Grad bei Wikipedia nachgeschlagen: "Manchmal wird im deutschen Sprachgebrauch auch Finnland zu Skandinavien gezählt. Skandinavien und Finnland werden allerdings korrekterweise unter dem Begriff Fennoskandinavien zusammengefasst."
Vielleicht sollten die lieben Wikimenschen den Text ändern in: "Manchmal wird im deutschen Sprachgebrauch FÄLSCHLICHERWEIsE auch Finnland zu Skandinavien gezählt."
Tatsache...R. bildet! Aber zugegeben, die Bezeichnung Skandiavien an Sprachfamilien festzumachen ist auch eine etwas eigenwillige Kategorisierung, vorallem wenn man die engen geschichtlichen Bande Finnlands und Schwedens betrachtet.
Zieht man geographische und historische Belange hinzu, wie DU es vorschlägst, müßte man Teile Russlands ebenfalls zu Skandinavien rechnen. Mal ganz davon abgesehen, daß Skandinavien in der Wissenschaftssprache ein unumstrittener Begriff ist, der Finnland nun mal nicht einschließt. Ich finde es immer interessant, daß in der Bevölkerung Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung immer viel stärker geglaubt wird als denen geisteswissenschaftlicher.
Das liegt daran, dass die Geisteswissenschaften in weiten Teilen der Bevölkerung (Elfenbeinturm Universität mal ausgenommen) nicht als echte Wissenschaft gelten. Sobald ich irgendwo meinen akademischen Titel Magister Artium (M.A.) nenne, für den ich echt hart gearbeitet habe werde ich schief angeschaut ("Der scheint's ja wohl nötig zu haben"). Aber jeder Dipl.-Ing. oder Dipl.-sonstwas genießt eine höhere Reputation und darf seinen Titel ohne Hohn nennen.
"Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist."
7 Kommentare:
Echt nicht?
Grad bei Wikipedia nachgeschlagen:
"Manchmal wird im deutschen Sprachgebrauch auch Finnland zu Skandinavien gezählt. Skandinavien und Finnland werden allerdings korrekterweise unter dem Begriff Fennoskandinavien zusammengefasst."
Vielleicht sollten die lieben Wikimenschen den Text ändern in: "Manchmal wird im deutschen Sprachgebrauch FÄLSCHLICHERWEIsE auch Finnland zu Skandinavien gezählt."
Tatsache...R. bildet! Aber zugegeben, die Bezeichnung Skandiavien an Sprachfamilien festzumachen ist auch eine etwas eigenwillige Kategorisierung, vorallem wenn man die engen geschichtlichen Bande Finnlands und Schwedens betrachtet.
Zieht man geographische und historische Belange hinzu, wie DU es vorschlägst, müßte man Teile Russlands ebenfalls zu Skandinavien rechnen. Mal ganz davon abgesehen, daß Skandinavien in der Wissenschaftssprache ein unumstrittener Begriff ist, der Finnland nun mal nicht einschließt. Ich finde es immer interessant, daß in der Bevölkerung Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung immer viel stärker geglaubt wird als denen geisteswissenschaftlicher.
Das liegt daran, dass die Geisteswissenschaften in weiten Teilen der Bevölkerung (Elfenbeinturm Universität mal ausgenommen) nicht als echte Wissenschaft gelten. Sobald ich irgendwo meinen akademischen Titel Magister Artium (M.A.) nenne, für den ich echt hart gearbeitet habe werde ich schief angeschaut ("Der scheint's ja wohl nötig zu haben"). Aber jeder Dipl.-Ing. oder Dipl.-sonstwas genießt eine höhere Reputation und darf seinen Titel ohne Hohn nennen.
Ich sehe da nur zwei Lösungen:
a. Wir sollten uns wieder mit "Herr Magister" anreden lassen. (Wie im Ösiland üblich) oder
b. Schnellstmöglich promovieren. ;o)
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