Die heutige Sonntagsfrage lautet: Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?
Ich muß sagen, ich finde die Frage etwas schräg. Wenn ich eine schlechte Faust-Aufführung sehe, wird die literarische Vorlage nicht schlechter. Ich glaube, das ist ein Umstand, den ein "geschulter" Leser problemlos erkennt. Umgekehrt wird aus einen furchtbaren Buch auch kein Meisterwerk, selbst wenn es Stephen Fry oder Otto Mellies einlesen.
Ich höre eine handvoll Podcasts - am liebsten das Zeitzeichen - und zusätzlich vielleicht ein bis zwei Hörbücher pro Jahr. Sie sind dabei immer Begleitmedium, v.a. beim Kochen und Putzen. Es muß sich dabei bei mir aber um ungekürzte Ausgaben handeln. Hörspiele kommen mir nur ganz, ganz selten auf die Ohren. (Für Karl May mache ich da mal ne Ausnahme.) Besonders gerne höre ich Autorenlesungen. Ganz vorne dabei sind hier die Bücher von Sven Regener, wie z. B. Neue Vahr Süd*. (Ich könnte dem Mann tagelang zuhören und tue es auch.)
Montag, September 10, 2018
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