Kaum aus Finnland zurückgekehrt, fuhr ich gleich nach Berlin weiter. Und wieder ging es (zumindest am Rande) um Trolle: Die re:publica stand an.
Irgendwie passte meine Lieblingskonferenz in den letzten Jahren nicht in den dienstlichen und/oder privaten Terminkalender, umso froher war ich, 2025 endlich mal „heimzukehren“.
Es hat sich in den letzten Jahren so einiges getan. Der Wunsch, die Veranstaltung in der Mitte der Öffentlichkeit zu verankern, ist wahr geworden. Davon zeugte nicht nur das enorme Medieninteresse, sondern auch die große Anzahl von Ministern, die kontinuierlich rhetorisch durch die Hallen stolperten. Allerdings hat das auch den Nebeneffekt, dass die rp mittlerweile auch eine Vielzahl von Teilnehmenden anzieht, die inhaltlich kaum etwas zur Veranstaltung beitragen können. Böse Menschen würden von Eventtourismus sprechen. Ich bin so ein böser Mensch. Allerdings auch ein positiv eingestellter: Und daher habe ich mich sehr über die zwischenmenschlichen Begegnungen gefreut. :) (Ihr wisst, wer ihr seid. Herzlichen Dank für die netten Gespräche.) Grundsätzlich bleibe ich aber dabei, dass man mittlerweile am absoluten Maximum ist, was Größe und Teilnehmendenzahl angeht.
Rein inhaltlich hatte ich zu diversen Sessions auch etwas zu sagen:
Und mein Schlüsselband hatte ich natürlich auch wieder daheim liegen lassen...
Man munkelt, der Minister sei eine Simulation, die nicht außerhalb der rp lauffähig ist...
Welchen Vortrag ich besonders empfehlen möchte? Vielleicht diesen, wegen seiner Allgemeingültigkeit und andauernden gesellschaftlichen Relevanz.



