Donnerstag, März 29, 2007

Herbert Grönemeyer - 12

Seit einiger Zeit liegt die neue Grönemeyer-CD in meinem Plattschrank und schaffte es das eine oder andere Mal den Weg in meinem mp3- bzw. CD-Player. Doch was kann man von seinem ersten Album nach fünf Jahren erwarten? Herr R., Besitzer sämtlicher Grönemeyer-Platten und Besucher etlicher Konzerte erlaubt sich, an dieser Stelle ein Urteil - auch wenn es hier normalerweise eher um Literatur geht, während woanders Musik besprochen wird - und macht es wie Grönemeyers Sohn Felix (bekannt durch einen grauenhaften Bonustrack auf Mensch) und bewertet jeden Song mit Schulnoten.

Lied 1 – Stück vom Himmel: Die erste Singleauskopplung, bei ihr scheint die Gesangsstimme manchmal nicht zum Rest der (tollen) Komposition zu passen. Note: 2-.

Lied 2 – Kopf hoch, tanzen: Grönemeyer wie lebt, überraschend, groovy. Note: 1-.

Lied 3 - Du bist die: Netter Refrain, grauenvolle Strophe. Note: 3.

Lied 4 – Marlene: Der erste Ausreißer nach ganz unten. Wirkt sehr gequält, daß Arragement erinnert sehr an Gebriel/Bushs "Don't give up". Note: 5.

Lied 5 – Flüsternde Zeit: Moralisierender Text auf einer schrecklichen Melodie. Ebenfalls Note: 5.

Lied 6 – Leb in meiner Welt: Typische Grönemeyerballade von denen es aber etliche bessere gibt. Note: 3.

Lied 7 – Ich versteh: Schöne Pop-Nummer. Note: 2.

Lied 8 – Ohne dich: Brillanter Refrain (1+), aber wiederum nur ein mäßige Strophe. Daher nur Note: 2.

Lied 9 – Spur: Könnte so - in verschiedenen Arragements - auf jeder Grönemeyerplatte sein. Absoluter Durchschnitt, daher Note: 3.

Lied 10 – Zieh deinen Weg: "Bleibt alles anders, Teil 2". Das war aber bedeutend besser, Note: 3.

Lied 11 – Zur Nacht: Erneut Grönemeyers "Strophenproblem". Note: 4+.

Lied 12 – Liebe liegt nicht: Dreimal dürfen Sie raten! Richtig. Gelungene Refrain... .Note: 4.

Macht alles zusammen einen Notenschnitt von ziemlich genau 3,0, diese "befriedigend" finde ich zeimlich treffend. Vom Gesamteindruck her ist "12" ein kleinwenig schwächer als "Mensch". Sollten Sie ein brillantes Grönemeyeralbum suchen und "Bleibt alles anders" noch nicht besitzen, kaufen Sie dieses.

P.S. Ich verweise gern noch auf Amazon, wo der Meister selbst den Hintergrund aller Stücke erklärt.

Mittwoch, März 28, 2007

Stöckchen, das 2152te

LittleAndy hat nach mir geworfen.

1. Wie sehen Dich die anderen?
Mit den Augen nehme ich an...

2. Wie siehst Du die anderen?
Manchmal mit anderen Augen als der Rest der Menschheit.

3. Welche Strahlen schädigen Dich am meisten?
Ich nehme an Gamma-Strahlung. Ich habe aber keine große Lust es auszuprobieren.

4. Eine wunderschöne Frau bzw. ein reicher Mann fragen Dich nach der Lornsenstraße. Was antwortest Du?
Da ich ständig nach dem Weg gefragt werde, egal ob Frankfurt, Brüssel, Trieste oder sonstwo, lautet meine Antwort höchstwahrscheinlich: Tut mir leid, aber ich bin auch nicht von hier.

5. Welches ist für Dich die dämlichste Unsitte der modernen Gesellschaft?
Das man ständig und überall erreichbar sein muß, z.B. via Handy.

6. Du umsegelst Kap Horn, da erreicht Dich eine SMS. Von wem und mit welchem Inhalt?
Die kommt bestimmt von meinem Vater, der mich darauf hinweist, wie oft er das schon gemacht hat...

7. Über Nacht bist Du zum US-Präsidenten gewählt worden. Was verbietest Du als erstes?
Zunächst bekommen die Insassen auf Guantanamo Bay ein rechtstaatliches Verfahren und da wir schon mal bei Kuba sind, werde ich das Handelsembargo auflösen.

8. Bill Gates lädt Dich zum Essen ein. Was ziehst Du an?
Ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "Hier könnte Ihre Werbung stehen!".

9. Dir wird der Nobelpreis verliehen. Wofür?
Den für Literatur natürlich!

Ich werfe das Stöckchen weiter an den Yeti und Nessi!

Dienstag, März 27, 2007

An manchen Tage...

...ist es ganz gut, daß man im Büro kein eigenes Handtuch dabei hat. Sonst wäre man gelegentlich dazu bereit, genau jenes zu werfen.