Es ist also soweit: Die hängenden Mundwinkel werden die Republik regieren, nein nicht regieren, sie werden ihr vorhängen. Diese Dame, ich muss es ganz ehrlich sagen (das sagt diese Dame jetzt schon immer!), hat die Ausstrahlung einer Handtasche von Maggie Thatcher. Gut, ich habe sie nicht gewählt, da bin ich wie Frau Merkel ganz ehrlich, aber: Ich habe ein Einsehen in Notwendigkeit. Ja, Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Aber müssen sie tatsächlich so groß sein, dass man mit der Kanzlerin anfängt, mit so einer? Die Null, in Worten: 0, Zuversicht und Optimismus ausstrahlt, die alles Leid der rot-grünen Bürde ausstrahlt, aber nicht, wie man mit Bürden umgeht und sie - womöglich - los wird! Sorry, ich habe nichts gegen die große Koalition, überhaupt nichts, nur: Mit diesem Trauertropf fängt keine glückliche Zeit für dieses unserer Land an. So, und nun könnt ihr mich alle hauen!
Montag, Oktober 10, 2005
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6 Kommentare:
Es ist trotzdem arm ... tut mir leid für Deutschland - ein Kanzler sollte immer auch ein Leader sein ... sie hat weder Ausstrahlung noch eine Vision - sie hat nichts was Deutschland braucht ... bleibt und nur eines zu sagen: Armes Deutschland - Du bist Deutschland!
Ich finde, wir sollten Frau Merkel eine faire Chance geben, sich zu bewähren. Wenn jetzt die Möglichkeiten, die sich aus der derzeitigen Konstellation ergeben, genutzt werden, ist das nur gut für unser Land. Und das wird mit einer pragmatischen Naturwissenschaftlerin besser funktionieren als mit einem prolligen Hurra-Populisten. Ich verzichte gern auf eine schillernde Führergestalt, wenn die Maßnahmen und deren Umsetzung stimmen.
Irgendwie habe ich beim Anblick eine modifizierte Variante eines alten Stadiongesangs im Ohr: "Außer Münte könnt ihr alle geh'n! Außer Münte könnt ihr alle geh'n! ..." ;o(
Ich glaube, diese Frau kann genau das sein, was Deutschland braucht. Und mal ehrlich, die Optik sollte in der Politik nun wirklich keine Rolle spielen. Über dieses Stadium sind wir doch längst hinaus. Ich hoffe, dass D nun endlich die Chancen nutzt, die es hat und dass sich - allen Erwartungen und Unkenrufen zum Trotz - vielleicht doch etwas ändert. Zum Vorteil dieses wunderbaren Landes.
"Klartext
Ich persönlich meckere lieber über eine Frau Merkel, die seit Jahren konzept- und charakterlos durch die Gegend quakt, als über einen Herrn Schröder, der sich in einer TV-Sendung zugegebenermaßen nicht so richtig fein aufgeführt hat. Sich dafür aber getraut hat, mal dem Herrn Bush zu widersprechen. Und wenn mir jetzt einer mit dem Frauen-Argument kommt, dann werde ich wütend will ich eine Erklärung, die sich gewaschen hat. Ansonsten raus.
(Grade gesehen: Danke hierfür.)
Weg mit dem Blogcounter! Böses Ding! Spreeblick hat ihn nicht mehr! Und DonAlphonso weiß eh alles. Ich lass ihn drin. Weil ich eh nie in der blöden Liste war. Und weil ich nicht die Zahlen, die versteh ich eh nicht, sondern die Entwicklung sehen will. Da brauch ich ein paar Balken, ein bisschen Relation und keine technische Perfektheit. [A man with a watch knows what
time it is. A man with two watches is never sure. Segal's Law.]
Wenn es einen neuen gibt werden eh wieder alle schreien.
Ich bin auf Schokolade, übrigens. Drei KinderRiegel allein in den letzten zwei Stunden. Und das sind nur die KinderRiegel.
Sockometer: grau"
"Jetzt scheint es um Deutschland geschehen und eine neue Flutwelle der
Hoffnungslosigkeit und des Jammerns wird über die Kleinbloggersdorf
hereinbrechen. Erste Ausläufer der Tieftraurigen Welle wurden bereits bei
Verwaltet entdeckt.
Auch den Observer hat es erwischt, er ist bereits Fluchtbereit auf gepackten
Koffern beim Abgeben seines Ausweises entdeckt worden.
Also bitte Leute. Wir (ich nicht) haben nunmal so gewählt, jetzt müssen wir halt
mit den absehbaren Folgen leben. Und in 4 Jahren wählen wir neu. So funktioniert
Demokratie nunmal. Sollte sich die Regierung unter keine-Linie-Merkel als
so mieserabel erweisen wie befürchtet, dann kö�nnen alle SPD Wähler von sich behaupten :
"Ich hab's ja gleich gesagt."
Sollte es anders laufen, um so besser.
Ich blicke voller Optimismus in die Zukunft, die für mich schlaflose Nächte bereithält.
Und an denen kann weder Schrö�der noch Merkel was ändern."
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