"Für sie gibt es keinen Feierabend, sie trennen nicht streng zwischen privat und beruflich. Sie möchten aufs Ganze gehen. (Auch Nomaden in der Wüste gehen, wenn sie losgehen, aufs Ganze.) Ohne das World Wide Web und die technologischen Errungenschaften der letzten Jahre gäbe es sie nicht. Und es wird ihnen, wenn die Technik der Datenströme sich weiter so rasant entwickelt, immer besser gehen."
Freitag, Dezember 08, 2006
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1 Kommentar:
Die Arbeitnehmer, die "keinen Feierabend" kennen und "nicht streng zwischen privat und beruflich" trennen gab es schonmal in der New Economy. Ich erinnere mich noch an eine Rede Lothar Späts, in der er 1999/2000 fast schwärmerisch davon redete, dass man keine Gewerkschaften mehr brauche und und und. Und schon sehr viel länger arbeiten Wissenschaftler an an den Unis (ich kenne es aus Laboren) so.
Und jedesmal kommt einer und erzählt das es klasse sei. Logisch, muss er auch, weil er es sonst nicht aushalten würde und schon längst hingeschmissen hätte.
Ich glaube, dass die meisten ganz gerne zwischen Arbeit und Freizeit eine klare Grenze - räumlich oder zeitlich oder beides - ziehen würde. Sieht man immer ganz gut an Jobs bei denen das geht. Da richten nämlich die Menschen bürokratische Hürden auf, die ihnen einen planbareren Tag verschaffen. "Materialausgabe Freitags zwischen 8 und 12 Uhr", "draußen gibts nur Kännchen", "ziehen sie eine Nummer und warten sie bis sie aufgerufen werden" oder "haben sie einen Termin?" etc.
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