[Edit:] Ich vergaß, dass nicht ganz so coole, neue Rezept hinzufügen. Das ist hiermit geschehen (siehe unten).
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Es ist absolut absurd, wie wenig von diesem Jahr noch übrig ist, das gerade erst begonnen hat, aber der Herbst ist definitiv da – das lässt sich nicht leugnen.
Höchste Zeit also, wieder in die Pedale zu treten, um die letzten Kapitel des Buches fertigzustellen, das wir dann doch erst 2025 auf den Buchmarkt werfen werden.
Momentan fällt es mir tatsächlich schwer, vom "Buchmarketingmodus" wieder zum Schreiben zu finden, aber das wird sich hoffentlich spätestens mit dem zusätzlichen freien Tag in der nächsten Woche ändern.
Gelesen
Ich habe den Entschluss gefasst, endlich den zweiten Band der Farbreihe von Jasper Fforde zu lesen, allerdings erinnere ich mich nach 10 (?) Jahren an "Grau*" nur dunkel. Dunkelgrau quasi, Anthrazit. Der Verlag fasst die Handlung spoilerfrei so zusammen:
Der Einstieg in die Geschichte empfand ich nicht als furchtbar packend, aber als bekennender Fffordeianer weiß man, dass es eine Weile dauern kann, bis man von einem neuen Büchlein wird. Bei mir war es vor allem die überzeugend geschilderte Naivität des Hauptcharakters, die mich anzog. Der Weltenbau ist gewohnt abstrus und gigantisch, anfänglich immer am Rande des Erträglichen, aber die Geschichte hielt mich bis zum Ende am Ball. Auch wenn die eine oder andere Parallele zu Diktaturen im 20. und 21. Jahrhundert etwas zu stark aufgetragen wirkte, hielt mich Eddie mit seinen Freunden (und Feinden) bis zum Ende bei der Stange. Ich bin froh, dass nicht allzu viele Geheimnisse und Leerstellen aufgeklärt wurden.
Ehrliche 4 von 5 Dodos. (Auch beim zweiten Mal lesen.)
Gehört
Ich schrieb, dass ich das Buch "las". Das ist nur halb richtig. Den zweiten (2024er) Durchlauf erlebte ich als Hörbuch, da ich noch ein Audible-Guthaben zu verballern hatte. Oliver Rohrbeck liest das Buch routiniert und gut, obwohl die Stimmenimitationen für bestimmte Charaktere definitiv verzichtbar waren. Absolut nervig ist jedoch die Tatsache, dass er den Namen "Imogen" nicht korrekt aussprechen kann und offenbar niemand ihn darauf hingewiesen hat. Absolut nervig!
Gekocht
Ich zitiere an dieser Stelle Miss Megaphon: "Falls ihr euch übrigens fragt, warum bei uns ständig Klassenfest ist: Das frage ich mich auch." Und ich mich erst.
Der Geschmack der Bouletten war gut, die Zubereitungszeit erträglich, und die Konsistenz der Bouletten überraschte mich positiv. Allerdings nur bis sie in der Pfanne immer weicher wurden und schließlich auseinanderfielen. Also habe ich schnell den Ofen angeworfen und die Bouletten dort fertig gebacken, wo sie dann tatsächlich fest genug wurden. Wenn ich sie noch einmal zubereiten würde, würde ich sie kurz anbraten (ohne Anbraten sind sie ziemlich fade) und dann im Ofen garen. Aber ehrlich gesagt, werde ich wohl dann doch lieber die bewährten Köfte machen. Tja, Schuster bleib lieber bei deinem Schlüssel- und Schleifservice, wie der Volksmund sagt.





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