Mittwoch, November 18, 2020

17.11.2020 - William Turner & Arcade Fire

Gelesen

Vom Herrn Papa habe ich mir Angelika Khan-Leonhards "Aquarellmalerei im Stil von William Turner*" ausgeliehen. Wenn man die Grundlagen von Aquarellmalerei einigermaßen verstanden hat - ich werde den Wissenstand hoffentlich so gegen 2041 erreicht haben, ist das kompakte, informative Bändchen eine gute, praktische Hilfe, um den Meister zu verstehen und nachzuahmen. (Ohne Rumgeblödel: Das Buch hat ein gutes Niveau für fortgeschrittene Anfänger und darüber hinaus.)

Gepinselt 


Gehört

Vor 15 Jahren konnte ich mit Arcade Fire nichts anfangen, heute werden die Alben regelmäßig durch rotiert. Geschmäcker ändern sich.


Dienstag, November 17, 2020

16.11.2020 - Lewis Trondheim, Judith Holofernes, Lapinot, Beetlebum

Nachgedacht

Ich glaube ich jammere seit zwei Jahren, daß ich für nichts Zeit habe. (Ich glaube, Herr Kowski kann das sehr gut bestätigen.) Nach einer Woche Tagebuchbloggen muß ich feststellen, daß es doch eine Reihe von Dingen gibt, die ich "mal so nebenbei" sehen, lesen, hören kann. Und das ist ein sehr schönes Gefühl. Autosuggestion rules.

Angeschaut

Im Anschluß an die Art, aber herzlich-Folge von gestern, habe ich mir die "Durch die Nacht..."-Episode mit Judith Holofernes und dem Comicautoren Lewis Trondheim aus dem Jahr 2006 angeschaut. (Die ganze Sendereihe ist großartig. Es geht immer darum, daß sich zwei Prominente, die sich nicht kennen, einen Abend miteinander verbringen.)

Lewis Trondheim wurde vom Flix ja eher als eigenbrödlerisch und grummlig beschrieben. Mir war er von Anfang an sympathisch. Wahrscheinlich, weil eigenbrödlerisch und grummlig in Norddeutschland unter dem Begriff "herrlich normal" zusammengefaßt wird.

Der Beginn der Sendung hat etwas von erstem Date. Judith ist großer Lewis-Fan und entsprechend schüchtern. Lewis ist auch zurückhaltend und versucht die ganze Zeit Witze zu machen, die aber aufgrund von Sprachbarriere und Nervosität bei ihr nicht verfangen. Sehr süß, das anzusehen.

Der Mittelteil in dem sich Songwriterin und Autor über ihre Arbeitsweisen austauschen ist auch sehr interessant, wahrscheinlich auch, weil mich das Thema momentan eh sehr interessiert. (Darüber muß ich auch mal dringend bloggen.)

Gegen Ende der Sendung wird Lewis viiiiiiel lockerer, der konsumierte Wein tat wohl sein übriges.

Lustiger Fan Fact: Judith war bei der Aufzeichnung schwanger, was die Filmcrew nicht wußte und so war sie in Sachen Trampolin und Wein verständlicherweise zurückhaltender.

Vermißt 

Beim Schauen von "Durch die Nacht" habe ich festgestellt, daß ich "tägliche", unkommerzielle Cartoons aus dem Privatleben von Comiczeichnern, wie Lapinot , Beetlebum und Heldentage SEHR vermisse. Ich weiß, daß so etwas eine Menge Aufwand ist, aber mein Leben haben sie immer bereichert. Alle, die sie nicht kennen, kann ich ein "Binge-Reading" durch alle drei Seiten sehr empfehlen. 


Sonntag, November 15, 2020

15.11.2020 - Schmorgurken, Einfach mal luppen, Art aber herzlich

Gekocht

Heute mal die "klassische" Variante von Schmorgurken zubereitet, nachdem ich in den letzten Jahren im die vegetarische Version gekocht hatte. 

Gehört

Am Herd und beim Hausputz hatte ich Gelegenheit ein paar Podcasts "abzuarbeiten". 

Zuerst gab es "Einfach mal luppen" der Gebrüder Kroos aufs Ohr. Trotz der ganzen Werbung ist es schon unterhaltsam, was die beiden Jungs aus Greifswald so über den "Fußballzirkus" so auspacken. (Zumindest als kritischer "Fan".) Meistens sind die Unterschiede zwischen Otto Normal und Fußballstar ja nicht so groß, aber als Toni erzählte, daß er noch nie einen Geschirrspüler oder eine Waschmaschine gestartet hat, war das doch ein eher seltsamer Moment.

Danach hörte ich "Art aber herzlich", den Podcast der beiden Zeichner Flix und Marvin Clifford, den ich momentan sehr, sehr gerne höre. Ihre Einblicke in alle Aspekte ihres künstlerischen Schaffens, inkl. der finanziellen, sind immer wahnsinnig interessant. In der aktuellen Episode war Judith Holofernes zu Gast. Ich muß sagen, daß ich die ersten zwei Alben von "Wir sind Helden" sehr mochte. Die CDs danach, inklusive des Solozeugs von JH, waren mir dann aber zu "esoterisch". Wenn man einen Cocktail (Band) mag, heißt es nicht, daß man den puren Sirup (Solokünstler) trinken möchte. Allerdings war die Sendung so interessant, daß ich mir das "Gesamtwerk" von JH, inklusive ihres Podcasts "Salon Holofernes" vielleicht doch noch mal genauer anschauen werde.

Gepinselt