Montag, Februar 07, 2005
Informatiker können so witzig sein
Heute morgen liegt unser Mailserver darnieder. Nachfrage bei unserem "Haus- und Hofinformatiker", wann wir wieder Emails empfangen können. Antwort: "Spätestens übermorgen". ...ha, ha, ha...
Sonntag, Februar 06, 2005
Vorsatz für die nächste Woche
Montag werde ich mal gleich in die Buchhandlung und mir Corinne Maiers Buch „Die Entdeckung der Faulheit – Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun“. Klingt nach meiner neuen Bürobibel. Zumindest das, was in der SZ darüber berichtet wird:
"Der Name dieser Arbeitnehmerin des französischen Energiekonzerns EDF ist Corinne Maier, sie ist jetzt 41 Jahre alt und – wie viele andere Arbeitnehmer auch – total überqualifiziert.
Sie hat Politologie und Volkswirtschaft studiert, inzwischen auch eine Ausbildung als Psychoanalytikerin gemacht, ein paar kluge Bücher veröffentlicht (zum Beispiel über den Strukturalisten Lacan), aber leben konnte sie davon nicht, zumal nicht mit zwei Kindern."
"Ich arbeite nur als Teilzeitkraft bei der EDF und widme mich sonst den Dingen, die mich wirklich interessieren. Ich gehe also nur zum Geldverdienen ins Büro, was man dort natürlich auf keinen Fall sagen darf. Das gehört sich nicht. Im Unternehmen hat man zu sein, weil einen die Arbeit interessiert."
"Dieses Buch wird Ihnen helfen, sich des Unternehmens zu bedienen, in dem Sie beschäftigt sind, während bisher lediglich Sie dem Unternehmen dienten"
Also:
"Macht es mir nach, ihr kleinen Angestellten, Lohnabhängigen, Neosklaven, Verdammte des Tertiärsektors, Hilfskräfte des ökonomischen Prozesses, meine Brüder und Schwestern, die von abgestumpften und unterwürfigen Sub-Chefs herumkommandiert werden und gezwungen sind, sich die ganze Woche lang wie ein Kasper zu verkleiden und ihre Zeit mit nutzlosen Meetings und bescheuerten Seminaren zu vergeuden!"
"Der Name dieser Arbeitnehmerin des französischen Energiekonzerns EDF ist Corinne Maier, sie ist jetzt 41 Jahre alt und – wie viele andere Arbeitnehmer auch – total überqualifiziert.
Sie hat Politologie und Volkswirtschaft studiert, inzwischen auch eine Ausbildung als Psychoanalytikerin gemacht, ein paar kluge Bücher veröffentlicht (zum Beispiel über den Strukturalisten Lacan), aber leben konnte sie davon nicht, zumal nicht mit zwei Kindern."
"Ich arbeite nur als Teilzeitkraft bei der EDF und widme mich sonst den Dingen, die mich wirklich interessieren. Ich gehe also nur zum Geldverdienen ins Büro, was man dort natürlich auf keinen Fall sagen darf. Das gehört sich nicht. Im Unternehmen hat man zu sein, weil einen die Arbeit interessiert."
"Dieses Buch wird Ihnen helfen, sich des Unternehmens zu bedienen, in dem Sie beschäftigt sind, während bisher lediglich Sie dem Unternehmen dienten"
Also:
"Macht es mir nach, ihr kleinen Angestellten, Lohnabhängigen, Neosklaven, Verdammte des Tertiärsektors, Hilfskräfte des ökonomischen Prozesses, meine Brüder und Schwestern, die von abgestumpften und unterwürfigen Sub-Chefs herumkommandiert werden und gezwungen sind, sich die ganze Woche lang wie ein Kasper zu verkleiden und ihre Zeit mit nutzlosen Meetings und bescheuerten Seminaren zu vergeuden!"
Freitag, Februar 04, 2005
Ungekürzt
Kollege A: Ich muß mir einen neue Arbeitsplatzbeschreibung zulegen.
R: Warum? Will die Kundschaft immer, daß Du sie mit Deinem Chef verbindest?
A: Ja, die wollen immer die Mama sprechen. Vielleicht sollte ich einfach "Head of Administration" auf meine Visitenkarte drucken.
Kollege B: Oder "Direktor"?
Kollege A: Ich kenne Direktoren in Brüssel, die haben noch genau eine Person unter sich.
Kollege B: Wie wäre es mit "50% Head of Administration, 50% Manager"?
Kollege A: Und wenn mal wieder jemand schwanger wird, bin ich "40% Head of Administration, 40% Manager und 20% irgendwas". Das mache ich genau einmal, bevor es richtig Ärger gibt.
Kollege C: Ich verspreche, ich werde nicht schwanger.
Kollege B: Du brauchst auch keine Kinder, sondern ein neues Auto.
Kollege C: Ich wollte neulich schon das Fahrrad meiner Freundin verkaufen. Ich meinte, 300 Euro bekommen wir noch dafür. Wenn ich meine Freundin dazugeben vielleicht insgesamt 150.
Kollege B: Es gibt Möglichkeiten, da kann man sie jede Nacht für 150 Euro verkaufen.
(An dieser Stelle blende ich wegen Sexismus aus. Später trafen Kollege C und ich auf dem Heimweg tatsächlich noch seine Freundin. Kollege C stellte uns so vor: "Das ist meine Freundin, die die Kollege B vorhin verkaufen wollte." Ihr Fragezeichen über dem Kopf war sicher noch bis Paris sichtbar.)
R: Warum? Will die Kundschaft immer, daß Du sie mit Deinem Chef verbindest?
A: Ja, die wollen immer die Mama sprechen. Vielleicht sollte ich einfach "Head of Administration" auf meine Visitenkarte drucken.
Kollege B: Oder "Direktor"?
Kollege A: Ich kenne Direktoren in Brüssel, die haben noch genau eine Person unter sich.
Kollege B: Wie wäre es mit "50% Head of Administration, 50% Manager"?
Kollege A: Und wenn mal wieder jemand schwanger wird, bin ich "40% Head of Administration, 40% Manager und 20% irgendwas". Das mache ich genau einmal, bevor es richtig Ärger gibt.
Kollege C: Ich verspreche, ich werde nicht schwanger.
Kollege B: Du brauchst auch keine Kinder, sondern ein neues Auto.
Kollege C: Ich wollte neulich schon das Fahrrad meiner Freundin verkaufen. Ich meinte, 300 Euro bekommen wir noch dafür. Wenn ich meine Freundin dazugeben vielleicht insgesamt 150.
Kollege B: Es gibt Möglichkeiten, da kann man sie jede Nacht für 150 Euro verkaufen.
(An dieser Stelle blende ich wegen Sexismus aus. Später trafen Kollege C und ich auf dem Heimweg tatsächlich noch seine Freundin. Kollege C stellte uns so vor: "Das ist meine Freundin, die die Kollege B vorhin verkaufen wollte." Ihr Fragezeichen über dem Kopf war sicher noch bis Paris sichtbar.)
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