Mittwoch, März 17, 2021

Rpunkt spielt... schon ziemlich lange

Herr Kowskis Tweet führte dazu, daß ich mal etwas länger über meine Videospielvergangenheit nachdenken mußte. Und ich denke diese Gedanken passen ganz gut in die "Rpunkt spielt"-Rubrik, die ich schon sehr lange etwas wiederbeleben möchte.

Meine ersten Berührungspunkte mit Computerspielen hatte ich im Pionierhaus meiner Heimatstadt. Dort gab es einen Poly-Play auf dem man u.a. "Schießbude" und einen PacMan-Clone spielen konnte. Zudem erinnere ich mich an die eine oder andere Partie "Boulder Dash" auf einem KC85 (?) im dortigen Computerkabinett.

Da mein Vater bis zur Rente nautischer Offizier war, besuchten wir ihn als Kinder öfter an Bord, wo mein Schwesterherz und ich Pong auf der einzigen Spielkonsole der DDR, dem BSS_01, zockten.

Apropos Konsole: Eine Konsole war dann auch mein erstes eigenes Gerät. Auf dem NES gab es dann ganz viel Super Mario, Tetris und das erste Zelda. Auch noch heute gehören für mich die Nintendotitel "Super Mario World" und "A Link to the Past", welches ich auf einem geborgten SNES spielte, zu den besten Titeln überhaupt. Äußerst positive Erinnerung habe ich auch an durchgezockte Winterferien in denen ich mit meiner Schwester in "Lillehammer 94" maß. 

Überhaupt war das Spielen mit- oder gegeneinander, etwa bei World Games (C64), Anstoss oder Fifa 96 (beides PC) immer ein Highlight im Freundeskreis.

Allein hatte ich sehr viel Spaß an Strategietiteln, wie Colonization, Age of Empires und natürlich Anno.  

Wenn ich mir die Spieletitel aus meiner ersten Lebenshälfte so ansehe, sind das genau die Genres, die ich auch heute als Casual Gamer bevorzuge: Kompetitive (Sport)Spiele, Strategietitel und Wohlfühlgames (gerne auch aus dem Hause Nintendo).

Foto: Ravi Palwe

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