So, da liegt 2023 nun vor mir, wie ein weißes Papier, das beschrieben werden möchte.
Beschreiben kann ich. Also so bis Seite fünf, dann wird es beschwerlicher, aber manchmal wird am Ende eine ganz gute Geschichte draus. Das hat schon ein paar Male geklappt und ich werde es auch in diesem Jahr wieder versuchen. Mit Schwung und Optimismus. Denn was bleibt uns anderes übrig?
Mit Optimismus und mehr Akzeptanz dafür, was realistisch möglich ist, möchte ich den nächsten Monaten begegnen. Gern 100 Worte am Tag kreativ an aktuellen und potentiellen Buchprojekten schreiben und vielleicht beim Vögelchen und Mammut etwas weniger über die eigentliche Befindlichkeit rummaulen.
Gelesen
Im neuen Jahr habe ich endlich die Lektüre von "Die Geschichte der Goscinnys" abgeschlossen. Es war sehr interessant so viel über die ersten Jahre des späteren Meistererzählers zu erfahren. Mir war zum Beispiel nicht bekannt, daß er sich auch langer als Zeichner ausprobierte bis er (vermeintlich) Begabteren das Feld überließ und sich v.a. Szenarien widmete. Catel's Ansatz die Geschichte von Vater und Tochter parallel zu erzählen, finde ich einen gelungenen Coup, allerdings bin ich nicht davon überzeugt, dass dies in Form einer Graphic Novel geschehen mußte. "Mehrwert" hatten die Illustrationen meist nur dort, wo Goscinnys eigene Bilder eingebunden wurden, auch so manchen Dialog war zu sehr auf reine Informationsvermittlung geschrieben. Trotzdem ein gutes Buch, um mehr über den viel zu früh verstorbenen Meister zu erfahren.
Gelernt
Bis zu dieser Woche war mir die Existenz des "God Mode" unter Windows 10/11 nicht bekannt. Dabei kann das ganz nützlich sein.
Gesehen
Ich habe den neuen Avatarfilm gesehen und ich hätte nicht gedacht, dass das Drehbuch noch dümmlich als bei Teil 1 sein könnte. Das ganze "edle Wilde"-Gedöns war doch schon im 19. Jahrhundert auserzählt. Der schrecklich altbackene und tausendmal schon genau so dargestellte Vater-Sohn-Konflikt war genauso "kreativ" wie der Tarzanverschnitt den ganzen Film total behämmerte Dinge tut. Alles vorhersehbar, überholt, klischeebehaftet, unnötig und im Handeln so glaubhaft, wie die Rahmenhandlung eines 90er Jahre Videospiels aus Gütersloh.
Aber die Seetiere waren toll animiert. (Auch wenn bei ihnen und der Handlung die Parallelen zu Walen und Co. einfach nur anstrengend waren.)
Gezeichnet



