Mittwoch, Januar 12, 2022

Woche 1/2022 - Das geht mir alles zu schnell (Kurzzeitschwester, Lost in Space, James Taylor)

Die erholsamen Weihnachtstage waren gerade hinter dem Horizont verschwunden, da stand der schwiegerelterliche Besuch schon vor der Türe. Das war auch sehr schön, aber 6 Personen plus ein Kater sind dann doch viel. Das dachten wir, das dachten die Schwiegers und trotzdem versuchten wir das Beste daraus zu machen und das taten wir. Am Montag mußte ich dann auch gleich wieder ins Büro und am Samstag stand die erste Familienfeier des Jahres auf dem Programm... Ja, das mit dem entspannen können wir!

Gesehen

In der ARD gibt es die sehr gute Doku "Kurzzeitschwester". Mein armes, elterliches Herz zuckte so manches mal, aber es war alles sehr interessant und bewegend und den "Stress" wert. Ich glaube, als ich noch keine Kinder hatte, hat mich sowas weniger mitgenommen.

Und dann habe ich die abschließende Staffel von Lost in Space gesehen. Einfach phatastisch! Selten so viel Spaß an Charakteren in einer SciFi-Serie gehabt. (Vielleicht könnten die Drehbuchschreiber jetzt ein bißchen um DISCO kümmern? Danke) Ja, es gibt in LoS immer viel Happy-End, aber das brauche ich auch manchmal!

Angehört


Freitag, Dezember 31, 2021

Jahresabschlußgedanken #bestof2021

So 2021 hätten wir dann auch (fast) geschafft. 

Wir sind von Corona alle verschont geblieben und so darf das gerne im nächsten Jahr weitergehen. Nach zwei Warnschüssen in 2021 gilt es für mich aber im neuen Jahr immer gut auf die Work-Life-Balance zu achten. 

Beruflich hat sich in diesem Jahr einiges verändert: Nicht der Arbeitsplatz oder der Job an sich, aber in den Rahmenbedingungen, so dass ich mir mittlerweile wieder gut vorstellen kann, meinem Arbeitgeber noch eine ganze Weile treu zu bleiben. Klar, gibt es hier und da noch Aufreger, aber wo hat man die nicht.

Zum "positiven Gesamtbefinden" hat sicherlich auch die Kinderbuchveröffentlichung beigetragen. Euch "großen" und "kleinen" Unterstützenden sei noch einmal hundertfach gedankt. All die Rezensionen, Tweets, E-Mails und Buchkäufe haben mir das Leben sehr versüßt. Und ich wünsche mir, dass ich in den nächsten Jahrzehnen noch so einige neue Buchtitel auf den Markt werfen kann.

Vermisst habe ich auch in diesem Jahr unsere Freunde, die zwischen Estland und Melbourne, Wuppertal und Siebenbürgen verteilt sind. Ich hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit ihnen. 

Therapeutisch ist für mich weiterhin das Schreiben an sich. 2021 sind wieder knapp 100 Artikel zusammengekommen. Das Gros entfiel auf das wöchentliche Tagebuchbloggen, welches ich gern weiterführen möchte. Auch die private Webseite und unser Podcastblog werden weiterhin regelmäßig bespielt werden und auch das Legoblog macht - trotz der wenigen Zeit, die ich momentan dafür aufwenden kann - weiterhin sehr Spaß. Der Elternblog befindet sich nun ja schon eine ganze Weile im Winterschlaf und das wird leider auch so bleiben. "Abgewickelt" wird das Shownotesblog: Es hatte zwar teilweise irrsinnig viele Abrufzahlen, aber die Pflege frisst einfach zu viel Zeit, so dass es in richtiger Arbeit ausartet ohne dass es sich finanziell auch nur ansatzweise lohnen würde. 


Über meinen Medienkonsum brauche ich in diesem Jahr nicht viel Schreiben, in der Jahresabschlußepisode unseres Podcast bekommt man einen sehr guten Überblick. 

Trotz der Weltlage freue ich mich auf 2022 und hoffe, ich werde nicht enttäuscht. Ich wünsche uns allen ein tolles Jahr!

>>> siehe auch 202020192018


Donnerstag, Dezember 30, 2021

Hardwareupgrade 2021- Ninentdo Switch Lite, Acer Swift X, iPad (2021), JLab Audio Rewind und Sony WH-1000XM3

2021 war für mich tatsächlich ein Jahr der Hardwareupgrades. 

An der Spielefront habe ich mir die Ninentdo Switch Lite gegönnt und bin weiterhin sehr zu frieden mit der Konsole und den darauf verfügbaren Spielen. Nur ein bißchen mehr Zeit zum Datteln hätte ich gern. Ansonsten tut das Gerät absolut was es soll: Man setzt sich hin, schaltet es an und kann losspielen. 

Was die Notebooksparte angeht, arbeitete ich nun schon wieder seit vier Jahren auf meinem Yoga LENOVO Yoga 720 Convertible 256 GB 13.3 Zoll. Alle "Büroaufgaben" ließen sich damit problemlos erledigen, wie ein Zelt aufgeklappt war es ein guter Monitorersatz und die Stiftfunktion war mein Einstieg ins digitale Zeichnen. Zuverlässig war es auch, obwohl nach fast genau 20 Monaten die SSD ihren Geist aufgab, aber ich hatte Backups und der Lenovoservice war echt schnell und gut. Trotzdem war die Performance des Gerätes langfristig gesehen nicht überzeugend und da es ein sehr gutes Angebot für das Acer Swift X (SFX14-41G) gab, bei dem ich mit Cashback weniger als 900€ für die neue Hardware hinlegen mußte, schlug ich zu. Und ich habe es nicht bereut: Das Gerät ist pfeilschnell, hervorragend verarbeitet und mit der GeForce GTX 1650 funktioniert das bei mir (sehr) gelegentliche Zocken auch sehr gut. Und leicht ist es das Gerät auch. Negativ anzumerken habe ich nur das etwas wackelige Ladekabeln mit sehr dünnem Pin. Daher lade ich es meistens über USB-C, zudem liegen die Kabel eh immer rum. Bei Volllast wird das Acer Swift X im unaufgeklapptem Zustand übrigens etwas heiß, da es sich nur beim Öffnen "aufbockt" und nur dann genug Platz für die Luftzirkulation da ist. Da ich aber selten an die Belastungsgrenzen gehe, ist das nicht schlimm. Ich bin also super zufrieden mit meinem neuen Arbeitstier und würde momentan kein anderes Notebook wollen!

Für das Yoga hatte ich mich 2017 auch entschieden, weil ich endlich mal digital zeichnen und Notizen aufschreiben wollte. Die Wahl eines Convertible war retrospektiv gesehen für meine Zwecke nicht ideal. Ich wollte das "Beste aus beiden Welten" (PCs und Pads) und mußte hingegen Abstriche bei der Performance und der Handhabbarkeit machen. Da das Yoga nun außer Dienst gestellt wurde und ich sowieso ein neues Tablett brauchte, bestellte ich mir das aktuelle "Jedermannsipad" plus Pencil der 1. Generation und bin auch hiermit hoch zufrieden. Mehr brauche ich nicht fürs hobbymäßige Zeichnen, Notizen machen und den gelegentlichen Medienkonsum. 

Apropos Medienkonsum: Seit dem Dezember sind bei mir zwei neue Kopfhörer im Einsatz. Der dem alten Sony Walkman Kopfhörer nachempfundenen JLab Audio Rewind Wireless Retro und die hochwertigeren Sony WH-1000XM3. Über Letztere kann ich momentan noch nicht viel sagen, da sie erst seit Weihnachten im Einsatz sind, aber die JLab sind definitiv ihre 20€ Wert: Man kann sie nicht übersehen (kleine inears suche ich ständig), der Ton ist ganz ordentlich, genauso wie die Akkulaufzeit. Etwas nervig ist, daß die Knöpfe hörbar klappern, wenn man den Kopf schnell bewegt, aber daran habe ich mich schon gewöhnt. 



Alle Kaufentscheidungen und Geschenke kommen bis hierher SEHR gut an, so daß ich optimistisch bin, daß ich 2022 beim Austausch von Fernseher (13 Jahre) und PC-Monitor (10 Jahre) auch ein glückliches Händchen haben werde.