Die ersten Proteste in Peking sind da. Doch wer sind die Adressaten? Die chinesiche Staatsführung? Die ist unverbesserlich und hält ihre Politik für angemessen und sinnvoll! Das chinesiche Volk? Bekommt dank Zensur davon sicherlich nichts mit! Der Westen? Sollte sich der Probleme im Land der Mittel mit der Demokratie längst bewußt sein.
Das IOC hätte sich bereits anno 2001 gegen Spiele in Peking aussprechen sollen. Diese dienen nun vorzüglich den Massen im eigenen Land zu zeigen, wie gern der Rest der Welt mit dem chinesischen Regime kooperiert. Dann kann die Führung ja so schlecht nicht sein, wird sich der arme Landarbeiter in entlegener Provinz denken. Ein Land sollte nicht nur ökonomische und sportliche Mindeststandards erfüllen um die Spiele ausrichten zu dürfen, sondern ebenfalls im Bereich der Menschenrechte und des Umweltschutzes. Sonst schlage vor, daß sich die irakische Regierung mit dem 50 Mrd. $ Haushaltüberschuß für die Austragung im Jahr 2016 bewirbt...
Mittwoch, August 06, 2008
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3 Kommentare:
Mein Adressat meines ganz privaten kleinen Boykotts ist das IOC und sind die ganzen verlogenen ******, welche seit Monaten jammern, dass man Sport und Politik trennen muss. Das haben die 1936 auch gesagt. Und was waren das doch für schöne Spiele in Berlin.
Man hätte ein Zeichen setzen können. Aber lieber folgt man den Sponsoren in die fröhlichen Spiele im Reich der Mitte. Tibet ist längst wieder im Hinterzimmer des öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Genau übrigens wie Birma.
Ja, es ist einfach, die politische und moralische Verantwortung auf die Sportler abwälzen zu wollen, die eigentlich das IOC tragen sollte.
Die Sportler sind am Ende die gelackmeierten, wie auch 1980 und 1984. Man sollte von Spitzensportlern nicht mehr erwarten, als vom Durchschnittsbürger, da gibt es auch viele, die die kulturellen Sehenswürdigkeiten anziehen und denen Politik herzlich egal ist.
Mein persönlicher Bedarf an Diktaturen ist allerdings gedeckt. Da sieht man eigentlich, wie gut es uns in diesem Lande eigentlich geht. Und daß meine ich nicht nur wirtschaftlich.
Wobei ich die Sportler nicht völlig von Verantwortung freisprechen möchte. Allerdings sollte ihnen dafür erlaubt sein, persönliche Gesten, Aktionen oder sonstige Proteste zu veranstalten. Wenn sie wollen.
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