Donnerstag, September 23, 2021

Woche 37 - Keine Zeit für nichts

Diese Woche hatte es in sich: Auf der Arbeit mehr als genug zu tun; ein Boiler, der auch nach drei Wochen und zwei Reparaturversuchen kontinuierlich tropft und dann wurde auch noch der Lütte krank, so daß wir nun zum dritten Mal den mit den Großeltern geplanten Kurzurlaub verschieben mußten. Yeah! Als wenn das nicht schon nervig genug wäre, steht mir wieder ein Ringkampf mit Fährticketverkäufer und Ferienhausvermietern um Kostenerstattung vor mir. Es ist eine reine Freude. 

Für Entspannungsangelegenheiten blieb mir wenig Zeit. Dazu zähle ich das längst überfällige Schneiden von Podcastepisoden, das Abtippen von diversen, im Urlaub verfassten  Texten (darunter auch die fehlenden Tagebuchblogeinträge, und die eine oder andere Werbemaßnahme fürs Kinderbuch. (Ohne Werbung verkauft es sich leider nicht, aber ich habe mir das Schicksal als Kleinverlege ja selbst gewählt. ;))

Gelernt

Oh, man kann tatsächlich doch relativ einfach Screenshots von Amazon Prime machen. (In der Vergangenheit war ich mehrfach daran gescheitert.)

Rezitiert

Gedichte waren ja zuletzt ein großes Thema auf Twitter. Ich bin ja kein großer Lyriker, aber so ein paar Lieblinge habe ich doch: Das Schiff von Ringelnatz, Der Bär und das Eichhorn von Krüss, Juni von Kästner, Morgens und abends zu lesen von Brecht und natürlich Das Ideal von Tucholsky.

Gehört

Samstag, September 11, 2021

Woche 30/2021 - Flavia, Windriver und Ein Kängeruh wie Du

Der Urlaub nähert sich. Langsam. Unauffällig. Aber stetig. Das hoffe ich zumindest. Und damit ich wenigstens teilentspannt verreise, habe ich meinen Medienkonsum wieder etwas hoch- und das Arbeitspensum heruntergefahren. 

Gesehen

Ich habe eine Schwäche für moderne Western. Ich würde gern meinen Farmaufenthalt anno 1995 in Idaho die Schuld geben, aber ich glaube, mein guilty pleasure besteht schon seitdem Kevin sich einen Wolf tanzte.

Windriver mit den mittlerweile zu MCU-Stars avancierten Schauspielern Elizabeth Olsen und Jeremy Renner stand schon jahreklang auf meiner Liste und war dann auch ganz nach meinem Geschmack: behäbiges Erzähltempo, viel weite Landschaft, ordentliche Tiefe bei den Figuren und kein überbordender Blutfluß. Es kein flimisches Meisterwerk entstanden, aber Genreliebhaber*innen werden den Film, wie ich, sicherlich mögen.

Ein Känguru wie du

Mit dem großen Kind (6) habe ich zufällig in der KIKA-Mediathek "Ein Känguru wie du" geschaut. Zeichnungen, Ausgangsszenario und Charaktere gefielen mir sehr, aber die im Laufe der Geschichte vorkommende Verwendung von abfälligen Worten gegenüber nicht-heterosexuellen Personen mochte ich gar nicht. Grundsätzlich bin ich kein Freund von Schimpfworten in Medien für Kindern. Obwohl ich also viele Elemente des Films mochte, würde ich ihn mir nicht noch einmal anschauen. 

Flavia de Luce

Ich habe eine neue Freundin. Sie ist 11 Jahre alt, wohnt auf Buckshaw und heitßt Flavia de Luce. Claudia hat sie mir vorgestellt und ich könnte kaum dankbarer sein, den selbst als Krimiverneiner habe ich richtig Spaß an den Miss-Marple-artigen Abenteuern. Eine dicke Empfehlung!

Angehört