Der Strukurwandel in den Printmedien ist ein altes Thema. Zudem ist es so unterhaltsam wie die die alljährliche Zahnarztuntersuchung. Und um beides kommt man selten rum.
Ich lese schon lange und oft SPIEGEL. Online, offline. Ich fühle mich informiert, ärgere mich aber dann auch regelmäßig, wenn dank des nächsten Skandals zum 10. Mal in diesem Jahr der Weltuntergang ausgerufen wird. Trotzdem: Das Blatt bleibt für mich von Interesse. Gerne bezahle ich auch für guten Content, der mich interessiert. Wenn ich denn den Preis angemessen finde. Und da fängt mein Dilemma an. Im Mai hatten die Hamburger, mit relativ kurzer Vorwarnzeit, ihr Abomodell umgestellt. Einzelne Artikel legal und gegen Cash zu lesen ist unmöglich. Ich muß ein Abo für 20 bis 35€ abschließen. Mein Probemonat beim sogenannten Spiegel+ war dann auch ernüchternd. Ich las ca. 4 Artikel pro Woche. Ja, ich hätte grundsätzlich auch mehr Interessantes gefunden, wenn ich Zeit gehabt hätte, aber darum geht es nicht. Ich habe auch noch andere Nachrichtenquellen. Vielmehr werde ich dazu gezwungen für ein Abendessen für zwei Personen bei dem Kroketten die Beilagen sind, einen Sack Kartoffeln zu kaufen. Und das jeden Monat wieder. Sehr unbefriedigend das Ganze.
Leider gibt es wenig Alternative. Grundsätzlich mag ich Blendle sehr gern. Und das obwohl die Preise für die Artikel nicht gerade günstig sind- Aber wenn ich mir mein Angebot selbst zusammenstellen möchte, bin ich bereit das zu zahlen. Leider bietet Blendle nicht alle Artikel von Spiegel+ zum Kauf an. Auch ist die ZEIT wohl letztes Jahr aus dem Angebot gestiegen. Und die BlendleApp wurde wohl von Taugtnix, dem gallischen Cousin des vierten Apokalyptischen Reiters, entworfen. Costumization ist ein Fremdwort. Zudem kann man versehentlich Artikel kaufen, da schon ein (!) falscher Klick für einen Kaufvorgang genügt. Und haben Sie schon die Suchfunktion gefunden? Ich auch nicht. Die scheint es nur im Desktopbrowser zu geben. Kuratierte Artikel sind ja toll, aber selbst entscheiden, was ich lesen möchte, möchte ich dann doch noch. Aber sobald es nicht besseres gibt, werde ich wohl trotzdem Kunde bleiben (müssen).
Donnerstag, September 06, 2018
Mittwoch, September 05, 2018
Montagsfrage: Lesestoff
Bei "Lauter & Leiser" wird ab sofort die Montagsfrage gestellt und ich beuge mich einmal mehr dem durch Herrn Kowski generierten Gruppenzwang ;) und versuche nun auch immer dabei zu sein.
„Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?“
Ausgelesen habe ich gerade "Unserer kleine Stadt*". Irgendwie gab es mit dem Stück immer wieder Berührungspunkte in der Vergangenheit, ohne daß ich es je gesehen oder gelesen hätte. Höchste Zeit also, diese Bildungslücke zu schließen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte anschließend noch genügend Fragen im Kopf um ein bißchen länger über Herrn Wilders Worte nachzudenken.
Inzwischen hat mein innerer Nerd übernommen und ich lese "Star Trek Federation: The First 150 Years*". Es ist quasi eine Ersatzdroge bis die neue Star Trek Serie um Jean-Luc Picard an den Start geht. (Bei Discovery habe ich ja nach wie vor Störgefühle.) Mein Zwischenfazit lautet: Der wäre noch mehr gegangen, v.a. was die Illustrationen angeht. Es sieht alles eher nach Fanart aus.
Als nächstes ist dann Sherlock* dran, der seit 4(!) Jahren auf meinem Lesestapel liegt. Höchste Zeit ihn zu erlösen...
„Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast, was liest du momentan und welches Buch steht dieses Jahr auf jeden Fall noch auf deiner Leseliste? Wieso?“
Ausgelesen habe ich gerade "Unserer kleine Stadt*". Irgendwie gab es mit dem Stück immer wieder Berührungspunkte in der Vergangenheit, ohne daß ich es je gesehen oder gelesen hätte. Höchste Zeit also, diese Bildungslücke zu schließen. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte anschließend noch genügend Fragen im Kopf um ein bißchen länger über Herrn Wilders Worte nachzudenken.

Inzwischen hat mein innerer Nerd übernommen und ich lese "Star Trek Federation: The First 150 Years*". Es ist quasi eine Ersatzdroge bis die neue Star Trek Serie um Jean-Luc Picard an den Start geht. (Bei Discovery habe ich ja nach wie vor Störgefühle.) Mein Zwischenfazit lautet: Der wäre noch mehr gegangen, v.a. was die Illustrationen angeht. Es sieht alles eher nach Fanart aus.

Als nächstes ist dann Sherlock* dran, der seit 4(!) Jahren auf meinem Lesestapel liegt. Höchste Zeit ihn zu erlösen...
Mittwoch, August 15, 2018
Tipp: FTPManager für iOS
Kürzlich war ich längere Zeit fern der Heimat. Blöderweise mußte ich kurzfristig eine sehr alte Webseite bearbeiten. Alles noch selbst mit der Hand gestrickt. HTML und so. Die Neandertaler unter Ihnen werden sich erinnern.
Mein PC war daheim. Und auch die passenden Dateien. Schon etwas mutlos schaute ich in Apples AppStore und fand tatsächlich eine ftp Software, die mir bei meinem Problem half: ftp-Zugriff auf meine Dateien und einen kleinen Texteditor um die fraglichen beiden html-Files anzupassen. Und das ganze für 0€. Ich war super glücklich und empfehle deshalb an dieser Stelle mal wärmstens den FTPManager. (Die Vollversion kann noch viel mehr, die brauchte ich aber nicht für mein kleines Updates der Webseite.)
Mein PC war daheim. Und auch die passenden Dateien. Schon etwas mutlos schaute ich in Apples AppStore und fand tatsächlich eine ftp Software, die mir bei meinem Problem half: ftp-Zugriff auf meine Dateien und einen kleinen Texteditor um die fraglichen beiden html-Files anzupassen. Und das ganze für 0€. Ich war super glücklich und empfehle deshalb an dieser Stelle mal wärmstens den FTPManager. (Die Vollversion kann noch viel mehr, die brauchte ich aber nicht für mein kleines Updates der Webseite.)
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