2020, das alte Coronodrecks*ujahr, hatte doch ein paar seelische Spuren hinterlassen. Und ja, fluchen ist hier wirklich angebracht, denn obwohl ich an den schönen Weihnachtsfeierntage darüber freute wie gut wir die anstrengenden letzten 12 Monaten hinter uns gebracht hatte, grätschte mich ein paar schlechte Nachrichten und ein generell anstrengender Jahresbeginn letzte Woche Sergio-Ramos-mäßig ab.
Körper auf dem Sofa, Blick auf die Wand, Blutdruck um die 170. Nichts ging mehr.
Mein internes MHN übernahm und so trapte ich brav zur Hausärztin meines Vertrauens. Dort gab es ermunternde Worte, kassenbezahlte Blutdruckmedikamente und eine Überweisung zum Psychotherapeuten. Was für Tony Soprano gut ist, kann für Herrn R. nicht schlecht sein.
Mittlerweile geht es mir um einiges besser. Schön eine geduldige und verständnisvolle Familie zu haben. Der Rest kommt hoffentlich auch noch. Ein Hoch auf die moderne Medizin. Paßt auf Euch auf





2 Kommentare:
Ich würde gerne mehr tun, aber mir bleiben auch nur die üblichen "aufmunternden Worte" (TM)!
Bin bisher selbst noch um die gefühlte Kapitulation herumgekommen, ich fühle aber mit jedem weiteren Tag, an dem die Arbeitswelt so tut, als sei alles 2019 und der Rest der Welt meint, man sei die Hauptfigur der Papillon-Neuverfilmung - dass es auch irgendwann auf ein pyschotherapeutische "rien ne va plus" hinausläuft.
Dankeschön.
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