Vielleicht die schönste "soziale Verpflichtung" die uns "auferlegt" wird, ist das alle zwei Jahre stattfindende Familientreffen mit den Geschwistern und "Vetternschaft" des Vaters.
Dafür suchen wir uns immer einen Ort, den man gut in zwei, drei Tagen erkunden kann, so fiel diesmal die Wahl auf Quedlinburg. Auf meiner persönlichen Wunschliste stand die Stadt an der Bode nicht, aber trotzdem verbrachten wir eine schöne Zeit hier. Es ist unglaublich, wie viele Fachwerkhäuser es hier gibt. (Der Stadtführer sprach von mehreren TAUSEND.) Das Stadtgebiet kann man gut "abspazieren" und in der Harzer Umgebung gibt es zudem viel "Natur".
Ein bißchen überrascht war ich von den Hotel- und Restaurantpreisen, die ich von einer - liebe Anhaltiner und Anhalter vergebt mir - "B-Location" so nicht erwartet hätte. Aber wir schoben die Euros gerne über den Tisch, den außer dem Tourismus gibt es in der alten "Kaiserstadt" wirklich nicht viel und so haben die COVID-Beschränkungen starke Auswirkungen gehabt. Die Internsität dieser überraschte mich wirklich, obwohl wir ja auch aus einer "Tourismusregion" kommen.
Ein bißchen trauere ich dem Umstand nach, daß ich es zeitlich nicht in die Feiniger-Gallerie zur Ausstellung "Von Rembrandt bis Richter. Meisterwerke aus der Grafischen Sammlung des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg" geschafft habe. Sonst würde ich das eher "durchschnittlich interessante" Quedlinburg vielleicht nicht nur wegen der netten Gesellschaft dort in liebevoller Erinnerung behalten.





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