Montag, November 29, 2021

Woche 47 - Bewerbungsgespräch, JHV der Bayern, Facebook, Tipps bzgl. gifs und Beatles

Ich hatte diese Woche mal ein Bewerbungsgespräch, also mal als Kandidat und nicht als Mitglied der "Panels". Ich hatte mich hierfür tiefer in ein neues Thema eingegraben und war sehr froh festzustellen, daß ich das noch kann. ;) Beim Gesrpäch selbst waren viele Menschen dabei und auch die höchst mögliche Beamtin. Aber zu einem richtigen Gespräch kam es in der Runde nicht. Frage, Antwort, weiter im Text. Es fühlte sich alles sehr nach 1982 an, wo es Bewerber*innen en masse gab und niemand darauf achtete, ob der Mensch zum Job oder der Job zum Menschen paßt. Keine Ahnung, auf welchen Ausgang ich "hoffen" soll, wenn die Kommunikation schon vor einem möglichen Beschäftigungsverhältnis so bescheiden ist. Zu dem bietet der aktuelle Job einige Vorteile und der neue, am Horizont erscheinende, Arbeitsvertrag einige Verbesserungen.

Gelernt

Mal fix ein gif aus einem youtube-Video kann man überigens online schnell hiermit erstellen und anschließend bekommt man hiermit das gif schnell bearbeitet,

Geärgert

Und wozu brauchte ich das oben erlente Wissen? Ich wollte nur fix an eigenes gif auf facebook in einen Kommentar werfen. "Fix" ist ja bei fb so eine Sache, weil dort oftmals nicht nur die Inhalte, sondern auch das ganze UX eine einzuge Zumutung ist. In meinem Fall wollte ich von "meinem" seiten-account auf das Posting einer anderen Seite antworten. Am Desktop konnte ich nicht von meinem persönlichen Account auf den meiner Seite wechseln. Oder zumindest nicht überall. Auf dem Stream der Seite ging es nicht, beim Direktaufruf ging es nicht, nur wenn der Artikel in meiner Timeline angesteuert wurde, konnte ich den Account auswählen. Und dann ludt das gif nur zu 80%. Mehrfach. In verschiedensten Versionen. Ohne Fehlermeldung. Also öffnete ich die iOS-App. Dort konnte ich sofort zwischem persöblichen und Seitenaccount wechseln. Auch ludt das gif hoch. Allerdings war es anschließend nicht mehr animiert, sondern statisch. DAS KANN DOCH NICHT ZUCKS ERNST SEIN?!

Zweites Aufregerthema war für mich in dieser Woche, wie das Vereinspräsidium mit den Mitgliedern des FC Bayern auf der JHV umgangen ist. Wie mit trägem Stimmvieh. Oder wie arrogante Vorstandsvorsitzende mit regulären Mitarbeitern. Ich bin kein Fan der Rot-Weißen, aber ich habe höchsten Respekt vor Herrn Ott und den anderen Mitgliedern für die Menschenrechte immer noch vor Kommerz stehen und dies auch durchzusetzen versuchen. Für Hoeness 

Gesehen

Ich habe auf Disney+ mit der Beatles-Doku "Get back" angefangen. Oh, wie ich die Band und ihre Musik liebe. Und ich könnte in der Doku versinken. In jedes angespielte Stück, in jede Diskussion der Jungs. Hervoragende Eskapismus in diesen verrückten Coronamonaten. Vielleicht der Allerbeste.

Samstag, November 27, 2021

Woche 46 - Masterclass, Moas, Chris Hadfield, Ungarischem Hausbrot, Star Trek Discovery & Shang-Chi

Gelernt

Wer zu viel gute Laune hat, dem kann ich den Wikipedia-Artikel über die Ausrottung der Moas empfehlen. Soviel zum Mythos des (vor-)bronzezeitlichen Menschen und seinen "sanftem" Umgang mit der Natur.

Stimmungsaufhellend war dagegen der Masterclass-Kurs mit Chris Hadfield über "Weltraumerkundung". Erst einmal ist Cmd. Hadfield ein sehr unterhaltsamer, kluger Mann mit einen schönen, trockenen Humor, zudem konnte ich mein Basiswissen zu Orbitalmechanik auffrischen und lernte einiges Neues, wie etwa über das Periskop in der Sojus

Ja, ich weiß, Masterclass ist als Jahresabo relativ teuer, aber ich nutze das 2-für-1-Angebot, um einen ganz besonderen Menschen eine Freude zu machen. Mein persönliches Vorhaben ist in dem Jahr 10 Kurse "abzuarbeiten", damit sich der Preis "rechtfertigt". 10% habe ich also schon erledigt. ;)



Gebacken

Ich habe zum ersten Mal Ungarisches Hausbrot gebacken, welches ich auch in Siebenbürgen gern essen. Wenn man den Teig wirklich dreimal gehen läßt, wird es sehr fluffig und es bleibt ein paar Tage frisch. (Im Gegensatz zu dem Supermarktbäckerbrot, aber das ist ja eigentlich auch keine gesunde Messlatte.) Es ist von der Textur dann also auch ganz anders als "reguläres" Topfbrot, welches ja gern eher wie Ciabata wird. (Meine einzige Anpassung zum Rezept ist, daß ich zwei gehäufte (!) Teelöffel Salz nehme.)



Gesehen

Die neue Staffel von Star Trek Discovery hat begonnen. Und man kann sie sich sogar mittlerweile in Deutschland ansehen. Ich fand den Start ganz nett, aber es wird sicherlich nicht mehr meine Serie. Es ist für mich alles immer etwas "drüber": das Schauspiel, der Pathos, die Effekte, der Erzählstil und die "Action". Trotzdem gehört die Serie natürlich zum Kanon und zur Star Trek-Familie und ich kann über "Hater" nur den Kopf schütteln. Kann man Leute, die daran wirklich Spaß haben (und sich endlich von den Charakteren repräsentiert fühlen), nicht einfach in Ruhe lassen? Es gibt wirklich genug Serie im (Star Trek-) Universum für jeden Sci-Fi-Geschmack. 

Richtigen Blockbuster-Spaß hatte ich bei "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings". Von Minute eins mochte ich Charaktere, Stimmung und Erzählstil. Und die animierten, chinesischen Fabeltiere erst! <3 Davon hätte ich gern mehr. Von eher "getragen" Comicverfilmungen, wo jemand immer einen "coolen" Spruch auf den Lippen hat, gibt es ja schon genug.



Mittwoch, November 17, 2021

Woche 45 - Energieloch, Flickr, Nähen und Frozen

Gleich am Anfang der Woche fiel ich in ein Energieloch, um die Kombination aus Arbeitsstress, familiären Verpflichtungen, schwächelndem Körper und bescheuerte Weltlange mal nett zu umschreiben. So war ich u.a. mit einem kranken Kind daheim und ich muß sagen, daß ich einfach keine Kraft mehr für Kinderbetreuungshomeoffice habe. Null. Daher habe ich in den zwei Tagen auch "nur" Krankenbetreuung gemacht. Auch der #NaNoWriMo-Wortdruchsatz hat erheblich gelitten. So lange es jetzt wieder aufwärts geht, mag ich nicht meckern. Aber der dunkle Winter ist noch lang.

Beim Erstellen des jährlichen Tischkalenders für die Freunde und das großelterlichen Fotobuch zum Jahresendfest habe ich festgestellt, wie sehr 2020 und 2021 in meiner Erinnerung verschwommen sind. Ich könnte jetzt einen unpassenden Witz über "den zweiten Kriegswinter" machen, aber dafür ist die Lage zu ernst und meine Laune zu bescheiden. 

Gärgert  

Seit mehr als 15 Jahren bin ich bei Flickr und werfe dort meine Bilder ab: Einerseits werden sie dort schön präsentiert, es gibt eine tolle Community und dann ist es auch noch ein gutes Webarchiv, falls man mal schnell ein Bild aus einer alten "Session" braucht, ohne daß man an die heimische Festplatte kommt. Aber mittlerweile fühle ich mich nur noch als Melkkuh der Unternehmens. Die Preise haben sich in den letzten Jahren verdoppelt und liegen nun jenseits der 50€ pro Jahr. Das ist für mich als "Wenignutzer" nun eindeutig zu viel. Ich lasse meine 4+K FlickR-Fotos dort, wo sie sind und hoffe, daß sie nicht gelöscht werden. Das neue "Material" bette ich nun als Fotogallerie direkt in die Webseite ein oder verlinke gleich auf Instagram. Das alte Zeug zeigt weiterhin von der Webseite auf FlickR, denn ich habe weder Zeit noch Lust, das alles zu migrieren.

Gelernt

Ich kann jetzt eine Nähmaschine benutzen. Yeah!

Gesehen 

Wir haben an einem gemütlichen Couchnachmittag mit den Kindern das erste Mal Frozen geschaut. (Keine Ahnung, wie wir es sechs Jahre lang geschafft haben, uns daran vorbei zu lavieren.) Mein Urteil: Gar nicht mal so gut. (Aber auch kein Beinbruch.) Der Einzige, der mich wirklich genervt hat, war der Synchropart von Hape. Dabei habe ich gar nichts gegen ihn.

Gezeichnet