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Samstag, Juli 24, 2021

Woche 28/2021 - Sebastian Fitzek, Discgolf, Lost in Space

Nicht gelesen

Also viele Leute haben ja Macken. Und man mag es kaum glauben, ich habe auch den einen oder anderen Dachschaden. Da würde man vielleicht nicht sofort drauf kommen, wenn man mich kennenlernt, sondern erst so nach drei, vier Sekunden. Eine dieser Marotten ist, daß ich Bücher zu Ende lesen muß, die ich angefangen habe. Es könnte ja sein, daß nur die ersten 730 Seiten meiner Lektüre doof sind und ich erst im Abschlußkapitel realisiere, daß es das Buch meines Lebens ist. Für Hörbücher machen ich daher auch keine Ausnahme. Eigentlich. 

In Ermanglung von Nachschub bei Audible entschied ich mir mal einen Besteseller von Sebastian Fitzek zu gönnen. Und weil ich nicht so auf Krimis und Thriller stehe, entschied ich mich für "Der erste letzte Tag". Die ersten Kapitel waren aber auch so harter Tobak: Ein absolut unintressantes Ausgangsszenario  (Typ beobachtet aus einem Flugzeug heraus, wie beim Verladen sein Koffer kaputt geht und versucht schlimmeres zu vermeiden), Charaktere voller Klischees (unfreundliche Berliner und pseudohippe, verzogene Veganer) und sehr, sehr müde Witze. 

Frei nach Michail Sostschenko möchte ich fragen: "Väterchen. Und so etwas liest man heute, ja?"

Wenigstens konnte ich mal die Rückgabefunktion bei Audible ausprobieren. Die funktionierte ganz wunderbar. Allerdings habe ich jetzt noch ein Audibleguthaben, das ich verbraten muss. 

Discgolf 

Im Süden der Stadt entsteht momentan eine zweite Discgolf-Anlage. Diese mußten wir natürlich ausprobieren. Ein sehr schöner Kurs. Aber intelligente Leute hätten diesen nicht in der größten Mittagshitze gespielt. Dementsprechend unterirdisch waren meine Ergebnisse. Wenigstens gibt es nun noch einen Grund mehr die Runde zu wiederholen. 

Angesehen

Viel Spaß habe ich momentan mit der zweiten Staffel von "Lost in Space" auf Netflix. Entspannte, aber unterhaltsame SciFi, die die Charaktere in den Vordergrund schiebt. Mein eigener Logikprozessor überhitze zwar in den letzten Folgen ein wenig, aber trotzdem freue ich mich auf die finale, dritte Staffel.





Mittwoch, März 17, 2021

Woche 10/2021 - Probeabos, Wallace the Brave, Sportfamilie Kroos und Discgolf

Jippi. Noch so eine Arbeitswoche bei der man nicht wusste, wo vorne und hinten ist. Aber ab jetzt soll es wieder besser werden. Theoretisch.

Geärgert
Ich brauchte aus Gründen kurzfristig ein Probeabo für eine große deutsche Tageszeitung. Die Bestellung dauerte 30 Sekunden. Die Kündigung kostet mich einige graue Haare und einen Tag. Wie kann man Kunden so hassen? (Übrigens ist auch die Aboverwaltung im business account von paypal eine einzige Pest.)

Gelesen
Zum Valentinstag bekam ich den zweiten Band von "Wallace the Brave" geschenkt. Die Zeichnungen, die Charaktere, der Humor! Auch dieses Buch von Will Henry ist eine wahre Freude und ein Lichtblick in eher trüben Zeiten. Eine absolute Leseempfehlung*!

Gesehen
Eher durch Zufall bin ich auf die Doku "Kroos - Eine Familie und der Fußball" gestossen. Sehr interessant und sehr berührend, v.a. wenn man sieht, wie sehr das Vater-Sohn-Verhältnis zwischen Roland und Toni unter dem Fussball gelitten hat. Davor bewahrt einem auch der "Superstarstatus" nicht. "Unter jedem Dach ein Ach.", sagt ein guter Freund immer. 

Gespielt
Endlich haben wir die erste, komplette Discgolfrunde des Jahres gespielt. Eine Technikumstellung brachte mir nicht nur die bisher beste Runde ein, sondern auch ein Muskelkater an anderen Stellen als üblich.

Gezeichnet


Donnerstag, Dezember 31, 2020

Jahresabschlußgedanken #bestof2020

Endlich hat 2020 ausgeblubbert.  Auch wenn wir alle gut durchs alte Jahr gekommen sind, hoffen wir das das kommende entspannter, aber hoffentlich genau so gesund für Familie und Freunde abläuft.

Gestresst haben uns - wie die meisten anderen Eltern auch - die Frühlungsmonate an denen wir von früh bis spät mit Kinderbetreuungshomeoffice beschäftigt waren. Unser sonst nicht so flexibler Arbeitgeber war aber dabei eine große Hilfe.

Nicht vermißt habe ich die Dienstreisen in den vergangenen 12 Monaten. Nur im Februar war ich kurz in Riga ansonsten gab es jede Menge Videokonferenzen. Obwohl ich so wenig unterwegs war, wie seit Studienzeiten nicht mehr, habe ich die Reiserei - bis auf ein paar soziale Kontakte zu Kollegen im Ausland - nicht vermißt. Anders sieht es mit den Urlaubsreisen aus. Die ständige Umbucherei von Flüge und Ferienhäuser war nervig und bisweilen teuer. Während alles meist verschiebbar ist, war ich traurig, nicht mit der Lieblingsnichte nach Liverpool reisen zu können, etwas was wir hoffentlich bald nachholen können. Und am Belastendsten war es für meine Frau und die Kinder die Schwiegerfamilie nur selten und restriktiv sehen zu können, das ist halt das doofe in so einer Situation, wenn die drei Geschwister in drei verschiedenen Ländern wohnen. 

Zur Aufheiterung (und als gemeinsames Coronahobby) entdeckten wir Discgolf als neue Passion, welche wir mit einer guten Freundin teilen. Dies waren wahrscheinlich jeweils die schönsten, "kinderfreien" Stunden des Jahres. Ansonsten haben wir alle Freunde zu wenig gesehen, etwas was alle Vernünftigen in der Leserschaft sicherlich nachvollziehen können.

Ansonsten habe ich in der Freizeit überraschend viel gezeichnet und gemalt, eine neue Angewohnheit, die sich hoffentlich hält. Auch der Podcast macht weiterhin viel Spaß und ich hoffe wir produzieren noch viele, viele Sendungen. Absolutes Highlight war aber die Fertigstellung des Textes für das Kinderbuch, mein absolutes Herzensprojekt. (Alle Freund*innen und Unterstützer*innen sei herzlich gedankt!) Ich bin auch sehr froh, all meinen Mut zusammengenommen zu haben, um den Illustratoren meiner Träume um Mithilfe zu bitten. Seine Interpretation meiner "Welten" zaubert immer ein Lächeln auf mein Gesicht. Irgendwann im Frühjahr wird man dann hoffentlich das Endergebnis in den Händen bzw. über den Buchhandel erwerben können. 

Sehr zufrieden war ich mit meinem Schreibpensum, v.a. die zuletzt (fast) tägliche Logbucheinträgen schlugen sich positiv in der Statistik wieder. In Sachen Lego habe ich wenigstens einen schönen, längeren Artikel veröffentlicht, aber das Elternblog ist wohl ein gescheitertes Experiment. :( Auch den Shownotesblog hätte ich (trotz hoher Nutzungszahlen) schon fast über die Klippe geschupst, weil mir die Zeit fehlte, allerdings habe ich eine fleißige Mitstreiterin gefunden, die mir sehr ausgeholfen hat. So darf das gerne weitergehen.


Gelesen habe ich auch in diesem Jahr v.a. Kinderliteratur. Highlights waren das Ende der Hilda-Reihe*, die deutsche Lorax-Ausgabe* (die ich antiquarischer erwerben konnte und zwar nicht zu den Mondpreisen, die Amazon und Rebuy aufrufen) und Unter dem Himmel Ostberlins*, ein Buch, das ich zunächst enttäuscht weglegte, bevor ich beim zweiten Lesen richtigen Spaß hatte. Eine absolute Nullnummer war Jan Böhmermanns Bestseller. Absolut verzichtbar, aber sicherlich eine gute Einnahmequelle für Verlag und Autor. 

Wie in den letzten Jahren auch, hatte ich wenig Zeit für Fernsehen und Streamingdienste. Aber ein bißchen wurde dann doch geschaut. In Sachen Serien hatte ich (nach kurzer Eingewöhnung) mit "Star Trek: Lower Decks" am meisten Spaß. Laut Letterboxd habe ich 2020 zudem ganze sieben (in Zahlen: 7) Filme gesehen. Ganz klarer Favorit war dabei "The half of it". (Und deswegen braucht man gute Freunde, damit die einem so etwas empfehlen, was man sich sonst wohl nie angeschaut hätte.) Ja, ich habe eine Schwäche für Coming-of-Age und Menschen in Krisen allgemein.

Gespielt habe ich zuletzt vor allem "Battle of Polytopia" unter iOS. Langsam ist meine Highscorejagd allerdings ausgereizt und ich brauche etwas neues. Vielleicht werde ich 2021 mal wieder etwas am Rechner daddeln, auch wenn mein Yoga dafür überhaupt nicht ausgelegt ist. (Aber ich mag ja auch Klassiker.) Die estnischen Freunde entführten mich zudem mehrmals zu Boardgamearena, wo ich v.a. The King's Guild (leider noch gar nicht in D erschienen), Targi* und Kingdomino* mochte.

Kernfamilientechnisch lief soweit auch alles rund. Ein möglicher Umzug fand dann glücklicherweise doch nicht statt, weil uns die Wohnung nicht 100% zusagte, trotz idealer Lager und einen Preis, für den Münchner*innen töten würden. Auch eine mögliche, vorzeitige Einschulung des großen Kindes ist vom Tisch, was für uns v.a. Stresseinsparung bedeutet.

Ganz ehrlich, so schlecht war 2020 (bis auf die psychische Belastung) für uns nicht. Trotzdem wünsche ich uns allen ein gähnend langweiliges und gesundes 2021. Wir hätten es uns verdient.

>>> siehe auch 20192018


Freitag, November 27, 2020

27.11.2020 - Reparaturen & Discgolf

Repariert

Seit wir Kinder haben, repariere ich nur noch. Heute habe ich

  • einen Teddybärenarm angenäht,
  • einen Hirschgeweihaarreif geflickt,
  • einen Henkel an eine Tasse geklebt,
  • ein Teeei mit einer Wasserpumpenzange geöffnet. (Denn mit der Hand ging da gar nichts mehr.)

Gespielt

Ich hatte mir für die heutige Discgolfrunde vorgenommen, mal nicht wild rumzuprobieren, sondern mal zu schauen, was mit ganz konservativen Würfen drin ist. Was war drin? Mein zweitbestes Ergebnis bisher.  Darauf kann man aufbauen. (Ich glaube, daß es ein klassischer Anfängerfehler ist, an vielen Stellschrauben gleichzeitig zu drehen, so daß man am Ende gar nicht mehr weiß, was man wie gemacht hat.) 
Ach, und bestes Wetter war auch noch.



Donnerstag, November 19, 2020

18.11.2020 - Discgolf, Kinderbuch und andere Glücksmomente

Mein Mittwoch begann um 04:30 Uhr früh. Das kann ja was werden, dachte ich mir. Aber es wurde ein Tag voller positiver Überraschungen. Erst schickte mir die exLieblingskollegin ein Bild von ihrem Arbeitsplatz. Sie hatte eines meiner Aquarelle gerahmt und an die Wand gehängt. <3

Dann gab es nettes Gespräch mit den guten Freunden in Australien. Genau, dem Ort, wo Leute mit COVID in Hotelquarantäne geschickt werden und nicht die bekloppten 12% die öffentliche Meinung bestimmen. 

Gespielt
Nach der desaströsen Discgolfrunde von letzter Woche dachte ich mir: Neue Scheibe, neues Glück und schickte meinen neuen Mentor auf die Runde. Ich finde die Scheibe bedeutend "vorhersehbarer" als den von mir bisher genutzten Nuke OS. So dachte ich zumindest, bis ich das Ding auf einen Baum beförderte. Beim Rettungsversuch blieb dann auch noch mein pinker Meteor oben.



Nach erfolgreicher Bergung verlief die Runde weiterhin eher lala bis ich aus einer ziemlich kaputten Position, d.h. aus einem Busch heraus, mit einer Vorhand die Scheibe auf 15(?)m direkt in den Korb traf. Spätestens an diesem Punkt war der Tag gerettet. Das ist das Schöne am Discgolf: Ein einzig gelungener Wurf kann das Gesamtbefinden deutlich verbessern. 

Projekt #Kinderbuch
Am Nachmittag sprach ich zwei Stunden lang mit dem Illustrator des Kinderbuches. Ich glaube, das wird richtig toll. :)

Von der Sorte Tag nehme ich gern noch ein Paletten voll!



Freitag, November 13, 2020

13.11.2020 - Discgolf, Bo Bendixen & Discovery

Gespielt
Heute meine bisher schlechteste Discgolfrunde beendet und dabei beinahe noch einen Opa mit einer Scheibe am Kopf getroffen. Spaß ist was anderes.Wenigstens die Gesellschaft hat gestimmt.

Eingekauft
Bei unserem letzten Besuch im Naturkundemuseum in Berlin im Sommer hatten wir vier tolle Becher von Bo Bendixen erstanden. Da diese inzwischen heiß geliebt werden, haben wir vier weitere im Onlineshop bestellt. Ich liebe das Design und umweltfreundlich, da größtenteils aus Bambus und Mais, sind die Dinger auch noch.


Ausprobiert
Das Bild oben habe ich mit der kostenlose Version der iOS-App Photoroom "freigestellt". Scheint ganz vernünftig zu funktionieren. Ich werde das mal weiter beobachten. V.a. für meine Legoseite könnte das ganz nützlich sein.

Angeschaut
Die Folge 5 der 3. Staffel von Discovery war dann mal wieder sehr mittelmäßig: Konflikte und Spannung war an den Haaren herbeigezogene und SuperMichael mußte mal wieder den Tag retten, obwohl sich andere Charaktere viel mehr angeboten hätten. Selbst der gute Saru geht mir mittlerweile manchmal auf den Keks. Die spannenden Figuren sind in der Serie eigentlich ganz andere. Nach drei Staffeln wird es Zeit ihnen mal ein bißchen mehr Raum zu geben. 
Zudem beschleicht mich auch etwas das Gefühl, daß der Zeitsprung von Staffel 2 auf 3 doch etwas zu groß war. Ich würde mir auch nicht gleich von einer Crew helfen lassen, die ihren Dienst vor 1000 Jahren antrat. 
Ach, Discovery, es ist schon schwierig mit uns beiden.

Dienstag, November 10, 2020

10. November 2020: USA, Discgolf, Flick Fleck & #KaufmehrKunst

Nachgedacht

Kaum ist die Orange abgewählt, erhöht sich bei mir deutlich die Lust wieder mal in die USA zu reisen. Das letzte Mal ist nun schon zehn Jahre her. Eigentlich wollten wir dort 2014 unsere Flitterwochen verbringen. Es sollte mit dem California Zephyr von Chicago nach San Francisco gehen. Leider hatte der doofe Arbeitgeber etwas entgegen. Aber mit dem (Nacht-)Zug von Kronstadt über Budapest und Prag nach Berlin hatte auch was, v.a. weil wir mit den Freunden unterwegs waren, die immer die beste Reisebegleitung sind. Jetzt, wo die Kinder größer werden, wird das Szenario von einem romantischen Wochenende in NYC jedenfalls wieder realistischer.

Gespielt

In der Mittagspause gab es eine halbe Runde Discgolf. Während unsere Freundin in den letzten Wochen extreme Fortschritte gemacht hat und uns mittlerweile drastisch an die Wand spiel, ging bei mir heute gar nichts. Zumindest waren wir an der frischen Luft. Wenigstens bleibt mir mein erster Birdie von letzter Woche.

Abends spielten wir mit der 5jährigen Flick Fleck*, eine puzzelartiges Brettspiel, dass ich zu 100% für Kinder in dem Alter empfehlen kann. (Man kann es aber auch allein und als Erwachsener spielen, wenn man gerade etwas Zen braucht.)



Eingekauft

Traditionell besorge ich so >95% der Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie. Einfach, weil es mir unendlich Spaß macht zu wichteln, während meine Liebste dadurch einfach nur gestresst werden würde. Heute habe ich bei zwei Künstlern eingekauft. Ich sage ja immer "Kauft mehr Kunst!", das gilt 2020 sicherlich noch mehr als in anderen Jahren. Also: Macht es mir nach!