Mittwoch, November 25, 2020

24.11.2020 - Büroärger & Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde

Geärgert

Ein dienstliches Projekt, daß uns vor zwei Jahren aufgezwungen wurde und in das ich viel zu viel Zeit für Nichts investieren mußte, implodiert gerade. Und das so richtig. Und genau so, wie ich es 2018 vorher gesagt hatte. Aber es war für einige Personen im Management einfacher, die Augen zu verschließen und meine Warnungen als Paranoia oder Pessimismus abzutun. Oder einfach bis zum bitteren Ende an der eigenen Interpretation der Wirklichkeit festzuhalten, weil alles andere sehr unangenehm gewesen werden. Nun stehen wir vor einer sehr unangenehmen Situation, die nur auf höchster Ebene gelöst werden kann. Daß dies zu unserem Gunsten passiert, ist sehr unwahrscheinlich und würde voraussetzen, daß man die eigene Machtposition mal realistisch einschätzt und nicht ,wie stets in unserer Organisation, viel zu hoch. Das werden bzgl. dieses Vorgangs noch ein paar unangenehme Monate. 

Gelesen

Zu unserem Abendritual gehört das Lesen von Gute-Nacht-Geschichten. Das große Kind - mittlerweile schon 5 - folgt dabei schon seit einer ganzen Weile längeren Geschichten, was dazu führt, daß ich die Gelegenheit habe, Bücher, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr in der Hand hatte bzw. teilweise noch gar nicht kenne, erneut oder erstmalig vorzulesen. 

Abgeschlossen haben wir gerade James Krüss' "Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde*", ein wundersames Buch über eine ungewollte Seereise zu einer Inselgruppe mit sprechenden Tieren, ungewöhnlichen Bräuchen und aberwitzigen Transportmethoden. Auch 60 Jahre nach der Veröffentlichung funktioniert das Buch wunderbar. Nur die Gestaltung des Umschlags und die Illustrationen der aktuellen Ausgabe fallen weit hinter den Büchern aus den 1960er zurück.

Anschließend wollten wir mit der "Smaragdenstadt-Reihe" von Alexander Wolkow beginnen, aber das war dem Kind noch zu gruselig, also machen wir erstmal mit den "Geschichten aus dem Mumintal*" weiter. Tove Jansson geht immer, auch wenn die späteren Werke eher doch "Kinderbücher für Erwachsene" sind.. 



23.11.2020: Wordpress- und Hostingproblemen, Star Trek: Discovery, Yea & nay

Geärgert

Die Woche begann, wie eine Woche nicht beginnen sollte. Schon am frühen Morgen bekam ich die Nachricht, daß eine Webseite, die ich ehrenamtlich betreue, nicht mehr erreichbar ist.

Die Fehlermeldung war allerdings mal etwas Neues: "Too many redirects". Irgendeine Änderung beim Hoster oder in Wordpress oder einem Wordpressplugin führte dazu, daß das Weiterleitungskonstrukt, welches seit zwei Jahren problemlos funktionierte, plötzlich ausgehebelt wurde: SSL-Domain in Hosterpaket A leitete auf Wordpressinstallation in Hosterpaket B weiter. In der Wordpressinstallation war die Domain von Hostingpaket A hinterlegt.

Diese Konfiguration hatte sich bewährt und so verbrauchte ich jede freie Minute des Tages (und darüber hinaus), um dieses Setup wieder zum Laufen zu bekommen. Erfolglos. 

Nach viel zu vielen verpulverten Stunden (ich nehme an, es waren bestimmt 4 oder 5), beschloß ich mit der Domain von Hosterpaket A in Hosterpaket B umzuziehen. Der Vorgang kostet mich 10min und 20€. Wenn ich das früher gewußt hätte, wäre ich am Montagabend mit weniger Wut ins Bett gegangen.

Gesehen

Zur Erheiterung am Abend noch fix Folge 6 der 3. Staffel von Discovery geschaut (Achtung, Spoiler!).

Daumen hoch für...

  • das Setdesign auf dem Planeten, der dem Abwracken alter Raumschiffe dient,
  • den Fanservice (Cobraheadphaser, Cardassianer in der Sternenflotte und Andorianer)
  • endlich mal wieder mehr Screentime für Philippa Georgiou
  • Books Raumschiff (und natürlich Book himself)
  • den Umbau der Discovery (incl. "A" hinter der Registrierungsnummer, obwohl es verwundert, daß sie Sternenflotte den Namen und die Nummer so lange Zeit nicht mehr vergeben hat, zudem gibt es ein Kontinuitätsproblem mit den Short Treks)
Daumen runter für...
  • die in jeder Folge vorkommenden, fliegenden Dronen (Wirklich? In riesigen fliegenden Brotkästen liegt die Zukunft)
  • die weiterhin total unpassende Charakterdarstellung von Michael (P.S. Heißt die Serie Discovery oder Burnham?)
  • den extrem konstruiert wirkende Konflikt zwischen Saru und Michael

Gelernt

"Yea" und "Nay" kannte ich aus Abstimmungen, aber nicht die eigentliche Bedeutung dahinter:

While Modern English has a two-form system of yes and no for affirmatives and negatives, earlier forms of English had a four-form system, comprising the words yea, nay, yes, and no. Yes contradicts a negatively formulated question, No affirms it; Yea affirms a positively formulated question, Nay contradicts it.

Will they not go? — Yes, they will.
Will they not go? — No, they will not.
Will they go? — Yea, they will.
Will they go? — Nay, they will not.

Quelle: Wiki.




Montag, November 23, 2020

22.11.2020 - Rakott krumpli, Der Schicksalsgnom und Herr Kowski

Gekocht

Heute gab es das alte Szeklergericht "Rakott krumpli", was so viel wie "Schichtkartoffeln" bedeutet. Im Gegensatz zum Schwiegervater verzichten wir beim Zubereiten aber auf Würstchen und Speck. Die Kinder lieben "Rocket Krumpli", wie wir das schnelle, einfache Gericht spaßeshalber nennen, aber trotzdem. Und wir auch!

Gelesen

Mit viel Freude - und etwas mehr als einem Jahrzehnt Verzögerung - habe ich Bastian Baiers alias Lapinots und Robert Mühlichs "Der Schicksalsgnom*" gelesen. Fantasy ist nicht mein Genre und teilweise mußte ich mich an die Zeichnung (und noch viel mehr an die Kolorierung) gewöhnen, aber diese Heldenreise war eine sehr unterhaltsame: Charaktere, Storytelling, Humor und das unkonventionelle Ende überzeugten mich sehr. Dafür gibt es sehr gute 4 von 5 Tolkiens.  



Kommentiert

Ich konnte Herrn Kowski influencen: Ab jetzt berichtet er wöchentlich über seine.... Woche. Ich freue mich drauf. (Und ihr Leute, kommentiert kräftig!)

Gepinselt* 

*(Nachtrag des 3. Offiziers zum Computerlogbuch vom 21.11.2020)