Donnerstag, November 19, 2020

18.11.2020 - Discgolf, Kinderbuch und andere Glücksmomente

Mein Mittwoch begann um 04:30 Uhr früh. Das kann ja was werden, dachte ich mir. Aber es wurde ein Tag voller positiver Überraschungen. Erst schickte mir die exLieblingskollegin ein Bild von ihrem Arbeitsplatz. Sie hatte eines meiner Aquarelle gerahmt und an die Wand gehängt. <3

Dann gab es nettes Gespräch mit den guten Freunden in Australien. Genau, dem Ort, wo Leute mit COVID in Hotelquarantäne geschickt werden und nicht die bekloppten 12% die öffentliche Meinung bestimmen. 

Gespielt
Nach der desaströsen Discgolfrunde von letzter Woche dachte ich mir: Neue Scheibe, neues Glück und schickte meinen neuen Mentor auf die Runde. Ich finde die Scheibe bedeutend "vorhersehbarer" als den von mir bisher genutzten Nuke OS. So dachte ich zumindest, bis ich das Ding auf einen Baum beförderte. Beim Rettungsversuch blieb dann auch noch mein pinker Meteor oben.



Nach erfolgreicher Bergung verlief die Runde weiterhin eher lala bis ich aus einer ziemlich kaputten Position, d.h. aus einem Busch heraus, mit einer Vorhand die Scheibe auf 15(?)m direkt in den Korb traf. Spätestens an diesem Punkt war der Tag gerettet. Das ist das Schöne am Discgolf: Ein einzig gelungener Wurf kann das Gesamtbefinden deutlich verbessern. 

Projekt #Kinderbuch
Am Nachmittag sprach ich zwei Stunden lang mit dem Illustrator des Kinderbuches. Ich glaube, das wird richtig toll. :)

Von der Sorte Tag nehme ich gern noch ein Paletten voll!



Mittwoch, November 18, 2020

17.11.2020 - William Turner & Arcade Fire

Gelesen

Vom Herrn Papa habe ich mir Angelika Khan-Leonhards "Aquarellmalerei im Stil von William Turner*" ausgeliehen. Wenn man die Grundlagen von Aquarellmalerei einigermaßen verstanden hat - ich werde den Wissenstand hoffentlich so gegen 2041 erreicht haben, ist das kompakte, informative Bändchen eine gute, praktische Hilfe, um den Meister zu verstehen und nachzuahmen. (Ohne Rumgeblödel: Das Buch hat ein gutes Niveau für fortgeschrittene Anfänger und darüber hinaus.)

Gepinselt 


Gehört

Vor 15 Jahren konnte ich mit Arcade Fire nichts anfangen, heute werden die Alben regelmäßig durch rotiert. Geschmäcker ändern sich.


Dienstag, November 17, 2020

16.11.2020 - Lewis Trondheim, Judith Holofernes, Lapinot, Beetlebum

Nachgedacht

Ich glaube ich jammere seit zwei Jahren, daß ich für nichts Zeit habe. (Ich glaube, Herr Kowski kann das sehr gut bestätigen.) Nach einer Woche Tagebuchbloggen muß ich feststellen, daß es doch eine Reihe von Dingen gibt, die ich "mal so nebenbei" sehen, lesen, hören kann. Und das ist ein sehr schönes Gefühl. Autosuggestion rules.

Angeschaut

Im Anschluß an die Art, aber herzlich-Folge von gestern, habe ich mir die "Durch die Nacht..."-Episode mit Judith Holofernes und dem Comicautoren Lewis Trondheim aus dem Jahr 2006 angeschaut. (Die ganze Sendereihe ist großartig. Es geht immer darum, daß sich zwei Prominente, die sich nicht kennen, einen Abend miteinander verbringen.)

Lewis Trondheim wurde vom Flix ja eher als eigenbrödlerisch und grummlig beschrieben. Mir war er von Anfang an sympathisch. Wahrscheinlich, weil eigenbrödlerisch und grummlig in Norddeutschland unter dem Begriff "herrlich normal" zusammengefaßt wird.

Der Beginn der Sendung hat etwas von erstem Date. Judith ist großer Lewis-Fan und entsprechend schüchtern. Lewis ist auch zurückhaltend und versucht die ganze Zeit Witze zu machen, die aber aufgrund von Sprachbarriere und Nervosität bei ihr nicht verfangen. Sehr süß, das anzusehen.

Der Mittelteil in dem sich Songwriterin und Autor über ihre Arbeitsweisen austauschen ist auch sehr interessant, wahrscheinlich auch, weil mich das Thema momentan eh sehr interessiert. (Darüber muß ich auch mal dringend bloggen.)

Gegen Ende der Sendung wird Lewis viiiiiiel lockerer, der konsumierte Wein tat wohl sein übriges.

Lustiger Fan Fact: Judith war bei der Aufzeichnung schwanger, was die Filmcrew nicht wußte und so war sie in Sachen Trampolin und Wein verständlicherweise zurückhaltender.

Vermißt 

Beim Schauen von "Durch die Nacht" habe ich festgestellt, daß ich "tägliche", unkommerzielle Cartoons aus dem Privatleben von Comiczeichnern, wie Lapinot , Beetlebum und Heldentage SEHR vermisse. Ich weiß, daß so etwas eine Menge Aufwand ist, aber mein Leben haben sie immer bereichert. Alle, die sie nicht kennen, kann ich ein "Binge-Reading" durch alle drei Seiten sehr empfehlen.