Donnerstag, Mai 13, 2021

Woche 18/2021 - Rharbarberkuchen, Ball you need is love, Finding Joy und Unterwasseramazonen

Nach fünf Wochen gingen die Kinder das erste Mal wieder für zwei Tage in die KITA. Eine Entscheidung, die uns einmal mehr schwer fiel, aber uns allen am Ende gut tat. Hoffen wir weiter, daß sich niemand auf den letzten Metern mit diesem doofen Virus ansteckt.

Gehört

Ich habe einige Lieblingspodcasts zum Thema Fußball, auch wenn ich diesbezüglich nicht mehr so verrückt bin, wie vor der Jahrtausendwende, wo ich mit Schwesterherz und Freunden fast jedes zweite Wocheende ins Stadion zum Bundesligafußall pilgerte. Oft gingen wir dann auch noch am Sonntag zu den Amateuren. Man hatte ja Zeit und die Gesellschaft war eine hervorragende.

Momentan sind Stadiobesuche ja ausgeschlossen, also sind besagte Fußballpodcast Teil der Ersatzdrogen. So finde ich etwa "Ball you need is love" großartig, weil dort mit Prominenten sehr ausführlich über den Bezug zum eigenen Verein und die fußballtechnische Sozialisation des Gasts gesprochen wird. Die meisten Sendungen sind großartig, in den letzten Wochen lag aber Licht und Schatten sehr dicht beieinander: Frank Goosens Ausführungen über den VfL Bochum etwa waren sehr interessant und ergibig, während die Sendung mit Julia Scharf ein absolutes Desaster war. Sie wußte kaum etwas zu berichten: Kein Lieblingsverein (aber ein bißchen FCB), kein Lieblingsfußballer (aber Beckham ist cool), keinen Popmusikbezug, da sie sich keine Lieder und Interpreten merken kann (das zweite "Thema" der Reihe). Die einzige Verbindung zum Thema: Sie macht halt Sportberichterstattung beruflich. Das aber anscheined genauso leidenschaftlich als wenn sie über Geschlechtskrankheiten, Modell-U-Boote oder Pudelzucht berichten würde. Wenn einem der Gastgeber leid tut, hat die Redaktion bei der Diskussionspartnerinnenauswahl aber mal so richtig in die Tonne gegriffen. 

Gebacken

Es ist eindeutig Frühling, wenn man wieder selbstgeernten Rharbarber mit Erdbeeren auf einen Kuchen werfen kann. :)




Gelesen

In dieser Woche habe ich Gary Andrews' Buch "Finding Joy*" zu ende gelesen. Es basiert auf seinen gezeichneten Tagebucheintragungen nach dem überraschenden Tod seiner Frau. Das Bändchen - in dem es viel um Trauerverarbeitung und der Beziehung zu seinen Kinder geht - ist wunderbar gezeichnet, berührend und gerade deswegen nur in Dosen genießbar. Ich habe bestimmt sechs, sieben Anläufe gebraucht, um es fertig zu bekommen, obwohl es nicht sehr umfangreich, da bilderbasierend, ist. Wie geschrieben: Es ist sehr schön, aber auch emotional aufwühlend. 

Gespielt

Auch in dieser Woche gab es ein paar Runden "Dorfromantik" und mein Highscore liegt nun bei 11.680. Yeah!

Gezeichnet

Aus verschiedenen Gründen habe ich - nachdem ich das Zeichnen mit dem Apple Pencil auf einem iPad Pro bei der Lieblingsnichte ausprobiert hatte - mir das günstigste aller iPads inkl. Stift gegönnt. Das geht mittlerweile für einen Gesamtpreis deutlich unter 500€. Sehr schön! 

Einer der ersten Zeichenversuch war, inspiriert von @theonepotato inspiriert, eine Unterwasseramazone. Ich war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, postete das Bild dann aber doch. Und das war gut so, denn es gab dann doch ein paar Menschen da draußen, die es mochten. Tja, der Publikumsgeschmack...


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Machen Sie sich wegen den Kids nicht verrückt. Aus eigener Erfahrung als Vater mit KiGa-Kind, das aus Gründen in die Notbetreuung gehen muss, kann ich Ihnen sagen: Unser Kiga ist ein recht großer Kiga mit buntester Mischung von Schichten und Ansichten bei Eltern: von welchen, die am liebsten das Kind im ABC-Schutzanzug gepackt bringen würden bis hin zu welchen, denen man ohne schlechtes Gewissen mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit eine Teilnahme an illegalen Großtanzveranstaltungen an Wochenenden mit Alkoholgenuss unterstellen könnte. Es gab 4 Mal Quarantäne. Immer wegen positiv getesteter ErzieherInnen. Es fand nie eine Ansteckung im Kiga statt. Es waren nie Kinder positiv. Und die Kinder wurden alle getestet!

Könnte großes Glück gewesen sein, die anderen Horrorfälle aus den Medien, könnten aber auch nur großes Pech gewesen sein.

Daher mein Rat: Keinen großen Kopf wegen der Kinder machen! Die KiGä geben sich sehr viel Mühe keine Hotspottreiber zu sein und zu werden! Der Unterschied zwischen Ihnen und mir ist: Sie haben eine Wahl bzgl. KiGa und Notbetreuung - ich nicht. Nur wer eine Wahl hat, kann sich Sorgen machen ;-)