Dienstag, Mai 31, 2005

Gutes Argument

Layout?! Layout nennst der das?! Das sieht aus wie ein Chemielehrbuch für die 7te Klasse!

Haustiere

22:30 Uhr Es klingelt an der Tür. Der Nachbar.
Nachbar: Ist das zufällig Eure Vogelspinne, die durch mein Wohnzimmer krabbelt?
Herzdame: Äh, nein!

03:34h Nachtrag:
Welch' ein Zufall!

Montag, Mai 30, 2005

Party

Kollegenkommentar zur Tagung "The Future European Party System":
"Can't they just have a party, do they really need a system for that?"

Nachtrag vom Sonntag

Lektionen vom Sonntag:
1. Das hat man davon, wenn man nicht auf seine Herzdame hört!
2. Gegen Sonnenbrand helfen Zitronensaft, Joghurt und Panthenol.

Nachtrag vom Samstag



Lektionen vom Samstag:
1. Mit einem verbrannten Toast kann man drei Feuerlöschzüge anlocken. (Dank an Jürgen!)
2. Zechpreller, meine Freunde sind alles Zechpreller! ;o)

Samstag, Mai 28, 2005

Zitat des Tages

Aus heiterem Himmel:
Du, sag mal, Gustav Gans ist doch schwul, oder?

Wochenende!

Endlich! :o)



Und heute abend gemütlich einen Cocktail schlürfen gehen... Aber wozu benötigt Frau W. eine Wasserpistole?

Freitag, Mai 27, 2005

In eigener Sache

Liebe Leser,
Blogger.com hat momentan einige Probleme, so daß es hin und wieder vorkommt, daß Sie nur eingeschränkt kommentieren können, ich hoffe, daß das Problem bald gelöst ist.

Herzliche Grüße
R.

P.S. Noch einmal vielen Dank an Frl. Pia für den Hinweis.

Schürzenjäger

*hi, hi* So bereitet man sich auf den Besuch bei Bio vor! Seine Exzellenz der Botschafter Israels Shimon Stein hat aber auch eine wirklich schöne Schürze! Ich will auch so eine!



Und weil wir gerade beim TV sind, das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Gerecht

Das Wochenende naht und Herrn R. plagen Magenschmerzen. (Ich weiß nicht, aber irgendwie wimmelt es in diesem Office immer vor Viren.) Naja, nach drei Stunden Arbeit werde ich gleich Feierabend machen und hoffe, daß ich wenigstens ein bißchen vom Wochenende genießen kann. Andere Leute hatte ja schon gestern frei. *schmoll*

Donnerstag, Mai 26, 2005

Sekundärliteratur

Die NZZ empfahl kürzlich Manfred Zachs kleine Geschichte der Bürokratie, die die schöne Überschrift "Gauner, Pinsel, Chicaneure" trägt:

Zu eindeutiger Hochform läuft Zachs «Kleine Geschichte der Bürokratie» dort auf, wo es um die sorgfältige - und nicht ganz ironiefreie - Schilderung der deutschen Amtssprache geht. Es wäre wohl angemessener, hier vom «Stammesdialekt der Eingeborenen des Paragraphendschungels» zu sprechen und sich die noch immer gebräuchlichen Formeln wie «Nichtbefolgung», «widrigenfalls», «verneinendenfalls» sozusagen als sprachliche Kulinaria über die Zunge gehen zu lassen. Von der Wiege bis zur Bahre begleitet sie uns, die liebe Amtssprache. «Lieber Gott, gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung»
Nun wißt Ihr ja, was ich mir zum Geburtstag wünsche. ;o)

Reise(r)-Wetter

"Heiß, heiß, kochend heiß,
heiß, heiß, hundert Grad,
heiß, heiß, glühend heiß,
heiß, heiß, blühend weiß."
Vielleicht sollten wir uns für unsere Dachwohnung doch eine kleine Klimaanlage zulegen. Wenn es im Büro schon so warm ist, will ich mich wenigstens auf ein normal temperiertes Heim freuen können.

Thesenüberprüfung

Aktuelle Bildthese: "Fischer zu fett für Wahlkampf".

Argumente dafür: Kohl 1998, FJS 1980.
Argumente dagegen: Kohl 1983, Kohl 1987, Kohl 1990, Kohl 1994, Erhard 1969.

Aber das waren auch alles Schwarze...

Ernährungshinweis III

R: "Du, Admin, C. sagt, Du hättest schon den neuen Chinesen um die Ecke ausprobiert. Liefern die oder wie geht das?"

Admin: "Ganz einfach: Du rufst da an, bestellst die Nummer 20, die sagen 'Ist in 10min fertig!' und Du holst dir dass dann einfach ab."

R.: "Ah! Danke für den Hinweis! Funktioniert das auch bei Gericht Nummer 19 oder 21?!"

Admin: "Das weiß ich nicht, aber mit Nummer 2 geht das auch."

Yeah, Yeah, Yeah!

Mittwoch, Mai 25, 2005

Ernährungshinweis II

Beim Shopblogger las ich soeben, daß er eine Kundin hat, die das beliebte Katzenfutter (Herr A., sehen Sie, jetzt habe ich auch Katzencontent!) "Brekkies für Erwachsene" als Snack verputzt. Das schockt mich wenig. Ich hatte in der Schule einen Klassenkameraden, der eine Vorliebe für Trockenhundefutter hatte. Jetzt ist er übrigens Unteroffizier bei der Bundeswehr. Das sagt doch alles, oder?!

Zu spät, zu späät, zu späääät...

Wieso bekomme ich sowas immer zu spät mit? Das wäre doch heute im Büro der Gag gewesen! :o(


(via Lena)

Dienstag, Mai 24, 2005

Ernährungshinweis

Der Kollege im Büro gegenüber hätte in der Mittagspause anstelle von Trockenobst mal lieber was vernünftiges gegessen, dann würde er seit 3 Stunden nicht alle 15min auf Klo rennen. - Ach, was man nicht alles mitbekommt, wenn man an der "Einflugschneise" zu den Örtlichkeiten sitzt.

Danksagung

Was mir Bloglesen bringt:

1. Es beruhigt zu wissen, daß es in anderen Büros auch hektisch zugeht und es nette Menschen gibt, die den FREITAG genauso schätzen wie ich.
2. Ich weiß, was die modebewußte Kölner Dame in dieser Saison als Schumode bevorzugt.
3. Ich stellte fest, daß Blog-Soaps all das sein können, was TV-Soaps nicht sind: kreativ, lustig, unterhaltsam.
4. Ich beobachte, daß man selbst mich als Optimisten bezeichenen kann, wenn man meine Ansichten mit denen von anderen Herren aus der Verwaltung vergleicht.
5. Ich finde nun "Hula" ist ein Aufruf, der zu allem paßt.
6. Ich hoffe, ich habe nun die Nummer eines möglichen Stafverteidigers in meinem Handy, wenn die Sache mit der hundertfachen Unterschlagung von Fördergelder herauskomt.
7. Ich habe meine Vorlieben für Puzzles wiederentdeckt.
8. Ich kenne das Warensortiement eines gewissen Bremer Supermarkt besser als das des Ladens um die Ecke.

Fehlermeldung

R.: Du, Admin, der Scanner zeigt die Fehlermeldung "SC35" an. Was heißt denn das?

Admin: Stupid Customer 35 hat mich kaputt gemacht.

Umgesetzt

Die Stimmung auf dem Flur ist zum Gefrieren: aus "Effektivitätsgründen"(=der Chef wollte es so und fand keine bessere Begründunng) spielten wir mal wieder eine Runde "Schreibtisch wechsel Dich". Diesmal ohne große Verschiebereien: Kollegin M wurde, da sie eigentlich in der "falschen" Abteilung sitzt, von Kollegen E zur Kollegin O "versetzt". Die Wege sind zwar nun kürzer, aber ob ich es als Chef riskiert hätte, wegen so einer Kleinigkeit den Unmut von drei guten Mitarbeitern (M,E und O) auf mich zu ziehen... Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist es interessant, daß die Menschen noch genauso wie in der Schule reagieren, als dort früher Schreibtschinachbarn "strafversetzt" wurden.

Blöder Tippfehler

Wenn man nur das w vergißt ist dieses Blog plötzlich ganz schön veraltet.

Montag, Mai 23, 2005

Bundesligarückblick

Irgendwie sind hier alle im Büro etwas fußballverrückt, ob nun Finnen, Tschechen oder Deutsche. Und zur allgemeinen Erheiterung veröffentlichte die F.A.Z. die schönsten Expertemeinungen der letzten Bundesligasaison:

„Ich wollte gerade eine Banane essen, dann hat Liza sich verletzt, und alles ging auf einmal ganz schnell.” (Bayerns Bastian Schweinsteiger, der bereits in der 8. Minute für den verletzten Bixente Lizarazu eingewechselt wurde.)

„Carmen Thomas feiert in diesem Jahr das 100jährige Bestehen unseres Klubs - ziemlich allein.” (Aus dem Stadionheft Schalker Kreisel unter der Rubrik „Was sonst dieses Jahr los ist” in Anspielung auf einen Versprecher („Schalke 05”) der früheren Sportstudio-Moderatorin)

„Das war taktisch nicht Mädchen- oder Jugend-Fußball, das war Halma.” (Bayer Leverkusens Trainer Klaus Augenthaler nach dem 3:3 gegen Hertha BSC Berlin)

„Wenn wir so arbeiten würden wie ihr Fußball spielt, bauen wir bei VW bald nur noch Fahrräder.” (Spruchband der Wolfsburger Fans infolge der jüngsten Niederlagenserie des VfL)

„Wir werden Tierpark-Fußball spielen - laufen wie die Hasen und kämpfen wie die Löwen.” (Trainer Jürgen Klopp vom FSV Mainz 05 vor dem Heimspiel am Samstag gegen Hertha BSC Berlin)

„Im Prinzip müßte man die Wetten abschaffen, aber das kann man zum Beispiel in England nicht machen. Das wäre dort so, als wenn man das Frühstück oder die Queen abschafft” (Trainer Ralf Rangnick vom Bundesligisten Schalke 04 zu den Folgen des Manipulations-Skandals).

„Die Dopingprobe ist noch nicht abschließend untersucht worden. Bislang wurde nur auf anabole Steroide getestet. Vielleicht will man noch herausfinden, ob die Spieler schwanger sind.” (Wolfsburgs Trainer Erik Gerets, der die beiden Argentinier Andres D'Alessandro und Juan Menseguez nach dessen unbedarfter Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Berlin nicht einsetzte)

Man benutzt zu oft Englisch, wenn...

man der Meinung ist, daß die Schreibweise von Finnland mit zwei "n" einfach nur seltsam aussieht.

Ein politisches Erdbeben mit Egon reflektiert

Vorhin auf dem Hausflur.

Egon: Guten Morgen!

R.: Gutern Morgen, Egon!

Egon: Und sie bewegt sich doch!

R.: Wie bitte?

E.: Die Republik! Sie bewegt sich doch. Ist doch sicher spannend für dich als Politikwissenschaftler.

R.: Ja, schon. Aber eigentlich sind vorgezogene Neuwahlen im politischen Prozess nichts ungewöhnliches, nur sind die Deutschen daran weniger gewöhnt, weil ihr politisches System auf Kontinuität ausgelegt ist. Das waren damals Maßnahmen, die man ergriffen hat, um eine zweite Weimarer Republik zu verhindern.

E.: Aha. Der Spiegel schreibt "Selbstmord aus Angst vor dem Tod"? Ist das wirklich ein politischer Selbstmord? Ob man Schröders Aktion nun begrüßt oder nicht, wirklich verstehen tut man sie nicht.

R.: Ich hätte als Journalist auch eher geschrieben: "Auf sie mit Gebrüll. Schröders Flucht nach vorn". Unser Kanzler gehen die Optionen aus. Die letzte Annäherung an die CDU ("Jobgipfel") ist nicht nur inhaltlich gescheitert, sie wurde auch nicht von den Wählern honoriert. Da wir aber ein politisches System haben, daß auf Konsens beruht, benötigt die Regierungskoalition bei einer Großzahl von Gesetzesvorhaben auch die Zustimmung der CDU-regierten Länder. Da die SPD nicht in Kürze eine Vielzahl von Landtagswahlen gewinnen kann um sich im Bundesrat die nötigen Stimmen zu verschaffen, gibt es nur zwei Alternativen: eine große Koalition oder durch eine gewonnenen Bundestagswahl die Opposition zur Kooperation zu zwingen. Nach dem Motto: "Der Wähler hat seinen Willen bekundet, nun müßt ihr uns auch unterstützen."

E.: Dann ist das ein löbliches Verhalten von der SPD?

R.: Wohl eher ein strategisches. Wobei es schon überraschend ist, daß man nicht bis zuletzt an der Regierungsmacht hängt. Wahrscheinlich ist jedem noch der "Aussitzer" Kohl im Kopf oder es ist politisches Kalkül in dem man dem Wähler zeigen will: "Seht, wir kleben nicht an unseren Ämtern. Wir machen das für Euch und nicht zum Machterhalt!"

E.: Es ist bei Dir schwer zu erkennen, ob Deine Seele nun rot, schwarz, gelb oder grün ist...

R.: Ich bin der Meinung, daß wir Politikwissenschaftler in der Öffentlichkeit politisch neutral auftreten sollten. Aber der alte Egon darf als mündiger Bürger natürlich sagen, wo ihm der Schuh drückt.

E.: Das heißt, man wird von Dir nie hören: "Die Politik von Schröder ist schlecht."?

R.: Politikfeldanalysen machen wir natürlich auch. Und ich rate Parteien und Wählern sich intensiv den Programmen zu widmen. Gerade in Zeiten wo die Bindung des Wählers an bestimmte Parteien immer mehr abnimmt.

E.: Also ich meine ja . ;) Eine Abwahl wie bei Kohl 1998 reicht nicht. Man sollte sich wirklich überlegen, was eine rechts-liberale Koalition bedeutet. Mehr Sozialstaat ist dann sicherlich nicht zu erwarten. Man sollte sich schon bei der Wahl bewußt für etwas und nicht gegen etwas entscheiden.

Sonntag, Mai 22, 2005

Mit dem Unterschichten- fernsehen geht es aufwärts!

Wie ich eben bemerkte, beruft sich nun auch Sat1 auf die Forschungsgruppe Wahlen. Manchmal setzt sich Qualität halt doch durch.

Back@Campus T-O-D!

Soeben habe ich meinen Zettel für die Vorbereitung dür die nächste Seminarsitzung herausgekramt. Und was steht ganz oben auf dem Zettel: Tod. Ich wiederhole: T-O-D!

Schon seltsam. Nach einigem Grübeln komme ich dann doch dahinter, daß ich auf den Tod des bekannten Politikwissenschaftlers Kurt Sontheimer hinweisen wollte. Hätte ich das mal besser gleich mit auf den Zettel geschrieben.

Kommentare zum Grand Prix ..äh... European Song Contest

Herzdame: Griechenland bekommt von der Türkei 12 Punkte?! Habe ich was verpaßt?!


R.: Vier Zähler für Deutschland finde ich gerecht. Das sind für jeden angezettelen und dann verlorenen Weltkrieg zwei Trostpunkte.


P.S. Nein, der Konsum dieser Fernsehsendung zählt bei mir nicht als berufliche Weiterbildung.

Samstag, Mai 21, 2005

Dosen, Dosen, Dosen

Zunächst gab es bei uns heute einen Rückfall in studentische Essgewohnheiten: Wir hatten solch einen Jieper auf Ravioli aus der Dose. Und da die Herzdame gerade neue Produkte für die Minibar ihres Hotels testet (Shopblogger light, quasi), mampfen wir gerade u.a. scharfe(!) Erdnüsse und Kaugummi aus Dosen(!!).

Kategorie: Och nö, nicht schon wieder!

Heute: Ein Musikstökchen, zugeworfen von Pia. (Ja, ich bin gut im apportieren...)

Total volume on music files on my computer
22,26Gb in 6167 Dateien.

Last CD I bought
Online (kaufe ich zumeist): Devils & Dust - Bruce Springsteen
Offline: Von hier an blind - Wir sind Helden (Und wehe es behauptet jemand, das erste Album war besser!)



Song playing right now
Momentan läuft nix, dafür der Eurovision Song Contest. *hüstel*

Five songs I listen to a lot, or that mean a lot to me
Unanswered Prayers - Garth Brooks
Our House - Madness
Little One - Bing Crosby
You Oughta Know - Alanis Morissette
Bleibt alles anders - Herbert Grönemeyer

Die Kombination ist etwas strange, aber was anderes fällt mir gerade nicht ein.

Five people to whom I am passing the baton
Ich nerve heute nur zwei: den A. und die Hanna, weil ich sie letztes Mal vergaß.

Kategorie: Sätze, die man nie sagen wird

"Laß uns heute mal schön englisch essen gehen!"

Handelsblatt

Schon lustig, daß gerade das Handelsblatt drüber berichtet:
An der Glatze eines jungen Mannes sind oft die Gene seiner Mutter schuld. Eine bestimmte Veränderung an der Bauanleitung für einen Hormon-Rezeptor könne einen verstärkten Haarausfall hervorrufen, teilte die Universität Bonn am Donnerstag mit.
(via Lawblog)

Mir würde auch gleich die eine oder andere Person einfallen, an die ich den Artikel gern weiterleiten würde, aber ich glaube, ich bin zu feige. ;o)

Freitag, Mai 20, 2005

Relativ witzig

Das 36 Jahre alte Binnenschiff "Jenny", das auch schon als MS "Chemie" im Dienst der Wissenschaft unterwegs war, wurde gestern an der Tiefer wieder einmal umgetauft. Nun heißt es - eben - MS "Einstein"[...]. [...] Bürgermeister Scherf wünschte dem Ausstellungsschiff mit Blick auf das Hauptwerk des Namensgebers allzeit "relativ" viel Wasser unterm Kiel."
Quelle: Kreiszeitung Syke.

Multitasking

Gleichzeitig kopiert, gescannt und einen Ausdruck gemacht. Und dann gleichzeitig den bösen Blick von einem Kollegen abgewehrt, weil ich alles blockiere. Das ist echtes Multitasking!

Personality

Wenn DAS mal nichts für die lieben Kollegen ist!

Nachtrag: Die Ergebnisse sind aber schon seltsam:




Your Inner European is Irish!






Sprited and boisterous!

You drink everyone under the table.

Donnerstag, Mai 19, 2005

Ohhhhhhhhhhhhhhhhh!

Wie ich gerade bemerke, habe ich dieses Jahr erst 3 Urlaubstage genommen. Dagegen sollte dringend etwas unternommen werden!

Uiiiiiiiiii!

(Herzdame, bitte einmal weghören!) So ein österreichischer Akzent kann ganz schön sexy sein.

Uuuuuuuuuuh!

Küchenpapier mit Bildern von Marilyn Monroe. Was wir in der Office-Küche nicht alles haben!

Ganz schlechter Tag

Oha, da gibt es Leute, die hatten vorgestern einen ganz schlechten Tag:

Zum Nationalfeiertag in Norwegen am 17. Mai sollten zwei Männer vor einer kleinen Insel im Westen des Landes Feuerwerksraketen abschießen. Dabei vesenkten sie aber ihr Boot und mußten aus der See gerettet werden.
und
Bei einer Rettungsübung hat die Feuerwehr in Hennef bei Bonn versehentlich das falsche Auto zerlegt. Statt eines Schrottwagens wurde das gerade erworbene Auto eines Neunzehnjährigen mit Hydraulikscheren und Feuerwehr-Äxten bearbeitet [...]. Die Wehrleute wollten die Bergung eines Schwerverletzten aus einem Unfallwagen üben. [...]Die Wehrleute schlugen aber bei ihrer Übung nicht nur sämtliche Scheiben ein, sondern trennten auch das Dach und die Türen mit der Hydraulikschere ab.
Quelle: F.A.Z. vom 19.05.2005, Seite 11.

Aufgabe für mich

This site is certified 39% EVIL by the Gematriculator
(via sixtus)

Die restlichen 61% schaffe ich auch noch.

Ein Fall für den Zwiebelfisch

Die Bäckersfrau vom Laden um die Ecke ist echt ein Fall für den Zwiebelfisch. Beispiel von heute morgen:
"Die Summe sollen dann 1,08 EUR sein. (Pause) Ach, wie nett. Ein finnländischer Euro!"

Jahrestage

Angeblich wird der Rasenmäher heute 175 Jahre alt. Das behauptet zumindest das MoMa der ARD. (Dessen Schrecklichkeit nur durch die MoMas von Sat1, RTL, ZDF... überboten wird. *schüttel*) Sagt mir bitte jemand bescheid, wenn der Papierhäcksel sein Jubiläum feiert? Ich mag das Geräusch so, wenn er arbeitet.

Mittwoch, Mai 18, 2005

Schwänzchenvergleich

Huch, gestern war verwaltet Position 50 im Blogschwanzvergleich. Bei Platz 50 hat man zwar nur ein Schwänzchen, aber mich freut's trotzdem.

Reinigungshinweise

Unsere große Flagge im Flur (die mit den 12 gelben Sternen auf blauem Hintergrund) sollte bei 60°C gewaschen werden und ist nix für die chemische Reinigung! Falls es irgend jemanden interessieren sollte.

Tückische Technik II

Ich habe jetzt mal nicht gesehen, daß das Fax-Gerät wieder einen seiner berühmten und gefürchteten Papierstaus hat. Sonst kämpfe ich erneut 20min mit dem blöden Teil. Das hatte ich diesen Monat schon 3mal. Faxe sind veraltet und eine Zumutung! Wenn man diese antiquierte Technik umbedingt nutzen wll/muß, warum verschickt und empfängt dann niemand in den Büros dieser Welt Faxe über seinen Emailaccount, wie ich das privat seit 6 Jahren mache? *grummel*

(11:47 Uhr) Nachtrag: Jetzt habe ich mich doch erbarmt und das Mistding repariert.

Tückische Technik

Aufgabe: Ein Word-Dokument soll 15 mal ausgedruckt werden.

1. Versuch
Druckeransicht geöffnet. Anzahl der Kopien auf "15" gestellt. Ergebnis: 1 gedrucktes Exemplar.

2. Versuch
Druckeransicht geöffnet. Anzahl der Kopien auf "14" gestellt. Ergebnis: 1 gedrucktes Exemplar.

3. Versuch
Druckeransicht geöffnet. Anzahl der Kopien auf "13" gestellt. Ergebnis: 1 gedrucktes Exemplar.

4. Versuch
Druckeransicht geöffnet. Anzahl der Kopien auf "12" gestellt. Ergebnis: 12 gedruckte Exemplare.

Muß ich das verstehen?!

Morgendliche Übelkeit

Ist mir gerade übel. Das hat aber (diesmal) nichts mit der Arbeit, den Kollegen, Prüfungen oder bösen Vorahnungen zu tun, sondern hat anscheinend biologische Ursachen. Und das natürlich in der Woche, wo es unmöglich ist auch nur eine Stunde früher zu gehen. Murphy läßt grüßen.

P.S. Buhäää, und dann muß Nelly auch noch so ein Bild veröffentlichen!

Dienstag, Mai 17, 2005

Berufserfahrung

Es braucht sicherlich 30 Jahre Berufserfahrung, um aus jeder offenen Frage ein unüberwindbares Problem zu machen, das für alle Kollegen eine Unmenge an Mehrarbeit darstellt und mit dem Verlust von guter Laune dahergeht. Darum ist es äußerst Schade, daß Perpetua dieses Büro verläßt. Ich freue mich auf diesen Tag mehr als auf meinen Jahresurlaub. Sagt das nicht alles?

Doppelte Dosis Überwachung

Kaum haben wir die Innenrevision überstanden, kündigt sich der Arbeitsschutz an. Das klingt nach Spaß!

Verunfallt

Gut zu wissen, daß ich nicht der einzige Depp bin, der sich über die freien Tage verletzt hat. Unter den Kollege gab es des weiteren einen Fahrradunfall und einen Fingerbruch nach dem Versuch einen Nagel in die Wand zu bekommen. Aber (uns) allen geht es den Umständen entsprechend gut.

Assoziationsübung

Perpetua - Planierraupe - Freudenfest

Montag, Mai 16, 2005

Kalauerarmageddon

Bruce Willis: Und paß' auf A.J. auf!
Kommentar aus dem Off: Ja, ja. Ohne ihn sind die Backstreet Boys nicht komplett...

Gesehen

Alte Flammen sind wie alte Steuererklärungen, man verschließt sie 3 Jahre im Schrank und dann wirft man sie weg.

Sonntag, Mai 15, 2005

Aus Mit dem Rahmen gefallen

Mistwetter ist glaube ich der Fachausdruck für das da draußen. Gut, denke ich, daß ich nicht im Zelt schlafen muß und Zeit mal die neuen Bilderrahmen aufzuhängen. Schließlich hatte es lange gedauert, bis sie da waren. Im Netz hatte ich vor 3 Wochen zwei Rahmen mit dem Maßen 70cm x100cm bestellt. Gut 10 EUR billiger als im Baumarkt. Leider kamen sie hier nur als Scherbenhaufen an. Es dem Versender gemeldet, der schickt eine Ersatzlieferung. Die enthält aber leider nur die Glasscheiben. Da der eigentliche Rahmen schon zerkratz ist und ich kein Bock habe zwischen den Scherben zu wühlen, bitte ich um eine zweite Ersatzlieferung. Die enthielt aber nur die Rahmen. Also popple ich heute aus Rückwand (1. Lieferung), Gläsern (2. Lieferung) und Rahmen (3. Lieferung) doch zwei schöne Bilder zusammen (siehe rechts).
Das Aufhängen gestaltet sich schwierig:
Herzdame: Es muß rechts höher!
R. Dieses Rechts? (Hebt die rechte Ecke des Bildes an.)
Herzdame: Ha, ha. Das richtige Rechts! Die andere Seite natürlich!

Nachdem wir das geschlechtsspezifische Rechts-Links-Problem geklärt haben falle ich beim Aufhängen des zweiten Bildes vom Stuhl. Heldenhaft halte ich das Bild hoch, während ich ungebremst auf dem Boden aufschlage. (Ok. Heldenhaft ist gelogen. Ich hatte nur keinen Bock noch mal einen Bilderrahmen „basteln“ zu müssen.) Die linke Seite schmerzt, aber so schlimm, wie den MC hat es mich nicht erwischt. In der Zwischenzeit habe ich sogar schon gefüllte Paprikaschoten gekocht. Allerdings ging das ganze nicht ohne Spott von der Herzdame vor sich:
Ich habe gerade gewischt, mach’ mir hier jetzt nicht noch ne Blutlache hin!
Dabei verletzte ich mich gar nicht so oft. (Na gut, der M. und ich haben uns schon mal innerhalb von 30sec unabsichtlich gegenseitig in die Finger gesägt, aber daß ist ja schon 7 Jahre her.)

In diesem Sinne: Schöne Pfingsten noch!

Samstag, Mai 14, 2005

Beförderung?

Das wäre doch mal was! ;o)

Freitag, Mai 13, 2005

*Aua* Jemand hat ein Stöckchen nach mir geworfen (und getroffen)

Böööse Pia! Aber auch ich bin mal kein Spielverderber!

1. You’re stuck inside fahrenheit 451, which book do you want to be?
Zebra von Chaim Potok oder Detektiv Pinky von Gerd Prokop.

2. Have you ever had a crush on a fictional character?
Zumindest fällt mir momentan keiner ein.

3. The last book you bought is:
Kluge, Susanne: Empirisch begründete Typenbildung, Opladen März 1999. (Für die Diss., eine Kurzfassung gibt es hier.)

4. The last book you read:
Hugh Laurie: Der Waffenhandler.

5. What are you currently reading?
Der Fall Jane Eyre von Jasper Fforde.

6. Five books you would take to a desert island:
· Stephen Fry: Der Sterne Tennisbälle.
· Mark Twain: Bummel durch Europa.
· Marcel Reich-Ranicki, Sigrid Löffler, Hellmuth Karasek: ...und alle Fragen offen. Das Beste aus dem Literarischen Quartett.
· Armin Mueller-Stahl: Hannah.
· Herman Melville: Moby Dick.

Mein Stöckchen geht an den A., Herrn H. und das Worschnittchen.

Jiddisch

„Mordechai: Freund-schäft-liche Beziehung.
Schmecht: Freundschaftliche Beziehung.
Mordechai: Ich schaff’s nicht. Warum ist es nur so schwer? Obwohl, ... es ist dem Jiddischen sehr ähnlich. Ich verstehe alles.
Schmecht: Das Deutsche ist sehr hart, Mordechai, ... präzise und traurig.
Jiddisch ist eine Parodie des Deutschen. Hat jedoch obendrein Humor. Ich verlange also nur von Ihnen, wenn Sie perfekt Deutsch sprechen wollen, ohne eine Spur von jiddischem Akzent, den Humor wegzulassen. Sonst nichts.
Mordechai: Wissen die Deutschen, dass wir ihre Sprache parodieren?
Vielleicht ist das der Grund für den Krieg?”

Leicht ungehalten...

... reagierte ein Kollege in einer Sammelmail auf die Schlamperei eines anderen Kollegen, der in einer Statistik zwei Länder "vergessen" hatte:
To my knowledge, Poland and Malta (together with 8 other countries) entered EU already a year ago...

Dem ist nicht hinzuzufügen.

Pfingstplanung

Das erste Mal seit 6 Jahren werde ich Pfingsten nicht zum Zelten fahren. Trotz Sonnenscheib ist es draußen noch arschkalt. Solche Tiefkühlnächte in der Wildnis mute ich mir nicht mehr zu. Oder wie es Hella von Sinnen einmal ausdrückte:
"Irgendwann kommt man in das Alter, wo man es nicht mehr so toll findet in einer WG zu übernachten, wo man dann mit dem Kopf fast in einem Katzenklo liegt."

Aber auch ohne Jugendgeschichten, Stadtrundfahrten, Lagerfeuer und Trinkgelage (letzteres eh stets ohne mich) wird es hoffentlich ein schönes Pfingstwochenende. Zunächst wird morgen gegrillt (mit der Family) bevor es ins Stadion (mit dem M. und meinem Schwesterherz) geht.

Tick-Tack Tick-Tack

Soeben telefonierte ich mit einem alten Schulfreund, der mittlerweile für das BMBF arbeitet. Und dort sind tatsächlich Uhren installiert, die jede volle Stunde ANSAGEN! Das hat den Vorteil, daß die Verwalter dort wenigstens einmal pro Stunde wach werden. ;o)

Arbeitsverteilung

Kollegin P: Mach du das mal, ich hab' was zu tun.
Kellege S: Nur gut, daß mir die Stelle hier von meinem Arzt als Kurbehandlung verschreiben wurde.

Wie man auf die Gesichter von Kollegen Neid und Entsetzen zaubert:

Einfach mal freitags um 8:30h auf den Büroflur gehen, "Have a nice weekend!" brüllen. Und dann mit fröhlichen Schritten das Büro verlassen. Braucht ja keiner wissen, daß es nur kurz zum Laden um die Ecke geht.

Donnerstag, Mai 12, 2005

Das Freitagfeierabend feelingbarometer...

...durchbrach soeben die 80% Marke. Und das an einem Donnerstag! (Ich hätte doch Freitag frei nehmen sollen.)

Prost!

Es ist noch nicht 9 Uhr und der Rentner vor mir kaufte schon drei Flaschen Goldbrand. Na dann: Prost!

Angefixt is'

Ich hoffe, der M. und Frau W. haben mich/uns jetzt nicht auch süchtig gemacht. Was sind typische Symptome? Shanties unter der Dusche singen? Auszurechnen, wieviel Päckchen man sich mit einem Jahresgehalt kaufen könnte? Schon jetzt überlegen wie man sich bei der Herzdame heute abend entschuldigt, falls man Ihre ganz Flotte vernichtet?





Motto der Woche

Mittwoch, Mai 11, 2005

Wackelpudding

"Ich könnte Wackelpudding sein!"
"Nein. Creme brulet könnte niemals Wackelpudding sein, DU könntest niemals wackelpudding sein!"
"Ich muss Wackelpudding sein!"
"Du wirst niemals Wackelpudding sein!"

Reminder an mich!

Im Fall eines sehr hohen Lottogewinns sofort einen plastischen Chirurgen aufsuchen, der das Gesicht umgestaltet. So bleiben einem vielleicht dümmliche Gespräche mit schrecklichen Ex-Freundinnen von guten Freunden erspart. Alternativ Idee: Liste diese schrecklichen Personen verfaßen, damit diese von einer russischen Spezialeinheit aufgegriffen und auf einer abgelegenen Pazifikinsel ausgesetzt werden können.

Gebt den Kindern das Kommando

Ein sehr junges Lachen und polnische Kinderlieder dringen aus dem Nachbarbüro an mein Ohr. Unser jüngster "Kollege" ist wohl im Haus. :o) Schön, daß es noch kinderfreundliche Arbeitgeber gibt.

Erwischt!

Kein Zweifel: Ein ordentlicher Prozentsatz der Leser dieses Textes ist in Wahrheit gerade bei der Arbeit.

Das Gutelaunebarometer...

...steht bei 86,0%. :o) Die Sorgen von gestern scheinen sich zu erledigen (trotzdem klopfe ich noch dreimal auf Holz) und ansonsten nähert sich ein langes Wochenende.

Wetten, daß...

.. ich heute um Punkt 13:35Uhr einen Anruf bekomme?

Klang

Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich Stimmen klingen, wenn deren Besitzer in anderen Sprachen reden.

Nebenverdienst?

Heute morgen lag nicht nur eine frische Akte auf meinen Tisch, auf ihr sogar noch ein neues, funkelndes 2-Cent-Stück. Mhmm, dachte ich, bekomme ich für die Bearbeitung der Akten von bestimmten "Kunden" endlich Schmerzensgeld? Das ist aber nett vom Chef! Später wurde ich aufgeklärt, die zwei Cent muß die Putzfrau auf dem Boden gefunden und mir auf den Schreibtisch gelegt haben. Fazit: Einen herzlichen Dank an die Fee und ein "Dann eben nicht!" an den Chef.

Dienstag, Mai 10, 2005

Pizza bestellen - Aber richtig!

Das klingt spaßig, muß ich demnächst mal ausprobieren.

Wie man richtig eine Pizza bestellt:

1. Benutze ein Telefon mit Tonwahl und drücke beliebige Zahlen beim Bestellen. Bitte die Person am anderen Ende, damit sofort aufzuhören.
...
6. Erzähle dem Pizza-Telefonisten, daß Du auf der anderen Leitung einen anderen Bringdienst hast, und Du das günstigste Angebot nehmen wirst.
...
9. Sprich die Namen der Bestellung nicht aus, sondern buchstabiere alles.
...
12. Sage "Hallo!", warte 5 Sekunden und tu dann so, als ob sie Dich angerufen hätten.
...
15. Sprich alle paar Sekunden mit einem anderen Akzent.
...
18. Beginne mit "Ich möchte gerne ...". Etwas später ändere Deine Meinung und sage "Nein, lieber doch nicht"
19. Wenn sie die Bestellung zur Kontrolle wiederholen, dann sage "Ok, das macht 12,80€. Bitte fahren Sie mit dem Wagen bis zur Ausgabe"
20. Miete eine Pizza
..
24. Bestelle Deine Pizza "geschüttelt, nicht gerührt"
25. Frage nach "Sind Sie sicher, daß dies (Pizza-Laden) ist?". Wenn sie es bestätigen, antworte mit "Nun, das müssen Sie mir irgendwiebeweisen!". Wenn sie Dir bestätigen, daß es wirklich (Pizza-Laden)ist, fange an zu weinen und sage "Können Sie sich vorstellen, wie es ist, angelogen zu werden?"
26. Frage nach, ob Deine Pizza auch wirklich tot ist.
27. Äffe die Stimme des Telefonisten nach.
...
36. Bestelle keine ganze Pizza, sondern nur ein Viertel.
...
38. Frage nach der Telefonnummer des Pizzaservice. Lege den Hörer auf,rufe erneut an und frage nocheinmal.
39. Bestelle zwei verschieden Pizzabeläge, dann sage "Ach nein, sie werden anfangen gegeneinander zu kämpfen".
40. Frage nach dem Telefonisten, der Deine Bestellung beim letzten Malaufgenommen hat.
...
43. Beginne das Gespräch mit "Mein Anruf bei (PizzaLaden), Einstellung1, Klappe und .. Action!"
...
55. Bestelle als ersten Belag Champignons. Zum Schluß sage noch "Aber bitte ohne Pilze" und lege auf, bevor sie etwas sagen können.

Das Ankotzbarometer...

...steht bei 83,7%. Es ist halt scheiße, wenn man zu 50% einen Fehler mitverursacht hat, nur weil man es gut gemeint hat. Das ganze kostet der Abteilung vielleicht später 300 Euro extra. Nicht sooo viel, aber genug zum Ärgern. Muß man denn immer jeden Mist kontrollieren?

Für ein bißchen Trost in den Kommentaren wäre ich dankbar!

Rien ne va plus

Wenn wir einen Engländer im Büro hätten, würden hier sicherlich täglich Wetten laufen, welcher Paketdienst zuerst eintrifft, das ist nämlich überhaupt nicht vorherzusagen.

Back@Campus - Studentischer Totalausfall

Die jüngste Sitzung meines Seminar kann man getrost als Totalausfall bezeichnen. Zumindest, was den studentischen Anteil anbelangte.
Zunächst erschien vor dem Beginn eine fröhlich dahingrinsende Studentin an meinem Schreibtisch und fragte an, ob sie trotz des 3maligen Fehlens (die Prüfungsordnung erlaubt zweimalige Abwesendheit) noch einen Leistungsschein (Teilnahme+Klausur+schriftliche Seminararbeit) machen könne. Nach ihrer brillanten Begründung ("Letztes Mal hatte ich es vergessen zu kommen.") konnte ich ihr Anbetracht der Tatsache, daß sie erst 2mal erschienen war, dafür bereits 3mal fehlte, nur ein entschiedenes "Nö!" entgegenen. Da lächelte sie dann nicht mehr.
Höhepunkt des Tages bildete ein Vortrag von drei meiner Spezis, die es tatsächlich schafften, eine halbe Stunde lang zu reden ohne auch nur einen der wesentlichen Begriffe zu erklären nzw. irgendeinen der wesentlichen Sachverhalte verstanden zu haben. (Übrigends galt das auch für die beiden Termini, die in dicken Lettern, nur durch ein "und" voneinander getrennt in der Überschrift ihres Referates prankten.) Dafür zitierten sie wortwördlich seitenlang die Pflichtlektüre für alle Seminarteilnehmer, ohne auch nur ein Wort davon verstanden zu haben. Und dann reagierten sie auch noch schmollig als ich ihn erklärte, daß das wohl reiner Bockmist war.
Während ich dann einen Kraftakt unternahm, den Stoff trotzdem in alle anwesenden Köpfe zu bejommen, versuchten zwei Kommilitonen durch kontinuierliches Quatschen meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Als sie sie dann hatten, waren sie auch nicht zufrieden. (Sooo laut hatte ich nun aber auch nicht gebrüllt.)
Wenn das so weitergeht, gewinne ich diesen Monat noch die Trophäe für den "Meistgehaßten Dozenten nördlich des 50sten Breitengrades."

Crash

Unser Mailserver ist heute erstmal nicht erreichbar. Über nacht trudelten mal so eben 30.000 virenverseuchte Emails ein. Aber wie ich unseren Admin kenne, läuft das Ding spätestens zur Mittagspause wieder.

Montag, Mai 09, 2005

Abiturprüfungen

Britische Abiturienten können mit einer Verbesserung ihrer Abschlußnote rechnen, wenn am Tag der Prüfung ihr Haustier stirbt. In diesem Fall wird die Note um zwei Prozent verbessert, wie es in den am Sonntag veröffentlichten neuen Kriterien des obersten Prüfungsausschusses heißt.

F.A.Z. vom 09.05.2005

'Nen Clown gefrühstückt?

Kollege A: Wo is'n mein Kaffee?
Kollege B: Noch in der Tüte und freut sich.

Das Arbeitswutbarometer...

...steht gerade mal bei 37,5%. Kein Wunder bei dem Sonnenschein da draußen und dem Heuschnupfen, der mich gerade plagt.

Time, time, time, see what's become of me

Einen netten Fehler hatte unsere virtuelle/elektronische Stechuhr am letzten Mittwoch, sie schrieb uns jede gearbeitete Stunde als Überstunde an. Leider ist dies inzwischen behoben. Ich hätte diese Funktion ja gerne auf jeden Arbeitstag ausgeweitet.

Sonntag, Mai 08, 2005

Dinge, die Sie über den R. nie wissen wollten...

... und die seinen Coolness- und Beliebtheitsfaktor um weitere 10 Punkte nach unten drücken. Er:
· besitzt die erste Spice Girls-CD,
· begeistert sich für den Film "High Society" mit Grace Kelly, Bing Crosby und Frank Sinatra,
· genoß den gestrigen Abend mit einer netten Runde Ursuppe mit Frau W., dem M. und siner Herzdame und

neu!

· beschloß den heutigen Muttertagsbesuch bei seiner Ma mit einem Autorennbahnduell gegen seine große Schwester, nachdem sie das alte Ding herausgekrammt hatte.

Samstag, Mai 07, 2005

Give peace a chance

Zur Feier des Tages:

(Habe lange mit mir gehadert, welche Kapitulation für mich die "richtige" ist. Die von Jodl (Montag, der 7. Mai 1945, 2.41 Uhr) oder die von Keitel einen Tag später...)

Freitag, Mai 06, 2005

She's a Woman

Nachtrag zum Vatertag:

Donnerstag, Mai 05, 2005

Here comes the sun

/kalauermode on
R.: Heute ist Reinhold Messner-Wetter!
Herzdame: Wieso?
R.: Vier-Zeh'n-Grad!
/kalauermode off

Mittwoch, Mai 04, 2005

Paperback Writer

Herr R. (leise weinend): „Erst habe ich mir an den Strickblogger-Akten die Hände aufgeschnitten[...]"

Von wegen SoapBlog, das ist RealityBlogging!

I don't care so much for money, because....

Vor kurzem befand sich das Angebot meines Arbeitgebers in der Post, bestimmte Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld, tarifliche Sonderzahlungen etc., in Rentenbeiträge umzuwandel. Gut, daß ich nicht lange nachdenken muß, um das Angebot abzulehnen, denn laut meines Arbeitvertrag stehen mir nämlich keine der drei genannten Sonderzahlungen zu. Das hätte allerdings auch mein Arbeitgeber wissen müssen.

Heeeelp! Uuuuuuuh

Was ist nur los in Kleinbloggersdorf?
Das Mr. Kaphoon seit ein paar Wochen nicht mehr bloggt, ist schon traurig genug, heute morgen aber zeigt der Blog von Herrn H. nur eine weiße Seite und der Beamtendreikampf die folgende Fehlermeldung:

pad: /mnt/be1/06/462/00000020/htdocs/beamtendreikampf

File is not readable!
A needed file ('..//mnt/be1/06/462/00000020/htdocs/beamtendreikampf/weblog/pivot/pv_cfg_weblogs.php') does exist, but pivot is not allowed to read it.

Try logging in with your ftp-client and check to see if it is chmodded to be readable by the webuser (ie: 766). Else go back to the last page.


Nachtrag: Und beim Lawblog ist zu lesen:
Achtung: Dieser Server befindet sich gerade wegen hoher Last im Notbetrieb.
Daher ist die Nutzung dieser Seiten stark eingeschränkt, wir bitten um Verständnis.


Das klingt böse nach Virus?!

Nachtrag II:
Der Ausfall vom Lawblog liegt wohl an SpOns Artikel über Pias Klage gegen Bild.

Nachtrag III:
Jetzt hat es auch Pias Blog erwischt (hat bestimmt auch mit der Spiegel-Geschichte zu tun), und Frau Wortschnittchen macht ne Pause. Das ist alles so schrecklich! ;o(

Finale!

Der FC Liverpool steht im Finale der Champions League und ich gönne dies den Jungs von der Stadt am Mersey vom ganzen Herzen.
Wer einmal die Gelegenheit hatte, das Stadion an der Anfield Road zu besuchen, kann gar nicht anders als mit dieser Mannschaft mitzufiebern. Auch wenn es beim Besuch nur zu einer Stadiontour langte, wie bei mir vor einigen Jahren. Während die spartanischen Umkleideräume noch unter den Kategorie "ganz interessant" fallen, bekommt man beim "Auflaufen" durch den Tunnel - unter dem berühmten "Welcome to Anfield Road"-Schild hindurch - bereits bei leerem Stadion Gänsehaut. Daher kann ich die jungen Spieler von Gästemannschaften gut verstehen, die an dieser Stelle angeblich regelmäßig weiche Knie bekommen, denn nirgendwo auf der Insel ist der Tunnel so eng und so nah bei den Fans. Und die Fans sind stimmgewaltig, auch wenn es den berühmten "The Kop Choir" in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt.

Und wem der Fußball nicht so liegt, der sollte Liverpool trotzdem einmal einen Besuch abstatten, denn z.B. auch das hervorragende Beatles-Museum im Albert Dock ist eine Reise wert.

Dienstag, Mai 03, 2005

Ganz falsch!

Dein Feierabend beginnt falsch, wenn
· deine Herzdame ungeahnt an diesem Abend eine Menge Überstunden machen muß, obwohl ihr eigentlich etwas vorhattet.
· die Betriebskostenaberechnung für 2004 im Briefkasten liegt.
· sich die frisch gelieferten Bilderrahmen beim Auspacken als Scherbenhaufen darstellen.

!!! TOP NEWS !!!

Jetzt ist es offiziell: Perpetua hat gekündigt!

ANANAS FÜR ALLE!!!

Oder wie Otto sagen würde: "Das Wasser klar, die Luft ist rein, Franz
Josef muß ertrunken sein!"

Back @ Campus - Imperium

Erkenntnis:
Um den Einfluß eines Dozenten auf sein Seminar zu beschreiben, muß man sich dem antiken, römischen Begriffs des Imperiums bedienen.

Kurzerklärung:
Die Reichweite meines Schwertes definiert die Größe meiner Einflußsphäre.

Ausschweifende Erklärung:
Imperium wird heute oftmals mit Reich übersetzt, was aber nur im weitesten Sinn zutreffend ist. Unter Imperium verstand man ursprünglich den Oberbefehl über ein bestimmten Truppenverband in einem bestimmten Gebiet, unter dem Imperium Romanum also kein statisches Staatsgebiet mit festen Grenzen, sondern die Landstriche, die durch Truppen-/Waffengewalt ständig unter Kontrolle gehalten werden konnten.

Einstellung

Kollege A über jemanden externes: "Diese Frau ist die Pest. Ihre eigenen Kollegen mögen sie nicht."
Kollege B: "Das erklärt doch alles. Sie hat nichts zu verlieren."

Montag, Mai 02, 2005

Akutes Mobilfunksurfsyndrom (AMFuSS)

So sieht das also aus, wenn man Blogs mit dem Handy liest.

Translation

Nein. "Wir handhaben das lax" sollte man nicht mit "we handle it salmon-like" übersetzen.

Buchstabensuppe

Den M. kenne ich seit mehr als 15 Jahren. Ein sehr netter Zeitgenosse, deshalb hat ihn wohl auch die ebenfalls unschlagbare Frau W. "in Pflege genommen". ;op Herrn A. kenne ich nun auch schon eine ganze Weile, daher konnte ich einen neuen Blog , der von jemanden geschrieben wird, der sich Herr H. nennt, gar nicht ignorieren. Vor allem nicht, wenn er so gute Referenzen hat.

Ratschlag

"The only the you can do is....nothing, actually."

Tell me why I don't like mondays

Gründe, warum ich schlechte Laune haben sollte
· Mein Verwaltungsrechner arbeitet Dank der allmontaglichen Systemprüfung nur unwesentlich schneller als mein Taschenrechner.
· Meine Herzdame hat einen freien Tag und schläft aus, während ich am Arbeiten bin.
· Durch Zufall erfuhr ich, daß einer meiner besten Freunde seit drei Wochen in der Stadt ist und sich noch nicht bei mir gemeldet hat. (Das gibt Tote beim nächsten Wiedersehen!)
· Alles blüht vor dem Bürofenster und meine Augen schwellen an. Hätte heute morgen mal nicht das Antiallergikum vergessen sollen.

Gründe, warum ich gute Laune haben sollte
· Ich hätte noch mehr negative Punkte aufzählen können, verzichte aber darauf, weil ich so ein sonniges Gemüt habe. ;o)
· Die Arbeitswoche hat nur 3 Tage für mich!
· Die Sonne scheint!
· Heute darf ich wieder Studies ärgern! ;o)