu seinen Kinder geht - ist wunderbar gezeichnet, berührend und gerade deswegen nur in Dosen genießbar. Ich habe bestimmt sechs, sieben Anläufe gebraucht, um es fertig zu bekommen, obwohl es nicht sehr umfangreich, da bilderbasierend, ist. Wie geschrieben: Es ist sehr schön, aber auch emotional aufwühlend. 

Gespielt

Auch in dieser Woche gab es ein paar Runden "Dorfromantik" und mein Highscore liegt nun bei 11.680. Yeah!

Gezeichnet

Aus verschiedenen Gründen habe ich - nachdem ich das Zeichnen mit dem Apple Pencil auf einem iPad Pro bei der Lieblingsnichte ausprobiert hatte - mir das günstigste aller iPads inkl. Stift gegönnt. Das geht mittlerweile für einen Gesamtpreis deutlich unter 500€. Sehr schön! 

Einer der ersten Zeichenversuch war, inspiriert von @theonepotato inspiriert, eine Unterwasseramazone. Ich war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, postete das Bild dann aber doch. Und das war gut so, denn es gab dann doch ein paar Menschen da draußen, die es mochten. Tja, der Publikumsgeschmack...


Mittwoch, Mai 05, 2021

Woche 17/2021 - Impffreuden, Andrus Kivirähk, Dorfromantik, Pocket Tactics, Danger Dan

Die Arbeitswoche drohte wieder sehr stressig zu werden. Aber ich habe ja gelernt. Meine Gegenmaßnahmen: Päuschchen, wenn der Körper danach schreit; maximal ein Online-Meeting am Tag (Ausnahmen erlaubt, wenn sie Ausnahmen bleiben); keine "Sonderschichten am Abend". Bis jetzt klappt das ganz gut. 

Ansonsten nimmt die Anzahl der Geimpften im Umkreis zu: Oma, Mama, Papa, das Schwesterherz, Schwiegereltern, Schwägerin und Mann... und auch schon der eine oder andere gleichaltrige Kollege, der beim Hausarzt als "Einspringer" zum Zuge kam. Das gibt Hoffnung, daß wir bis zum Sommer vielleicht auch noch rankommen und dann vielleicht ein paar sehr ruhige Wochen mit Blick ins Tal in den Ausläufern der Kapaten verbringen könnten. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Geärgert

Da mag man eine Webseite über Jahre und dann fährt jemand diese konzeptionell so richtig gegen die Wand. So geschehen bei "Pocket Tactics". Für Ewigkeiten war das meine Anlaufstelle für kurze, knackige Empfehlungen im Bereich der (meist rundenbasierenden) Taktikspiele. Gerade für casual gamer wie mich war das eine sehr angenehme Form der Informationsaufbereitung. 

Jetzt ist die Seite leider nur noch ein dampfender Haufen von Hundekot. Plötzlich kann man nicht mehr zwischen Werbung und Beitrag unterscheiden und auch thematisch geht es nun meist um Rollenspiele im Mangastyle. Warum macht man sowas? Weil man sich eine Bleivergiftung zugezogen hat? Schade, Schade, Schade. Ich habe jedenfalls wieder einen Platz frei in meinem RSS feed.

Gesehen

Letzte Woche lobte ich noch „The Falcon and the Winter Soldier“, nun muß ich feststellen, daß das  Ende (und v.a. die letzte Folge) bedeutend schwächer war als der Anfang. Aber wenigstens haben die Autor*innen gezeigt, daß sie es grundsätzlich drauf haben.

Gelesen

Estland ich nicht nur ein kleines Land in dem Digitalisierung groß geschrieben wird, nein, es ist auch die Heimat vieler hervorragender Sänger*innen und Kinderbuchautor*innen. Wir erfreuen uns seit einer ganzen Weile an "Der Schiet und das Frühjahr" von Andrus Kivirähk und hoffen, daß es davon bald eine Neuauflagen bei einem der großen, deutschen (Kinderbuch-)Verlage geben wird.

Gekocht

In dieser Woche war mal wieder Zeit für richtiges Soulfood. So bereitete ich einen groooßen Topf Hühnerfrikassee mit Möhren, Erbsen und Pilzen zu. Die Nachbarskinder bekamen auch noch was ab. Deren Mama meinte, ihr sei Hühnerfrikassee zu kompliziert. Ich mußte widersprechen, da ich grundsätzlich zwischen zeitaufwendigen (z.B. säubern, stückeln, ewig köcheln) und komplizierten (z.B. sieben verschiedene Zutaten mit unterschiedlichen Garpunkten müssen zur gleichen Zeit fertig sein) unterscheide.

Gespielt

Ich lobte schon kürzlich Dorfromantik

Und auch in dieser Woche spielte ich wieder die eine oder entspannte Runde. Einziger Minuspunkt bisher: Die Lernkurve existiert als Spieler fast nicht. In der dritten oder vierten Runde erreichte ich meinen bisherigen Highscore von 10.880 Punkten und konnte ihn bisher nicht überbieten.


Gehört 

In der letzten Woche habe ich mich ein bißchen am neuen Album von Danger Dan festgehört. "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt  zeigt, daß das politische Lied in Deutschland doch noch relevant ist. Auch "Eine gute Nachricht" mag ich, allerdings würde es mir noch besser gefallen, wenn es vom Tempo etwas langsam wäre und der Vortrag nicht so stoccatoartig sein würde. Aber heh, die Fans von den Sportfreunde Stiller möchten ja auch auf ihre Kosten kommen. 

Mittwoch, April 28, 2021

Woche 16/2021 - Fremdsoftware, LOL, Wondrak

Nach einigen dunklen Tagen wagte ich mich wieder an Deck der M.S. Rpunkt. Der Boden schwankte noch ein bißchen unter den Füßen, aber ich startete dann doch für Donnerstag und Freitag einen "Arbeitsversuch", wie meine Hausärztin in die Krankenakte schrieb. Zum "Aufwärmen" gab es gleich sechs Onlinemeetings in zwei Tagen. Kraft und Ausdauer fehlen noch, aber wenigstens fiel ich nicht gleich ins nächste Burnout-Loch.

Geärgert

Grundsätzlich ist eh schon nervig, wenn elektronische Neugeräte, wie Festplatten und Notebooks mit irgendwelcher Fremdsoftware vollgerotzt sind. Noch nerviger ist es, wenn diese irgendwelche Testversionen sind, die ab einem bestimmten Punkt anfangen nach Vollversionen schreien. Absolut dreist wird es, wenn man diese nicht ohne Zusatzprogramm unter Win10 deinstallieren kann. Das gibt es? Ja. Das McAfee Security Center ist solch ein Software aus dem digitale Fegefeuer. Dreckszeug.

Gesehen
Mittlerweile habe ich die ersten fünf Folgen von "The Falcon and the Winter Soldier" gesehen. Ich bin ja kein soooo großer Fan von Comicactionserien, aber man muß schon sagen, daß diese hier ziemlich gut geschrieben und umgesetzt wurde. (Nicht ganz s gut, wie WandaVision, aber schon ganz ordentlich.) Ich wünschte, daß sich zum Beispiel die Autoren von Star Trek Discovery mal ein Stück davon abschneiden würden.

Dann gehöre ich zu den 143 Milliarden Deutschen, die sich bei "LOL" amüsiert haben. Geschmunzelt habe v.a. ich über die Angestrengtheit der Beteiligten jede Form von Lachen zu unterbinden. Interessant war auch das letzte Drittel, in dem das Format in Richtung "psyhologische Studie" abdrifftete. Aber so richtig, richtig gelacht habe ich ehrlicherweise schon seit Ewigkeiten bei TV-Comedies nicht mehr. Aber mich amüsiert, wie bei dieser. Scrooge McR. ist also noch nicht ganz verloren.

Ach, bei "News of the World" habe ich auch noch reingeschaut: Tom Hanks souverän wie immer (er spielt aber schon meist sich selbst) und Helena Zengel einfach hervorragend. Die Geschichte des Westerns trägt auch. Also mir hat es gefallen. Das war schon ganz ordentlich.

Gelesen

(Vor)Gelesen wurde hier auch wieder einiges. Besonders empfehlen möchte ich diesmal zwei Titel für Kinder im Alter von ca. 3 Jahren: Einmal das auperkalifragilistikexpialigetisches Mitmachbuch "Nicht drücken!*" von Bill Cotter und zweitens, daß supersüße "Nachts, wenn alle schlafen*" von Kazuo Iwamura in dem Eichhörnchenkinder auf nachtaktive Eulen treffen. Das Buch hat unsere ganze Familie verzaubert. 

Apropos "verzaubert". Ein ganz besonderes Buch ist meiner Meinung nach auch Janoschs "Wondrak für alle Lebenslagen*", welches es für sehr, sehr schmale sechs Euronen gibt.  Das sehr gelungene Nachwort von Tillmann Prüfer faßt das Wesen der Janoschken Charaktere, die immer auf der Suche nach dem "kleinen Glück" sind, sehr gut zusammen: Wir lassen uns von unserer eigenen Machtlosigkeit nicht unterbekommen. 

In diesem Zusammenhang: Paßt gut auf Euch auf!


Samstag, April 17, 2021

Woche 14 & 15 - Und plötzlich geht nichts mehr...

Als braver Norddeutscher mit preußischen Genen schließt man ja normalerweise für 362 Tage im Jahr seine Gefühle in ein kleines Kästchen ein und versteckt dieses gut, etwa zwischen den Berg mit Steuerunterlagen. Aber wenn ich ehrlich zu mir bin, deutete es sich schon seit Anfang Januar an, daß ich emotional momentan irgendwo zwischen Rudi Reschke und Klaus Kinski zu verorten war.

2020, das alte Coronodrecks*ujahr, hatte doch ein paar seelische Spuren hinterlassen. Und ja, fluchen ist hier wirklich angebracht, denn obwohl ich an den schönen Weihnachtsfeierntage darüber freute wie gut wir die anstrengenden letzten 12 Monaten hinter uns gebracht hatte, grätschte mich ein paar schlechte Nachrichten und ein generell anstrengender Jahresbeginn letzte Woche Sergio-Ramos-mäßig ab.

Körper auf dem Sofa, Blick auf die Wand, Blutdruck um die 170. Nichts ging mehr. 

Mein internes MHN übernahm und so trapte ich brav zur Hausärztin meines Vertrauens. Dort gab es ermunternde Worte, kassenbezahlte Blutdruckmedikamente und eine Überweisung zum Psychotherapeuten. Was für Tony Soprano gut ist, kann für Herrn R. nicht schlecht sein. 

Mittlerweile geht es mir um einiges besser. Schön eine geduldige und verständnisvolle Familie zu haben. Der Rest kommt hoffentlich auch noch. Ein Hoch auf die moderne Medizin. Paßt auf Euch auf





Woche 13/2021 - Ostern, Mitternachtsbibliothek, Pilzburger, Beforeigners

Die Osterfeiertage wurden hier sehnsüchtig erwartet. Endlich mal ein paar Tage ohne Erwerbsarbeit, um den Kopf frei zu bekommen. Die zwei Zusammentreffen mit der Familie erfolgten in kleinen, coronoconformen Gruppen und waren kurz, aber auch sehr schön. So langsam vermissen auch passionierte Einsiedlerkrebse wie ich soziale Kontakte sehr.

Gelesen

Als jemand, der immer viel Freunde an "Was wäre wenn..."-Szenarien hat, sprach mich die Eingangsidee von "Die Mitternachtsbibliothek*" natürlich sofort an: Die Protagonistin hat nach einem Versuch ihr Leben selbst zu beenden, noch einmal die Möglichkeit in verschiedene Alternativen ihrer Existenz einzusteigen.

Das Buch ist über weite Strecken gut geschrieben und besagte Idee wird niemals totgeritten, allerdings ist die Umsetzung oft sehr glatt und seicht und die vielen Kalenderblattweisheiten und gelegentlich recht schiefen sprachlichen Bilder brachte mich zwei, drei Male an den Rande des Abbruchs der Lektüre. Die schlimmsten fünf Formulierungen:

  • ,Wenn man irgendetwas anders macht, ist es oft das gleiche als ob würde man alles anders machen.‘
  • ,Du bist der Bibliotheksausweis.‘
  • ,Die folgende Sätze waren wir Wildtiere, die überraschend vor ihr Auto sprangen.‘
  • ,Ein Bauer ist eine Königin im Wartestand.‘ über Schach
  • ,Nora spürte schmerzlich wie die Hand sich entspannte, so natürlich wie eine Perle in einer Muschel.'

Am Ende war der Roman doch unterhaltsam, aber ich würde es auch nicht bereuen, hätte ich ihn nicht gelesen. Und ich wüßte ehrlicherweise auch nicht, welcher Leserschaft ich ihn empfehlen sollte. 

Gekocht

In dieser Woche hat meine Liebste mal etwas neues am Herd ausprobiert: Super leckere Pilzburger. Wer braucht da Fleich zwischen den Brötchen?!

Gesehen

Zufällig stieß ich auf die Norwegische SciFi-Serie "Beforeigners". Durch Zeitportale gelangen Menschen aus der Vergangenheit unkotrollierbar in das heutige Oslo. Dies bringt natürlich soziale, politische und wirtschaftliche Probleme mit sich. Sehr unterhaltsam, nicht zu anspruchsvoll, toll gespielt. Diese großartige Unterhaltung mit leichten "Äkta människor"-Vibes gibt es kostenfrei in der ARD-Mediathek

Gezeichnet