Montag werde ich mal gleich in die Buchhandlung und mir Corinne Maiers Buch „Die Entdeckung der Faulheit – Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun“. Klingt nach meiner neuen Bürobibel. Zumindest das, was in der SZ darüber berichtet wird:
"Der Name dieser Arbeitnehmerin des französischen Energiekonzerns EDF ist Corinne Maier, sie ist jetzt 41 Jahre alt und – wie viele andere Arbeitnehmer auch – total überqualifiziert.
Sie hat Politologie und Volkswirtschaft studiert, inzwischen auch eine Ausbildung als Psychoanalytikerin gemacht, ein paar kluge Bücher veröffentlicht (zum Beispiel über den Strukturalisten Lacan), aber leben konnte sie davon nicht, zumal nicht mit zwei Kindern."
"Ich arbeite nur als Teilzeitkraft bei der EDF und widme mich sonst den Dingen, die mich wirklich interessieren. Ich gehe also nur zum Geldverdienen ins Büro, was man dort natürlich auf keinen Fall sagen darf. Das gehört sich nicht. Im Unternehmen hat man zu sein, weil einen die Arbeit interessiert."
"Dieses Buch wird Ihnen helfen, sich des Unternehmens zu bedienen, in dem Sie beschäftigt sind, während bisher lediglich Sie dem Unternehmen dienten"
Also:
"Macht es mir nach, ihr kleinen Angestellten, Lohnabhängigen, Neosklaven, Verdammte des Tertiärsektors, Hilfskräfte des ökonomischen Prozesses, meine Brüder und Schwestern, die von abgestumpften und unterwürfigen Sub-Chefs herumkommandiert werden und gezwungen sind, sich die ganze Woche lang wie ein Kasper zu verkleiden und ihre Zeit mit nutzlosen Meetings und bescheuerten Seminaren zu vergeuden!"
Sonntag, Februar 06, 2005
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