Dienstag, August 03, 2021

Woche 29/2021 - Umzüge, Dankbarkeit, Joker

Es ist ja schön, ungleichmäßig über den Erdball verteilt, gute Freunde zu haben. Allerdings impliziert dieses "verteilt" auch, daß diese irgendwann mal "hier" waren und nun "dort" sind. In dieser Woche ist uns das wieder passiert: Eine gute Freundin zog 554km weit weg. So ein Abeschied wird auch mit den Jahren nicht leichter, v.a. wenn auch die Kinder den Umzug "echt doof" finden. :(

Gefreut

Ich habe mich sehr gefreut am Anfang dieser Woche so viele Bücher verpacken und verschicken zu können. Jeder Tweet, jede Rückmeldung, jeder Rezension bzgl. des kleinen Bändchens zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht. Das wird hoffentlich nie langweilig oder Routine. Danke, Euch allen!

Gesehen

Endlich mal "Joker" gesehen. Dazu nur eine Frage: "Wer braucht solche Filme?"

Gehört

Diese Woche habe ich fast durchgängig ziemlich schlecht geschlafen. Es wird wirklich Zeit für eine ganze Weile Urlaub. Wenigstens kann man jetzt nachts Olympia schauen. (Dieses Jahr habe ich kein MLB Abo, wenn die Red Sox so weitermachen, werde ich es bereuen.)

Samstag, Juli 24, 2021

Woche 28/2021 - Sebastian Fitzek, Discgolf, Lost in Space

Nicht gelesen

Also viele Leute haben ja Macken. Und man mag es kaum glauben, ich habe auch den einen oder anderen Dachschaden. Da würde man vielleicht nicht sofort drauf kommen, wenn man mich kennenlernt, sondern erst so nach drei, vier Sekunden. Eine dieser Marotten ist, daß ich Bücher zu Ende lesen muß, die ich angefangen habe. Es könnte ja sein, daß nur die ersten 730 Seiten meiner Lektüre doof sind und ich erst im Abschlußkapitel realisiere, daß es das Buch meines Lebens ist. Für Hörbücher machen ich daher auch keine Ausnahme. Eigentlich. 

In Ermanglung von Nachschub bei Audible entschied ich mir mal einen Besteseller von Sebastian Fitzek zu gönnen. Und weil ich nicht so auf Krimis und Thriller stehe, entschied ich mich für "Der erste letzte Tag". Die ersten Kapitel waren aber auch so harter Tobak: Ein absolut unintressantes Ausgangsszenario  (Typ beobachtet aus einem Flugzeug heraus, wie beim Verladen sein Koffer kaputt geht und versucht schlimmeres zu vermeiden), Charaktere voller Klischees (unfreundliche Berliner und pseudohippe, verzogene Veganer) und sehr, sehr müde Witze. 

Frei nach Michail Sostschenko möchte ich fragen: "Väterchen. Und so etwas liest man heute, ja?"

Wenigstens konnte ich mal die Rückgabefunktion bei Audible ausprobieren. Die funktionierte ganz wunderbar. Allerdings habe ich jetzt noch ein Audibleguthaben, das ich verbraten muss. 

Discgolf 

Im Süden der Stadt entsteht momentan eine zweite Discgolf-Anlage. Diese mußten wir natürlich ausprobieren. Ein sehr schöner Kurs. Aber intelligente Leute hätten diesen nicht in der größten Mittagshitze gespielt. Dementsprechend unterirdisch waren meine Ergebnisse. Wenigstens gibt es nun noch einen Grund mehr die Runde zu wiederholen. 

Angesehen

Viel Spaß habe ich momentan mit der zweiten Staffel von "Lost in Space" auf Netflix. Entspannte, aber unterhaltsame SciFi, die die Charaktere in den Vordergrund schiebt. Mein eigener Logikprozessor überhitze zwar in den letzten Folgen ein wenig, aber trotzdem freue ich mich auf die finale, dritte Staffel.





Mittwoch, Juli 21, 2021

Woche 27/2021 - Fußball, Zeitzeichen und Bambus

Geärgert 

Wir wie wissen, leidet der Profifußball an Kapitalismus im Endstadium. Nicht nur, daß man große Tuniere bei Freiheitsfeinde veranstaltet und die Spielpläne der Ligen zerhackstückelt, mittlerweile gibt es einzelne Spielübertragungen exklusiv bei einem bunten Blumenstrauß an Anbietern. Aber es geht noch absurden: Ähnliches passiert momentan mit den lizensierten Daten der Clubs. Unterschiedliche Anbieter werden Exklusivrechte für Clubnamen etc. besitzen. Die Seria A kann man also dann auf keinem System mehr "simulieren". Zu Anstoss-Zeiten gab es wenigstens Editoren. 

Gesehen

Apropos Fußball, ich habe die sehr interessante, aber auch deprimierende Doku "Trautmann" in der ARD-Mediathek über den ehemaligen Man City Torwart gesehen, der einst als Kriegsgefangener nach England kam.

Gehört

Weitaus freudiger ist da doch das gute alte Zeitzeichen bei dem ich zuletzt wieder länger hängenblieb, so etwa bei den tollen Folgen zu und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard und Regisseur Peter Podehl.

Gezeichnet