Geärgert
Über irgendetwas hatte ich mich in der vergangenen Woche geärgert. (Also zusätzlich zu dem Frust über den zögerliche Pandemiebekämpfungsanstz der Regierenden.) Es kann aber nicht so wild gewesen sein, da ich mich nicht mehr daran erinnere und auch keine Notiz gemacht habe. Glückliches Ich!
Gekocht
Zum zweiten Mal das vegetarische Bohnenmasala aus "Das Veggie Familien Kochbuch" zubereitet. Sehr, sehr schmackhaft. (Und Mozarella und Cashews kann man sehr gut weglassen.) Man sollte bloß unbedingt bevor man die Bohnen hinzugibt überprüfen ob man die Grundsoße schon zerkleinert hat. Sonst hat man einiges an Mehrarbeit. (Bitte hier einen tiefen Stöhner einfügen.)
Gesehen
Mit dem großen Kind den Animationsfilm "Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks" angeschaut. Die Slapstickpassagen saßen, aber die Story war dann doch etwas sehr wirr. (Den Part mit den Römern hätte man zudem komplett streichen können und der Film hätte trotzdem nicht schlechter funktioniert.) Außer den Anleihen ans aktuelle, amerikanische Actionkion gibt es wirklich nichts Neues. Ich gebe sehr wohlwollende 2 1/2 von 5 Hinkelsteinen.
Viel besser gefiel mir Folge 1 der neuen "Chez Krömer"-Staffel. Es ging fast ausschließlich um das Thema "Depressionen". Danke, Kurti.
Dazu habe ich "Das Hausboot" bei Netflix geschaut. Nachdem ich einige Rezensionen gelesen habe, dachte ich, Olli Schulz wäre mit einem Vorschlaghammer (wahlweise: Flammenwerfer) auf Fynn Kliemann los. Aber dann war Olli doch nur so, wie ich es nach langjärigem Saft&Sorgfältig/Fest&Flauschig-Hören erwartet hatte: Ein unterhaltsamer Chaotnik mit cholerischen Phasen dem man auf keinem Fall Geld anvertrauen sollte. Mein Mitleid hielt sich für die beiden Protagonisten auch etwas in Grenzen, wer nicht auf den ersten Blick gesehen hat, daß das Hausboot Schrott ist, dem ist auch nicht zu helfen.
Gelesen
Passend zum Film habe ich mit dem großen Kind "Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist" gelesen. Tolle Zeichnungen in ungewöhnlichen Stil gibt es in dem Sonderheft aus dem Jahr 1989. Die Story ist dann wieder sehr dünn.
Jemand hatte in der Nachtbarschaft Ringelnatz' "Hafenkneipe" ausgesetzt und da ich als Bibliothekarinnennachwuchs kein Buch zurücklassen kann, nahm ich es mit ins warme Heim. Ich bin ja nicht der Lyriker, aber "Das Schiff" (und weniges anderes) gefiel mir dann doch.
Ausprobiert
Ich verliere ja gern Kopfhörer, also habe ich mal günstige Earbuds von Lenovo ausprobiert, um rauszufinden, ob ich mich der Technologie per se anfreunden kann. Die Funktionalität der Geräte stimmt, aber der Klang ist halt nicht besser als man für 10€ erwarten kann. Außerdem fallen die Dinger gern aus meinem linken Ohr. (Und nur aus dem linken!) Mal sehen, ob ich mir mal teuere Earbuds leiste oder es bei dem Experiment belasse.





3 Kommentare:
Ohne hier Werbung treiben zu wollen: aber ich bin von den JBL-Dingern recht angetan.
Das Mitleid für die Hausboot-Gang mindert sich zusätzlich, wenn man die frühe Professionalisierung des Projektes beachtet. Trotzdem unterhaltsame Doku.
Oh, das würde mich interessieren: Welche JBL benutzt Du? Sind das In-Ears?
Ja, unterhaltsam war die Hausboot-Doku, aber auch eine absolute Schnappsidee. Aber wenn es bei den 500.000€ Kosten geblieben ist, dann sind das ja für Hamburger Verhältnisse auch noch annehmbare Preise pro qm. ;)
Auf jeden Fall sollten wir uns in dem Ding mal einmieten. Bisschen was schreiben, ein paar Podcast-Sendungen aufnehmen ...
Zu den Ohrhörern noch einmal: Ich habe die "JBL tune 205 BT" - die sind aber offenbar inzwischen von dem Nachfolgermodell "JBL tune 215 BT" abgelöst worden.
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