Die heutige Montagsfrage lautet: "Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?"
Wenn man aus einem Bibliothekarinnenhaushalt kommt, stellt sich eigentlich nur die Frage, WELCHES Ordnungssystem man benutzt. Größte Sympathie habe ich für die Idee aus "High Fidelity*, die in der Praxis aber dann doch etwas unkomfortabel ist.
Für die Regensburger Klassifikation - von Frau Mama früher auch gerne scherzhaft "Rügenwalder" genannt - bin ich weder nerdig noch gelangweilt genug.
Also habe ich die zwei Regale mit Fachliteratur grob thematisch sortiert so stehen etwa Nachschlagewerke, Theorie, Fachgeschichte jeweils zusammen. Ähnlich halte ich es mit der Belletristik. Auch hier gibt es eine Grobgliederung nach Kinder- und Jugendliteratur, Biographien, Klassiker, Sci-Fi usw. Des weiteren habe ich nur die Regeln, daß die Bücher eines Autors/einer Autorin zusammenstehen und ich es vermeide, Bücher zweireihig zu stellen. Es soll keinen Zweifel für mich geben, wo ein ausgelesenes Buch abzustellen ist bzw. wo man eine bestimmte Lektüre finden kann. Zudem benutze ich Endnote um eine Liste alle meiner Bücher zu pflegen. Das ist auch ganz praktisch, denn wegen der Kinder mußte wir einiges Lesematerial auf den Boden auslagern und manchmal vergißt man dann halt doch, was man besitzt. Auch von Bücherschenkenden hörte ich nur gutes darüber, daß man auf meiner Webseite nachschlagen kann, was ich schon so habe.
Total ungeordnet sind nur meine Lesestapel. Denn Dinge suchen, macht mich wahnsinnig!
Montag, September 24, 2018
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