Donnerstag, Dezember 07, 2006
Ein belangloses Sommermärchen
Gestern abend habe ich dann auch die Zeit gefunden, das so hoch gelobte "Sommermärchen" anzusehen. Die Interviews - meist mit den "Jungspunden" Poldolski und Schweinsteiger - waren belanglos, der Ton teilweise miserabel und der Schnitt lies sowohl eine wirkliche Dramaturgie wie auch ein Gefühl für den zeitlichen Ablauf des Turniers missen. Und die Beschränkung auf die Microkosmos "Nationalmannschaft" wirkte fast surreal.
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7 Kommentare:
Ja, da kann ich nur zustimmen.
Man hätte meinen können, dass die Nationalmannschaft nur aus einer Handvoll Spieler bestand, angeführt von Lukas Podolski und Sebastian Schweinsteiger.
Leute wie z.B. Bernd Schneider oder Christoph Metzelder sah man - wenn überhaupt - nur als Quasi-Statisten durchs Bild huschen. So mancher Masseur war öfter zu sehen...
Außerdem wo war der Anspruch eines Dokumentarfilms, wenn nicht mal die Ergebnisse der Partieen (von Torschützen, Gegnern usw überhaupt einmal abgesehen) gezeigt wurden.
Auch meine bessere Hälfte merkte zur Mitte des "Films" an, dass jeder Amateur-Filmeschneider am heimischen PC Gleiches leisten kann.
Aber sehen Sie es mal so, Herr R.: Wenigstens haben wir uns den Eintritt fürs Kino gespart ;-)
Also normalerweise läuft der Fernseher auf Lautstärke 10. Bei einigen Interviews musste ich ihn auf 25 (!) hochfahren, um nur ansatzweise mein Lippenablesen unterstützen zu können.
Vielleicht bekommt man ja im Directors Cut ein alternatives Ende hin. ;)
@fallout boy
Kein Kinoentgeld, aber Rundfunkgebühren. :o(
@R:
Aber die fallen so und so an, egal ob jetzt ARD, ZDF & Konsorten geguckt werden oder nicht.
Meine Nutzung der Öffentlich Rechtlichen kann ich auch an zwei Händen abzählen, aber die Gebühren werden unabhängig davon festgesetzt.
That's just the way it is...
Ich hatte es nur so nebenbei geguckt. Deswegen dachte ich, ich hätte da die Momente, die es ausmachen nicht gesehen. Offensichtlich aber nicht.
Ich fand es nicht besonders spannend. Im Kino hätte ich mich vermutlich geärgert. Das beste waren noch die Ansprachen Klinsmanns.
Ein wenig mehr von den Spielen wäre auch ganz schön gewesen.
Und Filme, die die ÖR mitproduzieren sollte man am besten im Kino gar nicht mehr gucken. Die sind ja schneller im Fernsehen als auf DVD. Jedenfalls beim "Sommermärchen" und "Alles auf Zucker".
Na zum Glück war ich nicht der Einzige, der den Film nun nicht sooooo toll fand.
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