R.: Und wie weit seid Ihr? Fast durch?!
Kollege: Also auf eine Tagungsordung haben wir uns schon geeinigt...
Donnerstag, Mai 31, 2007
Tagungsbezogener Galgenhumor
Nach fünf Stunden Tagung:
Mittwoch, Mai 30, 2007
Freitag, Mai 25, 2007
Klischee
Herzdame: Ich habe unter vor der Bürotür eben Euren Programmierer getroffen...
R: Wie das denn? Du kennst ihn doch gar nicht?
Herzdame: Lange Haare, blassen Gesicht, ausgewaschenes T-Shirt und 'nen Jutebeutel in der Hand?!
R: Du hast recht. Das IST unser Programmierer...
Unverstanden
Der Einzige, der die Dilbert-Cartoons auf meinem Bürokalender grundsätzlich weder versteht noch lustig findet, ist unser IT-Guy. Sollte mir das zu denken geben?
Meinungsverschiedenheiten
Eine Kollegin wieß mich eben darauf hin, daß es kein Gespräch zwischen mir und meinem Chef gibt, das länger als 5min dauert, in dem wir nicht völlig entgegengesetzte Meinungen äußern. Wenn ich darüber nachdenke, muß ich ihr recht geben. Trotzdem hat mein Chef nie Probleme damit, meine Vorarbeiten und Ideen als seine auszugeben...
Donnerstag, Mai 24, 2007
Doping
Im Radsport scheint es sich so zu verhalten, wie in der Leichtathletik in den 1980er Jahren (manche behaupten, in diesem Jahrzeht wäre kein einziger "sauberer" Weltrekord zustande gekommen): Es gibt nur zwei Arten von Sportlern. Die, die dopen und sich erwischen lassen und die, die dopen und davonkommen....
Mittwoch, Mai 23, 2007
Hoffnungsvolle Jungautorin
In Vorbereitung des G8-Gipfels...
..fiel mir wieder folgende Geschichte ein. Eine französichen Kollegin führte letztes Jahr während der Krawalle in Frankreich folgendes Gespräch mit ihrem Freund beim Blick aus dem Fenster:
Kollegin: Schau mal, da draußen brennt noch ein Auto!Der Anruf bei der Feuerwehr endete übrigens damit, daß ihr gesagt wurde, daß sie den Wagen ausbrennen lassen sollen, da die Feuerwehr nur noch ausrücke, wenn Menschen in Gefahr seien.
Freund: Nein, da draußen brennt unser Auto!!
Montag, Mai 21, 2007
Morgen?
Am Flughafen von Tel Aviv
Verkäufer: Are you jewish?
Mein Vater: No.
Verkäufer: Ok! Maybe tomorrow!
Freitag, Mai 18, 2007
Mittwoch, Mai 16, 2007
Einmal in Frankfurt gewohnt...
R.: Du, ich habe heute nacht geträumt, wir haben eine Wohnung angemietet. In Heidelberg!
Herzdame: Heidelberg?
R.: Jaaa. Da kann man schnell nach Mainz, Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach...
Herzdame: Offenbach? OFFENBACH?? O-F-F-E-N-B-A-C-H??? [kurze Pause] Ich habe gestern aus dem Fenster ein PKW mit Offenbacher Kennzeichen gesehen. Ich hätte beinah panisch das Gebäude verlassen...
Freitag, Mai 11, 2007
Donnerstag, Mai 10, 2007
Mütter!
R.: Das werden wieder anstregende Tage...
R.s Mutter: Aber Du kannst Dir auf der Dienstreise doch noch ein bißchen die Stadt anschauen!
R.: Außer dem Flughafen, dem Hotelzimmer und dem Konferenzraum werden wir mal wieder nicht viel sehen.
R.s Mutter: Sei nicht so negativ, vielleicht hast Du Glück und der Referent wird krank!
R.: Mama, der Referent bin ich...
Mittwoch, Mai 09, 2007
Zitat des Tages
Doktorvater: Im weitesten Sinne ist Ihre Arbeit äußerst relevant...Wenigstens galt der Spruch nicht mir.
Gut informiert
Doktorvater: Frau K. ist ja jetzt in Magdeburg...!
Zwischenruf: Marburg!
Doktorvater: ... und ist dort an der Bibliothekarsschule.
Zwischenruf: Archivarsschule!
Doktorvater: Wie ich bereits sagte, Frau K. ist an der Archivarschule in Marburg...
Wann denn nun?
R.: Hat er [unser Doktorvater] nun "Juni" oder "Juli" gesagt?
DGL: Wie bitte?
R.: Meinter er "Juno"?
DGL: Klar mein er "Junei", nicht zu verwechseln mit "Julo"!
Dienstag, Mai 08, 2007
Balkonien
Endlich mal geschafft den Balkon frühlingsfertig zu machen. Aber so geht es leider nicht weiter, meine gefiederten Freunde. Die Toilettenbenutzung durch Möwen kostet in Zukunft 0,50 €!
Samstag, Mai 05, 2007
Dummheit muß bestraft werden
Gestern Nacht griff ich auf dem Gepäckband am Flughafen einen Koffer, der wie meiner aussah. Das an ihm keine Papierbaderole hing, machte mich nicht stutzig. Irgendwann will man nur noch heim und schlafen. Zuhause stellte ich fest, daß es natürlich nicht mein Koffer war. Also gab es noch eine Nacht mit weniger als fünf Stunden Schlaf. Und nochmals 400km auf der Straße. Nach eine kurzen, schmerzfreien Umtauschaktion am Flughafen stelle ich nun fest, daß mein Diensthandy wohl noch im Mietwagen liegt. Der ist natürlich schon seit Stunden abgegeben und bei Europcar keiner mehr zu erreichen. Ich war auch schon mal besser drauf...
Ihnen, liebe Leser, sei trotzdem ein schönes Wochenende gewünscht.
Ihnen, liebe Leser, sei trotzdem ein schönes Wochenende gewünscht.
Freitag, Mai 04, 2007
Segeln
Update 05.05.07
Anbei noch ein Photo. Und nein, ich bin wirklich nicht für den SDD tätig... ;o)
Donnerstag, Mai 03, 2007
Kollegin Freud
Kollegin greift sich das Flugmagazin von SpanAir.
Kollegin (PR-Expertin): Spainorama?! Ich hätte ja einen anderen Titel empfohlen, ich habe auf dem ersten Blick etwas nicht-jugendfreies gelesen!
Kollege: Das wäre dann eher was für Flüge nach Thailand, oder wie?
Familäre vs. externe Zwänge
(Junge, weibliche) Flughafensicherheitsbeamtin: Würden Sie bitte Ihren Gürtel öffnen?
Kollege: Würde ich ja gern, aber dann bekomme ich daheim Probleme mit meiner Frau...
Kollege: Würde ich ja gern, aber dann bekomme ich daheim Probleme mit meiner Frau...
Mittwoch, Mai 02, 2007
Dienstag, Mai 01, 2007
Neu im Bücherregal (VII)
Fforde, Jasper: Der Fall Jane Eyre, München 2004, 14,90 EUR.
Thursday Next heißt die Heldin der Romanreihe des walisischen Kameraassistenten Jasper Fforde. Spezialagentin Thursday Next, in etwa eine Mischung aus Lara Croft, Dana Scully und dem Wortschnittchen, ist in einem Groß Britanien tätig, das sich immer noch im Krimkrieg befindet, in dem man Luftschiffe Flugzeugen vorzieht und in dem das Buch das Referenzmedium ist und nicht das Fernsehen. Kein Wunder, daß es eine Spezialabteilung des Geheimdienstes SpecOps gibt, die sich "literarischen Verbrechen" widmet. In dieser etwas anderen Welt enfaltet Fforde eine spannende, erheiternde und phantasievolle Geschichte ohne so abgedreht und effekthascherisch zu sein wie Terry Pratchett oder Douglas Adams. Und wer von hintersinnigem Zitaten, wie "Können Sie sich einen Roman vorstellen, in dem die CHaraktere tatenlos herumsitzen und auf das Eintreffen der Hauptfigur warten? Das wäre wie Hamlet ohne den Prinzen!" nicht genug bekommen kann, dem sei gesagt: Es sind bereits drei Nachfolge Romane zu "Der Fall Jane Eyre" erschienen.
Boyes, Roger: My dear Krauts. Wie ich die Deutschen entdeckte, Ullstein 2006, 9 EUR.
Boyes, seit 1993 Korrespondent der The Times in Deutschland, geht in seiner Erzählung auf Entdeckungstour im deutschen Alltag. Allerdings lotet er nicht die Untiefen der intensiven deutsch-englischen Hassliebe aus, sondern stochert in langweiligen Klischees, wie der deftigen deutschen Küche, wie sie so wohl nur noch in einigen geschützten Reservaten vorkommt. Auch sonst wirkt das Buch unkreativ und unmotiviert und ist schlichtweg weder interessant noch erheiternd. Mal wieder ein klarer Elfmeter, der von englischer Seite verschossen wird.
Eisner, Will: Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion, Dva 2006, 19,90 EUR.
Der 2005 verstorbene Will Eisner, Vater der "graphic novel", liefert mit "Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" erneut ein fest für die Augen. Leider verkommt die Abrechnung mit einer der abstoßensten Schmähschriften der Menschheitsgeschichte zu einem bloßen Abspulen von Namen und Jahreszahlen, ein mitreißender Plot fehlt. Der dauerhaft erhobene Zeigefinger stört, die ganze Darstellung wirkt verkrampt. Eigentlich wird im Band selbst nicht mehr Information gegeben, als das Umberto Eco schon in seinem Vorwort tut. Man kann sich ab da fast auf das Betrachten der erstklassigen Zeichnungen beschränken und sollte anschließend die Fachliteratur zu rate ziehen.
Neu im Bücherregal (VI) vom 25. Februar 2007.
Neu im Bücherregal (V) vom 28. Dezember 2006.
Neu im Bücherregal (IV) vom 14. September 2006.
Neu im Bücherregal (III) vom 11. März 2006.
Neu im Bücherregal (IIb) vom 29. Oktober 2005.
Neu im Bücherregal (II) vom 13. Januar 2006.
Neu im Bücherregal (I) vom 08. September 2005.
Thursday Next heißt die Heldin der Romanreihe des walisischen Kameraassistenten Jasper Fforde. Spezialagentin Thursday Next, in etwa eine Mischung aus Lara Croft, Dana Scully und dem Wortschnittchen, ist in einem Groß Britanien tätig, das sich immer noch im Krimkrieg befindet, in dem man Luftschiffe Flugzeugen vorzieht und in dem das Buch das Referenzmedium ist und nicht das Fernsehen. Kein Wunder, daß es eine Spezialabteilung des Geheimdienstes SpecOps gibt, die sich "literarischen Verbrechen" widmet. In dieser etwas anderen Welt enfaltet Fforde eine spannende, erheiternde und phantasievolle Geschichte ohne so abgedreht und effekthascherisch zu sein wie Terry Pratchett oder Douglas Adams. Und wer von hintersinnigem Zitaten, wie "Können Sie sich einen Roman vorstellen, in dem die CHaraktere tatenlos herumsitzen und auf das Eintreffen der Hauptfigur warten? Das wäre wie Hamlet ohne den Prinzen!" nicht genug bekommen kann, dem sei gesagt: Es sind bereits drei Nachfolge Romane zu "Der Fall Jane Eyre" erschienen.
Boyes, seit 1993 Korrespondent der The Times in Deutschland, geht in seiner Erzählung auf Entdeckungstour im deutschen Alltag. Allerdings lotet er nicht die Untiefen der intensiven deutsch-englischen Hassliebe aus, sondern stochert in langweiligen Klischees, wie der deftigen deutschen Küche, wie sie so wohl nur noch in einigen geschützten Reservaten vorkommt. Auch sonst wirkt das Buch unkreativ und unmotiviert und ist schlichtweg weder interessant noch erheiternd. Mal wieder ein klarer Elfmeter, der von englischer Seite verschossen wird.
Eisner, Will: Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion, Dva 2006, 19,90 EUR.
Der 2005 verstorbene Will Eisner, Vater der "graphic novel", liefert mit "Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" erneut ein fest für die Augen. Leider verkommt die Abrechnung mit einer der abstoßensten Schmähschriften der Menschheitsgeschichte zu einem bloßen Abspulen von Namen und Jahreszahlen, ein mitreißender Plot fehlt. Der dauerhaft erhobene Zeigefinger stört, die ganze Darstellung wirkt verkrampt. Eigentlich wird im Band selbst nicht mehr Information gegeben, als das Umberto Eco schon in seinem Vorwort tut. Man kann sich ab da fast auf das Betrachten der erstklassigen Zeichnungen beschränken und sollte anschließend die Fachliteratur zu rate ziehen.
Neu im Bücherregal (VI) vom 25. Februar 2007.
Neu im Bücherregal (V) vom 28. Dezember 2006.
Neu im Bücherregal (IV) vom 14. September 2006.
Neu im Bücherregal (III) vom 11. März 2006.
Neu im Bücherregal (IIb) vom 29. Oktober 2005.
Neu im Bücherregal (II) vom 13. Januar 2006.
Neu im Bücherregal (I) vom 08. September 2005.
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