Donnerstag, März 01, 2007
Gerecht
Daß gerade der Kollege, der - ziemlich undiplomatisch und überzogen - heute morgen eine Kollegin wegen eines kleinen Fehlers rund gemacht hat wie ein Buslenker, derjenige ist, der soeben versehentlich den Reißwolf mit wichtigen Dokumenten gefüttert hat, finde ich ausgesprochen gerecht.
Mittwoch, Februar 28, 2007
Musik, Musik, Musik
Nach dem kompromittierenden Stöckchen, will ich wenigstens für Musik gesteinigt werden, die mir auch wirklich gefällt. Daher gibt es jetzt verwaltet mit vRadio (via Finetune).
Montag, Februar 26, 2007
Jan Ullrich und die Medien
Eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr dazu äußern, aber...
Irgendetwas muß vor ca. 5 Jahre passiert sein. Plötzlich begannen die Negativschlagzeilen um Ullrich.
"Er ist zu dick.", "Er geht nicht an sein Limit." und "Er müßte häufiger gewinnen." hieß es in den Zeitungen.
Nicht Ullrich scheiterte am Erwartungsdruck, sondern anscheinend die Medien an ihren eigenen "Siegesträumen". Und dann kam das Pech: Erkrankungen, Unfälle. Und eine Karriere die sich dem Ende neigte. "Der Unvollendete" wurde getitelt. Die Dopingvorwürfe gegenüber des medienscheuen und rhetorisch nicht begabten Radsportler kamen gelegen um den einstigen Star entgültig fallen zu lassen. Aus der Weigerung sich zu den Vorwürfen zu äußern wurde dem Olympiasieger ein Strick gedreht. Trauriger Höhepunkt: Eine Presskonferenz, in dem der Radsportler kein Hehl darauß macht, daß er auf einige Vertreter der Zunft gern verzichten kann. Natürlich bringt man die notorisch Eitlen unter den Medienvertreter damit gegen sich auf. Genauso mit der Weigerung Nachfragen zu erlauben.
Trotzdem bleibt der Eindruck: Die Personen, die jetzt vom Sturz eines Stars reden, sind am selbigen nicht unschuldig. Die Position Ullrichs - das Bestehen auf der Unschuldsvermutung und dem Recht auf Schweigen - wurde eigentlich nie gebilligt.
Nachtrag vom 27.02.2007:
Das paßt gut ins Bild.
Irgendetwas muß vor ca. 5 Jahre passiert sein. Plötzlich begannen die Negativschlagzeilen um Ullrich.
"Er ist zu dick.", "Er geht nicht an sein Limit." und "Er müßte häufiger gewinnen." hieß es in den Zeitungen.
Nicht Ullrich scheiterte am Erwartungsdruck, sondern anscheinend die Medien an ihren eigenen "Siegesträumen". Und dann kam das Pech: Erkrankungen, Unfälle. Und eine Karriere die sich dem Ende neigte. "Der Unvollendete" wurde getitelt. Die Dopingvorwürfe gegenüber des medienscheuen und rhetorisch nicht begabten Radsportler kamen gelegen um den einstigen Star entgültig fallen zu lassen. Aus der Weigerung sich zu den Vorwürfen zu äußern wurde dem Olympiasieger ein Strick gedreht. Trauriger Höhepunkt: Eine Presskonferenz, in dem der Radsportler kein Hehl darauß macht, daß er auf einige Vertreter der Zunft gern verzichten kann. Natürlich bringt man die notorisch Eitlen unter den Medienvertreter damit gegen sich auf. Genauso mit der Weigerung Nachfragen zu erlauben.
Trotzdem bleibt der Eindruck: Die Personen, die jetzt vom Sturz eines Stars reden, sind am selbigen nicht unschuldig. Die Position Ullrichs - das Bestehen auf der Unschuldsvermutung und dem Recht auf Schweigen - wurde eigentlich nie gebilligt.
Nachtrag vom 27.02.2007:
Das paßt gut ins Bild.
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