Freitag, Oktober 31, 2008

Tipp: Fenster außerhalb des sichtbaren Bereichs

Soeben wurde ich gefragt, was man tun, wenn ein Programmfenster komplett oder teilweise außerhalb des Bildschirm oder Displays liegt und deshalb nicht mehr angesteuert werden kann. (Mir geht es z.B. auch bei einigen Anwendungen auf meinem Netbook so.) Hierzu einfach mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Programm in der Taskleiste klicken und "Verschieben" auswählen. Nun kann das Fenster mit den Richtungstasten frei positioniert werden.

Arte.tv

Da man sich im meinem Umkreis immer wieder dazu bekennen mehr Arte schauen zu müssen, aber nie in die Fernsehzeitung schauen, hier ein paar TV-Empfehlungen meinerseits für die nächsten Wochen:

- Die Schatten der 7. Kavallerie -
Mythos und Wahrheit des berühmten US-Reiterregiments

- Edward II. -
ARTE zeigt Derek Jarmans kühne und konsequente Adaption eines Dramas von Christopher Marlowe (1592).

- Tod des Präsidenten -

- Der Spion der aus der Kälte kam -
Zum Teil an Originalschauplätzen im Berlin der 60er Jahre gedreht, erzählt der Agententhriller um den britischen Spion Alec Leamas, der in den Interessenkonflikt der politischen Machtblöcke gerät, eine Geschichte von Verrat und falscher Loyalität.
Death of a President" ist eine erschreckend glaubwürdige Dokumentation über ein Attentat, das niemals stattgefunden hat.

Und als Nachtisch empfiehlt das Haus:
"Jack Lennox" auf 3sat mit Robbie Coltrane in der Hauptrolle.

Mittwoch, Oktober 29, 2008

Dienstag, Oktober 28, 2008

Ernsthafte Anzeichen

Kollege: Es wird dunkler draußen. Ich verspüren den ganzen Tag Hunger und bin ständig müde. Wenn ich morgen nicht ins Büro komme, dann halte ich bis März Winterschlaf.

Wer nur wer

Ich möchte nur gern wissen, welcher der Nachbarn seinem WLAN so einen pornograpfischen Namen gegeben hat.

Sonntag, Oktober 26, 2008

Bachanale

Nach der dritten 50+ Stunden Woche überfiehlen mich die lieben Freunde, um mir zu zeigen, daß so ein Privatleben auch Spaß machen kann. Ich konnte mich auch nur noch ganz schemenhaft daran erinnern. Während des Abends fiel mir auf, daß mein Kühlschrank nicht weniger als 7 verschiedenen Biersorten preisgab. Es gibt Kneipen, die sind schlechter sortiert. Das kommt davon, wenn immer wieder Kaltgetränke und Spiritousen angeschleppt werden und jederman dann doch nur Wasser, Apfelsaftschorle oder Cola light trinkt. Auf jedenfall mußte ich versprechen, an meinem Arbeitsplatz nicht wieder abwechseln The Cure, Van Morrison und Kelly Clarkson zu spielen. Die Kombination geht gar nicht. Das sehe ich jetzt auch wieder und gelobe Besserung. Schließlich gibt es in 1-2 Wochen auch mal wieder so etwas wie Freizeit...

Sie fühlen sich vernachlässigt?

Der Chef läßt sie nicht auf die interessante Tagung fahren? Urlaub dürfen sie auch nicht nehmen? Eine neue Schreibtischlampe wird ihnen nicht genehmigt?

Es kann also noch schlimmer kommen. Kollegen von mir, einige hundert östlich von hier ansässig, mußten kürzlich 4 Wochen lang auf privaten Klappstühlen sitzen, da sich niemand im Ministerium zuständig fühlte, Büromöbel zu bestellen.

Donnerstag, Oktober 23, 2008

Zur Lage der (Fußball-) Trainer

Ein Fußballbundestrainer gegen den innerhalb von 10 Tage drei gestandene Nationalspieler inkl. Kapitän protestieren, hat zumindest große Defizite in Sachen Personalführung.

Mittwoch, Oktober 22, 2008

Habe Schiff, suche Eisberg

Chef: Ich mache den Entwurf schnell fertig und dann rufe ich Dich an!

R.: Damit ich anschließend in den Telefonhörer weinen kann?

Chef: Auf jeden Fall solltest Du Dir schon mal einen saueren Apfel auf den Schreibtisch legen!

*haben will* Teil 5

"The Prime Minster called again, Sir. I told him you weren't available, of course. We shan't be treated like that again."

Dienstag, Oktober 21, 2008

Ganz wichtig: Timing

Der Kollege läßt sich von der Kollegin ihre Muttersprache beibringen.
Sie: Das heißt "Halt die Klappe!". Und das heißt "Ich liebe Dich!". Normalerweise verwenden wir in Beziehungen aber zunächst das Letzere, bevor das Erstere in Anwendung kommt.

Mal nicht durch die Blume gesprochen

Von einem Ministerium erhielt ich heute ein Schreiben, bei dem interessanterweise durchweg Wingdings als Schriftart verwendet wurde. Man erspart sich so beim Lesen jederlei böse Überraschung, wenn sich in der Titelzeile schon drei Totenköpfe und eine Bombe befinden....

Samstag, Oktober 18, 2008

Bürowörterbuch, Teil 4135 - SchniPoPi und Co.

Heute: Exkurs ins "Kantinendeutsch".
SchniPoPi: Schnitzel mit Pommes und Pilzen

ETW mit WuGu - Nudeln (=Eierteigwaren) mit Wurstgulasch

BoWumiKaSa- Bochwurst mit Kartoffelsalat

Freitag, Oktober 17, 2008

Statusbericht

Ich weiß es ist momentan mal wieder etwas dünner hier. Und damit meine ich nicht die ersten Anzeichen von kreisrunden Haarausfall auf meinem Haupte, die ich dieser Tage entdeckte. Vielmehr liegt es an der zweiten 6 Tage-Arbeitswoche in Folge...

Donnerstag, Oktober 16, 2008

Tipp: PC Fernsteuerung

Haben Sie Angst vor zu hohen Stromrechnungen oder vor dem Innenministerium, liebe Leser? Wenn nicht, möchte ich Ihnen gerne Logmein empfehlen. Dann können Sie von jedem Platz der Welt per Browser auf Ihrem heimischen PC zugreifen. Dieser muß lediglich eingeschaltet und ans Internet angeschlossen sein.

Dienstag, Oktober 14, 2008

Was frage ich auch...

R.: Du läßt Dir Deine Bücher ins Büro schicken?

Chef: Na daheim habe ich keine Zeit zum Lesen schöngeistiger Literatur.

Three chords and the truth, Teil VIII: Tammy Cochran - Life Happened

Donnerstag, Oktober 09, 2008

Erfurt?!

Gestern telefonierte ich mit meiner Großmutter. Sie erzählte mir, daß sie mit meinem Vater gesprochen hätte. Der hätte mit seiner Ladung auch drei Offiziere von der Erfurt an Bord. Der Erfurt, fragte ich. Der Erfurt!, versicherte sie.

Etwas verwundert war ich schon, befindet sich die neue Korvette der Bundesmarine doch in der Erprobung. Warum sollten Teile der Besatzung auf einem Frachtschiff durch die Gegen gondeln, selbst wenn es militätische Ladung transportiert?

Heute sprach ich mit meinem Vater. Er habe drei Offiziere von der "Air Force" an Bord, teilte er mir mit.

Mittwoch, Oktober 08, 2008

(Alljährliches) Beschwörungsritual

Philip Roth, Philip Roth, Philip Roth!

Exklusiver Energiespartipp

Es läßt sich viel Strom sparen, wenn man die Kühlschranktür nach dem Frühstük schließt und nicht erst, wenn man aus dem Büro heim kommt.

Dienstag, Oktober 07, 2008

Blutwurst

Den ganzen Tag gibt mir ein lieber Kollege mit seinen kleinen Scherzen auf den Keks. Ich habe ihm jetzt mal diesen Link "zur Weiterbildung" geschickt. ;o)

Werbegeschenke

Kollege: Hat jemand einen Akkuschrauber, den er mir borgen kann?

Kollegin: Ja, ich habe meinen geschenkt bekommen, als ich ein neues Bankkonto eröffnet habe.

R.: Heute ist es umgekehrt: Wenn man einen Akkuschrauber kauft, bekommt man gratis eine Bank dazu.

Heißt es deshalb Master of Arts?

"Ja, die Befindlichkeiten im Wissenschaftsbetrieb sind wirklich befremdlich und wahrscheinlich am ehesten mit denen unter Künstlern zu vergleichen."

Montag, Oktober 06, 2008

I want to break free?!

Irgendwie bin ich mir über meine sexuelle Orientierung überhaupt nicht mehr sicher. Bin ich heute morgen bei der Lektüre des neusten IKEA-Flyers doch tatsächlich an der Bettwäsche hängengeblieben. Was ist das nächste?! Maniküre?!! Eine Vorliebe für Eiskunstlauf?!!!

Feiertagsausflug

R.: Wo ward ihr?

Kollege: Na im größten Fischrestaurant der Republik!

Kontext II

Den Kerl mit solch einer Kondition möchte ich sehen:
"Die Eltern von Britney Spears haben ihrer Tochter verboten, sechs Monate lang Sex zu haben. (...)"

Kontext

Gestern bei den Kabel 1 (?!) Nachrichten (Was bleibe ich auch beim Zappen dort hängen!):
"(...) Bisher starben 28 deutsche Soldaten am Hindukusch. Über weitere Soldaten muß der Deutsche Bundestag in kürze entscheiden. (...)"

Freitag, Oktober 03, 2008

Radikalität

Radikalität kann manchmal amüsant oder hilfreich sein, nervt aber, wenn sie konsequent durchgezogen wird. Ich kann diese Allgemeinplätze nicht mehr hören: "Früher war alles besser!" oder "Neue Besen kehren gut!". Waren Sie schon mal in York? Eine tolle Stadt! Meiner Meinung nach hätte man "New York" nicht erfinden müssen, zumindest nicht unter diesem Namen.

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Hauptsache intelligent

Er: Meine Freunde nennen mich Bart.

Sie: Ach, wie der von der Familie Feuerstein?!

Kriegen Sie auch die Krise,...

... wie unsere Banken?

Rund 100.000.000.000€ an deutschen Steuergeldern wurde schon zur Rettung diverser Landesbanken, der Hypo Real Estate und der KfW ausgegeben. Das ist rund 1/3 eines Staatshaushaltes! Oder rund 1200€ pro Nase. Und ich habe noch nicht mal Geld auf der Bank! Aber etwas positives hat das ganze ja auch: Aktien sind sowas von billig momentan.