Geärgert
Die Woche begann, wie eine Woche nicht beginnen sollte. Schon am frühen Morgen bekam ich die Nachricht, daß eine Webseite, die ich ehrenamtlich betreue, nicht mehr erreichbar ist.
Die Fehlermeldung war allerdings mal etwas Neues: "Too many redirects". Irgendeine Änderung beim Hoster oder in Wordpress oder einem Wordpressplugin führte dazu, daß das Weiterleitungskonstrukt, welches seit zwei Jahren problemlos funktionierte, plötzlich ausgehebelt wurde: SSL-Domain in Hosterpaket A leitete auf Wordpressinstallation in Hosterpaket B weiter. In der Wordpressinstallation war die Domain von Hostingpaket A hinterlegt.
Diese Konfiguration hatte sich bewährt und so verbrauchte ich jede freie Minute des Tages (und darüber hinaus), um dieses Setup wieder zum Laufen zu bekommen. Erfolglos.
Nach viel zu vielen verpulverten Stunden (ich nehme an, es waren bestimmt 4 oder 5), beschloß ich mit der Domain von Hosterpaket A in Hosterpaket B umzuziehen. Der Vorgang kostet mich 10min und 20€. Wenn ich das früher gewußt hätte, wäre ich am Montagabend mit weniger Wut ins Bett gegangen.
Gesehen
Zur Erheiterung am Abend noch fix Folge 6 der 3. Staffel von Discovery geschaut (Achtung, Spoiler!).
Daumen hoch für...
- das Setdesign auf dem Planeten, der dem Abwracken alter Raumschiffe dient,
- den Fanservice (Cobraheadphaser, Cardassianer in der Sternenflotte und Andorianer)
- endlich mal wieder mehr Screentime für Philippa Georgiou
- Books Raumschiff (und natürlich Book himself)
- den Umbau der Discovery (incl. "A" hinter der Registrierungsnummer, obwohl es verwundert, daß sie Sternenflotte den Namen und die Nummer so lange Zeit nicht mehr vergeben hat, zudem gibt es ein Kontinuitätsproblem mit den Short Treks)
- die in jeder Folge vorkommenden, fliegenden Dronen (Wirklich? In riesigen fliegenden Brotkästen liegt die Zukunft)
- die weiterhin total unpassende Charakterdarstellung von Michael (P.S. Heißt die Serie Discovery oder Burnham?)
- den extrem konstruiert wirkende Konflikt zwischen Saru und Michael
Gelernt
"Yea" und "Nay" kannte ich aus Abstimmungen, aber nicht die eigentliche Bedeutung dahinter:
While Modern English has a two-form system of yes and no for affirmatives and negatives, earlier forms of English had a four-form system, comprising the words yea, nay, yes, and no. Yes contradicts a negatively formulated question, No affirms it; Yea affirms a positively formulated question, Nay contradicts it.
- Will they not go? — Yes, they will.
- Will they not go? — No, they will not.
- Will they go? — Yea, they will.
- Will they go? — Nay, they will not.
Quelle: Wiki.




3 Kommentare:
Dann ist "yes" eigentlich "doch"? Verrückt! Wusste ich auch noch nicht. Bei Dir lernt man was! ;-)
Zu DISCO: Die selbstdichtenden Schaftbolzen waren mein Lieblings-Fanservice in der Folge. Das mit dem "A" ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen - und es stört mich tatsächlich ein wenig, da der Refit eines Raumschiffs in der Vergangenheit eigentlich seine Nummer behalten hat. Galt zumindest für die erste Film-Enterprise. Die "A" war ja erst die "neue" Enterprise, die sie am Ende von Film Vier kriegen.
Andererseits: Das ist ein Beispiel, wir sind 900 Jahre später - und bei der Defiant haben sie es ja sogar ganz anders gemacht und dem umbenannten Neubau das "A" verweigert.
Die Drohnen und Roboter finde ich im Prinzip ganz nett - man fragt sich nur, wo die alle in der Kirk- und TNG-Ära abgeblieben sind ...
Bei Micheal finde ich, dass sich gerade die Möglichkeit andeutet, dass sie die Kurve langsam kriegen. Als IO funktioniert sie nicht, wenn die Autoren sie nicht in diese Rolle einpassen wollen. Wenn sie ein freies Radikal bleiben soll, funktioniert es so mit etwas Spannung vielleicht ein wenig besser.
Mal abwarten ...
Ich stimme Dir fast überall zu. Die Idee, Michael endlich durchgehend als "freies Radikal" einzusetzen, auch gerne außerhalb der Crew, sollte wirklich zielstrebig nachgegangen werden. (Und nicht nur, weil alles andere nervt und total unlogisch ist. Sondern damit Sonequa endlich mal den Charakter darstellen kann, den sie verdient. Und nicht so ein emotional gestörten Vulkanierabklatsch.)
Das war halt die Grundidee dieser Figur seit Folge 1: Sie ist glühende Anhängerin der Idee der Föderation - bricht aber radikal alle Sternenflottenvorschriften, wenn sie meint, dass es "das Richtige" sei. Daraus eine Figur zu machen, die sich dauerhaft in eine Crew einfügt, ist ... nun ... herausfordernd.
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