Freitag, Juni 19, 2026

Woche 23/2026 - Von Armin, Asterix und einem außergewöhnlich unterhaltsamen Podcast

Geärgert

„Ich bin nicht verärgert! Ich bin enttäuscht!“, sollte ich wahrscheinlich schreiben. Der Lütte (7 Jahre alt und großer Asterix- und Sportfan) hatte beschlossen, es wäre Zeit, dass wir als Familie gemeinsam mal „Asterix bei den Olympischen Spielen“ anschauen könnten.

Das Heft war mir durchaus in positiver Erinnerung geblieben, und auch wenn ich kein großer Fan der Realverfilmungen der Geschichten um Galliens unbeugsamstes Dorf bin, wollte ich dem Streifen aus dem Jahr 2008 eine Chance geben. War das ein Abend. Wenn ich Alkohol trinken würde, hätte mir vielleicht ein Schnaps dabei geholfen, um diesen fürchterlichen Film zu überstehen. Das mit Asterix-Content jeglicher Art in Zukunft unterbieten zu können, wird schwierig werden. Chapeau!



Gelesen

Ich hätte mir auch nicht erträumen lassen, dass ich mal der Mensch sein würde, der mit Freude Bildbände durchblättert. In meinem fünften Lebensjahrzehnt habe ich tatsächlich wirklich Spaß daran, und das liegt u. a. an solch liebevoll gestalteten Büchern wie dem jüngsten Werk von Schauspiellegende Armin Müller-Stahl namens „Selbst in Filmen, Farben und Formen*“. Schon allein das Cover ist mindestens eine 4,8 von 5. Gut, vielleicht bin ich parteiisch, weil Fan.


Gehört

„Noch jemand ohne Podcast?“, dachten sich wohl Schauspieler Brent Spiner und Regisseur Jonathan Frakes, beide bekannt aus Star Trek: The Next Generation. Aber anstatt ihre Sendungen um dieses und andere Franchises rotieren zu lassen, gingen sie nicht den einfachen – und wahrscheinlich ermüdenden – Weg, in der eigenen Blase zu verweilen, sondern erzählen 1001 lustige Geschichten aus ihren langen Hollywoodleben, und ihre Gäste tun das Übrige. „Dropping Names“ ist witzig, kurzweilig und die richtige Unterhaltung für alle, die mal ein paar Stunden vom deprimierenden Weltgeschehen abgelenkt werden möchten.

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