Freitag, Dezember 31, 2004
Überraschungstorte
Als ich Weihnachten meine Eltern besuchte und gerade ein Stück Torte verzehrte, zeigte meine kleine Nichte (12 Monate) auf den Kuchen und meinte "Wau wau!". Ich hoffe, sie wußte nicht mehr als ich. ;o)
Mittwoch, Dezember 22, 2004
Deprimierend...
...wenn eine ehemalige, fachlich sehr gute Kommilitonin in einem Kaufhaus abkassiert. Solche Zukunftschancen gibt man selbst der gut ausgebildeten Jugend in diesem Land. Beschämend.
Drucker
Muß ich den Unterschied zwischen maximaler und optimaler Auflösung verstehen, die mir mein Drucker u.a. als Einstellung anbietet?!
Freitag, Dezember 17, 2004
Weihnachtswünsche von Verwalter A an Verwalter B
Weihnachtswunsch eines Kolleges an einen anderen: "Ich wünsche Dir eine frohe Weihnacht. Und vielen Dank für Deine Hilfsbereitschaft im letzten Jahr. Das Dokument, das Du für mich vorhin gescannt hast, war übrigends ganz wichtig und... "
Kinder
Eine Kollege über seine jüngste Tochter: "Sie ist jetzt in dem Alter, da ist jeder Mann den sie sieht "Papa". Auch auf dem Spielplatz. Manche Herren schauen da im ersten Augenblick ganz erschrocken."
Dienstag, Dezember 14, 2004
Ruhe
Kürzlich mußte ich am Samstag noch etwas dringendes im Büro "abarbeiten". Bei der Verabschiedung vom Leiter der Nachbarabteilung wurde ich gefragt: "Bist Du morgen auch hier? Ich muß mal dringend in Ruhe arbeiten." Wir waren auf unserer 400qm-Etage an diesem Samstag drei Kollegen.
Neues von der Zeitungsfront
Ich wurde gestern per email gefragt (Schöne Grüße! Man kann hier auch die Kommentarfunktion nutzen! :oP), ob es etwas neues von unserer Zeitungszustellerin gibt. Wie soll ich sagen: Mittlerweile wirft sie angeblich zwei Zeitungen am Tag bei uns ein, außerdem hat die Dame Hausverbot und mit ihr wird nur noch über unsere Rechtsabteilung kommuniziert. Genug Neuigkeiten?
Montag, Dezember 13, 2004
Von Kaffeemaschinen und Stereotypen
"Das ganze Leben ist eine Lektion in Selbstbedeutungszumessung", meinte einer meiner alten Professoren immer. Man kann es aber auch übertreiben, wie unsere Sekretärin mir immer wieder demonstriert. Da wird der Kauf von neuen Kaffeemaschinen mindestens so brisant und wichtig, wie der Handel mit Atomsprengköpfe. Da kann man ein fehlerhaftes Gerät nicht einfach unter den Arm klemmen und im 400m entfernten Fachmarkt umtauchen, sondern muß erstmal allen Kollegen das technische Problem erläutern und jemanden finden, der einen mit seinem Auto bis zu besagten Geschäft fährt.
Man kann auch eine klitzekleine Weihnachtsfeier nicht ohne großes Tam-tam planen, man muß da schon mal mit den Worten "Zuständigkeit", "verantwortlich", "Organisationskommitee" und "Ablaufplan" um sich werfen. Wenigstens haben wir Deutschen dann heute unseren Beitrag in der Kategorie "stereotypes Verhalten" abgeleistet.
Man kann auch eine klitzekleine Weihnachtsfeier nicht ohne großes Tam-tam planen, man muß da schon mal mit den Worten "Zuständigkeit", "verantwortlich", "Organisationskommitee" und "Ablaufplan" um sich werfen. Wenigstens haben wir Deutschen dann heute unseren Beitrag in der Kategorie "stereotypes Verhalten" abgeleistet.
Freitag, Dezember 10, 2004
Mathematik
Hatte eben eine Abrechnung einer Bank in der Hand, auf der stand als Endsumme tatsächlich -(!)0,00 EUR. Ich hoffe, der Kontoinhaber muß dafür keine Dispozinsen zahlen.
Besprechung
Meine liebsten Zitate von einer außerdienstlichen Besprechung, wenn man das so nennen darf. ;o)
1. "Dort war eine dreizehnstellige Zahl von Mitarbeitern beschäftigt."
2. Nach einer Frage, ob man noch Interviews mit einigen Zeitzeugen führen könnte. "Der Mann hat mit so vielen Menschen zusammengearbeitet, die können unmöglich alle tot sein!"
1. "Dort war eine dreizehnstellige Zahl von Mitarbeitern beschäftigt."
2. Nach einer Frage, ob man noch Interviews mit einigen Zeitzeugen führen könnte. "Der Mann hat mit so vielen Menschen zusammengearbeitet, die können unmöglich alle tot sein!"
Der Grund
Soeben haben wir den Grund für die unerklärlichen Replies herausgefunden: Auch mein Kollege hatte seine Abwesenheitsmeldung noch aktiviert. Also gingen die Emails zwischen den beiden Email-Programmen wie ein Tennisball hin und her und hin und her und... Der andere Adressat wird sich freuen, wenn er zurück ist und in seinem Emal-Postfach ein paar hundert mal die selbe Meldung lesen darf.
Donnerstag, Dezember 09, 2004
Einer meiner Kollegen ist verzweifelt. Nachdem er EINE email an jemanden verschickte, bekam er von dieser email-Adresse in der letzten Stunde 20 out-off-office-replies. Alle drei Minuten eine. Mal sehen, wie lange das noch so weitergeht.
Dienstag, Dezember 07, 2004
Mittagspause
Am Imbisstand auf dem Weihnachtsmarkt:
"Hätten Sie Ihre Wurst gern mit Senf, Ketschup, Apfelmus oder Zucker?"
Behauptet noch mal, ich mache schlechte Witze. ;o)
"Hätten Sie Ihre Wurst gern mit Senf, Ketschup, Apfelmus oder Zucker?"
Behauptet noch mal, ich mache schlechte Witze. ;o)
Suche
Seit Tagen suche ich ein Schriftstück. Es wird Zeit, daß man die Google-Suche auf den eigenen Schreibtisch und die Büroschränke ausweiten kann.
Montag, Dezember 06, 2004
Kundenservice
Ich liebe es wenn der Tag so beginnt:
Es klingelt an der Büroeingangstür. Es klingelt ein zweites Mal. Oh, unsere Sekretärin Fr. Z. ist nicht da, denke ich und gehe zu Tür. Eine unbekannte Frau tritt herein.
Frau: (ohne Begrüßung, ziemlich arrogant): Ist Frau Z. da?
Ich: Guten Tag, Frau Z. ist momentan leider nicht da.
Frau: (arroganter) Wann ist sie wieder da?
Ich: Das weiß ich nicht.
Frau: (noch arroganter) Wer nimmt immer die Zeitung aus dem Briefkasten?
Ich: Normalerweise Frau Z.
Frau: (pampig) Wer nimmt immer die Zeitung aus dem Briefkasten?
Ich: Ich sagte, doch: Normalerweise Frau Z.
Frau: (wird zunehmend hysterischer) Irgendjemand muß doch die Zeitung aus dem Briefkasten nehmen? Ich stecke sie doch jeden Tag in den Briefkasten.
(Mir geht so langsam ein Licht auf. Die Dame, die weder gegrüßt, noch sich vorgestellt hat, ist wohl die Zeitungszustellerin.)
Ich: Das macht normalerweise Frau Z., ansonsten der Kollege, der den Schlüssel hat.
Frau: (Brüllt mich an.) Das kann doch nicht sein, irgendjemand muß doch die Zeitung aus dem Briefkasten nehmen. Ich frage Sie und bekomme nur dumme Antworten.
(Frau rennt brüllend auf den Flur und läßt die Eingangstür hinter sich zufallen. Ich zögere zwei Sekunden. Öffne die Tür und rufe ihr hinterher.)
Ich: Sagen Sie, mal, ist daß die neue Art, wie man mit Kunden umgeht?
Frau: (fängt an zu heulen) Das ist keine Art, wie man mir umgeht, mein Job ist in Gefahr und ich bekomme nur dumme Antworten.
Ich: (überwinde mich und bitte die Frau nochmal herein) Sagen Sie doch mal bitte, was denn nun eigentlich Ihr Problem ist!
Frau: Ich habe hier ein Schreiben von meinem Chef. Sie würden seit Anfang des Jahres keine Zeitung mehr bekommen, obwohl Sie dafür bezahlen. Ich stecke Sie doch jeden Tag in Ihren Briefkasten.
Ich: Ach so. Ich kann Ihnen damit nicht weiterhelfen, schreiben Sie mir bitte Ihre Telefonnummer auf. Ich gebe sie Frau Z. und diese ruft Sie dann zurück.
(Die Dame schreibt ihre Nummer auf und verläßt das Büro ohne sich zu bedanken, zu entschuldigen oder sich zu verabschieden.)
Drei Stunden später erfahre ich von unserer Sekretärin: Wir haben zum Kundenservice der Zeitung letzte Woche ein Fax mit der Nachricht geschickt, daß wir zum Anfang des Jahres die betreffende Zeitung abbestellt haben, sie aber noch jeden Tag im Briefkasten haben.
Wer so schlecht seine Probleme artikulieren kann, wie die Zeitungszustellerin, versteht auch keine Faxe von seinem Chef.
Es klingelt an der Büroeingangstür. Es klingelt ein zweites Mal. Oh, unsere Sekretärin Fr. Z. ist nicht da, denke ich und gehe zu Tür. Eine unbekannte Frau tritt herein.
Frau: (ohne Begrüßung, ziemlich arrogant): Ist Frau Z. da?
Ich: Guten Tag, Frau Z. ist momentan leider nicht da.
Frau: (arroganter) Wann ist sie wieder da?
Ich: Das weiß ich nicht.
Frau: (noch arroganter) Wer nimmt immer die Zeitung aus dem Briefkasten?
Ich: Normalerweise Frau Z.
Frau: (pampig) Wer nimmt immer die Zeitung aus dem Briefkasten?
Ich: Ich sagte, doch: Normalerweise Frau Z.
Frau: (wird zunehmend hysterischer) Irgendjemand muß doch die Zeitung aus dem Briefkasten nehmen? Ich stecke sie doch jeden Tag in den Briefkasten.
(Mir geht so langsam ein Licht auf. Die Dame, die weder gegrüßt, noch sich vorgestellt hat, ist wohl die Zeitungszustellerin.)
Ich: Das macht normalerweise Frau Z., ansonsten der Kollege, der den Schlüssel hat.
Frau: (Brüllt mich an.) Das kann doch nicht sein, irgendjemand muß doch die Zeitung aus dem Briefkasten nehmen. Ich frage Sie und bekomme nur dumme Antworten.
(Frau rennt brüllend auf den Flur und läßt die Eingangstür hinter sich zufallen. Ich zögere zwei Sekunden. Öffne die Tür und rufe ihr hinterher.)
Ich: Sagen Sie, mal, ist daß die neue Art, wie man mit Kunden umgeht?
Frau: (fängt an zu heulen) Das ist keine Art, wie man mir umgeht, mein Job ist in Gefahr und ich bekomme nur dumme Antworten.
Ich: (überwinde mich und bitte die Frau nochmal herein) Sagen Sie doch mal bitte, was denn nun eigentlich Ihr Problem ist!
Frau: Ich habe hier ein Schreiben von meinem Chef. Sie würden seit Anfang des Jahres keine Zeitung mehr bekommen, obwohl Sie dafür bezahlen. Ich stecke Sie doch jeden Tag in Ihren Briefkasten.
Ich: Ach so. Ich kann Ihnen damit nicht weiterhelfen, schreiben Sie mir bitte Ihre Telefonnummer auf. Ich gebe sie Frau Z. und diese ruft Sie dann zurück.
(Die Dame schreibt ihre Nummer auf und verläßt das Büro ohne sich zu bedanken, zu entschuldigen oder sich zu verabschieden.)
Drei Stunden später erfahre ich von unserer Sekretärin: Wir haben zum Kundenservice der Zeitung letzte Woche ein Fax mit der Nachricht geschickt, daß wir zum Anfang des Jahres die betreffende Zeitung abbestellt haben, sie aber noch jeden Tag im Briefkasten haben.
Wer so schlecht seine Probleme artikulieren kann, wie die Zeitungszustellerin, versteht auch keine Faxe von seinem Chef.
Territorium
Mit zunehmende räumlichen Entfernung zwischen dem eigenen Büro und von Gemeinschaftsräumen nimmt das Zuständigkeitsfühl für letztere entscheidend ab. Das Modell kann man 1:1 auf die internationale Politik übertragen. Naja, vielleicht bin ich nachher mal so nett und spiele "Amerikaner" und räume den Geschirrspüler ein. ;o)
Formulare
Ich habe mich immer gewundert warum in ca. 25% aller Antragsformulare, die bei uns eingehen, eine Frage vollkommen falsch beantwortet wird. Und jedes mal auf die gleiche Weis.
Heute habe ich mir in einer ruhigen Minute mal das Formular angeschaut. Und dann meine Erkenntnis: Ich hätte die besagte Formulierung auch falsch verstanden und wäre überhaupt nicht drauf gekommen, daß man das überhaupt anders interpretieren kann. Eine selten dämliche Formulierung. Ich ziehe meinen Hut vor den Antragstellern die den Litereraturhinweis bei der Frage nicht nur regstriert, sondern auch nachgeschlagen und gelesen haben und damit die Frage (im unseren Sinne) richtig beantwortet haben. Dieses Verhalten spricht aber allerdings nicht gerade für das Vertrauensverhältnis zwischen Antragstellern und uns, wenn bei einer anscheinend eindeutig Formulierung trotzdem noch einmal weitergehende Anmerkungen überprüft werden.
Heute habe ich mir in einer ruhigen Minute mal das Formular angeschaut. Und dann meine Erkenntnis: Ich hätte die besagte Formulierung auch falsch verstanden und wäre überhaupt nicht drauf gekommen, daß man das überhaupt anders interpretieren kann. Eine selten dämliche Formulierung. Ich ziehe meinen Hut vor den Antragstellern die den Litereraturhinweis bei der Frage nicht nur regstriert, sondern auch nachgeschlagen und gelesen haben und damit die Frage (im unseren Sinne) richtig beantwortet haben. Dieses Verhalten spricht aber allerdings nicht gerade für das Vertrauensverhältnis zwischen Antragstellern und uns, wenn bei einer anscheinend eindeutig Formulierung trotzdem noch einmal weitergehende Anmerkungen überprüft werden.
Müdigkeitsindikator
Wann ist man eindeutig zu müde? Wenn man energisch 500 Seiten locht und erst bei beim vorletzten Blatt merkt, daß die Löcher auf den linken und nicht auf den rechten Rand gehören.
Bekleidung
Hinweis an einen Kollegen:
Wenn man von der Krawatte bis zu den Schuhen durchgängig schwarz trägt, sieht es sehr sehr seltsam aus, wenn man dazu ein dunkelgraues Hemd mit Fünf-Mark-Stück großen Punkten in den Farben grün, rot und blau anhat. Außer man tritt nebenberuflich auf Kindergeburtstagen auf.
Wenn man von der Krawatte bis zu den Schuhen durchgängig schwarz trägt, sieht es sehr sehr seltsam aus, wenn man dazu ein dunkelgraues Hemd mit Fünf-Mark-Stück großen Punkten in den Farben grün, rot und blau anhat. Außer man tritt nebenberuflich auf Kindergeburtstagen auf.
Freitag, Dezember 03, 2004
UMZUG
Liebe Leser,
ich bin heute aus der "Blog-WG" Beamtendreikampf ausgezogen.
Noch einmal vielen Dank an A. für die herzliche Gastfreundschaft! Nicht,
daß wir uns nicht mehr verstehen würden, aber irgendwie paßt unser beider Kram thematisch nicht mehr wirklich zusammen. Daher bin ich mit meinem "Gerümpel" nach http://verwaltet.blogspot.com umgezogen. Bis alle alten Beiträge auch hier zu lesen sind, wir eine Weile vergehen, halt wie bei einem richtigen Umzug.
Herzliche Grüße R.
ich bin heute aus der "Blog-WG" Beamtendreikampf ausgezogen.
Noch einmal vielen Dank an A. für die herzliche Gastfreundschaft! Nicht,
daß wir uns nicht mehr verstehen würden, aber irgendwie paßt unser beider Kram thematisch nicht mehr wirklich zusammen. Daher bin ich mit meinem "Gerümpel" nach http://verwaltet.blogspot.com umgezogen. Bis alle alten Beiträge auch hier zu lesen sind, wir eine Weile vergehen, halt wie bei einem richtigen Umzug.
Herzliche Grüße R.
Donnerstag, Dezember 02, 2004
Tücken der Technik
Clever, wenn drei Kollegen gleichzeitig am selben Schriftstück arbeiten und dadurch die Änderung des jeweils anderen löschen. Wir haben es, Gott sei dank, rechtzeitig gemerkt.
Es weihnachtet sehr
Ich gehe eben eben am Büro unseres Controllers, einer sehr ernsten, aber äußerst netten Person vorbei. Ich dachte, ich sehe nicht richtig, da sitzt sie mit einer Weihnachtsmannmütze auf dem Kopf am Arbeitsplatz.
Lieblingskollegin
Was versaut einem so richtig den Feierabend? Wenn man erfährt, daß man am Wochenende arbeiten muß, nur weil die "Lieblingskollegin" mal wieder in solch einem Schneckentempo die Zuarbeiten für einen erledigt, daß ohne eine wochenendliche Zusatzschicht wohl eine wichtige Deadline nicht zu halten ist. Vielleicht sollte ihr einfach mal einer stecken, daß es auch noch Leute mit Privatleben gibt, die nicht nur aus Hobby Überstunden sammeln um den Urlaub mit "Abbummeltagen" zu verlängern. *grrr*
Freitag, November 26, 2004
Cuba
Kollege A: It's really a tea weather!
Kollege B: I think it is cuba weather.
Kollege A: Cuba weather?! It's really cold outside. Only few degrees above zero.
Kollege A: Yes. It's cuba weather. You have to go to a place where it is nice and hot, like cuba.
Kollege B: I think it is cuba weather.
Kollege A: Cuba weather?! It's really cold outside. Only few degrees above zero.
Kollege A: Yes. It's cuba weather. You have to go to a place where it is nice and hot, like cuba.
Donnerstag, November 25, 2004
Achtung Kalauer: Mittagessen
Heute in der Kücher ärgerte sich unser Admin darüber, daß unser Internettraffic in diesem Monat etwa um den Faktor 3 (!) angestiegen ist.
Admin: So viel Ärger mit dem Traffic und dann habe ich noch ständig Hunger!
Kollege: Dann solltest Du langsam mal aufhören, dein Lunch ständig aus dem Netz zu ziehen.
Admin: So viel Ärger mit dem Traffic und dann habe ich noch ständig Hunger!
Kollege: Dann solltest Du langsam mal aufhören, dein Lunch ständig aus dem Netz zu ziehen.
Mittwoch, November 17, 2004
Niedergang
Es geht echt bergab. Jetzt sind einige Arbeitssuchende schon so verzweifelt, daß sie einfach mal bei uns vorbeikommen und sich auf nicht vakante Positionen bewerben. :o( Andere Leute, die in der Jugend am Zaun des Bundekanzleramtes gerüttelt haben, hatten da mehr Glück.
Montag, November 15, 2004
Bequem
Flurgespräch
A: Our new formulars have arrived.
B: Oh! Why didn't I get some?
A: Did you had a look in your office tray?!
B: I have to do something by myself?!
A: Our new formulars have arrived.
B: Oh! Why didn't I get some?
A: Did you had a look in your office tray?!
B: I have to do something by myself?!
Freitag, November 12, 2004
Symbolik
Unsere Sekretärin regte sich heute etwas darüber auf, daß wir neue Tischwimpel mit der Flagge der EU bestellt hätten. O-Ton: "Warum haben Sie das gemacht? Die ändert sich doch eh bald!" Als Angestellte der EU sollte man wissen, daß die 12 Sterne nicht für die Mitgliedsstaaten stehen, im Gegensatz zur Flagge der USA. Außerdem ist es schon länger her, daß die Union nur 12 Mitgliedsstaaten hatte.
Donnerstag, November 11, 2004
Telefon
*stöhn* Wann werden die Menschen es begreifen, daß eine "0" am Ende einer Telefonnummer nicht bedeutet, daß es sich um eine Auskunft oder die Vermittlung handelt?
Gleichberechtigung
Wenn irgendwo die Gleichberechtigung vollzogen wurde und auch der nummerische Gleichstand zwischen den Geschlechtern hergestellt wurde, dann bei uns. Da heißt aber nicht, daß es keine kleinere Sticheleien gibt, wie folgender Link zeigt, den ich von einem Kollegen zugeschickt bekam.
Montag, November 08, 2004
Geerdet
Falls ich mal wieder ein zu positives Menschenbild haben sollte, bittet erinnert mich an folgendes Gespräch mit meinem Nachbarn am gestrigen Sonntag.
Nachbar: Und wo arbeitest Du?
Ich: Für die Europäische Union.
Nachbar: Aha. Und was ist das, "Europäische Union"?
Nachbar: Und wo arbeitest Du?
Ich: Für die Europäische Union.
Nachbar: Aha. Und was ist das, "Europäische Union"?
Donnerstag, November 04, 2004
Medien zur Präsidentschaftswahl
Ich war überrascht, wie unpräziese die deutschen Fernsehanstalten mit ihren Prognosen in der Wahlnacht waren. Es war doch gut CNN laufen zu lassen, die tatsächlich mal ziemlich präzise waren.
Die deutsche Presse macht keinen Hehl aus ihren Sympahtien. Die Schlagzeile "Kerry kann Bush nicht stürzen" klingt allerdings mehr nach ZK als nach Präsidentschaftswahlen.
Die deutsche Presse macht keinen Hehl aus ihren Sympahtien. Die Schlagzeile "Kerry kann Bush nicht stürzen" klingt allerdings mehr nach ZK als nach Präsidentschaftswahlen.
Uniform
Wie verwirrt man die Nachbarabteilung? Indem vier von fünf Kollegen der eigenen mit den gleichfarbigen Oberteilen zur Arbeit kommt. Das war zwar reiner Zufall, aber das muß ja keiner wissen. ;o)
Fettnäpfchen
Regel 243b: Begrüße nie einen Vorgesetzten, der in der Regel (viiiel) später als Du am Arbeitsplatz mit den Worten: "Oh, you are here! Am I too late today?!"
Mittwoch, November 03, 2004
Meetings II
Während A. wohl momentan der Wiederwahl von George W. entgegenzittert (momentan steht es laut CNN 249:242 für den Amtsinhaben) und deshalb auf Funkstille gegangen ist, heißt das Motto der Woche bei mir: Meetings, Meetings, Meetings. Dabei fiel mir auf, wie monoton unsere Meetings-"mitbringsel" sind: Schreibblock, Kugelschreiber und ein Stapel Unterlagen. Die einzige Ausnahme: Unser Finanzmanager. Dieser hat tatsächlich noch einen riesigen Taschenrechner dabei. Pure Angabe, meine ich.
Freitag, Oktober 29, 2004
Service-Wüste Deutschland IV
Gestern Probleme mit DHL, heute mit dem Mutterkonzern. Wie schafft man es, eine in einem Jewelcase steckende CD, die sich wiederum in einer luftgepolsterten Versandtasche mit der Aufschrift "Vorsicht! Zerbrechlich! steckt, kaputt zu brechen?! Ich weiß es nicht, aber die Kollegen von der Post schon, wie ich heute leider feststellen mußte.
Meetings
Meetings dienen (a) zur Information der Mitarbeiter/Kollegen und (b) Chefs dazu sich zu profilieren. Letzteres ist dank äußerst netter Vorgesetzte bei uns nie der Fall. Für Mitmenschen, die anderes erleben, gebe ich gerne ein paar Tipps die Zeit zu vertreiben.
Donnerstag, Oktober 28, 2004
Service-Wüste Deutschland III
Ich habe letzte Woche ein Paket von Deutschland nach Lettland verschickt. Mit DHL. Als Expresssendung für 69 EUR. Es brauchte 6(!!!) Tage. Kein Wunder, wenn man es von Berlin nach Brüssel und Kopenhagen bringt, bevor man es nach Riga schickt.
Mittwoch, Oktober 27, 2004
Admin mit Humor
Eben brachte mir der Admin eine CD-ROM, die er netterweise für mich gebrannt hatte. Sein Kommentar als er mein Büro betrat: "Hat hier jemand Pizza bestellt?!"
Hinweis an einen Kollegen
Lieber Kollege,
wenn man schon Dienstgespräche am Amtsapparat führt, dann sollte man so schlau sein, nicht so laut zu brüllen, daß jeder den (privaten) Gesprächsinhalt mitbekommt.
Gruß
R.
wenn man schon Dienstgespräche am Amtsapparat führt, dann sollte man so schlau sein, nicht so laut zu brüllen, daß jeder den (privaten) Gesprächsinhalt mitbekommt.
Gruß
R.
Dienstag, Oktober 26, 2004
Grundschulmethoden. Ein Fall für den Hausjuristen
Vor ein paar Wochen bekamen wir einen Antrag. Er ging zurück, es fehlten einige Unterlagen. Nun ist der Antrag wieder da. Mit allen Unterlagen. Nur die Unterschrift des Antragsstellers fehlt. Oder zumindest fast: Vor mir liegt die Kopie der letzten Seite des urprünglichen Antrags und die Unterschrift dort wurde mit einem Kugelschreiber nachgezogen. Das habe ich zum letzten Mal in der Grundschule gesehen. Und auch da ist es aufgeflogen. Wieder Arbeit für den Hausjuristen.
Montag, Oktober 25, 2004
Flux-Kompensator
Eben (!) erhielt ich eine Email datiert auf den 29.10.2004 06:55 Uhr. Leider nicht von Doc Brown oder Marty, sondern nur ne blöde Spammail.
Donnerstag, Oktober 21, 2004
Linguale Schizophrenie
Seit dem ersten Semester bekamen wir im Studium eingebläut: Wer zum AA oder zur EU will muß mindestens drei Amtssprachen fließend sprechen können.
Ich tat mich mit Sprachen immer schwer. Und das Erlernen von Englisch hatte für mich auch nur pragmatische Gründe. Trotzdem landete ich bei den "Europäischen". Meine Theorie: Man kann sich eh immer nur in einer Sprache gleichzeitig unterhalten und da man in weiten Teilen der Verwaltung mit Englisch weiterkommt, hatte ich bisher null Probleme. Auch wenn es Kollegen gibt die vier, fünf oder sechs Sprach fließend beherrschen.
Teilweise hat die Benutzung von Englisch als Bürosprache aber auch schizophrene Folgen. Mit dem von mir sehr geschätzten Admin aus Osteuropa unterhalte ich mich dienstlich stets in Englisch. Treiben wir Konversation über Fußball, Wetter oder Microsoft, tun wir das in Deutsch. Very strange!
Ich tat mich mit Sprachen immer schwer. Und das Erlernen von Englisch hatte für mich auch nur pragmatische Gründe. Trotzdem landete ich bei den "Europäischen". Meine Theorie: Man kann sich eh immer nur in einer Sprache gleichzeitig unterhalten und da man in weiten Teilen der Verwaltung mit Englisch weiterkommt, hatte ich bisher null Probleme. Auch wenn es Kollegen gibt die vier, fünf oder sechs Sprach fließend beherrschen.
Teilweise hat die Benutzung von Englisch als Bürosprache aber auch schizophrene Folgen. Mit dem von mir sehr geschätzten Admin aus Osteuropa unterhalte ich mich dienstlich stets in Englisch. Treiben wir Konversation über Fußball, Wetter oder Microsoft, tun wir das in Deutsch. Very strange!
Abkürzungen a la Europe
Würde die Verwaltung eines öffentlichen Trägers in Deutschland auf die Idee kommen, seine Projekte M.A.R.T.I.N., D.S.D.S., T.R.O.T.T.E.L. oder L.I.E.B.S.T.E.R. zu nennen? Kaum ist man auf europäischer Ebene, hat man es mit den englischsprachigen Pendants zu tun. Kreatives Europa. :o)
Informatiker!
Wenn ich zu viel Zeit habe, schreibe ich in den Blog. Wenn Informatiker zu viel Zeit haben, denken sie sich sowas aus. Am besten ist der "Get Your Personality"-Button am Ende. *gg* Wohl besonders wichtiger für Informatiker. ;o)
gruß
r.dll
gruß
r.dll
Sockenschuß
Ich berichtete ja schon über unsere tolle Sekretärin. Und eigentlich bin ich ein Anhänger von flachen Hierachien, aber irgendwo hört es auf. Eben hörte ich unsere Sekretärin auf dem Flur zu einem Kollegen sagen: "Manche Leute bekommen es nicht fertig zu frankieren und packen ihre Briefe so bei mir auf den Schreibtisch. Das wird dann auch noch mir überlassen." Und sie meint das wirklich ernst. Irgendwie finde ich sowas überhaupt nicht mehr lustig.
Dienstag, Oktober 19, 2004
Passiver Widerstand
Unsere Putzfrau muß uns wirklich haßen. Jeden Abend stellt sie die Papierkörbe dermaßen weit unter die Schreibtische, daß erstmal jeder Kollege als Frühsport auf die Knie gehen kann und unter den Schreibtisch kriechen muß, um nach dem Ding zu fischen. Ich glaube, unsere Perle versüßt sich mit diesem Bild in ihrer Vorstellung den Arbeitsalltag. Finde ich irgendwie putzig. :o)
Montag, Oktober 18, 2004
Elefantisierungsgrad
Was für manche Kollegen ein Problem darstellt, verwundert mich immer wieder. Heute morgen ging mir eine Kollegin immer wieder auf den Keks, weil sie sich nicht entscheiden konnte, wie sie ein 1400 Seiten-Dokument an unser Nachbar-Büro schicken solle: In Ringordnern oder einfach nur jeder Abschnitt geklammert. Mit der Suche auf eine Antwort verbrachte sie Stunden.
Dieses Verhalten ist wohl eines der Hauptprobleme staatlicher Einrichtungen: Aus jeder Mücke wird ein Elefant gemacht, man muß ja seine Relevanz beweisen und Arbeitszeit füllen.
Der "Elefantisierungsgrad" (EF) divergiert von Kollege zu Kollege und läßt sich folgerdermaßen erfassen:
Dieses Verhalten ist wohl eines der Hauptprobleme staatlicher Einrichtungen: Aus jeder Mücke wird ein Elefant gemacht, man muß ja seine Relevanz beweisen und Arbeitszeit füllen.
Der "Elefantisierungsgrad" (EF) divergiert von Kollege zu Kollege und läßt sich folgerdermaßen erfassen:
Freitag, Oktober 15, 2004
Nettigkeiten unter Kollegen
Kollege A: Mist, ich habe mich mit dem Papier geschnitten.
Kollegin B: Oh, zeig mal! Soll ich Dir ein Pflaster geben?
Kollege A: Das ist ja nett von Dir.
Kollegin B: Nö, will nur nicht, daß Du unsere ganzen Anträge vollblutest.
Kollegin B: Oh, zeig mal! Soll ich Dir ein Pflaster geben?
Kollege A: Das ist ja nett von Dir.
Kollegin B: Nö, will nur nicht, daß Du unsere ganzen Anträge vollblutest.
Donnerstag, Oktober 14, 2004
Sekretärinnen-Check
Woran man eine gute Sekretärin erkennt:
- Sie hat immer einen guten Rat, einen Bonbon oder auch ein Lächeln für einen parat.
- Ihr muß man nicht alles erklären, weil sie mitdenkt.
- Sie weist einen auf eigene Fehler hin.
- Sie hält einem den Rücken und den Kopf frei.
Woran man eine schlechte Sekretärin erkennt:
- Sie brüllt beim Telefonieren dermaßen, daß man sie auch noch im Nachbargebäude hört.
- Sie weiß, wie man den Kosovo-Konflikt, die bundesdeutschen Haushaltsprobleme und so manches mathematische Grundproblem löst. Oder tut zumindest so.
- Um alles muß man bitten. Man denkt, man ist bei ihr angestellt oder ihr gehören zumindest die Büromittel.
- Sie verbringt 90% des Tages mit Fluggesprächen. Den Rest des Tages abwechselnd mit Raucher- und Kaffeepausen.
Warum ich das schreibe? Ich hatte das Pech von "Typ A" auf "Typ B" "zu wechseln".
Headline II oder Ich bin vielleicht müde...
Nachdem es gestern dienstlich äußerst spät wurde, brauchte ich heute eine Weile um bei der Überschrift "Auftragseinbruch bei Optikern" festzustellen, daß es beim dazugehörigen Artikel nicht um Kriminalität ging, sondern um ökonomische Probleme aufgrund der Gesundheitsreform. Das wird ein lang er Tag.
Dienstag, Oktober 12, 2004
Headline
Eine Lokalzeitung (die mit den zwei Buchstaben, nicht mit den dreien) macht heute mit einem riesigen Bild von Superman auf. Nichts gegen Christopher Reeve, aber irgendwie ist das ein etwas sehr merkwürdiges agenda-setting.
Mittwoch, Oktober 06, 2004
Technik, die begeistert
Schön, wenn man einen Scanner hat, der mit einem automatischen Papiereinzug ausgestattet ist und die Scans sofort in pdfs umwandelt und an den eigenen Emailaccount sendet.
Ärgerlich, wenn der besagte Scanner dreimal hintereinander zehn anstatt elf Blätter scannt.
Verwunderlich, wenn beim vierten Versuch aus 11 Seiten 12 Scans gemacht wurden.
Conclusion: "Life imitates bad TV." (A. S. Konigsberg)
Ärgerlich, wenn der besagte Scanner dreimal hintereinander zehn anstatt elf Blätter scannt.
Verwunderlich, wenn beim vierten Versuch aus 11 Seiten 12 Scans gemacht wurden.
Conclusion: "Life imitates bad TV." (A. S. Konigsberg)
Dienstag, Oktober 05, 2004
Was ich mag...
Es ist schon schön, wenn man eine Rechnung mit dem Vermerk "Eilt!" an die Zahlstelle schickt und anschließend einen Rückruf mit der Nachfrage bekommt, zu wann der Betrag denn überwiesen werden soll.
Montag, Oktober 04, 2004
Lauter Irre
Eben ereilte meinen Kollegen einen Anruf der verrückteen Sorte. Der Leiter eines von uns geförderten Projekte war sehr verwundert über eines unserer Schreiben. Das Projekt hatte nicht termingerecht seinen Fortschrittsbericht vorgelegt. Der Projektleiter: "Wie? Wir müssen Ihnen regelmäßig einen Bericht vorlegen?!"
Nein, lieber Projektleiter. Wir geben ihnen natürlich Millionen von Euro ohne irgend einen Nachweis zu wollen, was sie mit dem Geld gemacht haben.
Sind hier denn alle irre?!
Nein, lieber Projektleiter. Wir geben ihnen natürlich Millionen von Euro ohne irgend einen Nachweis zu wollen, was sie mit dem Geld gemacht haben.
Sind hier denn alle irre?!
Freitag, Oktober 01, 2004
Mehr als flüssig...
Eben wedelte ein Schreiben auf mein Tisch.
"Cofinanzierung [!!!]
[Briefkopf]
Hiermit bestätigen wir Ihnen, daß wir als Partner am oben genannten Projekt teilnehmen und Ihnen rechtsverbindlich eine Cofinanzierung von EUR 0 (in Worten: null Euro) zusichern. Wir bestätigen Ihnen hierzu zusätzlich, daß in diesem Betrag keinerlei Fördergelder enthalten sind. Uns ist bewußt, das wir ansonsten den Anspruch (auch auf bereits genehmigte) Förderung verlieren.
[...]"
Eigentlich müßte man solchen Leuten echt so einen Bewilligungsbescheid schreiben.
"Cofinanzierung [!!!]
[Briefkopf]
Hiermit bestätigen wir Ihnen, daß wir als Partner am oben genannten Projekt teilnehmen und Ihnen rechtsverbindlich eine Cofinanzierung von EUR 0 (in Worten: null Euro) zusichern. Wir bestätigen Ihnen hierzu zusätzlich, daß in diesem Betrag keinerlei Fördergelder enthalten sind. Uns ist bewußt, das wir ansonsten den Anspruch (auch auf bereits genehmigte) Förderung verlieren.
[...]"
Eigentlich müßte man solchen Leuten echt so einen Bewilligungsbescheid schreiben.
Mittwoch, September 29, 2004
Unverfroren
Ich wurde eben von einem Kollegen darauf hingewiesen, eingehende Verträge gründlich zu prüfen. Der Grund: Einige von uns geförderte Projekte hätten in der Vergangenheit Seiten unserer Standardverträge geändert oder ganz entnommen ohne uns darüber zu informieren. Unser Hausjurist soll sich gefreut haben.
Aus dem Fenster geschaut
Vor dem Fenster hielt eben ein Lieferwagen mit der Aufschrift "SM Kurierdienst". Was der wohl bringt?!
Montag, September 27, 2004
SERO
Ich habe gerade mal meinen Büroschrank von den Hinterlassenschaften meines/meiner Vorgängers/Vorgängerin befreit. Neben Vitamintabletten und drei Flaschen Wein fand ich auch einen Schwimmring.
Freitag, September 24, 2004
Totally off topic
Ich hatte gestern überraschenderweise gestern 80 Besucher auf meiner Homepage. In der Liste lag ich somit knapp vor der Offizielle Homepage von Alexandra Polzin, Moderatorin bei Tele 5. Sollte das einen freuen?! Ich überlege noch.
Donnerstag, September 23, 2004
Die Sorgen des Chefs oder "Hört mir jemand zu?"
Eben erhielt ich folgende Email von meine Chef:
"Good morning,
As I haven't received any feedback on my list I know it's boring...) ...("
Ups!
"Good morning,
As I haven't received any feedback on my list I know it's boring...) ...("
Ups!
Eskalation II
Die "Joint Water Supply"-Affäre geht weiter. Mit einer Email und
Stufe 9:
"Dear all,
I would like to present the result of the office-beverages-list that was passed around earlier today.
We will stop the joint juice supply. Nobody - except A. (sorry) - voted for apple or organge juice.
But many people are still interested in getting water jointly. And the idea is, instead of having it delivered, we'll buy it ourselves. B. and also C. vonlunteered to take care of the transport. Thank you very much :)
We'll get two kinds of water, sparkling and non-sparkling. So far 10 people are in:
... .
Please add your name if you are interested in this solution. Everybody else just buys his/her own drinks.
D. also brought up the coffee question. May I ask especially the coffee drinkers (...) how you would like to handle this? Should we make it a joint water/coffee box? Or have a separate coffee box?
Many thanks,
E."
Inventarlisten und Wasserversorgung... Die haben Probleme...
Stufe 9:
"Dear all,
I would like to present the result of the office-beverages-list that was passed around earlier today.
We will stop the joint juice supply. Nobody - except A. (sorry) - voted for apple or organge juice.
But many people are still interested in getting water jointly. And the idea is, instead of having it delivered, we'll buy it ourselves. B. and also C. vonlunteered to take care of the transport. Thank you very much :)
We'll get two kinds of water, sparkling and non-sparkling. So far 10 people are in:
... .
Please add your name if you are interested in this solution. Everybody else just buys his/her own drinks.
D. also brought up the coffee question. May I ask especially the coffee drinkers (...) how you would like to handle this? Should we make it a joint water/coffee box? Or have a separate coffee box?
Many thanks,
E."
Inventarlisten und Wasserversorgung... Die haben Probleme...
Schreikrampf
Es ist Donnerstag, 23.09.2004 09:22h und ich könnte das erste Mal in meinem Job einen richtigen Schreikampf bekommen. Der Grund? Ich hatte einer Kollegin geholfen Photos für die Inventarliste der Räume zu machen. Nun war die Dame bereits beim Dritte mal bei mir. Einige Bilder von den Schränken seien nicht scharf genug!?! Ich wiederhole: Es geht um die Anfertigung der Inventarliste. Arrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrgh!
Mittwoch, September 22, 2004
Brechstangenhumor
Kollegin A. erläutert Kollegin B. die Dienstreisenabrechnung.
A.: You forgot to fill in the name of the meeting?
B.: The full name?
A.: Any name!
B.: O.K. Let us fill in "U.N. Security Council Meeting".
A.: You forgot to fill in the name of the meeting?
B.: The full name?
A.: Any name!
B.: O.K. Let us fill in "U.N. Security Council Meeting".
Very strange subject
Aus unserem "computer network manual":
"You should not open mails with strange subject (i.e. “I love you”)."
Ich vergaß: Admins haben kein Privatleben.
"You should not open mails with strange subject (i.e. “I love you”)."
Ich vergaß: Admins haben kein Privatleben.
Eskalation
Als ich heute morgen um 8.15h das Büro betrat, hatte sich der Punkt 2 der gestrigen Prioritätenliste bereits auf den Rang 1 hochgearbeitet. Was war geschehen?
Zwei Kolleginnen bemerkten gestern, daß in der letzten Wochen wurden 18l Milch von 10 Personen aufgebraucht wurde. Und das angeblich nur als "Kaffeezusatz".
Und heute ging es auf die Eskalationsleiter.
Stufe 1: Nachforschungen beginnen. Es will natürlich keiner gewesen sein.
Stufe 2: Die Sekretärin erklärt, daß auch die Kosten für Wasser und Saft, die aus der gleichen Kaffeekasse bezahlt werden, in den letzten Monaten rapide gestiegen sind. [Auf die Idee, daß im Sommer mehr getrunken wird, kommt keiner.]
Stufe 3: Es wird angedacht mehr Geld zu nehmen.
Stufe 4: Die Sekretärin beschuldigt pauschal alle Jungesellen im Büro Milch und Wasser mit nach Hause zu nehmen.
Stufe 5: Es wird darüber nachgedacht keinen Saft mehr zu bestellen, weil der am teuersten ist.
Stufe 6: Es wird eine Liste rumgeschickt, wer denn überhaupt noch Wasser trinken möchte.
Stufe 7: Einzelne Personen werden verdächtig durch ihren "übermäßigen Konsum" schuld an der Krise zu sein.
Stufe 8: Nach etwa 20(!) emails wird angedacht die gemeinsame Kaffeebox abzuschaffen.
... und es ist gerade mal 15 Uhr.
Zwei Kolleginnen bemerkten gestern, daß in der letzten Wochen wurden 18l Milch von 10 Personen aufgebraucht wurde. Und das angeblich nur als "Kaffeezusatz".
Und heute ging es auf die Eskalationsleiter.
Stufe 1: Nachforschungen beginnen. Es will natürlich keiner gewesen sein.
Stufe 2: Die Sekretärin erklärt, daß auch die Kosten für Wasser und Saft, die aus der gleichen Kaffeekasse bezahlt werden, in den letzten Monaten rapide gestiegen sind. [Auf die Idee, daß im Sommer mehr getrunken wird, kommt keiner.]
Stufe 3: Es wird angedacht mehr Geld zu nehmen.
Stufe 4: Die Sekretärin beschuldigt pauschal alle Jungesellen im Büro Milch und Wasser mit nach Hause zu nehmen.
Stufe 5: Es wird darüber nachgedacht keinen Saft mehr zu bestellen, weil der am teuersten ist.
Stufe 6: Es wird eine Liste rumgeschickt, wer denn überhaupt noch Wasser trinken möchte.
Stufe 7: Einzelne Personen werden verdächtig durch ihren "übermäßigen Konsum" schuld an der Krise zu sein.
Stufe 8: Nach etwa 20(!) emails wird angedacht die gemeinsame Kaffeebox abzuschaffen.
... und es ist gerade mal 15 Uhr.
aus dem Verwaltungswörterbuch
"Könntest Du/Könnten Sie bitte [...]. Ich hatte bis jetzt keine Zeit dafür." = bürodeutsch für: "Mach mal [...]. Ich habe dazu keine Lust."
Dienstag, September 21, 2004
Admin bei der Arbeit
Als ich eben Photos von allen Diensträumen machte (s.unten), kam ich natürlich auch an das Büro unseres Admins. Sein Kommetar: "Heh! Don't wake me up!"
Prioritäten
Heute morgen ist hier die Hölle los!
1. Eine orange Tasse mit einem Schaf wird vermisst. Eine 45min Such- und Befrageaktion blieb ergebnislos.
2. In der letzten Wochen wurden 18l Milch von 10 Personen aufgebraucht. Und das angeblich nur als "Kaffeezusatz". Wie kann das sein? Ein Krisentreffen wird angedacht.
3. Irgendjemand darf Photos von allen Räumen für eine neue Inventarliste machen. Dreimal dürft ihr raten, wer den kürzesten Strohhalm gezogen hat. (Dazu gleich mehr.)
Fazit: Wir haben hier echte Probleme!
1. Eine orange Tasse mit einem Schaf wird vermisst. Eine 45min Such- und Befrageaktion blieb ergebnislos.
2. In der letzten Wochen wurden 18l Milch von 10 Personen aufgebraucht. Und das angeblich nur als "Kaffeezusatz". Wie kann das sein? Ein Krisentreffen wird angedacht.
3. Irgendjemand darf Photos von allen Räumen für eine neue Inventarliste machen. Dreimal dürft ihr raten, wer den kürzesten Strohhalm gezogen hat. (Dazu gleich mehr.)
Fazit: Wir haben hier echte Probleme!
Scherzkeks
Flurgespräch
Kollege zu Kollegin: Good Morning! Oh, you're dressed in black, is there a financial staff meeting today?
Kollege zu Kollegin: Good Morning! Oh, you're dressed in black, is there a financial staff meeting today?
Montag, September 20, 2004
Vorfreude
Es ist September. Der Herbst naht. Man stellt die Heizung an und bekommt trotzdem einen Schnupfen. Und was machen die Kollegen? Sie planen die Weihnachtsfeier! Jede zweite dienstliche Email, die ich in den letzten 5 Arbeitstagen erhielt, dreht sich um den Tag, bis zu dem wir noch 1/4 Jahr Zeit haben. Man kann Planung auch übertreiben.
Kommunikationsdefizit
Eben in der Büroküche.
Ich: Ich mache mal eben die Kaffeemaschine bereit. Die finnische Delegation kommt ja nachher. Dann brauch ich nur noch den Knopf drücken und der Kaffee wird gebrüht.
Kollegin: Ich würde den Kaffee noch nicht kochen. Laß die Maschine doch so stehen. Dann drücken wir nachher nur noch den Knopf, kurz bevor die Delegation kommt.
Ich: Ich mache mal eben die Kaffeemaschine bereit. Die finnische Delegation kommt ja nachher. Dann brauch ich nur noch den Knopf drücken und der Kaffee wird gebrüht.
Kollegin: Ich würde den Kaffee noch nicht kochen. Laß die Maschine doch so stehen. Dann drücken wir nachher nur noch den Knopf, kurz bevor die Delegation kommt.
Es wird Herbst
Flurgespräch zweier Kollegen
A: Hi, how are you?
B: I'm fine. The sun is shining.
(2-sec-break)
A: Where?!
A: Hi, how are you?
B: I'm fine. The sun is shining.
(2-sec-break)
A: Where?!
Donnerstag, September 16, 2004
Vorurteile
Das schlimmste an Vorurteilen sei, daß sie sich so oft bestätigen, sagt man. Gegen die EU-Administration gibt es viele Vorurteile, die ich trotz meiner erst kurzen Erfahrung widerlegen kann. Die Verwaltung ist modern (alles läuft per PC und online), effizient (ich habe errechnet, jeder-von der Sekretärin bis zur Chefin- verwaltet hier im Durchschnitt ein Budget von ca. 4 Mio. €.), jung (Durchschnittsalter ca. 30-35), engagiert, anti-nationalisitsch. Aber bei anderen Sachen kommt mir fast der kalte Kaffe hoch. Gott sei dank, trinke ich keinen. Da kommt der Vorschlag von einer Leiterin einer Nachbarabteilung, die übrigens definitiv in 2-3 Jahren geschlossen wird, ein bestehendes, gut funktionierendes PC-Programm durch ein neue 7000€-Programmierung zu ersetzten, obwohl diese keiner brauch und will. Andererseits überlegt man, ob man nicht zur Weihnachtsfeier in das 1078km weit entfernte Partnerbüro fliegt. Möglichst noch auf "Betriebskosten". Super Einfälle! Wenigstens waren das beides nur Vorschläge, die NICHT angenommen wurden. Wie war das noch mal mit den Vorurteilen?
Service-Wüste Deutschland II
Heute fragte unbs doch tatsächlich der neue Angestellte der Reinigungsfirma, wie er den Hausflur wischen soll, wo sein Arbeitsgerät ist, wer denn sein Chef sei (?!), ... Ich hätte beinah selbst Eimer und Feudel geschwungen.
Dienstag, September 14, 2004
Geburtstagsgeschenk von Microsoft
Heute hat unser Admin Geburtstag. Kein großer Ereignis, steht die Chance dazu doch täglich bein ca. 365:1. Aber seit 10h ist der Arme nur am Wirbeln. Keine Zeit zum Feiern! Warum? Unsrer Email-Server ist in die Knie gegangen. Obwohl noch Speicherplatz frei ist, stellt das Microsoft-Programm zur Verwaltung bei einer Datenmenge jenseits von 16GB den Dienst ein und da wir alle eine unlimited Mailbox hatten, war das heute der Fall. Armer Admin.
Montag, September 13, 2004
Service-Wüste Deutschland vs. Murphy's Law
Heute mal etwas Privates: Nachdem ich heute morgen um 7.20h von Handwerken überrascht wurde, die frühstens um 8h ankommen wollten, überlege ich mir gerade, ob die Scherereien die wir mit dem Umzug hatten
a. normal, oder
b. ein Indikator für die Service-Wüste Deutschland, oder
c. Murphy's Law belegen, oder
d. von allem ein bißchen sind.
Ich fasse zusammen:
1. Der reservierte Umzugswagen war nicht verfügbar.
2. Der alternative Umzugswagen mußte zu einem anderen Termin zurückgegeben werden.
3. Beim Einzug fehlten noch die Sanitäranlagen. Diese wurden erst einen Tag später installiert.
4. Neckermann weigerte sich zunächst unsere Möbel als Ratenkauf abzurechnen. (Als Alternative schlug man doch tatsächlich "per Nachnahme" vor!).
5. Unser Bett kam erst 2 Wochen nach dem Einzug.
6. Nach Installation von DSL funktionierte das Festnetztelefon zunächst nicht.
7. Der Schaltkreis für die Deckenbeleuchtung ist (immernoch) defekt.
8. Der Installationsplan für die zusätzlichen Steckdosen für unsere neue Einbauküche kam genau ein Werktag vor der Küche und damit viel zu spät an. (Dabei hatten wir mehrmals nachgefragt.)
9. Fällt mir bestimmt gleich ein, wenn ich drüber nachdenke.
a. normal, oder
b. ein Indikator für die Service-Wüste Deutschland, oder
c. Murphy's Law belegen, oder
d. von allem ein bißchen sind.
Ich fasse zusammen:
1. Der reservierte Umzugswagen war nicht verfügbar.
2. Der alternative Umzugswagen mußte zu einem anderen Termin zurückgegeben werden.
3. Beim Einzug fehlten noch die Sanitäranlagen. Diese wurden erst einen Tag später installiert.
4. Neckermann weigerte sich zunächst unsere Möbel als Ratenkauf abzurechnen. (Als Alternative schlug man doch tatsächlich "per Nachnahme" vor!).
5. Unser Bett kam erst 2 Wochen nach dem Einzug.
6. Nach Installation von DSL funktionierte das Festnetztelefon zunächst nicht.
7. Der Schaltkreis für die Deckenbeleuchtung ist (immernoch) defekt.
8. Der Installationsplan für die zusätzlichen Steckdosen für unsere neue Einbauküche kam genau ein Werktag vor der Küche und damit viel zu spät an. (Dabei hatten wir mehrmals nachgefragt.)
9. Fällt mir bestimmt gleich ein, wenn ich drüber nachdenke.
Gefangner Nr. 12345, vortreten!
Ich finde es ja schön, wenn mir mein Arbeitgeber zur Erleichterung seiner Verwaltungsarbeit eine Personalnummer verpaßt. Aber hier wird sie überall mitangegeben, selbst unter den Beiträgen in der Mitarbeiterzeitung. Wie gruselig!
language skills
Hier im Büro ist die Geschäftssprache Englisch. Heute hatte ich mal Probleme bei einer Satzkonstruktions für ein Schreiben, also wendete ich mich an die Kollegin, die im Büro die besten "language skills" hat. Ihr Kommentar: "Entschuldige bitte, ich kann Dir nicht viel weiterhelfen, als ich hier anfing, entdeckte ich noch viele Fehler. Doch mittlerweile akzeptiere ich alles, was dem Englischem ähnlich ist." Dumm, daß wir keinen Muttersprachler im Büro haben.
Freitag, September 10, 2004
Freitag
Der Freitag hier ist gräßlich schön. Ab 13/14h ist nichts mehr los. Obwohl die Kernarbeitszeit bis 16h geht. Aber das stört wohl keinen außer mir. Die Leute haben sich ihren Feierabend auch verdient bei "nur" 32 Urlaubstagen im Jahr. Plus vieler "Überstunden" die man sammelt, damit man den halben oder ganzen Freitag freimachen kann. Und ich? Ich sitze hier seit der Mittagspause rum und warte das die Zeit vergeht, weil ja keine Arbeit mehr reinkommt, da die Kollegen fast alle zu Hause sind. Oder lettisches Radio hören. Oder R.E.M.-Tickets ordern. SUPI! Ich habe jedenfalls zwei Stunden lang den www.lawblog.de gelesen. Wenigstens hat das meine Laune verbessert. Schönes Wochenende!
Locker und flockig
Ach, ich vergaß: Wer denkt, hier geht es stets locker und flockig zu, hat sich geirt: Gestern wurde eine 6- oder 7-stellige Zahlung (sooo genau erinnere ich mich nicht mehr) gestoppt, weil in einer Zwischensumme genau ein (in Zahlen:1!) Cent fehlte.
Donnerstag, September 09, 2004
Politik der offenen Tür
Warum zur Hölle sind momentan Großraumbüros so beliebt? Ich habe das nie gemocht, das ist doch wie Big Brother während der Arbeit. Es könnte ja sein, daß irgendein Kollege schläft oder im Internet surft. Wir haben glücklicherweise 1- und2-Personen-Büros. Allerdings sind die Türen immer offen, wirklich immer. Da will man sie ja auch nicht zu machen, man hat ja nichts zu verheimlichen. Normalerweise stört mich das schon, aber heute macht mich das regelrecht verrrückt. Der Grund: Das ganze Haus ist voller Antragsteller und vor lauter Krach kommt man fast zu nix. Aber wenigstens kann man so überwacht werden...
Freitag, September 03, 2004
Sauberkeit gegen Cash
Warum sieht es in Büroküchen immer schweinisch aus? Mein neuster Hobby ist das "Teeküchenaufräumen". Heh, für rund 10€ Netto die Stunde kann ich mir bedeutend schlechtere Arbeit vorstellen. Also nehme ich mir jeden Morgen die Zeit in aller Ruhe die Küche aufzuklaren. Freiwillig. Und die Kollegen sind äußerst dankbar und niemand geht mir mit anderem Zeugs auf den Nerv. ;o)
Unlimited Space
Ich habe eben meiner erste 55MB-Email verschickt. Das machen die hier ständig. Die spinnen, die....
Das Zypern-Paradoxon
Die EU hat ein sehr seltsamens Verhältnis zu Zypern. So wird in allen Karten die komplette Insel als Teil der EU eingezeichnet, wird der türkische Norden doch nicht völkerrechtlich annerkannt. Wenn es aber um die Vergabe von Projekten geht, gilt der Norden als Nicht-EU-Mitglied. Die spinnen, die Brüssler. ;o)
Mittwoch, September 01, 2004
Verwalten in der EU
Was macht das Verwalten in der EU aus?
Es ist alles irgendwie multikulti. Man weiß, daß der Kollege definitiv kein Landsmann ist, daß ist aber auch meist schon alles. So konnte ich heute ein nettes Gespräch verfolgen.
Zwei männliche Kollegen unterhalten sich in ihrer Muttersprache. Kollegin wendet sich an einen der beiden
Kollegin: What did you say to him in Polish?
Kollege: I don't know. I can't speak Polish. We are Czechs.
2. Die Bewerber stellen sich sehr gerne, sehr dumm an.
Da war zum Beispiel der Typ, der sich beschwert, daß wir neue Versionen unserer Formulare nicht online gestellt hätten, obwohl das schon seit 2 Wochen hätte geschehen müssen! Es war geschehen, er hatte in den letzen 14 Tagen nur nie seinen "Refresh"-Button gedrückt.
Es ist alles irgendwie multikulti. Man weiß, daß der Kollege definitiv kein Landsmann ist, daß ist aber auch meist schon alles. So konnte ich heute ein nettes Gespräch verfolgen.
Zwei männliche Kollegen unterhalten sich in ihrer Muttersprache. Kollegin wendet sich an einen der beiden
Kollegin: What did you say to him in Polish?
Kollege: I don't know. I can't speak Polish. We are Czechs.
2. Die Bewerber stellen sich sehr gerne, sehr dumm an.
Da war zum Beispiel der Typ, der sich beschwert, daß wir neue Versionen unserer Formulare nicht online gestellt hätten, obwohl das schon seit 2 Wochen hätte geschehen müssen! Es war geschehen, er hatte in den letzen 14 Tagen nur nie seinen "Refresh"-Button gedrückt.
Vorstellung
Ich
- studierte bis vor kurzem und
- bin nun, aufgrund finanzieller Verlockungen, Bestandteil der EU-Verwaltung.
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