Sonntag, März 01, 2009

Wie im (falschen) Film

Statusbericht vom Herrn Kapitän, meinem Vater:
"(..) Wir sind wie geplant vorgestern Nachmittag (...) gut aus dem Gulf von Aden wieder heraus. Uns betraf es nicht, aber es gab wieder ein paar versuchte Ueberfaelle. Ein chinesische Frachter direkt hinter uns wurde beschossen, konnte sich aber durch mehrere Ausweichmanoever die Piraten vom Leibe halten bis nach kurzer Zeit die Navy in Sicht kam. Da gab die Bande auf.

Eigentlich waren wir deren erstes Ziel (...). Wir waren zwar nur einen Knoten schneller als der Chinese, dass hat aber gereicht um das Motorboot [R.: der Piraten] so heftig stampfen zu lassen, dass die Gangster den Versuch abbrachen laengseits zu kommen.

In der westbound lane des Transitkorridors gab es auch einen Versuch, der allerdings gleichfalls scheiterte.

Spitze war, so bekamen wir via VHF mit, dass eines von diesen mysterioesen „Mutterschiffen“ sich mit mehreren Booten offensichtlich direkt im bewachten Korridor platziert hatte.

Da haben sich dann die Koalitionsstreitkraefte drum gekuemmert. – Wahrscheinlich bekommen sie ein Knoellchen und muessen ihre Waffen abliefern bevor man sie nach hause zu Muttern schickt(...)."

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich hab ja ein bißchen Angst um den Herrn Papa, den Kapitän.

r. hat gesagt…

Das geht mir ähnlich, aber glücklicherweise schlägt mich beim Verdrängen so schnell niemand.