Die Software MediathekView ist gefühlt seit Bismarckszeiten kein Geheimtipp mehr. Mit ihr kann man fix und sorglos Inhalte aus den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Anstalten herunterladen.
Was zumindest mir neu war, daß es auch ohne Installation geht. Nämlich mit Hilde der Webseite Mediathekviewweb.
Ganz viel Liebe für das Tool und die dazugehörende Webseite!
Donnerstag, März 08, 2018
Donnerstag, Februar 08, 2018
Mein Herz, ein Ort an dem die olympische Flamme lodert
Als jemand, der in den letzten Tagen der 1970er Jahre geboren wurde, sehe ich mich nicht unbedingt als DDR-Kind. Ich glaube, daß mich die Nachwendejahre mit seiner - teils chaotischen - Transition vielmehr geprägt haben als die zehn Jahre meiner jüngsten Kindheit.
Es gibt da gewiss Ausnahmen, so weiß ich natürlich noch was Knusperflocken, Schlangestehen oder Pioniernachmittage sind. Und alle zwei Jahre kommt so eine Vorfreude in mir hoch: Die olympischen Spiele stehen vor der Tür!
Ja, ich gebe es zu: Mein Herz ist ein Ort, in dem die olympische Flamme lodert. Die Jugend der Welt kommt an einem Platz zusammen, zelebrieren Völkerfreundschaft, erweitern ihren Horizont und messen sich in fairen Wettkämpfen. Welch' schöner Traum! Ein Traum, den man bisher weder Sponsoren mit ihrer dümmlichen Werbung, noch Dopingvergehen, politischen Irrungen und Wirrungen oder auch fehlender Nachhaltigkeitskonzepte madig machen konnten.
Das erste sportliche Großereignis, daß ich bewußte wahrnahm und heute auch noch erinnere, waren die Spiele von Calgary 1988: Matti Nykänen, Wolfgang Hoppe, Bogdan Musiol und Jens Müller hießen meine Helden. Als 8jährigen schrieb ich jeden Tag den Medaillenspiegel in ein kleines Buch mit hartem, blauem Einband.
Und so sitze ich seitdem bei allen Spielen, ob Sommer, ob Winter vor dem Fernseher. Und freue mich auf Momente wie, die Siege von Bjørn Dæhlie...
... die Wiederauferstehung von Hermann Maier...
... die Tränen von Gunda Niemann....
... und zwischendurch vielleicht der eine oder andere musikalische Beitrag, den man sich sonst nicht anhören würde:
Halten Sie mich verrückt, aber ich freue mich verrückt auf die nächsten zwei Wochen und schaue schon mal sehnsüchtig auf das Autogramm von Oskars Melbardis und seiner Crew an meiner Pinwand.
Es gibt da gewiss Ausnahmen, so weiß ich natürlich noch was Knusperflocken, Schlangestehen oder Pioniernachmittage sind. Und alle zwei Jahre kommt so eine Vorfreude in mir hoch: Die olympischen Spiele stehen vor der Tür!
Ja, ich gebe es zu: Mein Herz ist ein Ort, in dem die olympische Flamme lodert. Die Jugend der Welt kommt an einem Platz zusammen, zelebrieren Völkerfreundschaft, erweitern ihren Horizont und messen sich in fairen Wettkämpfen. Welch' schöner Traum! Ein Traum, den man bisher weder Sponsoren mit ihrer dümmlichen Werbung, noch Dopingvergehen, politischen Irrungen und Wirrungen oder auch fehlender Nachhaltigkeitskonzepte madig machen konnten.
Das erste sportliche Großereignis, daß ich bewußte wahrnahm und heute auch noch erinnere, waren die Spiele von Calgary 1988: Matti Nykänen, Wolfgang Hoppe, Bogdan Musiol und Jens Müller hießen meine Helden. Als 8jährigen schrieb ich jeden Tag den Medaillenspiegel in ein kleines Buch mit hartem, blauem Einband.
Und so sitze ich seitdem bei allen Spielen, ob Sommer, ob Winter vor dem Fernseher. Und freue mich auf Momente wie, die Siege von Bjørn Dæhlie...
... die Wiederauferstehung von Hermann Maier...
... die Tränen von Gunda Niemann....
... und zwischendurch vielleicht der eine oder andere musikalische Beitrag, den man sich sonst nicht anhören würde:
Halten Sie mich verrückt, aber ich freue mich verrückt auf die nächsten zwei Wochen und schaue schon mal sehnsüchtig auf das Autogramm von Oskars Melbardis und seiner Crew an meiner Pinwand.
Freitag, Januar 26, 2018
Wo ist nur der Content hin?
Irgendwas läuft hier schief. Ich meine in unserer kleinen,
bunten Netzwelt. Und ich scheine nicht der Einzige zu sein, der das spürt und
was dagegen unternehmen möchte.
Ich gehörte nie zu den „Viel-Bloggern“ . Trotzdem „verteile“
ich seit einem Studienaufenthalt fern der Heimat im Jahr 2001 hier und da
tagebuchartige Gedankensammlungen im Netz. Das fühlte sich immer heimelig und kuschlig an,
v.a. als ich 2004 den warmen Schoß meiner Alma Mater verließ und erstmal
irgendwie meinen Frust und meine Irritation loswerden mußte. Überall gab es
nette Leute, die einem – fern von jeglicher Öffentlichkeit - an ihrem Leben
teilhaben ließen. Egal ob es nun um das Berufsleben, Kinder oder den Einbau
eines Jacuzzi ging.
Über die Jahre professionalisierte sich dieses kleine
Biotop. Der (oder die) eine oder andere dachte nun anscheinend viel länger nach, bevor
man den „Publish“-Knopf drückte. Die Schere im Kopf erschien. Denn die Öffentlichkeit hatte unsere Nische
erreicht. Bloginhalte wurden weniger, Social Media Riesen lockten mit ihren
großen Reichweiten…
Aber was erzähle ich Euch das? Ihr kennt die Story. Oft habt
ihr bessere oder tiefergehende Einblicke. Die Anfangseuphorie ist längst verflogen. Es überwiegen Werbung oder redaktionelle Inhalte. Die Situation ist so schlimm, daß fb selbst die Notbremse ziehen möchte. Das kann man verstehen: Denn irgendwie scheinen gute Inhalte heute bei
den großen Diensten verschenkt: Facebook ist nichts mehr als der schlechteste
Feedreader der Welt, den ich persönlich nur noch nutze, um der weit verteilten
Familie Lebenszeichen von dem Kind und uns in Form von Bildern zu übermitteln.
Twitter ist ohne Third-Party-Client eigentlich nicht mehr vernünftig nutzbar. Instagram
hat so viel Charme wie die bekannte Hochglanzwartezimmerlektüre.
Dazu kommt der Umstand, daß man sich von den Riesen unheimlich abhängig macht. In erster Linie natürlich monetär. Die kleinsten Änderungen an den Geschäftsbedingungen führt dazu, daß das eigene Geschäftsmodell implodieren kann. Das erleben gerade eine Vielzahlvon kleineren Youtube-Channel-Betreibern. Für Privatnutzer ist das vielleicht nicht so schlimm, trotzdem besteht immer die Gefahr, eigene Inhalte und natürlich lieb gewonnenen Besucher/Nutzer und mit ihnen die Reichweite zu verlieren, falls der eine oder andere Landen doch mal zu machen sollte.
Das einige von Euch die Sorgen um die Inhalte im Netz teilen, freut mich
allerdings. Eure Postings zum Thema habe ich in den letzten Wochen gerne gelsen. Daher habe ich beschlossen, Eurem guten Beispiel zu folgen. Ich
plane in diesem Jahr:
- mehr zu bloggen und zu kommentieren (siehe Nerdlicht),
- Inhalte mehr im eigene Blog zu publizieren („Zuhause ist’s am Schönsten!“ lt. Kiki), und
- einfach öfter frei weg von der Leber zu schreiben, als ob niemand mit liest ("Mehr Realität in 2018!“, siehe Pia)
Und damit sich das auch quantitativ messen läßt, nehme ich mir
vor, 2018 einhundert verschiedene Beiträge im Netz zu veröffentlichen. Hierfür
werde ich die ganze Breite der von mir geführten Blogs und Internetseiten
nutzen. Und wer Interesse am Fortschritt von Projekt #100in2018 hat, kann
rechts im Menu jetzt einen kleinen Counter finden. Das ist quasi eine logische Fortsetzung
der Schreibmaschinennovembers.
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