Mittwoch, Mai 11, 2022

Woche 17/2022 - Batmanischer Dänemarkurlaub

Nun haben wir es tatsächlich geschafft. Im fünften Versuch seit Anfang 2020 ist es uns dann doch gelungen unseren Kurzurlaub in Dänemark anzutreten. Gerade mal 70km Luftline von "daheim" ist es im April im Ort, der zu 90% aus Ferienhäusern besteht, schön leer. Auf den Straßen, am Strand, im nahgelegenen Supermarkt und irgendwann auch in meinem Kopf. Wunderschön. Entspannung.
Daß uns diese Art von Kurzurlaub gut tut, hatten wir schon vor der Geburt des Lütten 2018 gemacht und sind daher sehr gerne hierher zurückgekehrt. Die Anreise konnte nicht stressfreier sein. Mit dem Autos sind wir auf die Fähre gerollt und nach Ankunft ging es dann noch mal 15km bis zu unserem Domizil nach Südfallster. Für das Haus hatten wir diesmal 100€ mehr ausgegeben, eine gute Investition, so fühlten sich alle sechs Reisenden aus drei Generationen sehr wohl. Vier Schlafzimmer, ein schöner großer, heller Wohnbereich mit Ofen und ein ordentliches Stück Rasen ums Haus reichte uns allen für ein paar entspannte Tage mit einem guten Buch.
Das war bei mir der dritte Teil von Flavia de Luce und obwohl ich immer noch kein Krimifan bin, habe ich viel Spaß an der wirklich großartig geschriebenen Reihe. 
Auch das Vereisen ins Lakritzwunderland (Ich sage nur "Lakrids Fudge" von Rema 1000!) ohne to-do-liste war für mich die richtige Entscheidung, denn - Scwhups! - war auch schnell die Inspiration zurück. Ein paar Seiten fürs neue Bucg mit Weltraumtier waren schnell geschrieben und auch den Zeichenstift nahm ich endlich wieder in die Hand. 


Gesehen 
Der neue Batmanfilm ist schon sehr dunkel. Selbst für einen Flattermannstreifen. Daran ist allerdings nicht schlimmes. Die Darsteller machen ihre Sache alle recht solide, aber so richtig mitfiebern tut man mit keinem der Charaktere und das Drehbuch war extrem uninspiriert. Nicht wirklich schlecht, aber schon reichlich kalter Kaffee, da muß bei der x-ten Neuverfilmung einfach mehr kommen. 

Gezeichnet

Sonntag, April 03, 2022

Woche 13/2022 - Plattenspieler, Tohuwabohu und Philip Ardagh

Es gibt Wochen die sind zäh wie Kaugummi und dann gibt es wieder welche, in die so viele Ereignisse passen, daß sie aus allen nähten platzt. So geschehen dieser Tage: Es gab ein äußerst positives Personalgespräch, seifenopertaugliche Entwicklungen am Arbeitsplatz, ein schönes Geburtstagsbowling mit dem Schwesterherz und Familie, kranke Kinder und Ehepartnerinnen und sicher noch viel mehr, das ich vor lauter Tohuwabohu zwischen Montag und Samstag vergessen habe.

Nachgedacht

Ich hätte gern einen Schallplattenspieler. Nein, ich hätte gern einen Schallplattenspieler, wie es ihn in meiner Vorstellung gibt. An einem ruhigen Platz in der Wohnung, wo man am Mittwochabend bedächtig eine seiner 30 Lieblingsplatten herauskramt, das Album liebevoll auflegt und von Anfang und Ende durchhört. Die Hindernisse im realen Leben für mich sind folgende Tatsachen: (1) Es gibt so einen ruhigen Ort im Hause nicht. (2) Ich habe gar keinen Stauraum und hätte damit Angst um Gerät und Alben. (3) Die Preise meiner Lieblingsplatten, z.B. für das Let it be - Naked Album sind einfach utopisch. (Zuletzt 189€ für gebrauchtes Vinyl.)

Ich glaube so gut, wie in meiner Vorstellung würde die Umsetzung des Gedanken eh nie werden.

Gelesen

Endlich habe ich mal Philip Ardaghs "Schlimmes Ende" fertig bekommen. Der Mann sprüht vor absurden Ideen. Unglaublich. Der Plot des Jugendbuches beschreibt man am besten als "Charles Dickens" auf Crack. Muß man mögen. Ich fande die Geschichte als solches etwas fade, aber die Umsetzung brillant.

Gehört


Donnerstag, März 17, 2022

Woche 10/2022 - Emilia und das Schmunzelmonster

Die letzten Wochen waren turbulent. Und unerfreulich. Aber das wissen wir ja alle. Zudem kann ich momentan über den Berg mit Arbeit nicht drüber schauen. Kein Wunder, daß es hier so still war. Aber umso länger die Schreibpose dauert, umso schwieriger ist es, wieder anzufangen. Daher besser heute als nie. (Und die fehlenden Wochen trage ich hoffentlich bald nach.)

Gesehen
Im Familienkreis haben wir "Elliot, das Schmunzelmonster" angesehen. Alle hatten ihre Freude, obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob der Film wirklich gut gealtert ist. 

Gelernt

  Gehört