Der Urlaub nähert sich. Langsam. Unauffällig. Aber stetig. Das hoffe ich zumindest. Und damit ich wenigstens teilentspannt verreise, habe ich meinen Medienkonsum wieder etwas hoch- und das Arbeitspensum heruntergefahren.
Gesehen
Ich habe eine Schwäche für moderne Western. Ich würde gern meinen Farmaufenthalt anno 1995 in Idaho die Schuld geben, aber ich glaube, mein guilty pleasure besteht schon seitdem Kevin sich einen Wolf tanzte.
Windriver mit den mittlerweile zu MCU-Stars avancierten Schauspielern Elizabeth Olsen und Jeremy Renner stand schon jahreklang auf meiner Liste und war dann auch ganz nach meinem Geschmack: behäbiges Erzähltempo, viel weite Landschaft, ordentliche Tiefe bei den Figuren und kein überbordender Blutfluß. Es kein flimisches Meisterwerk entstanden, aber Genreliebhaber*innen werden den Film, wie ich, sicherlich mögen.
Ein Känguru wie du
Mit dem großen Kind (6) habe ich zufällig in der KIKA-Mediathek "Ein Känguru wie du" geschaut. Zeichnungen, Ausgangsszenario und Charaktere gefielen mir sehr, aber die im Laufe der Geschichte vorkommende Verwendung von abfälligen Worten gegenüber nicht-heterosexuellen Personen mochte ich gar nicht. Grundsätzlich bin ich kein Freund von Schimpfworten in Medien für Kindern. Obwohl ich also viele Elemente des Films mochte, würde ich ihn mir nicht noch einmal anschauen.
Flavia de Luce
Ich habe eine neue Freundin. Sie ist 11 Jahre alt, wohnt auf Buckshaw und heitßt Flavia de Luce. Claudia hat sie mir vorgestellt und ich könnte kaum dankbarer sein, den selbst als Krimiverneiner habe ich richtig Spaß an den Miss-Marple-artigen Abenteuern. Eine dicke Empfehlung!
Angehört




