In Sachen Post ist 2025/2026 einiges in Bewegung: Während in Dänemark der Briefversand komplett eingestellt wurde, gibt es seit dem Jahreswechsel in unserer Großstadt nach 150 Jahren tatsächlich keine Hauptpost mehr. Gut, für mich persönlich stellt das kein Problem dar: Es gibt in unserer Nähe fußläufig einige DHL-Shops, aber z.B. Briefmarken nur noch online zu bestellen, fühlt sich schon komisch an.
Ja, ich benutze auch Online-Frankierung (warum es das nicht für alle Briefformate gibt, bleibt mir ein Rätsel), aber wenn ich einen ganzen Stapel von Sendungen habe (z.B. Weihnachtspost oder Buchversand), dann bin ich schon froh, kleine bunte Aufkleber raufpappen zu dürfen, anstatt lange Codes zu schreiben.
Aber bei all meinem Gemeckere muss ich schon sagen: Es gibt da ein paar richtig schöne Motive im Versandshop der Post. Und ab 20 € bekommt man die Marken auch versandkostenfrei nach Hause. Das kann man schon mal machen.
Gelesen
Man mag meinen, dass es nicht gerade stimmungsaufhellend ist, nach den Coronajahren und während man noch die letzten Erkältungsviren im eigenen Körper bekämpft, einen Roman zu lesen, in dem es (auch) um eine Pandemie geht, aber „Der Wal und das Ende der Welt“* war wirklich kurzweilig, unterhaltsam und erbaulich. Ein Buch, das einem mit einem guten Gefühl im Bauch zurücklässt und etwas mit dem Universum versöhnt, ohne kitschig zu werden. Ich habe es sehr gern genossen. 4 1/2 von 5 Meeressäugern!
Gespielt
Von den brettspielverrückten Freunden aus Estland bekamen wir zu Weihnachten „La.m.a. ... nimm's lässig“* geschenkt, und ich muss sagen, dass es ein leichtverständliches, unterhaltsames und null frustrierendes Kartenspiel ist. Etwas, das man mal schnell zwischendurch mit jemandem spielen kann, der die Regeln noch nicht kennt. Ein bisschen wie Mau-Mau in tiefenentspannt.
Gehört
Was für ein Lied!



