Sonntag, Dezember 28, 2008
Man wird alt,... (Teil III)
- Ist Teil- bzw. Elternzeit beim jeweiligen Arbeitgeber möglich?
- Welche Altersvorsorge hat man gewählt?
- Welches Fitnessstudio bzw. welches Programm absolviert man, um die mangelnde Bewegung am Schreibtischarbeitsplatz auszugleichen?
Samstag, April 11, 2009
Man wird alt,... (Teil VI)
Dienstag, April 07, 2009
Man wird alt,... (Teil V)
Donnerstag, August 20, 2009
Man wird alt, ... (Teil XII)
Dienstag, Juni 02, 2009
Man wird alt,... (Teil VIII)
Donnerstag, Juli 30, 2009
Man wird alt, ... (Teil IX)
Dienstag, August 18, 2009
Samstag, August 08, 2009
Man wird alt,... (Teil X)
Sonntag, März 16, 2008
Man wird alt,...
Freitag, Mai 08, 2009
Man wird alt,... (Teil VII)
Donnerstag, September 03, 2009
Man wird alt, wenn... (Teil XIII)
"Am Montagvormittag spürte ich beim Arbeiten am Computer leichte Schmerzen im rechten Handgelenk, offenbar Anfänge einer Sehnenscheidenentzündung. Also umgehend Computerarbeit unterbrochen, Hand ruhiggestellt und Salbe aufgetragen. Ist glücklicherweise schon besser geworden und hoffentlich bald vergessen, damit die Gratulationshand auch zur rechten Zeit wieder voll einsatzfähig ist ..."
Sonntag, Februar 22, 2009
Man wird alt, .... (Teil IV)
Montag, Mai 12, 2008
Man wird alt,... (Teil II)
Montag, August 20, 2012
Über Rücksichtnahme
Samstag, August 13, 2005
Wann wird man alt?
Nachtrag: Man fühlt sich wieder jünger, wenn man - mitten in der Nacht und aus puren Spaß und Bosheit - in einer Caipi-Laune anfängt, den betrunkenen Jugendlichen, der auf dem Treppenansatz des Hauses eingeschlafen ist, aus dem 4. Stock mit der Gieskanne zu betreufeln. ;o)
Montag, September 30, 2019
15 Jahre Bloggerei
Ich habe mich sehr über all die Glückwunschschreiben, Telegramme und Blumen gefreut. Und als dann die EU-Kommissarin für Blogosphärenangelegenheiten anrief, um persönlich zu gratulieren, fühlte ich mich natürlich sehr geehrt.
"Rpunkt!", sagte sie. (Seit der Erwähnung dieses Onlinetagebuches bei der FAS anno 2007 gehört sie zur Stammleserschaft, daher dutzen wir uns. Damals war sie allerdings noch Unterstaatssekretärin für Internetereien in Elbonia.)
"Warum können wir nach Dir immer noch keine Straße benennen? Immer diese Anonymität! Dabei passen Deine total subjektiven, verkürzten und wenig recherchierten Beiträge so gut in unsere Zeit!", platze es in ihrem bezaubernden elbonischen Akzent aus ihr heraus.
"Tja", antwortete ich. "Wer hätte gedacht, daß das so eine langwierige Geschichte wird, als Herr. A. mich damals zum Tagebuchbloggen über den neuen Job angestiftet hat! Eigentlich wollte ich nur einen Platz für meine "Mentalhygiene", um die Begrifflichkeit vom Nuf und wirres.net aufzugreifen. Eine Internetseite hatte ich ja schon. Nun gab es auch einen Ort um die ganze negative Energie aus dem Berufsleben zu verbloggen und später auch zu vertwittert.
Und nebenbei fand ich zufällig, viele nette Kontakte, denen ich auch teilweise im RL begegnen durfte. Die Grundgedanken von "verwaltet" ist nach all den Jahren immer noch der selbe: Alles was mich so bewegt, vor allem der Ärger, wird zu Postings verwurstet. Meist relativ unkontrolliert und filterfrei, was dann auch mal schon zu Magenverstimmungen bei der Leserschaft führen kann. (Sorry! Not sorry!)
Man stelle sich aber vor, jemand würde sich nicht nur unterhalten fühlen, sondern sich selbst in einer der vielen Überspitzungen wiederfinden oder noch schlimmer, Dritte würden anfangen, nach den beschriebenen Personen und Institutionen zu suchen. Angenehm wie eine Tiefenprüfung des Finanzamts wäre das. Nee, nee, nee, ich bleibe hier bei meiner orthografiefreien Kladde im Internet. Das hat auch den netten Effekt, daß man sich nicht um Stalker, Wahrheitsüberprüfer (ja, ein Teil des Geschriebenen hier ist tatsächlich fiktiv!), DSGVO-Vorgaben, Abmahnern und sich potentiell beleidigt fühlender Vorgesetzten, Kollegen, Nachbarn, Studenten und Familienmitglieder kümmern muß.
Allerdings bleibt mir durch die ganze Anonymisierungschose ein verfrühte Luxuspensionierung auf den Bahamas vorenthalten, da ich so dieses äußerst wertvolle Stück der deutschen Kulturgeschichte nicht vergolden kann, da niemand weiß, wohin er die Millioneneinnahmen aus Sponsoringpartnerschaften, Tantiemen und Affiliatelinks schicken soll.
Das Leben ist eines der Härtesten!"
Sonntag, Februar 06, 2005
Vorsatz für die nächste Woche
"Der Name dieser Arbeitnehmerin des französischen Energiekonzerns EDF ist Corinne Maier, sie ist jetzt 41 Jahre alt und – wie viele andere Arbeitnehmer auch – total überqualifiziert.
Sie hat Politologie und Volkswirtschaft studiert, inzwischen auch eine Ausbildung als Psychoanalytikerin gemacht, ein paar kluge Bücher veröffentlicht (zum Beispiel über den Strukturalisten Lacan), aber leben konnte sie davon nicht, zumal nicht mit zwei Kindern."
"Ich arbeite nur als Teilzeitkraft bei der EDF und widme mich sonst den Dingen, die mich wirklich interessieren. Ich gehe also nur zum Geldverdienen ins Büro, was man dort natürlich auf keinen Fall sagen darf. Das gehört sich nicht. Im Unternehmen hat man zu sein, weil einen die Arbeit interessiert."
"Dieses Buch wird Ihnen helfen, sich des Unternehmens zu bedienen, in dem Sie beschäftigt sind, während bisher lediglich Sie dem Unternehmen dienten"
Also:
"Macht es mir nach, ihr kleinen Angestellten, Lohnabhängigen, Neosklaven, Verdammte des Tertiärsektors, Hilfskräfte des ökonomischen Prozesses, meine Brüder und Schwestern, die von abgestumpften und unterwürfigen Sub-Chefs herumkommandiert werden und gezwungen sind, sich die ganze Woche lang wie ein Kasper zu verkleiden und ihre Zeit mit nutzlosen Meetings und bescheuerten Seminaren zu vergeuden!"
Montag, September 08, 2025
Woche 36/2025: Bildungsauftrag & Schreibübung - Ottokar Domma
Herr Kowski und ich plauderten neulich über Kinder- und Jugendliteratur, und wir stellten fest, dass er Ottokar Domma nicht kannte.
Ottokar Domma hieß eigentlich Otto Häuser und schrieb seit den späten 1960er Jahren über den (Schul-)Alltag in der DDR. Protagonist war ein Schüler gleichen Namens, der mit seiner direkten, ehrlichen Art den "gesellschaftlichen Verhältnissen" den Spiegel vorsetzte. Niemals wirklich systemkritisch, aber anarchisch genug, um mich als Kind – und später als Erwachsenen – zu amüsieren. Ob solche Geschichten auch heute noch funktionieren, dachte ich mir. Und beschloss, es mal auszuprobieren, indem ich als Schreibübung versuchte, eine Geschichte im gleichen Duktus über ein aktuelles Thema zu schreiben. Kurz sollte es sein und mich nicht mehr als eins, zwei Stunden kosten.
Normalerweise bin ich nicht so der Testtextevorzeige aber, dieses Schema, dass ich in Sachen Zeichnung auf Insta fand, läßt sich auch sehr gut auf alle andere kreative Arbeit ausweiten:
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Neulich haben ich in der großen Hofpause beschlossen, dass ich meine Hausaufgaben lieber wieder ganz alleine machen, und das kam so.
Es waren nur noch drei Wochen bis zu den Sommerferien. Also hatte Frau Perlich verkündet, dass es sich nicht mehr lohnte, mit einem neuen Thema anzufangen. Wir durften also leise Käsekästchen spielen, die Unterschriften unserer Eltern üben oder dem gemeinen Mattes so lange Papierkugeln an den Kopf werfen, bis er vor Wut ganz rot im Gesicht wurde. Solange wir all das leise taten.
Währenddessen las Frau Perlich. Sie ist ja nicht nur schlau, sondern auch Deutschlehrerin. Ihre Bücher hießen „Abseitstore der Liebe“, „Heiße Blicke am Buffet“, „Axtmord am Tengernsee“ oder hatten andere romantische Titel.
Frau Perlichs Bücher sind meistens bunt. Also nicht nur vorne und hinten, sondern sogar oben und unten an der Seite. Anscheinend muss Papier mittlerweile sehr teuer sein, wenn man jetzt Blätter nicht nur hinten und vorne bedruckt. Frau Perlich sagte, man nennt das Farbschnitt. Ole und ich beschlossen in der nächsten Stunde, die Wörterbücher, die wir uns ausleihen durften, auch mit einem Farbschnitt zu verschönern. Frau Perlich war aber nicht so erfreut, wie wir dachten. Dabei hatte ich schöne Blumen gezeichnet und Ole ganz viele Körperteile, die wir im Biologieunterricht kennengelernt hatten und die man normalerweise nicht so häufig sieht. Frau Perlich sagte: „Ihr bringt mich noch ins Grab!“, aber das stimmte nicht. Es war eine Ambulanz, die sie ins Krankenhaus brachte. Sie hatte sich ihren Daumen in der Tür zum Lehrerzimmer eingeklemmt.
Seitdem hatten wir Herrn Mompe als Vertretungslehrer. Er war darauf überhaupt nicht vorbereitet. Er hatte sich nichts zu lesen mitgebracht, auch sollten wir plötzlich Unterricht machen. Frau Perlich lag wohl immer noch im Krankenhaus oder konnte mit ihrem kaputten Daumen Herrn Mompe keine Nachricht schreiben, um ihm zu sagen, wie das bei uns so läuft.
So nestelte Herr Mompe am ersten Tag bei uns an seiner Anzugsjacke herum, um sein Handy zu finden. Die Taschen waren sehr ausgebeult. Er war der einzige Lehrer, der so eine Jacke trug. Aber Herr Mompe ist sehr alt und wahrscheinlich stammt die Jacke noch aus der Zeit, als Lehrer immer Anzüge trugen und gezwirbelte Schnurrbärte und Pickelhauben. Irgendwann hatte dann Herr Mompe sein Handy gefunden. Mit der Klassenbuch-App überprüfte er, ob wir alle da waren. Das hatte schon lange kein Lehrer gemacht. Normalerweise freuen sie sich eher, wenn mal ein paar von uns fehlten. Als Herr Mompe meinen Namen aufrief, wurde er blass. "Ottilie... DOMMA?!", fragte er. "Das bin ich.", sagte ich stolz. Denn ich mag meinen Namen.
"Dein Vater....", begann Herr Mompe seinen Satz und Kevin rief "... arbeitet im Radio." Und alle gackerten wie verrückt. Nur Herr Mompe nicht, der stöhnte.
"Noch einer von denen.", sagte er. Ich habe Papa abends gefragt, ob er Herrn Mompe kennt, und er sagte, Herr Mompe war früher Referenradar bei ihm in der Klasse. Dabei sah Herr Mompe gar nicht so aus, als wenn er wüsste, ob in der Nähe Schiffe oder Flugzeuge sind. Auch vom Deutschunterricht schien er wenig zu verstehen. Wir sollten einen Aufsatz über "Was wir werden wollen" schreiben, dabei hatten wir das bei Frau Perlich schon gemacht. Also durfte sich jeder ein Thema aussuchen.
Ich sagte, ich möchte einen Vortrag über Kai schreiben. Kai ist ein Computerprogramm im Internet und weiß schlichtweg alles. Herr Mompe guckte etwas verschreckt, als wenn er daheim heimlich eine Roboterfrau im Schrank hätte, von der niemand etwas wissen dürfe. Ich fand jedenfalls Kai toll. Ich brauchte ihn nur zu fragen, wer er sei, und bekam einen langen Text zurück. Wie bei Frau Konrad, unserer Frisörin. Nur mit mehr Fremdwörtern.
Jedenfalls habe ich dann zu Kais Antwort selbst noch ein paar eigene Sätze hinzugefügt. Denn Kai wiederholte sich ständig. Trotzdem denke ich, dass er sehr nützlich sein kann bei Dingen, die früher nur Menschen selbst machen konnten: Schreiben, Übersetzen, Bilder erkennen, Schach spielen und sich über verspätete Züge aufregen. Es gibt sogar Kais, die malen wie Picasso, andere schreiben Gedichte wie Goethe. (Also fast. Goethe hat nie ein Gedicht über das Super-Mario geschrieben, sondern nur über den Zauberlehrling Harry Potter.)
Als ich meinen Aufsatz vorstellte, machte Herr Mompe ein Gesicht, als gäbe es mittags wieder diesen fiesen Brokkoliauflauf in der Schülerspeisung. Aber es lag wohl eher daran, dass Kai sehr viel Strom verbraucht, dadurch die Umwelt verdreckt und wenn er keine Antwort weiß, schlimmer lügt als Ilyas große Schwester Inga aus der 10a, die heimlich vapt . Auch schien Herr Mompe Angst um seine Arbeit zu haben. Also fragte ich Kai nun nichts mehr. Schließlich möchte ich nicht, dass unser Klassenbuch irgendwann mal von einem intelligenten Kühlschrank geführt wird.
Sonntag, Januar 07, 2024
Woche 01/2024 - Blogjubiläum, Der Tag, an dem Louis gefressen wurde, Doctor Strange
Dienstag, September 26, 2017
Kurzkritik: Pilotfilm zu Star Trek Discovery
Was ich mochte
Beim Cast hat man definitiv ein gutes Händchen gehabt. Die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen waren phantastisch und auch der neubesetzte Sarek überzeugt voll und ganz. Die Qualität der Spezialeffekte ist state-of-art und die Reminszenzen an die Audioeffekte der Originalserie sind schon ziemlich toll. Auch das Außendesign der Föderationsschiffe ist gut gelungen. Das gleiche gilt für die Ausrüstung wie Phaser und Communicator. Die Standards die Enterprise bei der behutsamen Einbettung in den Kanon gesetzt hat, bleiben aber unerreicht. Großartig finde ich die Idee der „Vulkanischen Begrüßung“ (bzw. "Vulkanisches Hallo"), die erst etwas abwegig und dann aber total logisch erscheint.
Womit ich leben kann
Einen bekannten Charakter zum Serieneinstieg (Sarek) in Verbindung mit einer Klingonengeschichte ist in Sachen Storytelling wenig innovativ, aber akzeptabel, auch wenn es nicht gleich eine Raumschlacht hätte geben müssen. Die neuen Uniformen sind eigentlich sehr schick und schlagen eine gute Brücke zwischen den Overalls aus Enterprise und der TOS-Bekleidung. Allerdings finde ich es schwer Funktion und Dienstgrad abzulesen. Das Phaserfeuer (in kleinsten Intervallen) sieht jetzt aus, wie aus einem Computerspiel. Naja, wenn es sein muß. Ich bin zu alt, um mich über so eine Nebensächlichkeit zu ärgern. Das gleiche gilt für den Lens flare überall. Anscheinend endet jetzt jede Folge mit einem Cliffhanger. Nicht gut für meinen Blutdruck, aber so sind die neuen Serienzeiten halt. Der Vorspann ist etwas bemüht. Aber hey, es ist ein Vorspann! Wer da meckert ist auch sonst eher etwas weinerlich.
Was ich nicht mochte
Das Innendesign der USS Shenzhou erinnert sehr wenig an das, was wir aus der Originalserie kennen. Auch wirkt das ganze Schiff viel zu geräumig. So viel Platz auf Föderationsschiffen gab es bisher erst ein ganzen Jahrhundert später. Die Optik der Hologramme und des Sternenflottengerichts ist mir zu sehr „Star Wars“; ein Freund nannte es zurecht „den Sith-Gerichtshof“. Auch vermißte ich den Anwalt, da wir das Rechtsystem ja schon aus TOS und TNG kennen. Auch finde ich den Strafrahmen total überzogen und nicht nachvollziehbar. Eine so fortgeschrittene Gesellschaft sollte doch auf Rehabilitation und nicht auf plumpes Wegschließen setzen. Ein wirklichess Ärgernis sind die neuen Klingonen. Diese handeln weder nachvollziehbar („Heh, wir sind zwar ja seit Jahrzehnten zerstritten, aber ich halte hier kurz ne Rede und dann vergessen wir alles und ziehen zusammen in den Krieg.“ „Yeah, tolle Idee! Kriiiieg!“), noch so wie wir es kennen: Kein Gelache, Geprahle oder auch nur ein Gelage. Zudem kommen die seltsamen Bestattungsriten und die fehlende Erwähnung des Sto'Vo'Kor. Und wenn die Optik der Kostüme vielleicht noch erträglich ist – obwohl die Darsteller darin sehr steif wirken – nerven die Gebisse einfach nur. Damit klingen diese Weltraumorks dann auch noch wie Inge Meisel. Und die Schiffe! Leute!
Das führt mich zu meinem letzten Punkt heute.
Was ich mich frage
- Warum läßt man die Vulkanier quasi unverändert und unterzieht die Klingonen eine Generalrevision?
- Wird es Bottle shows geben, die nicht mit dem größeren Handlungsrahmen in Beziehung stehen?
- Werden wir Captain Philippa Georgiou in Rückblenden wiedersehen?
- Was hat es mit den seltsamen (neuen) Bestattungsriten der Klingonen auf sich?



