Dienstag, Februar 18, 2020

Rpunkt spielt.... Dr. Mario World (lieber nicht mehr)

Mit einem guten Puzzlespiel bekommt man mich genauso wie mit Retrogaming, also war ich vollends begeistert, daß Nintendo den (S)NES-Klassiker Dr. Mario für iOS wiederbelebt.

Bildergebnis für Doctor Mario NES
Der Klassiker von 1990 ist unschlagbar.
Vor nun mehr fast 30 Jahren gehörte Dr. Mario, neben Tetris (und später Lumines auf der PSP), sicherlich zu meinen Favoriten in den Genre.

Was kann da schon schiefgehen?, mag man fragen.

Eine Menge!, muß man antworten.

Dr. Mario World ist überfrachtet, laut und einfach lausig.

Zunächst kann man das Spiel nur bei bestehender Internetverbindung zocken: Der Grund der "Reisemodus" ist quasi ein Candy Crush Clone, d.h. es wird eher herumgelickt um Aktivität vorzutäuschen als das gespielt wird. Die ersten Level sind viel zu einfach, dann plötzlich so schwer, daß sie ohne zusätzliche Käufe in der App nicht mehr zu schaffen sind. Ein Endlosmodus gibt es nicht, der "Versus"-Mode ist eher gut gemeint als gut gemacht. Eine Runde dauert ca. 2min. Als Belohnung gibt es ein paar Münzen und eine Rangliste.


Bildergebnis für dr. mario world
Bei der Neuauflage möchte man nur noch Wegrennen

Mein Fazit: Der Spielspaß hält nicht viel länger als der Titel zum Laden braucht. Ich sage: Hände weg und holt Euch lieber einer schönen Vollpreistitel. (Leider habe ich noch keinen wirklich, wirklich guten Puzzler im Tetris/Lumines/Dr. Mario-Stil für iOS gefunden. Für Tipps in die Kommentare bin ich dankbar.)

Dienstag, Dezember 31, 2019

Jahresabschlußgedanken #bestof2019

Das Jahr 2019 trudelt so langsam aus. Das nehme ich mal wieder zum Anlaß ein paar Gedanken (v.a. bezüglich meines Medienkonsums und der Netzwelt im allgemeinen) einzufangen. 

Beruflich war dieses Jahr sehr anstrengend. Der Weggang der Lieblingskollegin war wie erwartet nicht nur ein menschlicher Verlust, auch brauchten wir 13 Monate und drei Stellenausschreibungen, um jemanden zu finden, der mich im Büro unterstützt. Es wird immer schwerer qualifizierte Leute zu finden, wenn irgendwas im Gesamtbild der Stelle (Gehalt, Aufstiegschancen, Befristungen o.ä.) nicht stimmt. Der Mehrbelastung machte sich in Form von Überstunden, ungenutzten Urlaubstagen und erhöhtem Zuckerkonsum bemerkbar. Im Dezember hatte ich allerdings eine sehr, sehr gute Fortbildung, die inhaltlich voll überzeugte und bei der ich eine ganze Reihe neuer, kompetenter und netter Kolleginnen und Kollegenen kennenlernen durfte. Mal ganz davon abgesehen, daß sich durch sie vielleicht noch andere berufliche Perspektiven eröffnen.

Die beschränkte Freizeit versuchte ich so gut es ging zu nutzen: Weniger mit Netflix und Kino, sondern vor allem mit der Familie und den Freunden. Bei dem wenigen Filmen, die ich in diesem Jahr gesehen habe, war nichts dabei was ich unbedingt empfehlen würde, allerdings gab es ein paar Serien, die mir gut gefallen haben, v.a. das brillante "Fleabag*". Darüber werde ich kürze im Podcast ein paar Worte verlieren.

Ja, der Podcast war sicherlich eine der schönsten Überraschungen der letzten Monate. Sich mit einem netten Menschen über nerdige Themen austauschen zu können und dann auch noch ein paar Zuhörer zu haben ist eine sehr befriedigende Angelegenheit. Gleiches gilt für die Fertigstellung das kleinen Bilderbuchs, welches das Töchterchen zum Geburtstag bekam.


Gelesen habe ich 2019 v.a. Kinderbücher und Graphic Novels. Ich wurde schon schlechter unterhalten. Sehr empfehlen möchte ich die Hilda-Reihe von Luc Pearson, die Moomin-Klassiker zum Vorlesen, das wunderbare Bärenbuch von Kiki und das bewegenden und informative Agentterrorist* von Deniz Yücel.  

Gespielt wurde 2019 auch wenig. Es gab ein bißchen Anno im Frühling, Super Mario im Sommer und ansonsten eine gelegentliche Runde Concrete Jungle und Dominion (online). 

Sehr zufrieden war ich mit meinem Schreibpensum bis zum Winter: Die anvisierten 100 Blogbeiträgen lagen in greifbarer Nähe  bevor quasi acht Wochen lang immer irgendwer in der Familie krank war und sich das Zeitfenster für die Bloggerei fast vollständig schloß. Gerade auf dieser Plattform hier hätte ich mich gern noch häufiger geäußert. Ich werde aber auch im kommenden Jahr versuchen am "Dreistelligen" zu kratzen. Dabei werde ich noch öfter lieber Halbgares veröffentlichen, bevor am Ende des Jahres die Liste der "fast fertigen" Posts länger ist als die der tatsächlichen geposteten.


Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch! Wir lesen uns!

Freitag, Oktober 11, 2019

Tipp: Wie man sich die erste Folge der neuen Short Treks ansehen kann


Als wäre es nicht schon blöd genug, den zweiten Tag total verrotzt im Bett rumzuliegen, da muß man auch noch überall auf den einschlägigen Seiten die Reviews für die neuen Star Trek: Short Treks umschiffen. Wie auch im letzten Jahr gibt es wieder keine Möglichkeit sich außerhalb von Nordamerika die neuen Folge legal anzuschauen und selbst in den schmuddligeren Ecken des Netzes - wie gut, daß ich hier anonym blogge und deshalb hier berichten kann - sieht es momentan mau aus.

Dachte ich zumindest.



Dann entdeckte ich, daß man bei CTV in Kanada ohne Zahlung/Registrierung, die erste Folge namens "Q&A" schauen kann. Man braucht nur ein VPN-Programm mit einem Server in Kanada (wie den großartigen Tunnelbear, dessen kostenloses Volumen von 500 MB pro Monat problemlos dafür ausreicht) und schon kann die Reise in 23. Jahrhundert losgehen.

(Und die erste Folge lohnt sich wirklich!)

P.S. Spoiler: Wie geil ist bitte der eigentliche Name von "Number One"?!